Atomenergie/Energiepolitik

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Wieder was gelernt :D
Dann seh ich die Möglichkeit fast 4,5 Mrd. € einzusparen, da Braunkohle ökologisch so ziemlich das Unsinnigste ist und D es noch relativ günstig abbaut, also gibt es keine viel günstigeren Importe...
 
Wieder was gelernt :D
Dann seh ich die Möglichkeit fast 4,5 Mrd. € einzusparen, da Braunkohle ökologisch so ziemlich das Unsinnigste ist und D es noch relativ günstig abbaut, also gibt es keine viel günstigeren Importe...

Ich bin nicht mal Wirtschaftsexperte oder Okonom und könnte auf die schnelle 20 Milliarden einsparen ohne dass viele viel bluten müssen, aber mich will niemand als Kanzler sehen. :D
Dabei sehe ich blendend aus, auch ohne Solarium oder Haarfärbung.
 
Deutsche Kohle ist einfach überflüssig. Lieber den Berkbau stoppen und die Kohle importieren und später, wenn die Kohle am Weltmarkt teuer wird (wenn alle in die Tiefe gehen müssen um noch zu fördern), dann kann man die Bergwerke wieder öffnen und kostendeckend produzieren.

Ich verstehe einfach nicht, wieso da so viel Geld reingebuttert wird, das Geld kann man auch anderweitig nutzen, nur damit eine Struktur erhalten bleibt, die es mal gab, also aus Nostalgiegründen? :what:

Ich kann Dir sagen, warum. Wenn man den Bergbau komplett einstellt, verfallen erstens die Anlagen, sodaß sie nicht einfach in 30 oder 50 Jahren wieder einfach so aufgesperrt werden können. Zweitens geht dadurch unglaublich viel Know-How verloren. Wenn mehrere Jahrzehnte keinen Bergbau betreibst, werden die Bergbau-Akademien logischerweise schließen und wenn Du die Sache wieder aufnehmen willst, hast Du im ganzen Land niemanden mehr, der das kann.

Das ist so ähnlich wie bei den Pharmakonzernen. Alle jammern, daß Medikamente in Deutschland zu teuer wären, aber keiner will auch nur einen Blick auf die immensen Entwicklungskosten werfen, die auch wieder eingespielt werden müssen. Beschneidet man die Preise jetzt gesetzlich, werden die Unternehmen irgendwann abwandern oder wenigstens nicht mehr in Deutschland forschen. Und dann haben wir aber unserem schönen "Hochtechnologiestandort" aber mal so einen richtigen Gefallen getan. Eine ähnliche Entwicklung kann man ja schon seit einigen wenigen Jahren in Deutschland bei Ärzten beobachten. Die wandern auch zum großen Teil ab, weil sie in der Schweiz und England die doppelten bis dreifachen Gehälter bekommen. Hier ist es daher zum Teil echt schon schwierig, im Krankenhaus mal einen Arzt zu kriegen, der einwandfrei deutsch spricht.


Und wenn ein Liter Milch billiger ist als ein Liter Wasser, dann stimmt da auch was nicht. :what:

Wo kaufst Du denn Deine Milch? Oder andersrum: Was für Wasser kaufst Du? Ist da noch Gold mit drin, oder wie geht das?
 
@ quanten:

:D

Geht mir ganz ähnlich... ich wusste schon, dass viel Geld verschwendet wird, aber wenn man jetzt hier die ganzen Zahlen sieht, dann merkt man erst mal wie viel verschwendet wird... ich will gar nicht wissen wie viel in die Bundeswehreinsätze fließt, aber da gehts ja schon wieder Richtung ot.

Vielleicht liegt es ja daran... mir fällt zumindest kein gutaussehender Politiker ein. :D
 
Ich kann Dir sagen, warum. Wenn man den Bergbau komplett einstellt, verfallen erstens die Anlagen, sodaß sie nicht einfach in 30 oder 50 Jahren wieder einfach so aufgesperrt werden können. Zweitens geht dadurch unglaublich viel Know-How verloren. Wenn mehrere Jahrzehnte keinen Bergbau betreibst, werden die Bergbau-Akademien logischerweise schließen und wenn Du die Sache wieder aufnehmen willst, hast Du im ganzen Land niemanden mehr, der das kann.

Öhm, das Know How wird ja weiter benutzt, nur eben nicht in Deutschland oder denkst du ernsthaft, dass es keine deutschen Ingenieure mehr geben wird, die Atomkraftwerke bauen können, nur weil Deutschland aus der Atomenergie aussteigen will? ;)

Das ist so ähnlich wie bei den Pharmakonzernen. Alle jammern, daß Medikamente in Deutschland zu teuer wären, aber keiner will auch nur einen Blick auf die immensen Entwicklungskosten werfen, die auch wieder eingespielt werden müssen. Beschneidet man die Preise jetzt gesetzlich, werden die Unternehmen irgendwann abwandern oder wenigstens nicht mehr in Deutschland forschen. Und dann haben wir aber unserem schönen "Hochtechnologiestandort" aber mal so einen richtigen Gefallen getan. Eine ähnliche Entwicklung kann man ja schon seit einigen wenigen Jahren in Deutschland bei Ärzten beobachten. Die wandern auch zum großen Teil ab, weil sie in der Schweiz und England die doppelten bis dreifachen Gehälter bekommen. Hier ist es daher zum Teil echt schon schwierig, im Krankenhaus mal einen Arzt zu kriegen, der einwandfrei deutsch spricht.

Öhm, die neuen Medikamente werden also nur in Deutschland entwickelt und daher werden auch nur hier die Entiwcklungskosten draufgeschlagen, wärend das gleiche Medikament (!) in Schweden oder Großbritanien deutlich weniger kostet? :schief:
die deutschen Ärzte kriegen in der Tat weniger Geld als z.B in England oder den USA, aber wessen Schuld ist das denn?
Wo bleibt denn das Geld im Gesundheitswesen? :what:
Ach ja, man muss sich nur die Gewinne der Pharmakonzerne angucken, Lobbyismus vom Feinsten, würde ich sagen. :D:ugly:

Wo kaufst Du denn Deine Milch? Oder andersrum: Was für Wasser kaufst Du? Ist da noch Gold mit drin, oder wie geht das?

Dann geh mal in den Supermarkt und guck nach, was Milch kostet, die bekommst du für 55 Cent den Liter, Mineralwasser ist da teurer (Leitungswasser ist billiger, bekommst du aber nicht im Supermarkt, hoffe ich zumindest :D).
 
Dann geh mal in den Supermarkt und guck nach, was Milch kostet, die bekommst du für 55 Cent den Liter, Mineralwasser ist da teurer (Leitungswasser ist billiger, bekommst du aber nicht im Supermarkt, hoffe ich zumindest :D).

Oh doch, Leitungswasser bekommst du im Supermarkt. Nennt sich Tafelwasser und ist simples Leitungswasser das mit ein paar Zusätzen aufgepimpt wurde. Bonaqua wäre ein bekanntes Beispiel.
 
Öhm, die neuen Medikamente werden also nur in Deutschland entwickelt und daher werden auch nur hier die Entiwcklungskosten draufgeschlagen, wärend das gleiche Medikament (!) in Schweden oder Großbritanien deutlich weniger kostet? :schief:

Daß Medikamente dort billiger abgegeben werden, halte ich für ein Gerücht. Mag sein, daß sie von offizieller Seite stärker bezuschußt werden. Aber die tatsächlichen Preise sollten in etwa ähnlich sein.
die deutschen Ärzte kriegen in der Tat weniger Geld als z.B in England oder den USA, aber wessen Schuld ist das denn?
Wo bleibt denn das Geld im Gesundheitswesen? :what:
In sinnlosen Vorsorgeruntersuchungen, armseligen Sport- oder Diätkursen und verschwenderischen Heilmaßnahmen bei alten und sehr alten Patienten (z.B. künstliches Kniegelenk für einen 85-jährigen, der dann ohenhin drei Monate später wegen was völlig anderem umfällt).
Ach ja, man muss sich nur die Gewinne der Pharmakonzerne angucken, Lobbyismus vom Feinsten, würde ich sagen. :D:ugly:
Das ist ja auch ganz gut so. Es kann nicht in unserem Sinne sein, diese Branche aus dem Land zu treiben oder so hohem Kostendruck auszusetzen. daß möglicherweise am falschen Ende gespart wird.

Dann geh mal in den Supermarkt und guck nach, was Milch kostet, die bekommst du für 55 Cent den Liter, Mineralwasser ist da teurer (Leitungswasser ist billiger, bekommst du aber nicht im Supermarkt, hoffe ich zumindest :D).
Ich glaube Dir ja die Milchpreise. Da habe ich selbst keine Ahnung von, denn ich kaufe überhaupt gar keine Milch, weil ich nie welche verwende. Aber Mineralwasser kostet bei mir 19 Cent für 1,5 Liter. Das halte ich doch für wesentlich billiger als Milch.
 
Daß Medikamente dort billiger abgegeben werden, halte ich für ein Gerücht. Mag sein, daß sie von offizieller Seite stärker bezuschußt werden. Aber die tatsächlichen Preise sollten in etwa ähnlich sein.

Öhm, nö, Medikamente sind dort in der Tat billiger, rund 40-60%, gabs erst letztens mal eine Dokumentation darüber und auch über das Gesundheitspaket der Rösler Sache.

In sinnlosen Vorsorgeruntersuchungen, armseligen Sport- oder Diätkursen und verschwenderischen Heilmaßnahmen bei alten und sehr alten Patienten (z.B. künstliches Kniegelenk für einen 85-jährigen, der dann ohenhin drei Monate später wegen was völlig anderem umfällt).
Das ist ja auch ganz gut so. Es kann nicht in unserem Sinne sein, diese Branche aus dem Land zu treiben oder so hohem Kostendruck auszusetzen. daß möglicherweise am falschen Ende gespart wird.

Tja, aber woran liegt das, dass man den alten Leuten einreden will, dass sie krank sind?
Wohl doch eher an den Pharmakonzernen, die ihre "neuen" Medikamente verkaufen wollen, denn mit Cholesterinsenker, Blutdrucksenker und Co. wird eben das meiste Geld gemacht und das wird oft an ältere Menschen abgegenen, also muss man möglichst allen alten Menschen einreden, dass sie das auch unbedingt brauchen.

Ich glaube Dir ja die Milchpreise. Da habe ich selbst keine Ahnung von, denn ich kaufe überhaupt gar keine Milch, weil ich nie welche verwende. Aber Mineralwasser kostet bei mir 19 Cent für 1,5 Liter. Das halte ich doch für wesentlich billiger als Milch.

Wow, 19 Cent für das Wasser, Respekt, so günstig bekomme ich Wasser nicht.
Mein Wasser, das ich trinke, kostet 85 Cent der Liter und 10 Cent pro Liter Wasser kann ich mir nicht vorstellen, dass das Wasser gut ist, alleine die Transportkosten dürften darüber liegen.
 
Jup, 4,5 Milliarden Euro. KLICK

Anzumerken wäre, dass diese Untersuchung indirekte Begünstigungen berücksichtigt. Von den 4,5 Milliarden entfallen 3,5 auf die Umwelt- und Gesundheitsschäden, die die Braunkohlenutzung verursacht und die von der Allgemeinheit getragen werden. Direkte Subventionen gibt es dagegen tatsächlich nicht.
Daran, dass Braunkohle bei angemessenen Auflagen nicht billiger wäre, als andere fossile Energieträger, ändert das aber nichts. Einziger Pluspunkt ist, dass die Ausgaben für Braunkohle in Deutschland getätigt werden und damit die deutsche Wirtschaft stärken, wärend Öl und Gas fast vollständig und Steinkohle afaik überwiegend importiert werden.


Ich bin nicht mal Wirtschaftsexperte oder Okonom und könnte auf die schnelle 20 Milliarden einsparen ohne dass viele viel bluten müssen, aber mich will niemand als Kanzler sehen. :D

Wenn man 20 Milliarden einspart, dann bluten sicherlich diejenigen, die bislang an den 20 Milliarden verdient haben ;)
Das wird bei Kritik an Staatsausgaben leider meist vergessen: Die Kosten für Planungen, Verwaltung,... bestehen primär in Arbeitskosten, d.h. bezahlten Arbeitsplätzen. Unnötige Arbeit einzusparen wäre zwar sinnvoll und man hätte eine unverzerrte Perspektive auf den realen Arbeitsaufwand, aber unterm Strich würde nur ein Teil der "gesparten" Summe frei werden, ein anderer Teil würde z.B. über ALG wieder an die gleichen Personen fließen.

Öhm, das Know How wird ja weiter benutzt, nur eben nicht in Deutschland oder denkst du ernsthaft, dass es keine deutschen Ingenieure mehr geben wird, die Atomkraftwerke bauen können, nur weil Deutschland aus der Atomenergie aussteigen will? ;)

Wenn eine bestimmte Technik in Deutschland nicht mehr benötigt wird, dann werden entsprechende Produktions- und Ausbildungsstandorte über kurz oder lang dahin verlagert werden, wo sie gebraucht werden. Es gibt afaik in ganz Europa nur noch eine Firma, die große Lokomotivkessel fertigen kann - dabei sind nur wenige Jahrzehnte seit dem endgültigen Ausscheiden aus dem regulären Verkehr vergangen, die Nutzung aus Nostalgiegründen dauer an und in China wurden zu Beginn dieses Jahrtausends noch reguläre Dampfloks für den Linienverkehr gefertigt.




und verschwenderischen Heilmaßnahmen bei alten und sehr alten Patienten (z.B. künstliches Kniegelenk für einen 85-jährigen, der dann ohenhin drei Monate später wegen was völlig anderem umfällt).

Ich weiß nicht, wie es bei privaten Krankenversicherungen sind, die ja scheinbar nicht so aufs Geld achten müssen, aber meiner Oma wurden vor 15 Jahren explizit ein minderwertiges, einfaches Hüftgelenke eingesetzt, weil sie ja "eh schon so alt ist". Ergebniss: Große Schmerzen heute :daumen2:

Wow, 19 Cent für das Wasser, Respekt, so günstig bekomme ich Wasser nicht.
Mein Wasser, das ich trinke, kostet 85 Cent der Liter und 10 Cent pro Liter Wasser kann ich mir nicht vorstellen, dass das Wasser gut ist, alleine die Transportkosten dürften darüber liegen.

Bei mir sinds 33Cent/l und an der Qualität gibts nichts auszusetzen (80-90 Cent/l für Milch.)
 
Ich weiß nicht, wie es bei privaten Krankenversicherungen sind, die ja scheinbar nicht so aufs Geld achten müssen, aber meiner Oma wurden vor 15 Jahren explizit ein minderwertiges, einfaches Hüftgelenke eingesetzt, weil sie ja "eh schon so alt ist". Ergebniss: Große Schmerzen heute :daumen2:

Ich weiß auch nicht, wie es sich damit bei privaten Krankenversicherungen verhält. Meine Mutter hat vor ca. 5 Jahren ein künstliches Hüftgelenk bekommen und hat damit jetzt nicht die geringsten Probleme. Vorher hatte sie tatsächlich enorme Schmerzen. Ich denke, es kommt dabei sehr auf die Fähigkeit des Operateurs, weniger auf die Qualität des Gelenks an, denn das Gelenk ist ja aus unbelebtem Material und kann an sich nicht schmerzen. Wenn es allerdings nicht im korrekten Winkel angebracht wird, kann es sicherlich zu Fehlbelastungen und damit wieder zu Schmerzen führen. Abgesehen davon weiß ich auch gar nicht, ob es überhaupt "minderwertige" Modelle gibt. Es würde mich ehrlich gesagt sehr wundern.

Bei mir sinds 33Cent/l und an der Qualität gibts nichts auszusetzen (80-90 Cent/l für Milch.)

Auch nicht so teuer. Aber eigentlich hätte ich immer gedacht, daß die üblichen Discounter bundeseinheitliche Preise haben. Seltsam, daß es da offenbar regionale Schwankungen gibt.
 
Ich kauf mein Wasser nicht beim Discounter (ehe ich mich in die Reihe der Pfandautomaten-mit-Röhölverschwendung-Blockierer einordne trinke ich lieber Leitungswasser).
Bezüglich künstliche Gelenke: Nach 5 und auch nach 10 Jahren ging es meiner Oma auch wunderbar. Aber auch die künstlichen Gelenke verschleißen und wenn sie erstmal Spiel haben, dann beginnen die Schmerzen von neuem. Wie lange das dauert hängt eben davon ab, welche Qualität verwendet wird - und da achten zumindest einige Krankenkassen offensichtlich seit längerem darauf, dass sie ja nicht eins verwenden, dass über die durchschnittliche Lebenserwartung hinaus funktioniert.


kanns sein, dass wir Offtopi sind? Ich glaub, ich hör an der Stelle lieber auf, ehe ein Mod meckert :ugly:
 
Wo kauft ihr euer Wasser ein? :what:
Die Kiste Wasser, die ich kaufen, kostet ohne Pfand 8,99€.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Kiste Wasser für 2-4€ rentabel ist, denn alleine die Produktionskosten und die Verpackung + Transport müsste das locker übersteigen, aber es kann auch sein, dass das Wasser aus dem Wasserhahn kommt, dann mit einem Aufkleber versehen wird, dass es Gletscherwasser aus den Bergen ist (die Gletscher schmelzen gerade, günstiger kann man nicht an Wasser kommen :D) und schwupps, kostet es praktisch nichts.
Ach ja, und die Einwegkunststoffflaschen sind auch nicht gerade okologissch sinnvoll, also genau das Gegenteil dessen, was das Pfand auf Kunststoffflaschen eigentlich bringen sollte, aber daran sind mal wieder die Konsumenten selbst Schuld, denn man hätte sich ausmalen können, dass die Discounter an Mehrwegflaschen nicht interessiert sind, denn der Lagerraum und die logistische Abwicklung ist einfach zu teuer, Einwegflaschen werden gesammelt und dann entsorgt (meist in Müllverbrennungsanlagen, denn die müssen ja ausgelastet werden, daher kaufen wir auch Müll aus Italien ein, damits hier verbrannt werden kann :ugly:).

Mal eine kleines Gedankenspiel:
Wie wäre es, wenn wir den Müll in ganz Europa nach Deutschland bringen und hier riesige Müllverbrennungsanlagen betreiben (Kunststoff ist ein guter Energielieferant) und damit Strom erzeugen?
Bräuchten wir dann noch AKWs?
Die paar Abgase, die bei den Müllanlagen entstehen, sind doch lange nicht so schlimm wie strahlende Brennstäbe und die Asche der Müllanlagen könnten wir irgendwo in Russland versenken (die Russen haben Platz, denn der Aralsee ist ja praktisch nur noch eine Pfütze). :D
 
Wo kauft ihr euer Wasser ein? :what:
Die Kiste Wasser, die ich kaufen, kostet ohne Pfand 8,99€.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Kiste Wasser für 2-4€ rentabel ist, denn alleine die Produktionskosten und die Verpackung + Transport müsste das locker übersteigen, aber es kann auch sein, dass das Wasser aus dem Wasserhahn kommt, dann mit einem Aufkleber versehen wird, dass es Gletscherwasser aus den Bergen ist (die Gletscher schmelzen gerade, günstiger kann man nicht an Wasser kommen :D) und schwupps, kostet es praktisch nichts.
Leitungswasser darf man nur als Tafelwasser verkaufen. Die Förderung und Abfüllung ist fast völlig maschinell, also ziemlich günstig und der Transport ist in Zeiten der Globalisierung eh kein großes Problem mehr...

Ach ja, und die Einwegkunststoffflaschen sind auch nicht gerade okologissch sinnvoll, also genau das Gegenteil dessen, was das Pfand auf Kunststoffflaschen eigentlich bringen sollte, aber daran sind mal wieder die Konsumenten selbst Schuld, denn man hätte sich ausmalen können, dass die Discounter an Mehrwegflaschen nicht interessiert sind, denn der Lagerraum und die logistische Abwicklung ist einfach zu teuer, Einwegflaschen werden gesammelt und dann entsorgt (meist in Müllverbrennungsanlagen, denn die müssen ja ausgelastet werden, daher kaufen wir auch Müll aus Italien ein, damits hier verbrannt werden kann :ugly:).
Einwegflaschen sind nicht so schlimm wie man oft denkt (Gut für die Umwelt sind sie auch nicht. Am besten sind Mehrwegplastikflaschen.), da sie zum Großteil nicht verbrannt sondern exportiert werden (v.a. nach China in die Textilindustrie).

Mal eine kleines Gedankenspiel:
Wie wäre es, wenn wir den Müll in ganz Europa nach Deutschland bringen und hier riesige Müllverbrennungsanlagen betreiben (Kunststoff ist ein guter Energielieferant) und damit Strom erzeugen?
Bräuchten wir dann noch AKWs?
Die paar Abgase, die bei den Müllanlagen entstehen, sind doch lange nicht so schlimm wie strahlende Brennstäbe und die Asche der Müllanlagen könnten wir irgendwo in Russland versenken (die Russen haben Platz, denn der Aralsee ist ja praktisch nur noch eine Pfütze). :D
Das geht ja schon fast wieder in Richtung Topic. :D
Der Brennwert könnte reichen, das Problem sind aber die giftigen Gase, die entstehen, da viel Müll verunreinigt ist. Recycling ist besser für die Umwelt und in Zukunft auch für den Staat (leider ist das deutsche Müllsystem eins der teuersten und nicht gerade effizient).
Die Asche könnt man größtenteils als Dünger o.ä. weiternutzen, aber auch hier ist das Problem die Unreinheit, die das Ganze ziemlich giftig macht.
 
Mal für die Leute die sich damit auskennen :

Das einzige Problem bei der Atomkraft wäre die Gamma Strahlung !
Klar hat Uran 235,welches bei AKW eins der wichtigsten Stoffe ist, hat eine große Halbwertszeit , aber da es nur Alpha Strahlung aussendet ist es relativ ungefährlich.
Nochmal zum mitschreiben : Alpha Strahlung Reichweite weniger als 1M Abschirmung erfolt durch Papier.

Hier ist mal eine Auflistung der entstandenen Produkte bzw allgemein Stoffe die bei AKW´s zum Einsatz kommen Klick !
Ich habe das jetzt nicht durchforstet aber ich bin der Meinung das da nirgendswo ein Stoff mit Gamma Strahlung ist !
Und mal ganz ehrlich selbst wenn => Gamma Strahlung wird selbst von einer 3m dicken Bleischicht nicht ganz Abgeschirmt ob es in einer Grube in Deutschland oder irgendwo in 100m Tiefe in der Erde ist , es hat die selbe Wirkung.
Auch ist die Äquivalentsdosis also das Maß der Biologischen Wirkung sehr gering , geringer als bei Alpha Strahlung.



Meine Meinung:

Solange sowas wie in Tschernobyl nicht passiert ist mir das Wayne !
Für einen Einsatz von erneuerbarer Engergien bin ich trotzdem ;)
 
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