ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Soweit ich das verstanden habe, geht es dabei nur um die Kühlung. Man braucht kein Kühlwasser oder Kühltürmen.
Der Rest ist wie immer. Man macht Wasser heiß. Das funktioniert über Heatpipes, in denen die Generatoren sitzen.
Man kann in Heatpipes keinen Turbinen einbauen (und wenn man es könnte, wäre das wieder ein Teil im Kühlsystem, das kaputt gehen kann). Man muss sie aber in der Wärmeabfuhrkette integrieren, wennn man Strom erzeugen will. Also entweder wird das Ding doch mit Wasser gekühlt oder es erzeugt keinen Strom mittels Turbinen.
2: kann man das Uran aus sicheren Ländern beziehen und zur Not aus dem Meer gewinnen, das ist kein Problem.
Liste doch mal bitte diese sicheren, politisch unbedenklichen und hoffentlich auch CO2-neutralen sowie Umweltschutz einhaltenden Länder auf, aus denen man "sauberes" Uran bekommt.
Oder rechne alternativ mal vor, was die Gewinnung von genug Uran aus Meerwasser pro MWh kostet - sowohl energetisch als auch finanziell. Insbesondere wenn man erneut große Umweltschäden dabei vermeiden möchte.
Hat bisher nicht funktioniert und wird es auch nicht.
Dieser Satz gilt vollumfänglich für saubere, sichere Atomenergie mit Endlagerung: Gibt es nicht, auch nach 70 Jahren Probetrieb auf Sondergenehmigung sind die Probleme in Deutschland nicht einmal ansatzweise gelöst worden.
Die erneuerbaren haben binnen 30 Jahren dagegen zumindest einen weitaus größeren Teil an der Gesamtenergieproduktion erreicht, als es die Atomkraft je geschafft hat, und haben konkrete Pläne für weitere Steigerungen, ohne dabei auf riskante, experimentelle, unerprobte oder gar noch komplett zu erforschende Techniken verweisen zu müssen.
Alles, was von Jürgen Trittin damals versprochen wurde, ist gescheitert.
Frische doch mal unser Gedächtnis aus und zitiere konkret, was gescheitert ist.
3: dafür, dass sie sich nie rentiert haben, werfen die Dinger extrem viel Geld ab
Überall da, wo Bau, Betriebssicherheit und den Löwenanteil der Entsorgung vom Steuerzahler bezahlt werden muss, ist "wirft extrem viel Geld ab" der Normalzustand. Für den Betreiber.
Als nicht-Betreiber würden sogenannte "Bürger" es aber bevorzugen, wenn sich mal was für die Allgemeinheit rechnen würde.
Blöd nur, dass es da oft weit unter -50°C hat, da versagen die üblichen Windkraftwerke. Zuverlässig sollte es auch sein.
Da versagen auch "übliche" Atomkraftwerke. Und Autos. Und Häuser. Aber welcher Depp bestellt denn für untypische Bedingungen die unveränderte Standardausführung, wenn es passendes gibt?
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Leute, die gerne zuverlässig Strom haben wollen.
Falsch.
(Quelle: Ich habe gerne zuverlässig Strom, bin also Teil der gemachten Aussage, möchte aber nicht 10 mal mehr für den Bau eines Kraftwerks ausgeben, dass dann auch noch ein Vielfaches an Folgekosten nach sich zieht und außerdem auch noch alle paar Jahre für längere Zeit komplett ausfällt, also eben keinen zuverlässigen Strom bringt.)




Immerhin hast du dir den richtigen Partner gesucht. Wünsche viel Spaß.