Astell&Kern AK100 bzw. Colorfly C4

der Ronny

PC-Selbstbauer(in)
Hallo,

Ich trage mich schon einige Zeit mit dem Gedanken, mir mal ein richtig guten Audio Player für daheim und unterwegs zu kaufen - oder besser, mühsam zu ersparen, denn die Preise, der beiden aus der Überschrift sind ja nicht ohne.

AK100:
Astell&Kern AK 100 im Test - AUDIO

Colorfly C4:
Im Test: Colorful Colorfly Pocket HiFi - AUDIO

Sollte das Geld mal ausreichen, ist ja leider noch nicht Schluss mit den Ausgaben. Und damit zur eigentlichen Frage.

Nach allen möglichen Seiten im Netz und endlosen Test sowie Bewertungen, war es mir leider noch nicht möglich, eine abschließende Antwort auf die Frage nach den geeigneten Kopfhörern zu finden.
Findet sich hier zufällig ein Besitzer eines dieser Geräte und was für KH verwendest "du".

Bitte keine Antworten, wie "Kopfhörer muss man Probe-hören".
 
Tja, wie gesagt, was im Netz zu finden ist, habe ich (glaube ich zumindest) alles schon durchgelesen. Die meisten scheinen den Beyerdynamic DT-1350 ganz gut zu finden. Der ist aber schon recht groß und für ne Zugreise ok, aber alle anderen outdoor Aktivitäten sind damit eher schlecht möglich. In-Ears zb. von Shure gefallen den meisten Usern eher nicht. Für zuhause könnte ich die guten alten DT-770 benutzen...das müsste ganz gut gehen.


Daher die suche nach Besitzern der Geräte und Erfahrungen aus erster Hand.

Am Ende lohnt das Gerät selbst gar nicht, weil die Musik gar nicht ordentlich in´s Ohr kommt.
 
Also ich kenne viele Leute, denen In-Ears zusagen und Shure ist ja auch nicht der einzige Produzent von guten In-Ears.
Es gibt ja beispielsweise noch Westone, Ultimate Ears, Phonak, JH Audio, Compact Monitor,...
Davon abgesehen, müssen die Hörer dir gefallen und nicht Anderen!

Da du scheinbar noch keine In-Ears/KH für unterwegs hast, würde ich das an deiner Stelle als Erstes angehen.
Nachher wird es doch ein In-Ear und du benötigst noch ein KHV um die hohe Ausgangsimpendaz gerade zu bügeln...


Ach ja, wenn du Besitzer der Geräte suchst, geh mal ins HiFi-Forum und schreib Markus (Bad_Robot) an.
Der hat ein paar Player, als Schallwandler hauptsächlich In-Ears und ein paar Kopfhörer :ugly:
Bad_Robot (Markus).png
 
Zuletzt bearbeitet:
Recherche im Netz schön und gut als Grundlage, aber Musik erleben ist nunmal sehr emotional und persönlich. D.h. man kann die Qualitäten eines Audiogeräts nicht so ohne weiteres anhand einiger Messwerte festmachen und auch nicht von Anderen auf sich schließen sondern muss selber erhören was einem gefällt. Gerade wenn man mehr als die hier oft üblichen 50€ pro Gerät ausgeben will, ist es unerlässlich sich selbst ein (Klang)Bild der Geräte zu machen.

Du kaufst das ja hoffentlich deinetwegen und nicht um damit möglichst ein gutes Standing in irgendwelchen Foren oder im Kumpelskreis zu haben!
 
@soth

Was so im HiFi Forum über die Teile steht, habe ich auch schon verinnerlicht. Wenn man eines, oder besser noch beide mal Probehören udn austesten könnte... . Die Geduld von Amazon möchte ich dies bezüglich nicht überstrapazieren und alles im Anschuß zurück senden. Obwohl es natürlich die einfachste und sicherste Lösung währe.

@Zappaesk

Selbstverständlich würde ich das Teil für mich kaufen...nur für mich :D
Es geht mir da einfach darum, mal die immer wieder auftretenden Schritte zu umgehen und gleich das "beste" zu kaufen. Mit "Schritte" meine ich, das was quasi jeder macht. Man kauft ein Produkt und hat es ja in der Regel nicht ewig....nein im Gegenteil. Sobald etwas neues und "besseres" auftaucht, ist der Wunsch danach schon geboren. Beispiel: Grafikkarte. Von diesem Prinzip lebt nicht nur ein Unternehmen, sondern die gesamte Marktwirtschaft.

Mit dem AK100 beispielsweise, hätte man (ich) die Möglichkeit am Ende der Kette einzusteigen und auf Dauer evtl. sogar Geld zu sparen. Denn anders als bei anderen Produkten, wie zb. Grafikkarten, die sich ja in der Leistung steigern, ist HighEnd Audio in 24/96 auch in 30 Jahren noch das Maximum.

Ein weiteres Problem ist eben, das gerade im Bereich HiFi ( :ugly: audiophile HighEnd Kabel :ugly: ) ein Haufen "Hokuspokus" als Halbwahrheit verkauft wird. Dem möchte ich bei dem Preis eines AK100 oder Colorfly nicht zum Opfer fallen, für den ich auch ne Weile sparen muss.

Alles graue Theorie, wenn man nicht selbst "hören" kann. Dennoch hätte ich mich über Infos von Besitzern gefreut. Kommt ja vielleicht noch :daumen:
 
Naja, der Vergleich mit der Grafikkarte hinkt schon gewaltig. Im Bereich Audio sind die Evolutionsstufen erheblich kleiner als bei dem Ganzen Computerzeugs. Das heißt nicht, dass sich da nix tut, aber eben weniger. Ob man allerdings in 30 Jahren (oder auch nur in 10) mit heutigem Digitalequipment noch hören kann, das würde ich mich nicht zu prophezeien wagen. Schaun mer mal was es dann für Formate, Speichermedien und Vertriebswege gibt...

Wobei ob du mit dem AK100 wirklich am Ende der Kette einsteigt? Das würde ich ungehört nicht unterschreiben. Zumal 24/96 ja schon heute nicht das Maximum ist und ganz abgesehen davon nicht die Anzahl der Bits und die Samplingrate über Wohlklang entscheiden, sondern die Aufnahmequalität und die gesamte Wiedergabekette (die Wandler sind nur ein kleiner Teil und nicht mal der Wichtigste...)

Genau das ist das Problem. Solange du nichts gehört hast wirst du es auch nicht wissen! Gerade in der Preisregion würde ich selbst wissen wollen warum ich das Geld ausgegeben habe und nicht wo der Test verlinkt ist in dem steht, dass das Gerät das Beste ist. Ob ich so nem test traue? Nein, ich bin nicht so naiv!

Zum Thema High-End Kabel möchte ich mich an dieser Stelle nur so äußern. Was glaubst du, was die Ingenieure, Physiker und Elektrotechniker in den Entwicklungsabteilungen der (Kabel-)Hersteller machen, wo doch alles nur angeblich Hokuspokus ist? Skat spielen und sich kaputtlachen über die Kunden? Glaubst du dafür haben die so nen Job angenommen bzw. studiert? Ich kenne zufällig ein paar Entwickler in der Branche und kann nur sagen - die können gar nicht Skat spielen!
 
Was so im HiFi Forum über die Teile steht, habe ich auch schon verinnerlicht. Wenn man eines, oder besser noch beide mal Probehören udn austesten könnte... .
Mir ist gerade was eingefallen und ich hatte mich auch tatsächlich richtig erinnert :D

mp4audio.de bietet den iBasso und den Astell & Kern als Demoplayer an.
Du musst nur die Kaution zusammenkratzen!
Mit ein bisschen Glück stellen sie auf Anfrage vielleicht auch noch einen Colorfly zur Verfügung ;)
 
@Zappaesk

Was den ersten Teil deiner Antwort angeht, hast du mich wohl etwas zu Wörtlich genommen....es war nur ein grober Vergleich mit anderen Produkt-Gruppen wie zb. eben Grafikkarten.... Keinesfalls als 1:1 Vergleich zu verstehen....Ich denke, ich weiß schon, was ich schreibe ;)

Was ich mit dem Ende der Kette meinte, war einfach die Tatsache, das sich die "mobile" Wiedergabe von Audio Dateien in den kommenden Jahrzehnten sicher nicht so weiter entwickeln wird, das wir beim AK100 in 10 Jahren von "Mittelklasse" reden...eher nicht. Marginale Verbesserungen kommen immer...schon klar, aber riesige Schritte sicher nicht. Damit erwerbe ich ein "Zukunftssicheres Produkt".

Und nur ganz kurz zu den Kabeln. Um dieses Thema streiten ganz andere Leute als wir und es ist immer ein gern aufgegriffenes Thema, eben weil es so viel mit "glauben" zu tun hat. 1000 Euro für wenige Meter Lautsprecherkabel sind einfach Verarsche. Schade, das ich den Artikel eines Elektro-Ingenieur nicht mehr finde, der anhand von physikalischen Fakten belegen konnte, das selbst einfachste Kabel in 99% aller Fälle ausreichen.
Ordentliche und "wertige" Kabel ja - Abzocke, nein Danke. :ugly:

Und weil´s ja um die KH für die beiden Mobilen geht, da werde ich wohl in den sauren Apfel beißen und bestellen (mit Rückgaberecht). Testen geht halt nur so :(

@soth

Danke für den Tipp. Da schau ich gleich mal....
 
Vlt. ist das AK100 in 10 Jahren keine Mittelklasse -wobei es in spätestens 15 Jahren so kommen wird, weil gerade im für die Industrie neu entdeckten Marktsegment hochwertige mobile Audiogeräte sicherlich in den nächsten Jahren noch zu richtigen Fortschritten kommen wird. Spätestens wenn die "High-Ender" das Segment für sich entdecken - aber bist du sicher, dass dein gerät dann auch die Datenformate, die es dann u.U. gibt verstehen wird? Oder dass es neue Musik noch über die heute etablierten und vom Gerät ermöglichten Wege gibt? Gibt es in 10 Jahren noch USB, oder Flash Karten in einem von heutigen Geräten lesbaren Formaten?

Denk mal 15 Jahre zurück. Was gab es denn da für Schnittstellen und welche davon gibts heute noch? Das ist das eigentliche Problem!

Übrigens zum Thema Kabel und deinem Elektroingenieur. Wenn du im Netz ein wenig suchst wirst du sicher auch einen Artikel von einem Elektroingenieur oder einem Physiker oder was weiß ich finden, der dir genauso anhand von physikalischen Fakten erklärt, dass man ein hochwertiges Kabel für hochwertige Anlagen benötigt... Das Internet hat immer alle Seiten eines Themas... Das Thema ist deswegen so beliebt, weil jeder, der in der Schule oder Uni etwas mit Physik oder Elektrotechnik zu tun hatte meint ganz einfach einen Klangeinfluss der Kabel wiederlegen zu können. Das wird dem Thema aber leider nicht gerecht und wie gesagt was machen die ganzen Physiker in der Kabelentwicklung wenn das Thema so einfach wäre? Ich bin ebenfalls Ingenieur und habe ein recht ordentliches Wissen zum Thema, aber ich würde mich nicht entblöden das Thema anhand einiger Formeln aus dem Physikbuch einfach wegzuwischen!

Was die Preise angeht. Da geb ich dir natürlich recht, dass sich anhande des Materialwerts keine solchen Preise rechtfertigen lassen. Allerdings kommen da noch einige Faktoren dazu, die einen erstaunlich hohen Preis erklären - wobei alles seine Grenzen hat! Aber letztlich bestimmt immer die Nachfrage den Preis, so auch hier...
 
Ich hatte gestern schon einen langen Text als Antwort geschrieben, ihn dann aber wieder gelöscht, weil das einfach nix bringt, ein Thema zu bearbeiten, bei dem jeder recht behalten möchte und es schon im Grundsatz, zu unterschiedlichen Auffassungen kommt.

Daher nur zwei kurze Antworten,

Was die Zukunft´s Fähigkeit des zb. AK100 angeht, geht es nur um die Möglichkeit, die Musik in max. Qualität wieder zu geben. Da sich an der Aufnahmequalität (im Studio) auch in den nächsten 20 Jahren nichts verbessern wird (eher im gegenteil/loudness War....), ist ein solches "Mobiles Gerät" auch noch sehr sehr lange "ganz oben". Bei den Schnittstellen gebe ich dir uneingeschränkt recht! Da hat die Industrie den Verbraucher voll in der Hand und zwingt uns regelmäßig zu neuen Erwerbungen.

Was die Kabel angeht. Natürlich steht ein Haufen Kram im Netz und wenn man nur lange genug sucht, findet man zu allem eine Antwort - ob diese dann stimmt, ist natürlich eine andre Frage. Aber, ich glaube lieber jemandem, der keine finanziellen Interessen an einer Aussage hat, als jemandem der sein täglich Brot mit dem Verkauf des umstrittenen Produktes verdient.
Ich kenne das aus dem Bereich Fahrräder sehr gut. Ein einfaches Schaltwerk macht seine Arbeit genauso gut, wie eines aus der höchsten Gruppe. Die Preisunterschiede von bis zu 400% machen einen Performance Vorsprung von sagen wir 10% nicht weg, dennoch kauft sich der kleine Hobby-Fahrer Räder für 4000,- Euro. Alles Kopfsache.

Na ja, ist ja auch eigentlich gar nicht Thema dieses Thread´s .... Ich suche ja weiterhin nach KH zu den beiden Geräten und Infos zu diesen, am besten natürlich aus erster Hand.
 
Ob sich die Aufnahmequalität in den nächsten 20 Jahren verbessert, darüber kann man nur mutmaßen. Aber es hat sich in den letzten 30 Jahren nicht viel getan und ob sich da in Zukunft noch viel tun wird bleibt abzuwarten.

Allerdings tut sich mit Sicherheit auf der Abspielseite einiges. D.h. ein jetzt gekauftes Gerät wird natürlich auch in 20 Jahren in der gleichen Qualität spielen wie heute(ob es allerdings die Formate noch lesen kann, die dann aktuell sind?). Aber die dann neuen Geräte werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf einem anderen Niveau spielen. Du darfst nicht vergessen, dass das Segment der hochwertigen digitalen Mobilgeräte praktisch Neuland ist. Sowas gibts bislang nur sehr vereinzelt. Wenn daraus ein Markt wird, dann werden sicher noch mehr Hersteller aufspringen und dadurch mehr Wettbewerb entstehen. Dabei kommt weiteres Knowhow und Entwicklungszeit in den Markt. Das bedeutet praktisch zwangsläufig, dass es eine Verbesserung geben wird.

Im Bereich der USB Soundkarten gibt es das im Moment. Seit 2-3 Jahren drängen immer mehr Hersteller in den Markt udn statten ihre Verstärker, Player und was weiß ich mit ner USB Schnittstelle zum Anschluss an den Computer aus. Seitdem ist die max. Qualität der Geräte sprunghaft gestiegen.

Was das Thema Preise von Kabeln (oder auch Fahrrädern, Handys, Autos,...) angeht: Hier bestimmt die Nachfrage den Preis - nicht die Herstell- oder Entwicklungskosten! Das heißt aber nicht, dass teure Geräte zwingend ihr Geld nicht wert sind, selbst wenn es einem überteuert erscheint.
Bei Tests der entsprechenden Produkte habe ich aber immer das Gefühl, dass eine Grobeinstufung der Resultate anhand des Preises erfolgt und nicht anhand der tatsächlichen Ergebnisse. Ob allerdings ein im Internet schreibender Blogger finanzielle oder sonst. Interessen daran hat was er schreibt, das kann ich schon 2x nicht beurteilen und deswegen ist dem auch nicht zu trauen.
Deswegen traue ich generell niemandem ausser mir selbst wenn es um die Einschätzung und vor allem um eine Kaufentscheidung geht.
 
Deswegen traue ich generell niemandem ausser mir selbst wenn es um die Einschätzung und vor allem um eine Kaufentscheidung geht.

Ganz genau :daumen:

Ist halt nur nicht immer ganz einfach, alles auszuprobieren. Daher ja hier auch meine Anfrage nach Benutzern der Teile.
Würde man beim Kauf von Produkten jeglicher Art, wissenschaftliche Standard´s anlegen und vorher eine Doppelblindstudie durchführen, würden auch die best geschultesten Ohren der Welt, sicher keinen Unterschied zwischen sagen wir 200,- Kabeln und 1000,- Kabeln feststellen. Rational gesehen verschenkt damit der Käufer 800,- für das "gute Gefühl" etwas noch hochwertigeres gekauft zu haben :ugly:

Ganz genau, Angebot und Nachfrage....
 
Um hier nochmal kurz dazwischen zu gehen:
Weder der Astell, noch der Colorfly sind auch nur annähernd perfekt oder aus heutiger Sicht in allen Klassen gut!
Beide versagen bei "High-End"-In-Ears komplett, die Bedienung des Colorfly ist Murks, der Astell bietet keine Gapless-Wiedergabe und die Akkulaufzeit beider Geräte ist nicht berauschend...

Um nochmal auf die Kopfhörer - sollen es jetzt eigentlich unbedingt Kopfhörer werden - sprechen zu kommen:
Ohne Budgetangabe und "Geschmacksrichtung" (Sounding) kann man relativ wenig empfehlen, wobei du auch hier Probe hören solltest. So kann man eigentlich nur raten...
 
Meine Meinung zu dem Thema ist, dass man das Geld, besonders wenn man es erst zusammenkratzen muss, in erster Linie in Kopfhörer investieren soll, bevor man sich bei Playern in der 700€ Klasse umschaut. Wenn du die (für dich) perfekteste Wiedergabe haben möchtest, dann macht der Kopfhörer deutlich mehr aus als der Player. Den Kopfhörer behält man auch in der Regel länger als ein Player.

Wenn du dir schon über ein DT1350 nachdenkst - ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass du nicht wirklich einen Unterschied zwischen einem iPod und ein AK100 hörst. Überhaupt bezahlt man bei Player für minimale Klangverbesserungen exponentiellen Auspreis. Ist zwar bei Kopfhörern in der höheren Preisregion auch ähnlich, aber bei Kopfhörern hat man eigentlich mehr Faktoren, die den Klang beeinflussen als beim Player, der einfach so linear wie möglich ausgeben soll.

Übrigens muss ich soth in allen Punkten zustimmen. Die affenteuren Playern sind alles andere als perfekt, am meisten würde mich die klägliche Akkulaufzeit stören, während du wie gesagt klanglich an Hörern der Mittelklasse nicht profitierst. Außerdem entdeckst du irgendwann sicherlich Auflösungskönige wie UERM, der dann an einem AK100 wie ein Kofferradio klingt.
 
Ich gebe meinen Vorrednern in allen Punkten recht. Bis auf:

bei Kopfhörern hat man eigentlich mehr Faktoren, die den Klang beeinflussen als beim Player, der einfach so linear wie möglich ausgeben soll.

Das ist natürlich nicht so. Letztlich sollen alle Komponenten einer Kette möglichst linear spielen, wobei das nur ein kleiner Teil der Wahrheit ist und zu einer Spitzenkomponente schon ein wenig mehr gehört als ein linearer Frequenzgang! Wenn dem so wäre, dann wäre praktisch jeder CD Player aus den 80ern schon High-End aber ausgerechnet die von Wadia nicht...

Echte Spitzenprodukte müssen an zig Punkten gut sein, nicht nur beim Frequenzgang. Auch wenn letzterer bei nem Abspielgerät leichter zu erreichen ist, so ist es in Summe nicht einfacher einen guten Player zu bauen, wie einen guten Kopfhörer!
 
Morgen ihr :ugly:

Ich gestehe, das ich mich beim ersten Anblick des AK100 unsterblich in das Teil verliebt hatte. Das war in der vorletzten StereoPlay. Seit dem wurde gesucht und gesucht, was Infos, Beschreibungen und Tests angeht. Ja, es ist der Reitz etwas so (in meinen Augen) geniales und natürlich neues zu besitzen. Anfangs nur als Zuspieler für die heimische Stereoanlage, aber die Möglichkeit das Teil immer bei sich zu haben und damit seine gesamte CD Sammlung in best möglicher Qualität, sind etwas völlig neues für mich.

Inzwischen wird mein Geist wieder klarer :ugly: und ich wiege auch mal die Nachteile dieser Player mit ihren Reizen ab. Menüführung ist mir Wurst...dafür hatte ich schon genug Hightec Spielzeuge mit bescheidener Software, um zu wissen - man gewöhnt sich an alles. Was aber doch sehr negativ ins Gewicht fällt, ist zum einen der Preis (stört mich immer mehr) und der stark eingeschränkte Speicher.
Ganz bin ich da noch nicht raus aus dem Thema, nähere mich aber auch anderen Playern, wie dem ipod Classic 160Gig. Mit den oben schon angesprochenen sehr guten In-Ear´s dürfte für das mittelmäßig geschulte Ohr, tatsächlich kein Unterschied zu hören sein, zumal man ja realistisch gesehen, ja eh kaum Musik in 24/96 hat. Das meiste ist einfach CD-Qualität, für die reicht die Möglichkeit des Players *.wav wieder zu geben als entscheidender Kaufgrund.

Letztlich muss ich euch danken, das ihr mich wieder auf den Boden der Tatsachen geholt habt :D
 
Wenn ich dir noch einen Tipp it auf den Weg geben darf. Wenn du deine CD Sammlung rippst (falls das nicht eh schon geschehen ist), dann tu dir den Gefallen und rippe nicht in *.wav, sondern als FLAC. Der Hauptvorteil liegt nicht darin, dass es ein wenig an Speicherplatz spart (das ist ja in Zeiten billigen Speichers kein Argument mehr), sondern die Möglichkeit die Titel zu taggen. Das erleichtert einem die Navigation deutlich. Ich habs jedenfalls so gemacht (ca. 500Cds) und bin mit den Such- und Navigationsmöglichkeiten die sich daraus ergeben mehr als zufrieden.

Sehr viele Mobilgeräte (vermutlich die meisten) unterstützen FLAC Dateien. D.h. da hast du auch keinen Nachteil.
 
Mit Flac hatte ich mal angefangen und aus Spaß mal gegen gehört mit Wav.
Entweder ist beim Umwandeln etwas schief gegangen, oder das Programm hat Einstellungen, die scheinbar nicht passen. Auf jeden Fall, war ein deutlicher Unterscheid zwischen beiden Formaten zu hören. Flac war deutlich "heller" und einfach nicht wie die originale CD. Daher bin ich dann bei Wav geblieben. Platztechnisch natürlich eher doof.....

Damit muss ich mich dann also noch mal genauer beschäftigen
 
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