Zunehmendes wirtschaftliches Problem heißt nicht, dass sie bankrott sind. VW ist auch meilenweit davon entfernt und schlägt jetzt schon Alarm.
Wenn man 11 Mrd € Gewinn macht, dann ggibt es keine wirtschaftlichen Probleme, wenn man das weiter so laufen lassen kann.
Die Tendenz ist klar erkennbar
Wir reden hier von einem Rekordjahr, das auf ein weiteres Rekordjahr folgt
Von daher: ja, es ist eine Tendenz erkennbar, auch wenn sie der Anti AKW Bewegung nicht passt.
Und nur weil die Kraftwerke sich nicht ganz so schlecht regeln lassen, wie es oft erwähnt wird, sind es dennoch Grundlastkraftwerke und für den Einsatzzweck in Kombinaton mit Erneuerbaren nicht so gut geeignet wie andere Kraftwerkstypen. Dafür eignen sich eher Energiespeicher und Gaskraftwerke wesentlich besser. Kohle und AKW bleiben Grundlastkraftwerke, auch wenn sie sich regulieren lassen.
Man kann sie aber dennoch so verwenden und ja, wenn man soviele Kraftwerkle hat, dass sich der Stromverbrauch decken läßt, dann gibt es keinen vernünftigen Grund für Erneuerbare mehr.
Verblendet ist jeder, der extreme Meinungen vertritt. Und das betrifft die Bundesregierung mit ihrem Wasserstoffkurs genauso wie Erneuerbare-Energien-Fans die am liebsten jedes Kraftwerk abholzen wollen, sowie AKW-Berfürworter, die jetzt All in in Atomkraft gehen wollen.
Jetzt ist also jeder verblendet, der eine andere Meinung, als du, vertritt? Interessant....
Das zukünftige Energiekonzept ist eine Mischung aus allen möglichen Technologien, weil alles für sich Vor- und Nachteile hat.
Mit anderen Worten: so genau weißt du das auch nicht und das Bedeutet, dass da noch auf ein Wunder gehofft wird. Alle, die das nicht tun und sich mit den Möglichkeiten im hier und jetzt, beschäftigen, sind verblendet.
Btw: warum nicht Kernkraft? Fällt doch auch unter "allen möglichen Technologien".
Vielleicht war die komplette Abkehr eine Fehlentscheidung. Das ändert aber nichts daran, dass der Kurswechsel jetzt kompletter Müll ist. Weder haben wir das Fachpersonal dafür, noch Kapazitäten und wir machen uns genauso abhängig von Uranlieferungen, wie wir es jetzt von Gas und Seltenen Erden sind. Man verschiebt lediglich die Abhängigkeit.
1: nein, der Kurs muß stets hinterfragt werden und wenn eine Möglichkeit besser ist, dann sollte sie genutzt werden.
2: kann man das Uran aus sicheren Ländern beziehen und zur Not aus dem Meer gewinnen, das ist kein Problem.
3: wenn man ganz unabhängig werden will, dann kann man auch noch auf den schnellen Brüter setzen und abgereichertes Uran verwenden. Davon haben wir so viel, dass man 10 Mrd Menschen 1000 Jahre lang mit Energie versorgen kann.
PS: Seltene Erden sind nicht selten, die heißen nur so.
Jetzt das ganze Personal anlernen und neue AKW hinstellen dauert Jahrzehnte.
Na, dann sollten wir mal anfangen.
Gleichermaßen ist es weder ein besonders sichere, noch günstige Energiequelle.
Wenn man moderne Kraftwerke nimmt und die ganzen Märchenkosten rausnimmt, dann ist sie es.
Die Zeit kann man genauso gut dafür nutzen Energiespeicher auszubauen und Gaskraftwerke hinzustellen.
Hat bisher nicht funktioniert und wird es auch nicht. Dazu müßte man sich ehrlich machen. Die Erneuerbaren sind, in Deutschland, stinketeuer, wenn man es konsequent macht. Das ganze wird uns einen recht großen Teil des BIP kosten, rechne mal mit 30%.
Aber wir haben jetzt schon gut vier Jahre mit wenig Wachstum, kein Schrumpfen, wie es nötig wäre, und schon wird der Wirtschaftsminister (im übertragenen Sinn) gekreuzigt.
Solange von Grünem Stahl, grünem Wachstum und Wasserstoffproduktion aus Überschussstrom redet, wird das nichts.
Außerdem ist die Energiewende nicht gescheitert, sondern noch mitten in der Transformation und hat noch ihre Schwachstellen. Das liegt auch daran, dass sie absolut ideologisch geführt wird und fast ohne technischen Sachverstand.
Nicht ein einziger Punkt konnte auch nur im Ansatz verwirklicht werden. Alles, was von Jürgen Trittin damals versprochen wurde, ist gescheitert.
Nachschub an Uran, veralteter Bestand, unf keines der Kraftwerke hat sich je rentiert.
1: kann man aus sicheren Ländern beziehen
2: ja, da sollten sie wesentlich mehr neu bauen
3: dafür, dass sie sich nie rentiert haben, werfen die Dinger extrem viel Geld ab
5 MW Reaktoren? Ich denke nicht.
Wir reden hier üblicherweise von Dörfern am Polarkreis.
Stromgestehungskosten sind bei Windkraft am besten aber hey, wen jucken die Fachbegriffe.
Blöd nur, dass es da oft weit unter -50°C hat, da versagen die üblichen Windkraftwerke. Zuverlässig sollte es auch sein. Wer will schon freieren, weil eine Woche lang Flaute herrscht.
Für des Geld kriegt man in Windkraft die 10fache Leistung.
Oder 1 Windkraftanlage mit 5MW und 500MWh Speicher.
Keine Ahnung wer gern 10x soviel Geld für ein Kraftwerk ausgeben will.
Leute, die gerne zuverlässig Strom haben wollen.
Ist das so? Kann ja in 20 Jahren neu aufgegriffen werden...siehe A f dddddd
Das wollen auch andere. Allen voran die CDU/CSU. Wer hätte noch vor 10 Jahren gedacht, dass das eine große Partei wieder aufgreift und dafür nicht gekreuzigt wird.
Wenn es so weiter geht, dann haben wir in spätestens 10 Jahren eine Mehrheit für den Bau.