ATI - Open Physics noch 2010?

Physik sollte sich bei Fermi am wohlsten fuehlen.;)
Naja, warum das so ist, wissen wir ja nun seid ein paar Tagen. Hier im User-News-Unterforum, gibt es schließlich eine News dazu.

Fermi verbraucht naemlich so viel Strom weil sie ganz viel GPGPU Kram integriert hat.

Dann muß ja auch die HD2900XT ein richtiger GPGPU-Burner gewesen sein, oder? :ugly:
Fermi ist architektonisch einfach ineffizient, Punkt. Warum mussten selbst die professionellen HPC-Karten beschnitten werden? Also bitte,...

MfG,
Explosiv
 
nVidia ist einfach früher auf den GPGPU Zug aufgesprungen und unterstützt Entwickler mit viel Geld um ihre Techniken zu implementieren ;)
viele Programme nutzen nicht Ansatzweise die brutale Rohleistung der HD 5000er Reihe aus.
 
Ja, und genau das ist das Problem bei den ATI Karten im Moment, und DER Vorteil für die Fermi.

Mit der ATI haste verdammt viel Rohleistung, es ist aber nicht einfach diese auch Nutzbar zu machen wegen der "schwierigen" Programmierung der Karten. Fermi unterstützt aber Fortran und C (glaub ++) nativ, sprich du kannst deine Programme relativ einfach portieren, und grad das Fortran unterstützt wird ist halt schon nen extremes Verkaufsargument für den HPC Bereich, weil extrem viele Wissenschaftler noch in Fortran programmieren, da die Bibliotheken einfach so abartig mächtig sind.

Das ATI nun Fast Fourie Transformation nun in ihrem SDK eingebunden hat ist nen erster sehr sehr wichtiger Schritt in die richtite Richtung. Optimal wäre allerdings einfach die Unterstützung von C++ und Fortran wie nVidia dies tut. Bleiben sonst alle Were unverändert wurde ATI im HPC Bereich wohl ziemlich einschlagen mit ihren Karten (sofern noch ECC dazu kommt, was aber nicht DAS Problem ist)
 
Naja, warum das so ist, wissen wir ja nun seid ein paar Tagen. Hier im User-News-Unterforum, gibt es schließlich eine News dazu.

Dann muß ja auch die HD2900XT ein richtiger GPGPU-Burner gewesen sein, oder? :ugly:
Fermi ist architektonisch einfach ineffizient, Punkt. Warum mussten selbst die professionellen HPC-Karten beschnitten werden? Also bitte,...

MfG,
Explosiv

Die HD2900XT wurde nicht auf GPGPU ausgelegt. Die Fermi Architektur wirkt nur ineffizient weil sie zu wenige TMUs hat und dadurch in Spielen nicht so der Burner ist. Allerdings hat die Geforce GTX 480 480 Shader die auf GPGPU ausgelegt sind wo CUDA/Open CL Applikationen deutlich schneller als auf CPUs oder auf ATIs Karten laufen.
 
Das werden wir erst sehen, wenn die GTX460 getestet wurde - und da Marc schon etwas in der Art subkommuniziert hat, wird es nicht mehr so lange hin sein ;)

Nur das bei der GTX460 nicht mehr allzu viel vom "echten" Fermi übrig ist, somit hinkt der Vergleich, so oder so.
Die HD5870 und HD5770 basieren auf einer Architektur, haben dennoch kaum Unterschiede in der Energie-Effizienz, also woran machst Du das bei der GTX460 abhängig :hmm: ?

MfG,
Explosiv
 
Eben, Fermi ist keine Grafikkarte, sondern viele Grafikkarten.:D Wenn die GTX480 ihren Leistungsvorsprung gegenüber HD5870 mit keinem sehr gutem Benehmen feiert, heißt dass nicht, dass die anderen GTX4xx-Karten auch so unhöflich sind.;)
Nur das bei der GTX460 nicht mehr allzu viel vom "echten" Fermi übrig ist, somit hinkt der Vergleich, so oder so.
Die HD5870 und HD5770 basieren auf einer Architektur, haben dennoch kaum Unterschiede in der Energie-Effizienz, also woran machst Du das bei der GTX460 abhängig :hmm: ?

MfG,
Explosiv
Öhm, dir ist schon klar, dass Fermi der Codename für eine komplette Grafikkartenserie ist? Ich denke du meinst mit "echtem" Fermi eher den G100 auf der GTX480.
 
@PCGH_Marc
CPU-Physx ist eine sehr gute und optimierte Engine, die inzwischen jedes Spiel für simple Berechnungen benötigt, das kann Havok aber genauso gut, das ist auch nicht die Frage! Physx-Crossplattforming bla blubb bla, das hat aber alles nichts mit dem eigentlich Thema zu tun.

BTT
Eine GPU-basierte Physik Engine die rein für die Optik ist, kann sich nunmal nicht durchsetzen wenn nur die Hälfte aller Spieler es nutzen kann, da es von nvidia auch noch wehement selbst auf Dual-Karten Systemen unterbunden wird. Es wird auch nur eingebaut, wenn nvidia selbst den Entwickler finanziell oder personell unter die Arme greift. Allein deswegen gibt es nunmal nur eine Handvoll Spiele die es überhaupt integriert haben. Was es aber leisten kann und wie gut es dem Spiel atmosphärisch gut tut, sieht man an Batman oder Mirrors Edge. Das es noch ein Nischengimmick ist, liegt allein an der Closed Standard Politik von nvidia zu seinem gpu-physx...hat ja auch genug Geld gekostet.

Wenn man aber als Programmierer die Möglichkeit hat auf eine ebenfalls etablierte Bibliothek zuzugreifen, die auf allen Karten läuft, ist das ein regelrechter Quantensprung. In naher Zukunft kann das zum Durchbruch von GPU-Physik führen, auch auf den nächsten Generationen der Konsolen! Deshalb wird GPU-Physx schlichtweg scheitern, wenn nvidia diese Politik weiterhin betreibt. Auf kurz oder lang wird nvidia GPU-Physx öffnen müssen um im Rennen zu bleiben.

P.S. Und hört mit dem Tessellationvergleichen auf, das ist bisher ein völlig aufgeblasenes (im wahrsten Sinne des Wortes) Feature ohne sinnvolle Unterstützung zum jetzigen Zeitpunkt.
 
Eben, Fermi ist keine Grafikkarte, sondern viele Grafikkarten.:D Wenn die GTX480 ihren Leistungsvorsprung gegenüber HD5870 mit keinem sehr gutem Benehmen feiert, heißt dass nicht, dass die anderen GTX4xx-Karten auch so unhöflich sind.;)

Öhm, dir ist schon klar, dass Fermi der Codename für eine komplette Grafikkartenserie ist? Ich denke du meinst mit "echtem" Fermi eher den G100 auf der GTX480.


Ja, verstehe ehrlich gesagt deine Bemerkung nicht.
Die "echte" Fermi ist für mich die voll bestückte GF100, richtig. Genau so wie die HD5870 eine echter RV870 ist.
Worauf ich hinaus wollte ist, dass es nicht unbedingt mit einer Midrange-Karte getan ist, um gleich wieder von einer architektonischen Effizienz zu sprechen :huh:. Dann könnte ich ja bei jedem Vergleich einer Fermi-basierten Karte, mit einer HD5K-Karte ins unendliche dagegen steuern, wie sinnfrei :ugly:.

Für mich zählen die Produkte mit vollem Ausbau....da auch nur diese alle Features inne haben, die die Architektur hergibt.
Das die GTX460 effizienter sein muss als der GF100, ist nur logisch, da dieser auf dem GF104 basiert. Alles andere wäre ein noch größerer Epic Fail und der Kniebruch schlecht hin.

Es ist ein Unterschied, ob eine Architektur aufgrund von "beschneiden" effizient gemacht wird, oder schon von vorn herein effizient ist :nicken:.

Sry, wird jetzt aber zu viel Off Topic.


MfG,
Explosiv
 
Fermi effizient? Ich geb es auf,...

MfG,
Explsoiv

Ich habe nie behauptet dass Fermi effizient ist. Fermi ist im Spielebetrieb sehr ineffizient aber im GPGPU Bereich sieht dass wieder anders aus.;) Die anderen User hier reden aber nur von Spiele-Performance. Da kann ich Explosiv zustimmen dass Fermi in Spielen ineffizient ist. Ich rede aber vom GPGPU Bereich. Und da ist Fermi der Cypress um Laengen Voraus.
 
Naja, warum das so ist, wissen wir ja nun seid ein paar Tagen. Hier im User-News-Unterforum, gibt es schließlich eine News dazu.
Das hab ich schon vor Wochen/Monaten mal geschrieben (auch teilweise belegt) aber von den Nvidianern einen aufn Deckel gekriegt, jetzt wart ich bis das ganze in eine offizielle News kommt und mach mich dann drüber lustig ;)


Dann muß ja auch die HD2900XT ein richtiger GPGPU-Burner gewesen sein, oder? :ugly:
Fermi ist architektonisch einfach ineffizient, Punkt. Warum mussten selbst die professionellen HPC-Karten beschnitten werden? Also bitte,...

MfG,
Explosiv
Ja, die war ein "heißes Gerät" diese HD 2900XT. Aber letzten Endes brauchte sie deutlich weniger Strom wie die GTX 480 soweit ich mich erinnere. Und Nvidiakarten waren immer schon etwas besser bei GPGPU Computing

Unter anderem Deshalb:
nVidia ist einfach früher auf den GPGPU Zug aufgesprungen und unterstützt Entwickler mit viel Geld um ihre Techniken zu implementieren ;)
viele Programme nutzen nicht Ansatzweise die brutale Rohleistung der HD 5000er Reihe aus.


Nur das bei der GTX460 nicht mehr allzu viel vom "echten" Fermi übrig ist, somit hinkt der Vergleich, so oder so.
Die HD5870 und HD5770 basieren auf einer Architektur, haben dennoch kaum Unterschiede in der Energie-Effizienz, also woran machst Du das bei der GTX460 abhängig :hmm: ?

MfG,
Explosiv
naja ich mach das zum Beispiel davon abhängig, wie sich die Karte in Spielen usw schlägt dann sowohl von der Performance als auch vom Energieverbrauch her.
Und was beim GTX 460 noch übrig bleibt ist ja im Prinzip auch nur das, was die ATIs können, also die reine Spielearchitektur. Und wenn die dann inetwa gleich viel Strom frisst, kann man kaum von ineffizienz reden. Dann haben die GTX 480 und 470 eben den Stromverbrauch bei zusätzlchen Features verloren, aber wenn dann ein Chip wie die GTX 460 bei gleicher Leistung weniger oder gleich viel Strom wie die R870 Karten brauchen, so ist die Karte nicht weniger effizient.
Ich würd mal salopp so sagen: Effizienz ist bei Grafikkarten so gegeben, dass wenn bei gleicher Leistung und Features der Verbrauch niedriger ist, so ist auch die Effizienz besser
 
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Fermi effizient? Ich geb es auf,...

MfG,
Explsoiv

Ich halte Fermi ohne die Caches (sic!) für eine GPU, die der Effizienz der ATI-Karten erreicht und eher kurz- als mittelfristig in der Lage sein wird, effizienter als die (dann allerdings auch vor der Ablösung stehende bzw. im Zwischenschritt Northern Island) momentane ATI-Architektur zu arbeiten.

Was nvidia falsch gemacht hat, war mit der GTX auf Gedeih und Verderb einen Zwitter zwischen einer Top-GPGPU- und einer Top-3D-Grafikkarte herauszubringen und dabei dann idiotischerweise die GPGPU-Fähigkeiten der Karte zu beschneiden, um den eigenen Profisektor nicht zu schädigen.

Und das war spätestens im September letztes Jahr absehbar. nvidia hätte die uneffizienten Fermi nie an die Öffentlichkeit lassen sollen, das war eine fatale Entscheidung. Den meisten Lesern hier wird es nicht klar sein, aber nvidia ist für GT100 an der Börse nahezu so hart bestraft worden wie BP für die Ölpest, das muss man einfach mal ins Auge fassen -- die haben seitdem über 40% Aktienkapital verloren, das ist mehr als eine Hausnummer.

Schalten Sie sich mal DOW und NASDAQ dazu und gehen Sie auf die Drei- oder Sechs-Monats-Ansicht:
http://www.google.com/finance?client=ob&q=NASDAQ:NVDA

nvidia ist für Fermi extrem hart am Markt bestraft worden, auch wenn das viele immer noch nicht begriffen haben: Bei aller Albernheit von Demerjians Artikeln hatte er in dieser Richtung gar nicht so sehr unrecht -- nvidia steht fast mit dem Rücken zur Wand.


[...] Fermi unterstützt aber Fortran und C (glaub ++) nativ, sprich du kannst deine Programme relativ einfach portieren, und grad das Fortran unterstützt wird ist halt schon nen extremes Verkaufsargument für den HPC Bereich, weil extrem viele Wissenschaftler noch in Fortran programmieren, da die Bibliotheken einfach so abartig mächtig sind.

Das ATI nun Fast Fourie Transformation nun in ihrem SDK eingebunden hat ist nen erster sehr sehr wichtiger Schritt in die richtite Richtung. Optimal wäre allerdings einfach die Unterstützung von C++ und Fortran wie nVidia dies tut.

Auf die Schnelle soweit mal kurz geschaut:
nvidia' Cuda unterstüzt Fortran und C++ via Compiler im BETA-Status seit November 2009, von einer "nativen" Unterstützung ist mir nichts bekannt. ATI' CAL unterstützt Fortran und C++ via Compiler seit Januar 2009, und zwar final -- und zusätzlich über OpenGL, wie das auch nvidia tut (nvidia hat Open GL 3.0 sehr viel länger schon umgesetzt, 2008 oder sowas).

cu
Thomas
 
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Auf die Schnelle soweit mal kurz geschaut:
nvidia' Cuda unterstüzt Fortran und C++ via Compiler im BETA-Status seit November 2009, von einer "nativen" Unterstützung ist mir nichts bekannt. ATI' CAL unterstützt Fortran und C++ via Compiler seit Januar 2009, und zwar final -- und zusätzlich über OpenGL, wie das auch nvidia tut (nvidia hat Open GL 3.0 sehr viel länger schon umgesetzt, 2008 oder sowas).
cu
Thomas

Woher hast du die BETA version? CUDA hat schon seit 2008 eine finale version. Und was genau meinst du mit nativer Unterstuetzung? Mit CUDA kann mann Nvidia GPUs in C programmieren nicht C++. Via wrapper kann mann aber auch die Nvidia GPUs in Python, Perl, Ruby, Lua, Fortran, Java und MATLAB programmieren.

Was redest du da einen Quatsch ueber ATI CAL? Weisst du ueberhaupt was dass ist? Dass ist gleichzusetzen mit Assembly code auf einer CPU. Damit greift mann tiefer in die Hardware ein um die Performance zu tunen. ATI Stream nutzt die Brook+ Sprache die sich aehnlich wie C schreiben laesst. AMD hat dann noch ein paar extra Libraries mit integriert. Wo wir schon bei ATI Stream sind, OpenCL ist seit 2010 standardmaessig im Stream SDK enthalten. ATI Open Physics wird auch in OpenCL programmiert. Warum wohl? Vielleicht weil dass standardmaessige Brook+ ATI Stream so toll wahr?:schief:
 
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