News Atomkraft: Kanadische Provinz bestellt Mikroreaktoren - acht Jahre Betrieb ohne Nachschub

Soweit ich das verstanden habe, geht es dabei nur um die Kühlung. Man braucht kein Kühlwasser oder Kühltürmen.
Der Rest ist wie immer. Man macht Wasser heiß. Das funktioniert über Heatpipes, in denen die Generatoren sitzen.

Man kann in Heatpipes keinen Turbinen einbauen (und wenn man es könnte, wäre das wieder ein Teil im Kühlsystem, das kaputt gehen kann). Man muss sie aber in der Wärmeabfuhrkette integrieren, wennn man Strom erzeugen will. Also entweder wird das Ding doch mit Wasser gekühlt oder es erzeugt keinen Strom mittels Turbinen.


2: kann man das Uran aus sicheren Ländern beziehen und zur Not aus dem Meer gewinnen, das ist kein Problem.

Liste doch mal bitte diese sicheren, politisch unbedenklichen und hoffentlich auch CO2-neutralen sowie Umweltschutz einhaltenden Länder auf, aus denen man "sauberes" Uran bekommt.
Oder rechne alternativ mal vor, was die Gewinnung von genug Uran aus Meerwasser pro MWh kostet - sowohl energetisch als auch finanziell. Insbesondere wenn man erneut große Umweltschäden dabei vermeiden möchte.

Hat bisher nicht funktioniert und wird es auch nicht.

Dieser Satz gilt vollumfänglich für saubere, sichere Atomenergie mit Endlagerung: Gibt es nicht, auch nach 70 Jahren Probetrieb auf Sondergenehmigung sind die Probleme in Deutschland nicht einmal ansatzweise gelöst worden.

Die erneuerbaren haben binnen 30 Jahren dagegen zumindest einen weitaus größeren Teil an der Gesamtenergieproduktion erreicht, als es die Atomkraft je geschafft hat, und haben konkrete Pläne für weitere Steigerungen, ohne dabei auf riskante, experimentelle, unerprobte oder gar noch komplett zu erforschende Techniken verweisen zu müssen.

Alles, was von Jürgen Trittin damals versprochen wurde, ist gescheitert.

Frische doch mal unser Gedächtnis aus und zitiere konkret, was gescheitert ist.

3: dafür, dass sie sich nie rentiert haben, werfen die Dinger extrem viel Geld ab

Überall da, wo Bau, Betriebssicherheit und den Löwenanteil der Entsorgung vom Steuerzahler bezahlt werden muss, ist "wirft extrem viel Geld ab" der Normalzustand. Für den Betreiber.
Als nicht-Betreiber würden sogenannte "Bürger" es aber bevorzugen, wenn sich mal was für die Allgemeinheit rechnen würde.

Blöd nur, dass es da oft weit unter -50°C hat, da versagen die üblichen Windkraftwerke. Zuverlässig sollte es auch sein.

Da versagen auch "übliche" Atomkraftwerke. Und Autos. Und Häuser. Aber welcher Depp bestellt denn für untypische Bedingungen die unveränderte Standardausführung, wenn es passendes gibt?


Leute, die gerne zuverlässig Strom haben wollen.

Falsch.
(Quelle: Ich habe gerne zuverlässig Strom, bin also Teil der gemachten Aussage, möchte aber nicht 10 mal mehr für den Bau eines Kraftwerks ausgeben, dass dann auch noch ein Vielfaches an Folgekosten nach sich zieht und außerdem auch noch alle paar Jahre für längere Zeit komplett ausfällt, also eben keinen zuverlässigen Strom bringt.)
 
Man kann in Heatpipes keinen Turbinen einbauen (und wenn man es könnte, wäre das wieder ein Teil im Kühlsystem, das kaputt gehen kann). Man muss sie aber in der Wärmeabfuhrkette integrieren, wennn man Strom erzeugen will. Also entweder wird das Ding doch mit Wasser gekühlt oder es erzeugt keinen Strom mittels Turbinen.
Es geht meines Erachtens darum, dass man kein Kühlwasser in Form eines Flusses braucht. Was ich bisher gelesen habe, stammt nur von Atomlobbyisten. Seriöse Quellen, die unabhängig Berichten kenne ich nicht. Ich halte die Dinger auch für Quatsch. Baum Windanlagen hin und es ist besser. Die Atomlobby versucht wieder zurück zu kommen und alle fallen drauf rein.
 
Ich hatte eigentlich geplant mal eine Studie durchführen zu wollen, weil ich mir ein Energiekonzept überlegt habe und mal schauen wollte wie wirtschaftlich das ist. Ich stieß jedoch überall auf taube Ohren, weil ich die derzeitige Energiewende als ideologisch betitelte und das würde ja nur von Gegnern kommen. Es gibt in allen Lagern Hardliner, die sich auf nichts anderes einlassen können und festgefahren sind.

In meinem Energiekonzept würde ich die natürlichen Senken benutzen und das Pareto-Prinzip. Mit 20 % Aufwand, 80 % Nutzen raus holen. D.h. bei mir gäbe es kein Co2=0, sondern ich würde natürliche Senken nutzen, die 50 % des menschengemachten Co2 aufnehmen. Mit 30 % mehr, wäre man dennoch bei einem Co2-Abbau auf lange Sicht.

Bei mir würden auch nicht alle Fortbewegungsmittel auf BEV umgestellt werden, sondern nur die privaten Fahrzeuge, evtl den LKW-Verkehr, wenn sinnig. Bei mir gäbe es auch kein Wasserstoffnetz, weil Wasserstoff eine Totgeburt ist. Die 300 Mrd kann man sich sparen. Ich würde weiterhin auf PV, Wind und Energiespeicher setzen wo es sinnvoll ist und eben auf Gaskraftwerke für die Grundlast und Dunkelflauten. Desweiteren würde ich auf Carbon Capture setzen und das Co2 dort rausfiltern lassen wo Erneurbare Energien verfügbar sind (Im Norden an den Küsten, oder im Süden mit PV) und auf einen großen Netzausbau verzichten.

Hat natürlich alles seinen Preis, aber für den Ausbau des H2-Netzes mit 300 Mrd und der Netzausbau mit 700 Mrd eben auch. Deswegen die Studie, ob das finanzierbar wäre
War mir sogar so Ernst, dass ich mal eine Grafik dazu gemacht habe

Energiekonzept Deutschland.jpg
 
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Das ist mal echte grüne Energie und nicht so ein Mickey-Maus-Quatsch made in Germanistan.
Dann kennst du sicher keine Kugel-Kraftwerke aus deutscher Entwicklung die Mitte der 60er Jahre entwickelt wurden. Die sind 3-mal effizenter als AKWs und haben mehr Vorteile und sind mehr als nur grün. Wurden in Deutschland nie gebaut, da man auf Uran aus dem Ausland setzen musste. Mit solchen Kraftwerken wäre Deutschland unabhängig in Sachen Energie-Gewinnung. China baute vor Kurzem ein Kugel-Kraftwerk mit unserem verkauften Plänen. Atom-Müll Ade. Keine Endlager mehr, keine Aufstände. Daher halte ich AKWs für die Zukunft weniger effektiv, da diese Atom-Müll produzieren, der wiederum...
 
Schau mal bitte unter einer Suchmaschine deiner Wahl nach Renaissance des Kugelhaufenreaktors.
Da gibt es genug Links zu deutschen Ingenieurskunst zu bestaunen.:top:
Das wäre für Deutschland eine enorme Errungenschaft gewesen, aber Dank unser Politik nie umgesetzt worden.
Ich dachte, die Chinesen haben das gebaut? Zeig doch mal.
Oder meinst du den Reaktor in Shidaowan?
Na dann ml viel Spaß mit Hochtemperaturreaktoren.
 
Ja, so ist das wenn Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden. Ich würde die Bilanz dann mal gerne sehen, wenn alle Subventionen raus gerechnet sind und Folgeschäden von den Firmen übernommen werden müssen

Kein AKW-Betreiber der Welt könnte auch nur eine deckende Versicherung für seine Aktivitäten bezahlen.


Es geht meines Erachtens darum, dass man kein Kühlwasser in Form eines Flusses braucht.

Das ein 5-MW-Taschenwärmer keinen Fluss (ver)braucht versteht sich eigentlich von selbst. In der Größenordnung kann jeder Reaktor zuflussunabhängig gekühlt werden, wenn man will. So, wie die Werbeversprechen für diese vor der Öffentlichkeit verheimlichten Technik ausfallen, soll aber suggeriert werden, dass auch die Ausfallgefahren eines Wasserkreislaufs bei diesem System fehlen. Und das ist nicht gegeben, wenn der eben doch gebraucht wird. Wenn die in der Hinsicht nicht mehr zu bieten haben, stellt das Konzept sogar einen massiven Rückschritt gegenüber wassermoderierten Reaktoren (für die ja gerade Canada bekannt ist), bei denen das Wasser eben nicht nur Kühlmittel, sondern vor allem ein Sicherheitsmechanismus ist: Kein Wasser - keine Kernreaktion. Das Ding hier scheint dagegen inhärend durchgangsgefährdet zu sein.


In meinem Energiekonzept würde ich die natürlichen Senken benutzen und das Pareto-Prinzip. Mit 20 % Aufwand, 80 % Nutzen raus holen. D.h. bei mir gäbe es kein Co2=0, sondern ich würde natürliche Senken nutzen, die 50 % des menschengemachten Co2 aufnehmen. Mit 30 % mehr, wäre man dennoch bei einem Co2-Abbau auf lange Sicht.

Wenn du mit der Aussage eingestiegen bist, überrascht mich nicht, dass dich keiner ernst genommen hat. Wer nicht mal den Unterschied zwischen "ich gebe weniger hinzu" und "es wird weniger" hinbekommt, dem ist auch im weiteren Verlauf nichts zuzutrauen. Zumal deine gesamte hier gepostete Argumentation auf "Umstellung verlangsamen und hinauszögern um Geld zu sparen" hinausläuft. Das ist weder neu noch originell, sondern schlicht eine Umformulierung der allen praktischen Umsetzungen zugrundeliegenden Überlegung "wie schnell können/wollen wir uns leisten?"

Bei mir würden auch nicht alle Fortbewegungsmittel auf BEV umgestellt werden, sondern nur die privaten Fahrzeuge, evtl den LKW-Verkehr, wenn sinnig.

Sinnig ist es eigentlich umgekehrt: Den privaten Langstreckenindividualverkehr (Kurzstrecke sollte sowieso ÖPNV & Fahrrad übernehmen) auf Batterien umzustellen ist sehr ressourcenintensiv und spart relativ wenig ein. LKWs auf Batterien umzustellen ist dagegen auf Fahrzeugseite so naheliegend, dass es nicht einmal der direkten Förderung bedarf, sondern Angebot und Nutzung der LKWs im Prinzip linear mit dem (lahmen) Ausbau von Lademöglichkeiten skalieren. Maximal 370 km, in der Praxis eher <300 km zwischen ohne zwingend anfallenden Pausen, erhebliches Rekuperationspotential hohe Jahreslaufleistungen sowie mehrheitlich deutliche Gewichts- und hinreichende verteilte Platzreserven sind perfekte Bedingungen für Batterietechnik.

Bei mir gäbe es auch kein Wasserstoffnetz, weil Wasserstoff eine Totgeburt ist.

Perfekte Grundlage für eine Studie: "Ich weiß es sowieso schon besser" :ugly:

wo es sinnvoll ist

Wie originell. Andere untersuchte Konzepte gehen immer mit dem Grundsatz "nur da, wo es sinnlos ist" an Sachen ran :ugly:

und eben auf Gaskraftwerke für die Grundlast und Dunkelflauten. Desweiteren würde ich auf Carbon Capture setzen und das Co2 dort rausfiltern lassen wo Erneurbare Energien verfügbar sind (Im Norden an den Küsten, oder im Süden mit PV) und auf einen großen Netzausbau verzichten.

Da und wenn erneuerbare Energien verfügbar sind, gibt es keinen Grund, überhaupt CO2 zu erzeugen, dass man filtern könnte...

Deswegen die Studie, ob das finanzierbar wäre

Die entscheidene Finanzierungsfrage ist:
"Sind Klimawandelfolgen bezahlbar?"
Die Antwort lautet: "Nein"
Und das konnte man schon seit Jahren einschlägig nachlesen (IPCC, etc.)

Seitdem interessiert bei der Lösungssuche nur noch "was bringt pro investiertes Mittel am meisten und erhält deswegen die höchste Priorität?"

(Anm.: Von der Lösungssuche zu unterscheiden ist die politische Aktivität, deren Fragestellung seit jeher lautet "wie kann ich mit dem gringsten persönlichen Aufwand den meisten Wählern suggerieren, etwas gutes zu tun und/oder meinen Unterstützern die größten Summen zulenken?" Die Antworten unterscheiden sich z.T. deutlich.)


Dann kennst du sicher keine Kugel-Kraftwerke aus deutscher Entwicklung die Mitte der 60er Jahre entwickelt wurden. Die sind 3-mal effizenter als AKWs und haben mehr Vorteile und sind mehr als nur grün. Wurden in Deutschland nie gebaut, da man auf Uran aus dem Ausland setzen musste. Mit solchen Kraftwerken wäre Deutschland unabhängig in Sachen Energie-Gewinnung. China baute vor Kurzem ein Kugel-Kraftwerk mit unserem verkauften Plänen. Atom-Müll Ade. Keine Endlager mehr, keine Aufstände. Daher halte ich AKWs für die Zukunft weniger effektiv, da diese Atom-Müll produzieren, der wiederum...

Es wäre schön, wenn auch nur ein einziger Abschnitt dieses Posts richtig wäre.
Dann hätten wir z.B. in NRW jetzt nicht die Diskusion über hunderte Castortransporte quer durch den am dichtesten bevölkerten, verkehrsreichsten Teil Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes, wovon die Kugelabfälle vermutlich in ein paar Jahren wieder mit genauso viel Aufwand zurück an ihren heutigen Standort gekarrt werden müssen.
 
Es wäre schön, wenn auch nur ein einziger Abschnitt dieses Posts richtig wäre.Dann hätten wir z.B. in NRW jetzt nicht die Diskusion über hunderte Castortransporte quer durch den am dichtesten bevölkerten, verkehrsreichsten Teil Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes, wovon die Kugelabfälle vermutlich in ein paar Jahren wieder mit genauso viel Aufwand zurück an ihren heutigen Standort gekarrt werden müssen.
Ob richtig oder falsch entscheidest du. Einfach mal mehr den Unterschied zwischen AKWs nachlesen und dann gäbe es keine Vermutungen oder Kritiken. Die Kugelhaufenreaktors Technologie ist bedeutend besser als herkömliche AKWs mit Brennstab Reaktoren mit Uran. Gerade der Atom-Müll wird mit einem Kugelhaufenreaktors verwertet, sodass keine Endlager nötig sind. Quasi ein Recycling von Atom-Müll... Mehr möchte ich jetzt nicht mehr dazu beitragen, bevor es eine Endlosdiskussion wird. Ferner wollte ich auch andere AKWs aufzeigen, die aus deutscher Entwicklung stammen.
 
Wenn du mit der Aussage eingestiegen bist, überrascht mich nicht, dass dich keiner ernst genommen hat. Wer nicht mal den Unterschied zwischen "ich gebe weniger hinzu" und "es wird weniger" hinbekommt, dem ist auch im weiteren Verlauf nichts zuzutrauen. Zumal deine gesamte hier gepostete Argumentation auf "Umstellung verlangsamen und hinauszögern um Geld zu sparen" hinausläuft. Das ist weder neu noch originell, sondern schlicht eine Umformulierung der allen praktischen Umsetzungen zugrundeliegenden Überlegung "wie schnell können/wollen wir uns leisten?"

Richtig. Denn wer einen banalen Fehler macht, der ist zu sonst nix zu gebrauchen.

Zudem gibst du es hier komplett falsch wider. Wenn 50 % des menschengemachten Co2 von natürlichen Senken aufgenommen werden und ich senke den Ausstoß insgesamt um 80 %, verringere ich auf Dauer den Co2-Anteil in der Atmosphäre, wenn das global geschieht. Also wird es faktisch weniger, auch wenn nur der Co2-Ausstoß reduziert, aber nicht eingestellt wird.

Aber danke für deinen "geistreichen" Kommentar. Zum Rest äußere ich mich mal nicht, ist auch nichts wirklich brauchbares bei
Ob richtig oder falsch entscheidest du. Einfach mal mehr den Unterschied zwischen AKWs nachlesen und dann gäbe es keine Vermutungen oder Kritiken. Die Kugelhaufenreaktors Technologie ist bedeutend besser als herkömliche AKWs mit Brennstab Reaktoren mit Uran. Gerade der Atom-Müll wird mit einem Kugelhaufenreaktors verwertet, sodass keine Endlager nötig sind. Quasi ein Recycling von Atom-Müll... Mehr möchte ich jetzt nicht mehr dazu beitragen, bevor es eine Endlosdiskussion wird. Ferner wollte ich auch andere AKWs aufzeigen, die aus deutscher Entwicklung stammen.
Zähl doch mal bitte solche Reaktoren auf, die über das Versuchsstadium hinaus gehen. Da gibt es doch sicher ganz viele, wenn da so gut ist. Gibt es keine? Ja, das ist ja komisch
 
Zuletzt bearbeitet:
Energie war früher wesentlich preiswerter weil wir einen Energiemix hatten. Und wir brauchen bezahlbare Energie für eine gut laufende Wirtschaft.

Auf der anderen Seite ist co2 schlecht fürs Klima. Also so lange es keine Alternativen gibt halte ich es für sinnvoll an der Kernenergie festzuhalten.

Das klingt vielleicht blöd, aber abgesehen von der Energie kommt ja noch wesentlich mehr dabei rum für die Gesellschaft an Technologie und Wissen. Ähnlich wie beim Bergbau für die Braunkohle...
Hängen viele Arbeitsplätze dran ohne die viele grünen ne verdammt schlechte Kindheit gehabt hätten.

Klima und Umweltschutz ja... Verbotskultur und Bevormundung nein! Erst sollte man Alternativen schaffen bevor man etwas von dem man abhängig ist abschafft. Sonst fahren wir demnächst wieder Kutsche und müssen uns über Pferdeäppel auf der Straße aufregen die durchs Fenster stinken!
 
Man kann nicht diskutieren, solange die absurdesten Lügen als gegeben hingenommen werden. Co2 Handel und "Speichern" ist Dummschwindel. Grüne Energiepläne sind Riesenschwindel. Atomkraftwerke pauschal als unversicherbares Geldgrab hinzustellen (gerade im Vergleich mit "grünem" Strom) ist dreistester Schwindel sondergleichen.
Solange man mit solchen unsäglichen Barrieren zu kämpfen hat, ist der Austausch von Argumenten eigentlich unmöglich. Aufgrund der vielen Denkverbote bleibt kritisches Denken in Deutschland eine Rarität.
 
Wie @Pu244 mehr Ahnung zu haben glaubt als alle Experten + Betreiber zusammen. Faszinierend.

Und die Schönrederei Frankreichs + EDF. Auch top.

Aber ja. Lasst uns AKWs bauen. Geht schnell. Kosten fast nix. Und der Abbau ist auch easy. Was soll schon schief gehen?
Wir können ja mal bei den Briten nachfragen. Ne 1:1 Kopie von Hinkley C. Dürfte ja locker machbar sein.

Aber jetzt gibt’s ja bald Fusionsreaktoren mit der CSU.
Man kann nicht diskutieren, solange die absurdesten Lügen als gegeben hingenommen werden. Co2 Handel und "Speichern" ist Dummschwindel. Grüne Energiepläne sind Riesenschwindel. Atomkraftwerke pauschal als unversicherbares Geldgrab hinzustellen (gerade im Vergleich mit "grünem" Strom) ist dreistester Schwindel sondergleichen.
Solange man mit solchen unsäglichen Barrieren zu kämpfen hat, ist der Austausch von Argumenten eigentlich unmöglich. Aufgrund der vielen Denkverbote bleibt kritisches Denken in Deutschland eine Rarität.

Wo sind die Argumente für Atomkraft?
Zähl sie uns einfach hier auf.

Dazu nenn uns die Versicherung die ein AKW versichert. Und einen Neubau der kein Geldgrab ist.

Und dann lass uns diskutieren.
Energie war früher wesentlich preiswerter weil wir einen Energiemix hatten. Und wir brauchen bezahlbare Energie für eine gut laufende Wirtschaft.

Auf der anderen Seite ist co2 schlecht fürs Klima. Also so lange es keine Alternativen gibt halte ich es für sinnvoll an der Kernenergie festzuhalten.
Stell dir mal vor es gäbe ein Fusionskraftwerk. Durch Alientechnologie würde es im all schweben. Wie schicken die Energie als Strahlung zur Erde. Fangen sie hie rauf. Mit Fusionsenergieempfangsplatten. Und würden die Energie hier nutzen.
Dazu erfindet man was in denen man die Fusionsstrahlungsenergie speichern könnte. Ich würde es „Akkumulator“ nennen.

Hach. Sci-fi……
Klima und Umweltschutz ja... Verbotskultur und Bevormundung nein! Erst sollte man Alternativen schaffen bevor man etwas von dem man abhängig ist abschafft. Sonst fahren wir demnächst wieder Kutsche und müssen uns über Pferdeäppel auf der Straße aufregen die durchs Fenster stinken!
Ich wünschte es gäbe eine Alternative zur Pferdekutsche die mit Strom fährt…..
 
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Hallo zusammen,
wenn ich den Bericht richtig verstanden habe, dann kostet so ein Reaktor ca 54 Mio € ?
Da steht zu lesen, der liefert Wahlweise 5 Megawatt Strom oder 13 Megawatt Wärme ?
Ich gehe mal zu den Gunsten des Reaktors davon aus , das sind jährliche Angaben...#
Dann errechnet sich für mich der Preis für 1kW mit 54 Mio durch 40000kW = 1350 ,-- € ....
Den Wärmepreis zu berechnen habe ich mal verzichtet.

Oder steht da was anderes? Bitte korrigiert mich, wenn ich da was übersehen oder nicht verstanden habe.
 
Zudem gibst du es hier komplett falsch wider. Wenn 50 % des menschengemachten Co2 von natürlichen Senken aufgenommen werden und ich senke den Ausstoß insgesamt um 80 %, verringere ich auf Dauer den Co2-Anteil in der Atmosphäre, wenn das global geschieht. Also wird es faktisch weniger, auch wenn nur der Co2-Ausstoß reduziert, aber nicht eingestellt wird.

Die physikalische Aufnahme z.B. durch Meerwasser ist ein rein konzentrationsabhängiger Austauschprozess: Wir emitieren CO2 in die Athmosphäre, die befindet sich dadurch nicht mehr im Gleichgewicht und CO2 diffundiert aus der Athmosphäre ins Wasser. Gibst du 80% weniger CO2 in die Athmosphäre und die Konzentration in dieser steigt 80% weniger an, dann schrumpft auch dieser Ausgleichprozess um 80%. Ähnliches gilt für nahezu alle physikalischen Prozesse, die Einfluss auf athmosphärisches CO2 nehmen. Die biologischen waren ebenfalls ohne menschliche Aktivität im Gleichgewicht und einige wenige können zwar Überschüsse aufnehmen, aber auch das dämpft nur den Anstieg und führt nicht zu einer Reduktion. Dafür muss man zusätzliche Senken schaffen und darüber wird, abseits deiner "CO2 verschwindet von alleine"-Vision, längst diskutiert. Niemand von Bedeutung strebt derzeit Brutto-Null-Emissionen an, sondern nur Netto-Null: Menschenstimulierte Absorption soll gleich groß sein, wie menschengemachte Emission.

Aber danke für deinen "geistreichen" Kommentar. Zum Rest äußere ich mich mal nicht, ist auch nichts wirklich brauchbares bei

"Diskussion ist, wenn alle machen, was ich sage" :wall: Immerhin hast du dir den richtigen Partner gesucht. Wünsche viel Spaß.

Ob richtig oder falsch entscheidest du.
Zähl doch mal bitte solche Reaktoren auf, die über das Versuchsstadium hinaus gehen. Da gibt es doch sicher ganz viele, wenn da so gut ist. Gibt es keine? Ja, das ist ja komisch

Hallo zusammen,
wenn ich den Bericht richtig verstanden habe, dann kostet so ein Reaktor ca 54 Mio € ?
Da steht zu lesen, der liefert Wahlweise 5 Megawatt Strom oder 13 Megawatt Wärme ?
Ich gehe mal zu den Gunsten des Reaktors davon aus , das sind jährliche Angaben...#
Dann errechnet sich für mich der Preis für 1kW mit 54 Mio durch 40000kW = 1350 ,-- € ....
Den Wärmepreis zu berechnen habe ich mal verzichtet.

Oder steht da was anderes? Bitte korrigiert mich, wenn ich da was übersehen oder nicht verstanden habe.

Weder Watt noch Euro haben eine zeitliche Komponente. Bei 8 Jahren Laufzeit mit permaneter Volllast käme ich auf 350 GWh elektrisch bis die erste Füllung ausgebrannt ist. Aber weder wird das Ding 24/7 Volllast ins Netz pumpen können (das ist ja eben eins der Probleme mit Atomkraftwerken), noch beschreibt der reine Bau die Gesamtkosten des Betriebs für diese acht Jahre noch wären die Gesamtkosten für die ersten acht Jahre gleichbedeutend mit den laufenden Kosten pro acht Jahre. Es liegen wedern die Rahmenkosten vor (Brennstoffbeschaffung und Aufarbeitung, Bauland, Absicherung, Transporte, Anschluss,...), noch die Betriebskosten (Personal, Sicherheit), noch die Nachfüllkosten (Hochsicherheitsschwerlastabtransport, Straßenblockaden, Ersatzkraftwerk für die Zeit bis zur Rückkehr), schon gar nicht die Endlagerungskosten, etc..
Fest steht nur, dass es teuer wird, wenn schon der Bauanteil an den Gesamtkosten mindestens um Faktor 2,5 über denen einer Windkraftanlage liegt. Denn letztere sind, einmal aufgestellt, ziemlich günstig im Betrieb, brauchen keine Sicherheitsabschirmung und erst recht keine aufwendige Endlagerung.
 
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