Atomanlageexplosion in Frankreich!!!

Es ist aber keins hochgegangen. Es ist nichtmal etwas auf dem Gelände eines Atomkraftwerks explodiert. Es ist lediglich ein Ofen auf dem Gelände einer Anlage, in der schwach strahlender Abfall verarbeitet wird, explodiert. Sowas überhaupt als "Atom"anlage zu bezeichnen ist schon stark lächerlich. Nach der gleichen Logik müßte man auch jedes größere Krankenhaus, in dem radioaktive Kontrastmittel benutzt werden, als Atomanlage bezeichnen.
 
Icejester schrieb:
Es ist aber keins hochgegangen. Es ist nichtmal etwas auf dem Gelände eines Atomkraftwerks explodiert. Es ist lediglich ein Ofen auf dem Gelände einer Anlage, in der schwach strahlender Abfall verarbeitet wird, explodiert. Sowas überhaupt als "Atom"anlage zu bezeichnen ist schon stark lächerlich. Nach der gleichen Logik müßte man auch jedes größere Krankenhaus, in dem radioaktive Kontrastmittel benutzt werden, als Atomanlage bezeichnen.

Deswegen hatte ich auch geschrieben gehabt: Wenn in Frankreich ein AKW hoch gehen würde, dann wäre es ebenfalls ein Problem für uns... ;)
 
Ein Atompilz wird es beim Kernkraftwerk nur dann geben, wenn man da eine Atombombe zündet.

Der Begriff "Atom" lässt sich vielfältig einsetzen und eine Pilzwolke kriegst auch mit einer chemischen Explosion duchaus hin - ein strahlender "Atompilz" wäre also denkbar.

Die kritische Masse in einem KKW ist viel zu gering, eine Kettenrekation in dem Ausmaß kann nicht ablaufen.
Die Kernschmelze bedeutet ja eben, dass der Brennstab geschmolzen und nicht explodiert ist.

Die Masse ist in einem KKW überhaupt kein Problem, da ist mehr als genug drin (sonst würde es ja gar nicht kritisch werden), problematisch ist nur der Zusammenhalt. Ohne systematisch platzierte und gezündete Sprengsätze (bei der geringen Konzentration von extremer Stärke) bekommst du nur eine geringe Menge an Material in den promptüberkritischen Zustand. Die reicht dann zwar aus, um dir deinen Reaktor zu zerlegen (und damit alles, bis auf ggf. einen flüssigen Rest, in eine unterkritische Konfiguration zu bringen -sprich: in der Gegen zu verteilen), aber nicht, um die Energie einer Atombombe freizusetzen.


und zum thema atomausstieg. wir reden 2022 nochmal drüber. wenn die nation stöhnt das alles so teuer geworden ist etcpp... so und jetzt good night. war ne anstrengende schicht in Grafenrheinfeld

Lieber 2022 über hohe Energiekosten jammern und dafür im Gegenzug eine sichere (und in Teilen -wieviel bleibt abzuwarten, hängt vom schwarz/gelb-Anteil ab,...- zukunftstaugliche und saubere) Energieversorgung, eine verbesserte Außenhandelsbilanz (und damit sich verbessernde Bedingungen) und die globale Technologieführerschaft haben, als 2050 einen von Lagerkosten zerfressenen Haushalt und gar keinen Strom, weil in den knapp gewordenen Uranquellenländern gerade Bürgerkrieg herrscht.
Mag ältere Leute vielleicht nicht interessieren, aber ich plane eigentlich, noch so lange zu leben, dass die kurzfristigen, positiven Wirkungen von heute erzeugtem Atomstrom sich weniger auf mein Leben auswirken, als die langfristigen negativen - selbst ohne GAU.


Es ist aber keins hochgegangen. Es ist nichtmal etwas auf dem Gelände eines Atomkraftwerks explodiert. Es ist lediglich ein Ofen auf dem Gelände einer Anlage, in der schwach strahlender Abfall verarbeitet wird, explodiert. Sowas überhaupt als "Atom"anlage zu bezeichnen ist schon stark lächerlich. Nach der gleichen Logik müßte man auch jedes größere Krankenhaus, in dem radioaktive Kontrastmittel benutzt werden, als Atomanlage bezeichnen.

Afaik (=laut NDRinfo verarbeitet die Anlage schwach-, mittel- und starkaktiven Müll und Plutonium und auf dem Gelände stehen mehrere Atomkraftwerke und ein noch genutzter Versuchsreaktor. "Atomanlage" ist ein für das Geländer definitiv der richtige Ausdruck und dass man sich in den Stunden, in denen nichts weiter bekannt war, als dass es auf eben diesem Gelände eine Explosion gab, Gedanken gemacht hat, mehr als nur nachvollziehbar.
 
keine Reaktoren,keine richtiges AKW. Öfen in den nur "schwach" Radioaktives Material behandelt wird.

aber wenn dann Stromleitungstrassen gebaut werden um den ach so tollen Solar/Wind strom zu verteilen finden sie das auch nicht okay und es heisst "Den Politikern ist der Naturschutz viel wichtiger als das Wohl des Einzelnen" naja .. so ein Windrad ist schon toll. Riesen eingriff in die Natur und wenn man eine Haus neben einem Windrad besitzt ... nun ja das Haus ist das Wert los.

Mal schauen was uns der Strom aus den unsicheren Osteuropäischen AKWs kosten wird und wieviel unsichere Osteuropäische AKWs noch gebaut werden.

Danke ruyen:daumen:

Und: Die Energiekosten werden immer steigen. Der Verbrauch und die Rohstoffpreise tun das doch auch.
Angebot und Nachfrage.

Atomkraftwerk? Ja.
Schwach radioaktiv? Nein, schwach bis STARK.

Das Problem mit der Atomenergie ist, die Folgen überleben uns als Spezies.

Renteneintrittsalter
Das das Rentenalter ansteigen muss war abzusehen da so ein Murks wie der Generationsvertrag auf Treibsand gebaut wurde. War meiner Erinnerung eine Schwarze Regierung.
Und wir werden alle immer älter, brauchen also länger als früher Geld ohne zu arbeiten.

Das mit den Starkstromleitungen ist schwieriger.
Es wurde in diesen Gegenden mit StarkstromOBERLEITUNGEN, eine erhöhte Häufigkeit der Leukämie festgestellt, Grund unbekannt.
Auch wollen die Menschen nicht unter solche Leitungen wohnen, weil es unangenehm ist. Da ich noch nie unter solch einer Anlage stand weiß ich nicht ob das stimmt.
Die Menschen wollen sie gedämmt unterirdisch. Dies Kostet aber und verschlechtert Bilanzen.

Die Windkraftwerke in ihrer jetzigen Form sind ineffektiv, da erst ab einer gewissen Höhe beständig starker Wind weht. Siehe Nordsee-Wind-Park.
Aussenden würde niemand ein Windrad bauen, ohne Subventionen. Sonst lohnt sich das erst ab 20 Jahren Betrieb, ohne Wartungskosten.

In die gleiche Kategorie fallen DEUTSCHE Solaranlagen.
Das was in unseren Breitengraden an Sonne scheint reicht nicht das sie ihre Produktionsenergie einspielen.

Solarthermalkraftwerke (Helios Eins aus Fallout 3 NW als Beispiel) sind wesentlich effektiver, müssen aber in Sonnigen, heißen Regionen gebaut werden.

Unbestreitbarer Vorteil solcher Anlagen (große Windräder, Solarthermal...) sie brauchen keine weiteren Ressourcen wie Uran, Kohle, Gas, Holz... nur Wartung die alle Kraftwerke haben.
Nur der Standort ist bei solchen Dingen wichtig.
 
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