News Atemalkohol-Sperre: Jedes neue EU-Auto wird ab Juli sperrfähig

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Ab dem 7. Juli 2026 schreibt die EU im Rahmen ihrer General Safety Regulation 2 (GSR II) jedem neu zugelassenen Fahrzeug eine standardisierte Schnittstelle für Atemalkohol-Sperren (Alcolocks) vor - Teil der Vision-Zero-Strategie.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Atemalkohol-Sperre: Jedes neue EU-Auto wird ab Juli sperrfähig

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Nicht nur das Smartphone überwacht dich 24/7, auch dein Auto! Und da wird noch einiges an Überwachung auf uns zukommen.

Bald wird man keine Blitzer mehr brauchen, dein Auto wird es ans KBA melden und dann gibt es Post. Es ist jetzt schon problemlos bei jedem auto auszulesen wann man wie schnell gefahren ist.
 
Nicht nur das Smartphone überwacht dich 24/7, auch dein Auto! Und da wird noch einiges an Überwachung auf uns zukommen.

Bald wird man keine Blitzer mehr brauchen, dein Auto wird es ans KBA melden und dann gibt es Post. Es ist jetzt schon problemlos bei jedem auto auszulesen wann man wie schnell gefahren ist.
Top!
Wer 2-5t mit 30-200kmh bewegt sollte überwacht werden.
Ein Recht suf besoffen Autofahren oder wegen einer Nachricht Leben gefährden gibts halt nicht.
Von mir aus können Alcolocks gern Pflicht werden. Dank Autolobby besteht die "Gefahr" aber kaum.
 
Damit werden dann Auto noch mal ein ganz Stück Teuer, weil die ganze Technik bezahl der Kunde.
Kleinwagen also bald ab 30.000€ :ugly:

Ein Hyundai i20, ging 2020 ab ~13.000€, heute 2026 ab ~22000€, der Grund ist hauptsächlich Technik die verbaut werden muss und jetzt soll das noch mehr werden.
 
Na klaar.
Seit 2020 gsbs ja keine anderen Preistreiber...
Alles nur wegen der EU.

Und selbst wenn es stimmen würde: Wenns Leben rettet, wäre es das wert.

Er hat schon recht, die Technik treibet den Preis massiv.

Wer 2-5t mit 30-200kmh bewegt sollte überwacht werden.

Sehe ich anders. Jeder ist erstmal unschuldig und eine Überwachung sollte es für Straftäter geben, nicht für normale Bürger. Aber das ist eine Verschiebung der Normen, die Menschen fühlen sich im Überwachungsstaat wohl, bis es sie trifft.
 
ohman umso mehr Elektronik und Überwachungssysteme verbaut werden umso schwerer werden die Fahrzeuge. man soll ja E fahren wegen Umwelt aber keine Ahnung ob Reifenabrieb ne Rolle fürs Klima spielt aber falls ja ist halt auch nich knorke bei dem Gewicht.
 
Top!
Wer 2-5t mit 30-200kmh bewegt sollte überwacht werden.
Ein Recht suf besoffen Autofahren oder wegen einer Nachricht Leben gefährden gibts halt nicht.
Von mir aus können Alcolocks gern Pflicht werden. Dank Autolobby besteht die "Gefahr" aber kaum.
Ich verstehe was du meinst. Und bei Personen, die auffällig geworden sind, durchaus auch gegebenenfalls sinnvoll. Aber eine generälle Pflicht wie du sie gerne sehen würdest ist nur absulute Überwachung und Gängelung von unbescholtenen Bürgern.

Aber gut, lass und doch mal deine Idee/Logik auf andere Bereiche ausweiten und sag mir dann wie gut du das finden würdest.

Nehmen wir doch einfach mal das Waffengesetz. So jetzt stell dir mal vor, dass jedes mal wenn du deine Wohnung verlässt überprüfst wirst um sicher zu stellen das du nicht dagegen verstöst. Also wirklich jedes mal, auch wenn du nur den Müll raus bringen willst.

Gehen wir ein Schritt weiter. Du willst mit den ÖVPN fahren. Kannst du gerne machen, aber vorher wirst du wieder überprüft. Weil beim verlassen der Wohnung wurde ja nur kontroliert ob du Waffen oder verbotene Gegenstände dabei hast, aber im ÖVPN sind ja alle Messer verboten. Das gleiche Spiel vor jedem Betreten eines Bahnhofes oder Waffenverbotszone. Klingt doch echt super, oder?

Oder wie wäre es, wenn man dich jedes mal nach dem einkaufen überprüft um sicher zu gehen das du wirklich auch nichts geklaut hast. Gut hier sind in aller Regel keine Leben gefährdet, aber das Prinzip ist das gleiche.

Ja, das Leben sicherer zu machen ist an sich eine gute Idee, aber erstens gibt es keine 100% Sicherheit, und wird es nie geben. Und zweitens wird ab einen gewissen Punkt jedes % Sicherheit so aufwendig/teuer/einschränkend das es in keinem Verhältniss mehr steht.
 
Also, weil 0,00001% der Gesellschaft so etwas benötigt (Wiederholungstäter, gerichtliche Anordnung blabla) die restlichen 99,99999% aber nicht machen wir das erstmal vorsorglich für ALLE. Weil das einfacher ist.

Einfacher, als den 0,000001% einfach das Auto wegzunehmen. Per gerichtlicher Anordnung. Könnte man gesetzlich umsetzen.

Sehe ich ehrlich gesagt nicht so. Und wie die Begründung "Ja dann holt sich der Typ einfach ein neues Auto und fährt damit" so die Begründung "Ja dann lässt derjenige halt seine Frau pusten". Gänzlich verhindern kann man es nicht. Aber mir erschließt sich der Sinn nicht, warum das jetzt vorsorglich schonmal für alle installiert sein muss, anstatt den wenigen einfach die Autos zu entziehen. Schließlich macht das Autos für alle ein kleines bisschen teurer. Und irgendwann summiert sich der Quatsch.
 
Ich frage mich gerade wie hier die Details aussehen. Wer setzt dann diese gerichtliche Anordnung durch? Wo wird das dokumentiert? Weil es müsste dann doch jedes Fahrzeug betreffen, das durch diese Person benutzt werden kann, inkl. Dienstwagen, Mietwagen, Zweitwagen, etc...
Als nächstes kommt dann der Slot für den Führerschein, damit man "nachweisen" kann, dass man einen gültigen hat. Aber dann bitte mit biometrischen Daten und den passenden Sensoren im Auto. Nicht dass man "aus Versehen" einen fremden Führerschein benutzt :ugly:

Wie kommt man nur auf die Idee eine "personengebundene" Einschränkung auf diese Art und Weise durch zu setzen?
 
Für meinen Teil finde ich es "okay". Ne billige Vorbereitung dürfte nur Cents kosten und sich entsprechend nicht großartig auswirken. Wir reden ja nur von einer Schnittstelle, also einem einfachen Signal, nicht von irgendwelcher Mechanik, aufwendiger Unterbrecher, oder so.

"Okay" deshalb, weil ich es gleichzeitig auch total albern finde. Wir haben seit etlichen Jahren die Möglichkeit Fahrdaten auszulesen und selbst das wird nicht gebracht. Wenn es zum Unfall kommt, könnte man sich einfach die Aufzeichnungen der letzten Kilometer anschauen und feststellen ob das Fahrzeug eh zu schnell fährt, oder Agressiv, Abstände unterschreitet, wie das Bremsverhalten so aussieht usw. und selbst das wird nicht gemacht. Also denke ich, dass bis dies hier mal zum Tragen kommt, locker noch 20 Jahre vergehen.
 
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ohman umso mehr Elektronik und Überwachungssysteme verbaut werden umso schwerer werden die Fahrzeuge. man soll ja E fahren wegen Umwelt aber keine Ahnung ob Reifenabrieb ne Rolle fürs Klima spielt aber falls ja ist halt auch nich knorke bei dem Gewicht.
Bei dem Alcozeugs dürfte sich das + am Gesamtgewicht nicht mehr wie im 4-500 Gramm Bereich bewegen. Also das fällt im wahrsten Sinne des Wortes nicht wirklich ins Gewicht.
Anders sieht es mit der ganzen Zusatzsensorik beim Neupreis aus. Da könnte es beim verplichtenden Volleinbau aller Systeme doch schon ein merkliches + beim Preis geben. Das wird man am ehesten gerade bei den günstigsten Fahrzeugen beim Preis merken.
wann man wie schnell gefahren ist.
Super dann warst Du mal auf dem Rollenprüfstand und bekommst hinterher das Bußgeld Vollprogramm. Weil ja die meisten Werkstätten innerorts liegen und dein Fahrzeug dann laut GPS da mit Vollgas und VMax unterwegs war.
:stupid: :lol:
 
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Nicht nur das Smartphone überwacht dich 24/7, auch dein Auto! Und da wird noch einiges an Überwachung auf uns zukommen.
Profile anlegen und mit Gesichtserkennung wäre eine Fahrerzuordung möglich, die Technik ist heute schon in neuen Autos vorhanden. Die Schnittstelle zur Alkoholkontrolle war bereit lange geplant und soll nun umgesetzt werden. Der nächste Schritt wäre, allein nur das Auto alkoholisiert zu starten, erfolgt mit sofortiger Meldung an die Polizei, dann ist der Schritt zur Geschwindigkeitsüberwachung, Parkverstöße zu melden auch nicht mehr weit. Schöne heile Welt.
Ein Hyundai i20, ging 2020 ab ~13.000€, heute 2026 ab ~22000€,
Den I10 gibt es seit letztem Jahr nicht mehr, auch ein Grund dafür war das kaputte Preisgefüge bei Kleinwagen. Heute kannst den indirekten Nachfolger Elektro Inster für knapp 8000€ mehr kaufen. Da kann man nur raten wen der Wegfall von günstigen Kleinwagen nun trifft.
 
Es ist derzeit noch mehr Technik schon längst marktreif die noch viel weiter gehen und zwangsläufig die Jahre stückweise in die Fahrzeuge kommen werden. Dagegen ist der Alkoholtester schon fast ein Nichts ;)
Verständlich, dass viele noch an älteren Fahrzeugen festhalten.
 
Es wird doch überhaupt kein Alcolocks eingebaut. Es wird "nur" Pflicht, das es eine Möglichkeit gibt, ein Alcolocks funktionstüchtig Nachzurüsten. Es soll nur beiden Delinquenten nachträglich Eingebauten werden, die mehrmals unter Alkohl ein Fahrzeug gelenkt haben.
Fahrzeuge ab ein Gesamtgewicht von 3,5 t und LKW ab 7,5 t müssen jetzt schon ein Fahrtenbuch führen. Bei Berufskraftfahrer ist ein Elektronisches Fahrtenbuch Pflicht, diese zeichnet nicht nur die Fahrzeiten auf, sondern auch die Geschwindigkeit. Die Polizei darf bei eine allgemeine Kontrolle diese Daten auslesen und bei Fehlverhalten Sanktionieren.

Es sollen also nicht alle Überwacht werden und nur eine Standardisierte Montage eines Alcolocks vorgehalten werden. Nur wenn jemand nicht unter 0,5 ‰ Alk sein Auto fahren kann, wird Probleme bekommen. Und das mit recht!
 
Was für ein Blödsinn!
Es ist jetzt schon derart krass, dass man vor lauter Gepiepse, Gehupe und Genörgel der Autos mit den Nerven schnell runter und nicht mehr bei der Sache ist. Die ganzen Automatiken zur Überwachung sind extrem fehlerhaft und sogar gefährlich, wenn ich an die Spurüberwachung denke, die einen auf schmalen Straßen einfach mal in den Gegenverkehr lenkt, der dauernd jammernde Augenqssistent, wenn man beim Abbigen zur Seite schaut, der Tempolimit-Assi, der ständig falsche Infos hat ... usw. usw. ... sorry, aber das ist alles einfach krank und gefährlich.

Zumindest wäre solch ein Alkoholtester für auffällig gewordene Alkoholkonsumenten als Maßnahme aber eine Idee, keines Falls aber für pauschal jedermann! Die Schnittstelle sollte ein Centartikel sein... ;)
 
Ich sehe es schon kommen: Remote Kontrolle. In ein paar Jahren wird dein Auto während der Fahrt von irgendeiner Behörde stillgelegt wegen unbezahlter Rechnungen.

Dass man gegen Smartphones am Steuer vorgeht ist richtig. Wie oft habe ich Beinaheunfälle miterlebt weil jemand meinte er müsse was am Handy machen. Ich habe Leute gesehen die haben während! der Fahrt auf TikTok gescrollt, das ist doch krank.
 
Der Staat führt gerade ein Verfahren, gegen jemanden der versucht hat mich mit 1 Promille wegzufahren. Bin trotzdem gegen jegliches solches Zeug im Privatauto.
 
Entspannt euch, in 5-10 Jahren möchte ich in "meinem" Auto hinten sitzen und entspannt den Leuten zu winken. Dann ist es total egal, ob du betrunken oder mit Handy im Auto sitzt oder dir gerade die Fußnägel schneidest.
Die Technik wird es schon richten.
 
Durch das ständige ausweiten von irgendwelchen Sicherheitssystemen und Zwangssystemen die man nicht möchte, werden die Autos teurer und teurer und teurer. Früher hätte ich mich über einen Neuwagen gefreut aber heute durch die ganzen Nervsysteme nicht mehr. Ich würde mir entweder alle nervigen Sachen raus hacken lassen, die Sensoren abkleben oder umgehen oder ein älteres Fahrzeug kaufen bei dem ich nicht genervt werde. Die EU-Regeln werden leider immer absurder und befeuern damit auch die Vorbehalte gegen die EU selbst.
 
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