Asus WS Sage c621e bootet nicht

planlos97

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo sehr geehrte Hardware Gemeinde.

Ich will mir ein Asus Ws sage c621e Mainboard zusammenstellen.
Allerdings bootet der PC nicht und der Q-Code ist 03.

Was hat das zu bedeuten und falls irgendetwas nicht stimmt,
lässt sich das beheben ?

Über eine Antwort würde ich mich freuen,

Denis M.
 
Du willst es Zusammenstellen oder ist der PC schon zusammen gebaut? :huh:

So oder so brauchen wir mehr Infos. Den Rest der Hardware bitte auch auflisten.
 
Hallo chill_eule,
Also das Mainboard ist ein Asus Ws sage c621e .
Der CPU ist ein Intel Xen 8160 [ES2],
und das RAM ist Samsung DDR4 RDIMM ECC.

Ich habe mich noch einmal etwas umgehört und ich glaube ,das das Board
wegen der ES Version nicht bootet.

Aber da soll es glaube ich mods für geben, habe aber noch keinen brauchbaren gefunden.
Vielen Dank für deine Antwort und ich hoffe du hast noch ein paar Infos für mich.

Liebe Grüße

planlos97
 
Hallo noch einmal.
Ich habe das Board jetzt zum booten gebracht unter Knoppix ,allerdings nur mit acpi=ht und noapic.
Was mich sehr wundert ist das es jede Version von Windows einfach verweigert.

Wisst Ihr da vielleicht etwas genaueres ?

Vielen Dank,

planlos.
 
An welcher Stelle scheitert denn der Windows-Boot? Startet wenigstens der Installer? Von welcher Windows-Version reden wir überaupt?
 
Hallo Torsten.

Also die Windows Version ist die 10. Ich glaube die 21* irgendwas.
Der Bootvorgang bleibt bei dem Windows Logo hängen.
Habe auch schon alles probiert.
Von der vorinstallierten Festplatte zu starten ,vom USB Stick.
Vom vorinstallierten USB Stick und sogar über PXE.
Das hat alles nichts gebracht.

Komischerweise läuft er jetzt stabil von einem Ubuntu USB Stick aus.
Ich habe auf dem Stick noch Steam installiert und konnte sogar ein paar Spiele spielen.
Insofern ist es wohl nicht ganz so schlimm mit dem Windows.

Aber seltsam ist es trotzdem.
 
Das heißt die eigentiche Windows-Installation läuft, aber wenn das installierte Windows bootet, bricht er kurz vor Schluss ab? Dann liegt es zu 99,9 Prozent nicht am Engineering Sample, sondern mit entweder am Speicher (mal memtest86+ laufen lassen) oder mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem Treiber. Besonders beliebt sind Fehler beim Laufwerkszugriff – auf was für Medien hast du Windows schon zu installieren versucht und welche Treiber nutzt du?
 
Ehrlich gesagt bleibt er bei der Installation schon hängen. Eben beim Boot Vorgang und zeigt nur das Windows Logo.
Danach passiert dann gar nichts. Habe mal eine Nacht lang gewartet, und am nächsten Morgen war kein Fortschritt zu sehen. Ich denke ich bekomme jetzt jedes Linux zum laufen. Mit den Optionen "acpi=ht noapic" für den Linux Kernel.
Habe auch schon zwei Linuxe erfolgreich auf USB installieren können.

Was auch noch interessant ist, ist ,das, wenn ich Windows in Linux in eine virtuelle Maschine installiere, dann klappt der Installationsvorgang.
 
:-(
Mit nicht vollständig funktionierendem PE habe ich ein paar Erfahrungen, aber mit gar nicht startendem nicht. Meine nächsten Ansätze wäre ein Versuch mit Windows Server 2019 (oder einen späteren 2016er Version), weil die zumindest auf Skylake SP getestet worden sein sollten, und wenn das auch nicht hilft eine Stück-für-Stück-Prüfung, welche Komponente in der virtuellen Maschine entweder gar nicht zur Verfügung steht oder emuliert wird. Aber alleine das herauszufinden kann eine Sysyphosarbeit sein, zumal auch ziemlich unwichtige Funktionen in Frage kommen. Ob es das in dem Use-Case wert ist?

Auf ein rein ES-bedingtes Problem tippe ich jedenfalls weiterhin nicht. Abgesehen von eventuell kleinen Unterschieden bei Sicherheitsfunktionen sollten die der Software egal sein. Normalerweise sind es Leistung und Verbrauch, die stark von Serienmodellen abweichen, aber das kümmert Windows nicht. (Solange alles stabil läuft – Last- und RAM-Tests unter Linux würde ich auf alle Fälle mal über Nacht laufen lassen, nur um sicher zu gehen.)
 
Hallo Torsten,
vielen Dank für deine Antworten.
Ich werde versuchen Windows Server zu installieren.
Ich habe ja eine BIOS mod gebraucht um den Chip auf dem Board zum Laufen zu kriegen.
Seltsam an dieser Stelle ist noch hinzuzufügen, das das Board mit einer CPU und einem RAM Modul nur eine
Stelle zum Einsetzen des Moduls vorgibt. Aber da bekomme ich dann einen Beep Code.
Wenn ich Stellen nehme ,die nicht so im Handbuch stehen funktioniert die Geschichte wieder.

Vielleicht auch ein BIOS Problem durch die Mod ?
 
Das sind keine unwichtigen Informationen. Bei einem gemoddeten UEFI steht zumindest schon einmal hinter sämtlichen Security-Features ein Fragezeichen (oder direkt "disabled") und sollte es mehr als eine Microcodeintegration sein, muss man auch die Modifikation selbst angucken. Zudem stellt sich die Frage, wieso so ein Mod nötig war, denn spätere ES laufen normalerweise ohne. Wenn du sehr frühe Muster hast, kann es natürlich sein, dass diese schlichtweg Fehler enthalten, die später in Hardware gelöst wurden und deswegen von Microsoft nie berücksichtigt werden mussten.

Das mit dem RAM bestätigt mich außerdem in meiner Test-Aufforderung. Einen direkten UEFI-Zusammenhang kann ich mir nicht vorstellen, außer das ggf. ein paar herstellerseitige Optimierungen nicht korrekt angewandt und so allegmein die Stabilität gesenkt wird. Aber wenn ein Slot/Modul bereits so an der Grenze ist, dass sie teilweise gar nicht arbeiten, könnte auch der Rest so auf Kante laufen, dass bei Zugriff auf bestimmte Speicherbereiche einfach ein Absturz erfolgt.
 
Und wie würdest du jetzt weiter handeln ?
Interessanterweise sehe ich unter Linux das der CPU bei mindestens 800 MHz läuft ,aber wohl auf
(8000 MHz) hochtackten kann. Das kann nicht richtig sein ,oder ?
Außerdem wird er von CPU-X als 24 Kerner betrachtet, aber von so Programmen wie *sensors* zeigt er mir 50 logische Kerne.

Ich habe es schon mit den normalen BIOSen ab 5503 bis 660* probiert ,aber da bleibt er hängen und startet nicht.
 
Wie gesagt: Erstmal unter Linux sicherstellen, dass der RAM 101 Prozent stabil ist. Dann durch Deaktivierungen und Vergleiche zwischen virtueller und nativer Umgebung versuchen einzugrenzen, welche Funktion das Problem auslöst.

Die Sensoranzeigen sind merkwürdig, weder kann die CPU diesen Takt, noch sollte sie mehr als 24 Core-Sensoren haben (aber 48 logische Kerne bei Auslastungsanzeigen). Das wäre schon mal eine erste Fehlerquelle, die man durch Deaktivierung von Kernen gegenprüfen könnte. Wenn an irgend einer Stelle dem Betriebssystem mehr Recheneinheiten gemeldet werden als ansprechbar sind, aber an anderer Stelle der korrekte Wert steht, könnte es sein, dass ein System läuft und das andere sich aufhängt, weil es auf Ergebnisse von Kern #49 wartet.
 
Stimmt.
Ich habe gelegentlich beobachtet , das beim Bootvorgang von Linux, der CPU0 als fehlerhaft
gemeldet wurde.

Wie würde ich diesen Kern ausschalten ?
Edit :
Ich habe eben erfolgreich ESXi installieren können ,weiß da aber leider nicht weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
In guten UEFIs kann man einzelne Kerne abschalten oder zumindest den maximalen Multiplikator für jeden Kern einzeln festlegen (und die höchsttaktenden werden natürlich in Low-Thread-Szenarien zuerst genutzt). Was immer geht ist zumindest die Reduzierung der aktiven Kernanzahl und wenn man da richtig weiter runtergeht (im Zweifelsfall "1") stehen die Chancen sehr gut, dass auch das nicht funktionierende nicht mehr angesprochen wird.
 
Danke Torsten,
das werde ich nochmal ausprobieren.
Ich habe jetzt proxmox am Laufen und dort installiert er Windows 10 gerade. Auf das USB Laufwerk / Stick.
 
Hallo schon wieder geehrte Hardware Gemeinde.
Ich habe mir in der Zwischenzeit, einige zusätzliche Hardware, zum Fertigstellen des Rechners angeschafft.
Einen Intel Xeon Silver 4120 ,sowie ein neues 1000 Watt Netzteil (ATX 3.0).
Vorgestern lief der PC noch. Nachdem ich ihn eingebaut habe, startete er zwar mit qCode AA, gab aber kein Bild von sich. Heute startet er schon gar nicht mehr ,aber die Kontrollämpchen leuchten.

Mit Eurer Hilfe,

wo könnte der Fehler liegen ?

Das Case ist ein NZXT h710.

Vielen Dank im voraus für Eure Mühe.

planlos
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Shinna.
Ich muss zugeben es war doch falscher Alarm, aber trotzdem Danke für die Antwort.
Das einzige was falsch war, war, das die Kabel vom Netzteil nicht beschriftet waren.
Dummerweise habe ich da das CPU Kabel mit dem PCI-E Kabel für die GPU verwechselt.
Die beiden sind jetzt getauscht und der PC startet und gab beim ersten Starten schon wieder ein Bild.

Danke nochmals für die schnelle Antwort,

bis bald,

Denis.
 
Hallo ,hier bin ich schon wieder,

Ich habe zur Zeit zwei PCs. Der alte läuft mit einem Asus Rog Maximus Hero X Mainboard, und einem Cougar 720 Watt Netzteil.
Seit gestern habe ich die Vermutung ,das entweder das Board oder das Netzteil defekt sind.
Der PC startet nicht und die Kontrolleuchten blinken nicht ,sondern flimmern.
Der PC lässt sich gar nicht mehr starten.

Was glaubt Ihr ist defekt ?

Vielen Dank für eine Antwort ,

Denis.
 
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