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Aufrüsten? wenn ja was

DForThariel

Kabelverknoter(in)
Aufrüsten? wenn ja was

Hallo
also ich besitze:
Prozessor: I5 2500
Mainboard: Gigabyte GA-PH67-DS3-B3
RAM: 8GB
Grafikkarte: GForce GTX 560
Netzteil: 550W
HDD: SSD 126GB System und 256GB für Games

ich würde gerne die Grafikkarte durch ne GTX 960 ersetzen, macht das Sinn? da des Mainboard nur PCI Express 2.0 leistet, bzw was sollte ich sonst noch tauschen um en halbwegs brauchbaren Spiele PC zu haben?

danke schonmal im vorraus.!
 
AW: Aufrüsten? wenn ja was

Dass dein Mainboard nur PCIe 2.0 hat, macht keine Probleme. Moderne PCIe 3.0 GraKas sind kompatibel, und der Leistungsverlust sind nur 1 - 3%.
Die GTX 960 hat kein gutes Preis-Leistung-Verhältnis im Moment, ältere Technik von AMD liefert vergleichbare Leistung für deutlich weniger Geld. Eine AMD R9 280 würde eine massive Verbesserung zu deiner jetzigen GraKa sein und es dir auch erlauben, brandaktuelle Spiele in guter Qualität zu spielen
 
AW: Aufrüsten? wenn ja was

hmm kA im Mittelklasse bereich, also würde ich durch den PCI Express 2.0 nicht massenhaft Leistung verschenken? Ich spiele Hauptsächlich MMORGS, WoW, SWTOR und Final Fantasy XIV nichts Weltbewegendes was Leistung angeht, ich merke halt das es in SWTOR und FF XIV teils ruckelt
 
AW: Aufrüsten? wenn ja was

hmm kA im Mittelklasse bereich, also würde ich durch den PCI Express 2.0 nicht massenhaft Leistung verschenken? Ich spiele Hauptsächlich MMORGS, WoW, SWTOR und Final Fantasy XIV nichts Weltbewegendes was Leistung angeht, ich merke halt das es in SWTOR und FF XIV teils ruckelt

Nein, du würdest keine Leistung verschenken.

MMORPGs sind in der Regel eher CPU-lastig, und insbesondere SWTOR ist recht schlecht optimiert. Da kommt es zum Teil sogar mit sehr starken Systemen zu Rucklern. MMORPGs profitieren auch stark davon, wenn sie auf einer SSD installiert sind, da oft und viel nachgeladen werden muss.

Es könnte also sein, dass es an deiner CPU liegt, wenn die Spiele ruckeln. Schraube mal runter wie weit du andere Spieler sehen kannst, dynamische Schatten, Partikel, und aktiviere möglichst wenig Namensplaketten über den Spielern/NPS/Mobs. Habe SWTOR selbst schon lange nicht mehr angeworfen, weiß darum nicht mehr so genau, welche Optionen es da gab. Das dürfte schon ein wenig was bringen.

Ein Grafikkarten-Upgrade wäre natürlich trotzdem nett und könnte auch noch etwas mehr Leistung bringen, auch wenn ich den Hauptschuldigen bei der CPU suchen würde. In dem Falle würde ich eben zur R9 280 raten, das ist ein echt feines Stück Leistung für ~ 180€.
 
AW: Aufrüsten? wenn ja was

ein be quiet bqt s6-sys-ua-550w

Ahso, und ich bin eher so der Nvidia Freund, was wäre denn da was vergleichbares zur R9 280 sofern es da was gibt?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Aufrüsten? wenn ja was

Naja Budget is Variabel, ich brauch nich unbedingt en Highend Gaming Rechner, hatte jetzt für mich persönlich die Grafikkarte als Schwachpunkt ausgemacht, wie gesagt MMORGPS sind mein ding, sagen wir max 500€
 
AW: Aufrüsten? wenn ja was

ein be quiet bqt s6-sys-ua-550w

Ahso, und ich bin eher so der Nvidia Freund, was wäre denn da was vergleichbares zur R9 280 sofern es da was gibt?

Nichts empfehlenswertes. Die GTX 960 am ehesten, ist aber kaum stärker als eine R9 280 (die man auch sehr gut übertakten kann) und hat 1 GB weniger Speicher. Und die guten Modelle fangen bei der 960 sehr viel teurer an als bei der R9 280.
 
AW: Aufrüsten? wenn ja was

Ok, danke =) wird das wohl meine erste AMD Karte^^ Aber rein zum Verständniss, wieso das Netzteil auch ersetzen?
 
AW: Aufrüsten? wenn ja was

Hallo
also ich besitze:
Prozessor: I5 2500
Mainboard: Gigabyte GA-PH67-DS3-B3
RAM: 8GB
Grafikkarte: GForce GTX 960
Netzteil: 550W
HDD: SSD 126GB System und 256GB für Games

ich plane CPU, Mainboard und RAM zu ersetzten, ich hatte an einen I7-4790K gedacht, mit dazu passendem Mainboard von Gigabyte, leider hab ich bei der Riesenauswahl vollkommen den überblick verloren was in Sachen Prozessoren Sinn macht. die übliche Nutzung ist Gaming.
 
AW: Aufrüsten? wenn ja was

Ja, da bist du auf dem falschen Weg.
Erstens ist der i7 4790K nicht mehr aktuell, zweitens brauchst man zum Spielen kein i7.
Ich weiß nicht, ob es wirklich Sinn ergibt, von einem 2500 auf einen 6500 aufzurüsten, aber ich schlage dir mal was vor

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Warum ein anderes Netzteil? Threshold hat dazu mal was schönes geschrieben:
Ein gruppenreguliertes Netzteil bedeutet, dass die drei vorhandenen Spannungen im Netzteil (3,3V, 5V und 12V) gemeinsam erzeugt werden. Diese drei Spannungen sind also abhängig voneinander.
Belastest du nun eine Leitung sehr stark (heute meist nur 12V für GPU, da 5V nur für USB und Festplatten, 3,3 Volt eigentlich nicht mehr benötigt), sinkt die Spannung dieser ab, sodass statt 12V z.B. nur noch 11,6 vorhanden sind. 11,6 Volt sind noch innerhalb der ATX-Spezifikation, bei 11,4 Volt wird es aber schon kritisch. Gleichzeitig steigen die anderen Spannungen an, sodass die 5V-Leitung bis 5,5V oder gar 6V angehoben wird.
Dies kann nur ausgeglichen werden indem man die zu hohe Leitung stärker belastet. Dies ist aber nicht so einfach, da es kaum Komponenten im PC gibt, welche 5V benötigen. Eine SSD oder HDD schafft diese Belastung nicht.
Wenn in dem gruppenregulierten Netzteil noch eine billige Filterung und Glättung vorhanden ist (zu erkennen an den verbauten Kondensatoren), dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass neben der steigenden Spannung auch die Restwelligkeit ansteigt. Die Restwelligkeit beschreibt die noch vorhandene Wechselspannung in der Gleichspannung.
Man kann die Wechselspannung nie komplett herausfiltern, aber es ist möglich, sie so weit zu reduzieren, dass es keinen Einfluss auf die Hardware mehr hat.
Sobald die Restwelligkeit aber wieder ansteigt, hat sie ab einem gewissen Punkt wieder Einfluss auf die Hardware. Oft ist das der Grund, warum Festplatten ausfallen.
Bei guten Netzteilen mit entsprechenden Schutzschaltungen, schalten diese ab, sobald die Spannung auf einer Leitung unter einen gewissen Wert sinkt.
Wenn man zum Beispiel mit einem gruppenreguliertem 450 Watt-Netzteil (Beispiel be quiet System Power 7) eine Grafikkarte übertaktet, dann schaltet das Netzteil ab, obwohl die Leistung des Netzteiles ausreichen sollte. Das Netzteil schaltet ab, da wie Spannung der 12V-Leitung unter einen bestimmten Wert sinkt und die 5V-Leitung nicht ausreichend belastet wird.
Es gibt allerdings auch Netzteile, welche gar nicht abschalten und weiter Strom zuführen, auch wenn die 12V-Leitung schon unter 10V gefallen ist. Dies liegt dann an dem Fehlen der Schutzschaltungen.
Beispiele für diese Netzteile wären z.B. die Corsair RM-Serie und die Thermaltake Germany-Serie.
Das wird auch dann zum Problem, wenn man Netzteile hat, die sehr viel Leistung bringen, z.B. ein be quiet L8 mit 730 Watt. Dies suggeriert einem, dass es eigentlich genug Leistung für Multi-GPU haben sollte. Allerdings ist die Spannungsstabilität dabei so schlecht, dass man sie dafür nicht nutzen sollte.
Dann gibt es so genannte Indy-Netzteile. Bei denen werden, wie der Name schon erahnen lässt, die verschiedenen Spannungen unabhängig voneinander erzeugt. Dies passiert mit Hilfe eines DC-DC-Converter. Daher werden diese Netzteile auch DC-DC-Netzteile genannt. Der Vorteil dabei ist die Spannungsstabilität. Selbst wenn die 12V-Leitung sehr sehr stark belastet wird, hat dies keine Auswirkungen auf die 5V- und 3,3V-Leitung.
Dennoch sind Schutzschaltungen unumgänglich, denn bei einem Fehler wird sonst das Netzteil nicht abgeschaltet und es könnte zu Schäden an der Hardware kommen.

Es gibt aber auch Netzteile, welche so stake Kondensatoren haben, dass sie Problemlos mehr Leistung bewältigen können. Da wäre zum Beispiel ein be quiet P11 mit 550 Watt zu nennen, welches in der Lage ist, kurzfristig mehr als 700 Watt zur Verfügung zu stellen, ohne dass sich die Spannungsstabilität ändert. Das P11 wäre zum Beispiel sehr gut für ein Multi-GPU-System zu empfehlen.

Außerdem gibt es noch die Sache mit dem Peakwert. Aktuelle Grafikkarten (z.B. die 900er Serie von Nvidia) haben zum Teil stark schwankende Peakwerte. Das liegt daran, dass die Karten ständig zwischen maximaler Last und Idle hin- und herschalten. Grund dafür ist der Boost-Modus in den aktuellen Karten.
So kann es passieren, dass eine Karte mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 180 Watt einen Peak über 300 Watt hat. Dieser Unterschied wird bei übertakteten Karten noch größer.
Einen interessanten Test dazu gab es vor einiger Zeit bei Toms Hardware (als die 900er Serie von Nvidia auf den Markt kam), dort lag die durchschnittliche Leistungsaufnahme etwas unter 200 Watt, allerdings gab es Peaks bis 400 Watt.

Zusammengefasst:
Gruppenregulierte Netzteile haben bei einseitiger Belastung der Spannung (was heute, angesichts der 12V-Leitung der Normal fall ist) ein Problem mit der Spannungsstabilität. Dies führt im geringsten Fall zum Abschalten des Netzteils führt (wenn die Schutzschaltungen vorhanden sind), im schlimmsten Falle aber zur Beschädigung der Hardware (falls Filterung und Glättung schlecht sind).
Indy-Netzteile haben das Problem der Spannungsstabilität nicht. Hier ist allerdings der Nachteil, dass im Bereich der maximalen Leistung die Restwelligkeit zum Teil stark ansteigt. Dies ist oft auf schlechte Komponenten im Netzteil zurückzuführen ist.
Und natürlich sollten grundlegende Schutzschaltungen verbaut sein, die auch greifen.
Es nützt nichts, wenn der Hersteller OCP verbaut, welches aber erst jenseits von 80 Ampere greift, denn schon bei weniger als 50 Ampere fangen die Leitungen an zu schmelzen.

Moderne Netzteile, wie das be quiet E10 oder auch das Antec Edge (es gibt natürlich noch weitere) haben keine Probleme mit den Peak Werten. Ihre Filterung kann dies problemlos abfangen.
Bei älteren oder gruppenregulierten Netzteilen kann es passieren, dass diese Peaks zu hoch sind und die Schutzschaltung greift (abfallende 12V-Leitung).
Dies ist gerne in älteren Netzteilen der Fall, denn Kondensatoren werden über die Zeit belastet und altern somit. Wenn ein Kondensator platzt, dann kann es zu Schäden kommen.

Das heißt nicht, dass alle Netzteile, welche älter als 4 Jahre sind, sofort entsorgt werden müssen. Wenn man die Hardware nicht verändert und alles gut läuft, dann besteht erstmal kein Grund dazu, ältere Netzteile auszutauschen.
Allerdings ändern sich die Konfigurationen von Zeit zu Zeit. Wenn man nun von einem Sockel 775-System mit GTX 280 auf ein aktuelles System mit aktueller Grafikkarte updated, sollte man sich im Klaren sein, dass das Netzteil von damals vielleicht den modernen Ansprüchen nicht gerecht wird. Dann wäre es notwendig, das Netzteil auszutauschen.
 
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