Es gibt zwei Verfahren.
Entweder wird direkt aus dem Oberschenkel wird Knochenmark entfernt. Da wirst du natürlich betäubt, kriegst vom eigentlich Eingriff dann nichts mit.
Dieser ist nach der OP, wenn die Betäubung nachlässt, "schmerzhaft". Ich schreibe es extra in Klammern, weil es nicht wirklich schlimm sein soll.
Es entspricht in etwa einem Schmerz als wenn du halt ordentlich hingefallen bist, z.B. auf den Hintern und kannst halt ein paar Tage keine 100m Weltrekorde laufen, aber es ist nicht so das du wochen- oder gar monatelang mit tierischen Schmerzen rumrennst die dir die Tränen in die Augen treiben.
Wenn du das schon als zu schmerzvoll empfindest, dann kann ich dir sagen das es weitaus schlimmere Schmerzen gibt. Da werden Kopfschmerzen / Migräne als schlimmer empfunden.
Ebenso bleiben 2 kleine Mininarben von der OP übrig.
Also es wird dir nicht der Oberschenkel komplett aufgeschnitten und mit einer Schlagbohrmaschine der Knochen aufgebohrt.Das entnommene Knochenmark wächst innerhalb kürzester Zeit (~2 Wochen) auch wieder nach.
Das inzwischen üblicherere Verfahren ist die Blutstammzellenspende. Dort musst du ca 5 Tage lang ein Präperat nehmen, welches deinen Körper anregt Stammzellen zu produzieren. Nebenwirkungen hierbei ist einzig und allein das du dich etwas schlapp dann fühlst - in etwa als ob du eine Grippe hättest (natürlich ohne laufende / geschwollende Nase etc

).
Bei der Spende wird doof gesagt aus einem Arm das Blut entnommen, dann werden die Stammzellen herausgefiltert, und der Rest des Blutes wird dir in dem anderen Arm wieder zugeführt. Also sie "klauen" dir nichts oder so.
Dafür musst du dann ~4h lang auf ner Liege ausharren, aber du bekommst dort Essen, trinken, was zu lesen, kannst MP3 Player hören usw. Also ist kein steriler OP oder sonstwas. Da brauchst du keine Betäubung oder dergleichen.
Das einzige "Unangenehme" sind also das "Schlappgefühl", das ~4h rumliegen, 2 kleine Einstiche im linken und rechten Arm und das durch diese Einstiche es passieren kann das ein blauer Fleck entsteht - wie bei übrigens jeder Blutentnahme.