Atomenergie/Energiepolitik

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Aha, man will also Plutonium benutzen, hergestellt von schnellen Brütern.
Nicht schlecht, die Idee.
Aber um Plutonium mittels Uranbeschuss durch Deuterium herzustellen ist recht viel Energie nötig.
Für Atomwaffen mag das keine Rolle spielen. :ugly:
Aber zur Herstellung für Reaktoren ist das eine andere Sache.

Schnelle Brüter haben sogar eine positive Energiebilanz, das wäre nicht das Problem.
Der Transport, die Lagerung und der sichere Reaktorbetrieb mit Plutonium dagegen schon. Denn im Gegensatz zu Uran braucht man deutlich geringere Menge für eine spontane Kettenreaktion (kritische Masse 10kg im Vergleich zu 50kg bei Uran) und man besitzt afaik Technik, diese kontrolliert ablaufen zu lassen. (In MOX Elementen kann auch immer nur ein sehr geringer Teil PU-"Abfall" verarbeitet werden)
 
Schnelle Brüter haben sogar eine positive Energiebilanz, das wäre nicht das Problem.

Ich wollte eher daraufhin, dass Schnelle Brüter eigentlich zur Produktion von kernwaffenfähigem Plutonium genutzt werden, bzw. können und nicht unbedingt Plutonium für Kernreaktoren. ;)

Kernfusion ist zwar toll, aber doch eher eine Sache, die entwickelt und entwickelt und entwickelt wird (:D), aber tatsächliche Nutzung ist nicht möglich.
Man sollte lieber mehr Geld in die Entwicklung von Energieeffizienz stecken und neue Energiegewinnung.
Erdwärme ist immer eine Idee.
Vor allem muss das Problem der Energiespeicherung angegangen werden.

Der Transport, die Lagerung und der sichere Reaktorbetrieb mit Plutonium dagegen schon. Denn im Gegensatz zu Uran braucht man deutlich geringere Menge für eine spontane Kettenreaktion (kritische Masse 10kg im Vergleich zu 50kg bei Uran) und man besitzt afaik Technik, diese kontrolliert ablaufen zu lassen. (In MOX Elementen kann auch immer nur ein sehr geringer Teil PU-"Abfall" verarbeitet werden)

Ich kenne eigentlich auch keine Atomkraftwerke, die Plutonium verarbeiten. Es entsteht als Abfallprodukt (daher ist auch der Iran sehr an Atomkraft interessiert :ugly:), aber reines Plutonium.... hmm, keine Ahnung. :huh:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wollte eher daraufhin, dass Schnelle Brüter eigentlich zur Produktion von kernwaffenfähigem Plutonium genutzt werden, bzw. können und nicht unbedingt Plutonium für Kernreaktoren. ;)

Spaltbares Material bleibt spaltbares Material - für Kernwaffen bevorzugt man nur eine höhere Reinheit, damit die ganze Sache effizienter wird.

Ich kenne eigentlich auch keine Atomkraftwerke, die Plutonium verarbeiten. Es entsteht als Abfallprodukt (daher ist auch der Iran sehr an Atomkraft interessiert :ugly:), aber reines Plutonium.... hmm, keine Ahnung. :huh:

Theoretisch sollte das möglich sein - richtige Menge Material in einem richtigen Volumen konzentrieren und die freiwerdende Energie nutzen.
Aber ich würde die Sache mit Plutonium als deutlich riskanter einschätzen, weil wesentlich kleinere Mengen für eine unkontrollierte Reaktion reichen.
(Von dem Problem des jederzeit möglichen Waffenbaus mal ganz abgesehen, dass von den Verfechtern der Atomkraft aber eh nicht thematisiert wird...)
 
I
Man sollte lieber mehr Geld in die Entwicklung von Energieeffizienz stecken und neue Energiegewinnung.
Erdwärme ist immer eine Idee.
Vor allem muss das Problem der Energiespeicherung angegangen werden.

Seh ich auch so.

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Es geht voran...

btw: ich arbeite beruflich an der Effizienz von Gasturbinen :ugly:
(oder besser gesagt an einer effizienteren Produktion der selben)
 
ich bin für atom und muss in deutsch darüber ne verteidigungsrede halten... hat jemand eine gute internetseite die mir hilft?^^
 
ich bin für atom und muss in deutsch darüber ne verteidigungsrede halten... hat jemand eine gute internetseite die mir hilft?^^

D.h. pro-AKW?
Wenn der Thread hier nicht reicht, ist
kernenergie.de | Unsere Position | Gute Gründe für die Kernenergie
sicherlich n guter Startpunkt, in den Quellennachweisen von Wiki oder bei den AKW Betreibern findet sich sicherlich auch noch was.
Falls du aktiv an einer Diskussion teilnehmen willst (und nicht nur was präsentieren musst), würde ich mich aber auch mit den Gegenargumenten auseinandersetzen, denn nicht wenige der auf solchen Seiten getätigten Aussagen werden angezweifelt bzw. als falsch betrachtet.
("Für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle ist der Salzstock Gorleben nach den bisherigen Erkundungsergebnissen geeignet. " ist so definitiv keine allgemein akzeptierte Aussage. Will man das gegen eine AKW-kritische Seite ins Feld führen, sollte man auf deren Wiederspruch vorbereitet sein)


Er hat sie nicht entfernt sondern verschoben und das ganze gut begründet. Sein froh darüber.

Und an entsprechender Stelle habe ich -im Gegensatz zu geäußerten Vorwürfen- auch hier darauf hingewiesen.
 
Mich wundert es nicht, dass die Grünen hier noch keine Stimme haben (JEder der kein 80+ NT hat und grün wählt, den lach ich aus:D) aber hier der Grund wieso ich die niemals wählen würde:



MIt solchen MItteln pol. Ziele durchzusetzen, ist einfach nur arm und meines erachtens radikal !
Vor allem hat das ganze 20Mio Euro an Steuern gekostet...
Nebenbei sei gesagt, dass die Linken in Hessen ja eine Regierung mit Beteiligung der Grünen tolerieren wollten - Ob die 20mio gut angelegt sind? Oder doch nicht?

Normale Demos -ok
Straftaten (an die Gleise ketten) : Nein!

Sowas kann kein Mittel sein!

Eine Diskussion müsst schon präziser sein... Hat wer Lust über Atomenergie oder allg. Energiepolitik?

Hab schon wieder viel zu viel geschrieben, deshalb höre ich jetzt auf

greetz

theLamer

jetzt ratet doch mal was einen castor transport so gefährlich macht genau die die ihn verhindern wollen welche ironie einfach köstlich :lol:
wobei man aber sagen muss das es auch nicht grade weise ist Strahlenden Müll zu produzieren ohne zu wissen wo man ihn endlagern soll
fusion wäre tausendmal besser (1Kg Deuterium zu Helium bringt ein Steinkohle equivalent von 21000t ) aber mit strom der fasst nix kostet kann uns eon nichtmehr abzocken
 
wobei man aber sagen muss das es auch nicht grade weise ist Strahlenden Müll zu produzieren ohne zu wissen wo man ihn endlagern soll
fusion wäre tausendmal besser (1Kg Deuterium zu Helium bringt ein Steinkohle equivalent von 21000t ) aber mit strom der fasst nix kostet kann uns eon nichtmehr abzocken

Da Kernfusion noch in den Kinderschuhen steckt, kann du eine deratige Rechnung nicht aufstellen.
Die Entwicklungskosten werden dem Stromabnehmen auf jeden Fall aubgebrummt.
Genauso die Entlagerung. Denn auch Tritium (das ja eher gebraucht wird als Deuterium wegen des freien Neutrons) ist ein Isotop, das bei Zerfall strahlt (Betazerfall). OK, es sind Betastrahlen, keine Gammastrahlen, aber Gammastrahlen gibts es trotzdem.
 
So oder enstehen beide nicht als Abfallprodukt, sondern sind der Ausgangsstoff - und das Problem bei AKWs ist nicht das Uran, sondern das, was hinten rauskommt.
Das ist bei Fusion idealerweise nur Helium, aber zumindest die Reaktoren selbst bleiben als Problem erhalten. Und afaik entsteht bei Fusion vergleichsweise viel Neutronenstrahlung, da kann sich die Umgebung also in alles mögliche verwandeln.

@x2K: Sehr löblich, dass du den Thread von Anfang an ließt :daumen:, im weiteren Verlauf wirst du auch einige Ausführungen zu Anti-Castorprotesten finden, die klarstellen, dass ein paar Demonstranten für ein kann-aus-15-Metern-Höhe-fallen Transportbehältniss kein Sicherheitsrisiko darstellen.
 
trinium strahlt mit glück einen meter weit und die mengen die anfellen passen in einen fingerhut
@ruyven_macaran: ich binn faul gewesen und hab nicht alles gelesen =)
aber das war mir auch bekannt staht da auch dass die pellets aus den brennstäben in glas eingeschmolzen werden bevor sie in den stahlzylinder geschoben werden??? ach egal
villeicht habe ich das falsch formuliert wenn soein ding mal runter fällt passiert nix aber man müsste den transport nicht so scharf bewachen wenn die demonstranten nicht übertreiben würden
die halten den armen castor ja nach wie vor gefährlich also von deren standpunkt aus ... ach lasen wir das
2011 soll in frankreich das erste versuchskraftwerk mit fusionstechnologie ans netz gehen binn mal gespannt =)
 
Das Problem sind ja afaik die Spaltprodukte in den Zerfallsreihen, die dann Gammastrahlung abgeben. Uran- und Plutonium sind in ihren meisten Isotopen nur alpha- oder Betastrahler und somit leicht abschirmbar. sind aber halt in Reinform nicht existent da ein ständiger Zerfall stattfindet. Im AKW wird die Zerfallsreihe dann noch verlängert, aber auch da kommen beim Abbrennen dann Gamma-Strahler hinzu, und einige sind wohl recht langlebig.
 
die halten den armen castor ja nach wie vor gefährlich also von deren standpunkt aus ... ach lasen wir das
2011 soll in frankreich das erste versuchskraftwerk mit fusionstechnologie ans netz gehen binn mal gespannt =)

Wie bei allen Großveranstaltungen werden auch da genügend der Nichts-Wissen-Macht-Nichts Philsophie fröhnen, aber die größeren Organisatoren sind sich durchaus bewusst, dass vom Castor keine Gefahr ausgeht - jedenfalls laut Hersteller. (Das dessen Tests bei den jüngeren Modellen arg knapp ausfallen, ist ne andere Geschichte, die eher selten thematisiert wird)
Statt dessen geht es um Protest gegen unsichere Endlagerung (gegen die man sonst schwer demonstrieren kann, weil es niemanden interessiert, wenn sich ein paar tausend Menschen in die norddeutsche Tiefebene stellen) und auch ganz bewusst darum, die Transporte so teuer wie möglich zu machen, um die Politik dazu zu zwingen, die Transporte (und damit die Lagerung und -wenn sie keine Alternative finden und das tun sie offensichtlich nicht- die Kernenergie an sich) einzustellen.
 
Schaut man sich diese Freaks, welche die Castortransporte mit ihren "Demos" aufhalten, mal genauer an, könnte man tatsächlich meinen, daß die Castoren nicht so sicher sind, wie die hersteller behaupten...
 
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Da verwechselt wohl jemand "nicht transportabel" mit "nicht dicht".
Ersteres kann selbst ein einzelner Demonstrant hervorrufen, letzteres braucht eine Panzerfaust.
 
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