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Mobiles bzw. felxibles HiFi Setup für Kopfhörer um die 250 Ohm

jakido

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hi Folks!

Ich hab die Liebe zur Musik entdeckt oder anders: Ich habe die Liebe zur qualitativ hochwertigen Musik wieder entdeckt :ugly:

Folgendes habe ich vor: Ich habe jetzt ein paar "HiFi" Kopfhörer in verschiedenen Läden Probe gehört. Ein paar Modelle von Beyer sind in die engere Wahl gekommen (DT 770, DT880, DT990), außerdem einer von MEZE (99), ein Sennheiser, evtl. noch einer von AKG und Audio-Technika. Ich werde mich letztendlich für einen offenen und einen geschlossenen entscheiden, um aus beiden Welten welche da zu haben.

Die Impendanz der Kopfhörer bewegt sich bei den Modellen zwischen 32 über 80 bis 250 Ohm. Erste Frage dazu: Macht die unterschiedlichen Impendanz leidiglich einen Unterschied in der Lautstärke aus oder kann man sagen, das ein hochohmiger Kopfhörer auch besser, detailreicher, schöner, geiler, audiophiler klingt?

Ich würde gern auf ein stationäres Setup verzichten. Mein Traum wären ein oder maximal zwei kompakte Geräte, welche ich an die KH anstöpsel, um dann auch mal irgendwo im Haus rumliegen zu können oder auf dem Balkon zu chillen und Musik zu hören in allerfeinster Qualität. Auch Spotify würde ich gern nutzen wollen, weil ich einfach nicht alles, was ich gern hören möchte, als FLAC zur Verfügung habe. Streaming sollte also auch möglich sein. Bei Spotify kann ich ja auch "sehr hohe Qualität" in den Settings einstellen.

So, an dieser Stelle kommt eben jetzt das für mich größte Mysterium: WAS brauch ich wirklich an Zuspielern? Smartphone + Kopfhörerverstärker? Smartphone + DAC + Kopfhörerverstärker? HiRes Player? HiRes Player + Kopfhörerverstärker? Ich hab da überhaupt keine Vorstellung von, ob und was da jetzt für den (ich nenn es jetzt mal so) MAXIMALEN HÖRGENUSS nötig ist.

Mir wäre natürlich ein einzelnes Gerät am liebsten. Nun komme ich aber mit den Angaben nicht zurecht, welche bei den Ausgangsleistungen immer in den Shops vermerkt sind. Da steht nie so etwas wie "geeignet für Kopfhörer bis 300 Ohm" oder ähnliches.

Mich verwirrt gerade bei den Verstärkern auch, dass die teilweise selbst bei 32 Ohm Kopfhörern benutzt/empfohlen werden. Das müsste ja eigentlich gar nicht sein, wenn ich die Theorie richtig verstanden habe. Also macht ein KHV doch mehr als nur Lauter? Muss es also doch IMMER einer sein, auch wenn der Kopfhörer eine niedrige Impendanz hat?

Ich fände es super, wenn mir Leute vom Fach einfach mal was empfehlen könnten, was bei so wenig Geräten wie möglich die größte Range an Kopfhörern abdecken kann bei bestmöglicher Audioqualität.

Ich danke euch im voraus!!
 
Zuletzt bearbeitet:

DuckDuckStop

Software-Overclocker(in)
Grundsätzlich:

Die Impedanz eines Kopfhörers hat keinerlei Auswirkung auf dessen Qualität. Es gibt hervorragende hochohmige Kopfhörer und genau so gute mit niedriger Impedanz. Auch sagt die Impedanz alleine nichts darüber aus wie schwierig es ist einen Kopfhörer anzutreiben. Deshalb sind auch so Aussagen wie "Kopfhörerverstärker für Kopfhörer bis 300Ohm" nichts als Marketinggeplapper von - meistens - Mainboard und Gamingsoundkartenherstellern.

Was du dir letztendlich anschaffen möchtest bleibt dann dir überlassen und ist sowohl von deinem Smartphone und Vorlieben als auch Budget abhängig.

Es gibt mobile KHV die per klinke (falls dein Smartphone sowas noch hat) angeschlossen werden, mobile dac/amps die via otg USB Kabel angeschlossen und daps, also das moderne Pendant zu mp3 Playern (viele kommen auch direkt mit Spotify Support etc).

Finanziell beginnt sowas im mittleren zweistelligen (topping nx1s oder hidizs dongle dac) und gipfelt dann in mittleren drei bis vierstelligen Bereich (fiio q5s oder fiio m11pro).

Da ist also für jeden was dabei.
 

Hubacca

Software-Overclocker(in)
1. Die Impedanz des Kopfhörers sagt nichts aus über die Lautsärke und auch nicht über die Soundqualität.
Meist wird die "Lautstärke" (eigentlich Wirkungsgrad) SPL in dB/mW angegeben - das sagt aus wie laut ein Kopfhörer bei einer bestimmten zugeführten Leistung ist.
Leider ist das auch nicht oft sehr aussagekräftig da die Hersteller kein einheitliche/genormte Messanordnung nutzen, aber Vergleichsportale wie Rtings machen dann
eine ungefähre Aussage über die relative Lautsärke möglich.

2. Spotify hat selbst bei "sehr hoher Qualität" nur eine Auflösung von 160kbit/s und auch im Premium Abo nur 320kbit/s komprimiert - was gerade mal so ausreichend ist
wenn du wirklich "vernünftige Höhrgenuss" haben möchtest. Ansonsten würde ich mal bei Tidal o.ä. schauen.

3. Ob dein Smartphone ausreicht für den mobilen Höhrgenuß hängt von der Audioqualität des verbauten DAC und KHV ab. Wenn du das Smartphone immer mitführen
möchtest dann reicht bei Bedarf vielleicht sogar ein zusätzlicher DAC mit entsprechend verbautem KHV. Ich selbst habe mir für solche Zwecke einen FiiO K3 High Res Player
zugelegt da dieser dann doch etwas kompakter ist und für Audioausgabe ausgelegt ist. Er hat "nur" 24Bit/192kHz, aber das spiel eigentlich keine Rolle da man sowieso kaum
"höhrbare" Musik in einer Qualität über 16Bit/44kHz bekommt. Fürs streaming wäre dann ein HighRes Player mit Bluetooth angebracht, aber da ist dann wieder ein guter BT Sender (Version 5)
erforderlich um auch Empfang durch Wände ( sehr unwahrscheinlich) und längere Strecken zu haben.
Dazu kann ich den Player auch am PC über USB als DAC mit KHV nutzen und du sparst dir theoretisch eine extra Soundkarte oder DAC.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
jakido

jakido

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Fürs streaming wäre dann ein HighRes Player mit Bluetooth angebracht, aber da ist dann wieder ein guter BT Sender (Version 5)
erforderlich um auch Empfang durch Wände ( sehr unwahrscheinlich) und längere Strecken zu haben.

Also auf Bluetooth will ich eigentlich möglichst komplett verzichten. Ich dachte eher daran, dass der Player eben WLAN hat und ich dann Spotify nutzen kann wobei der Player eben die DAC und AMP Funktion übernimmt mit den von Spotify zur Verfügung gestellten (gestreamten) Musikdateien.
 
TE
jakido

jakido

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Na dan nimmst du einen HighRes Player mit WLAN wie zum Beispiel die FiiO M6 und aufwärts !-)

Klingt ja erstmal cool. Aber die absolute Master Frage bleibt ja: Kann der auch 250 Ohm Kopfhörer antreiben? Kann der generell Kopfhörer mit hoher Impendanz antreiben? Sollte ich noch einen Kopfhörerverstärker dazu nehmen? Wäre ja kein Problem bei dem eher geringen Preis des M6.
 
TE
jakido

jakido

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hast du keine Lust gehabt zu lesen was Hubacca und ich über die Impedanz geschrieben haben?

Ähm, ich lese hier grundsätzlich alles! Ich hab ja nicht umsonst gefragt. Aber ich finde in den bisherigen Antworten jetzt keine Aussage darüber, ob (in dem aktuellen Beispiel jetzt) der M6 ausreicht, einen Kopfhörer von 250 Ohm zu betreiben? Wenn ich das richtig verstanden habe, sagt die Impendanz einfach erst mal nichts über die Soundqualität aus. Das habe ich verstanden. Ich möchte nun wissen, ob ich mir noch einen zusätzlichen Verstärker kaufen sollte, um eben eine große Range an Kopfhörer zu betreiben oder aber ob ich grundsätzlich erst mal jeden Kopfhörer bis (sagen wir jetzt mal) 250 Ohm mit dem jetzt genannten Fiio M6 betreiben kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

DuckDuckStop

Software-Overclocker(in)
Auch sagt die Impedanz alleine nichts darüber aus wie schwierig es ist einen Kopfhörer anzutreiben. Deshalb sind auch so Aussagen wie "Kopfhörerverstärker für Kopfhörer bis 300Ohm" nichts als Marketinggeplapper von - meistens - Mainboard und Gamingsoundkartenherstellern.

Na dann quote ich mich einfach mal selbst.

Die Frage "Reicht der Fiio m6 für einen Kopfhörer mit 250Ohm" lässt sich so nicht beantworten. Es wird 250Ohm Hörer geben für die reicht er wahrscheinlich (Dt1xx0 pro) und es wird Kopfhörer mit 50 Ohm geben für die reicht er nicht (Fostex tx0 rp).

Such dir erstmal Kopfhörer aus, die probierst du dann am Smartphone aus und dann kann man sich überlegen ob und was man zusätzlich anschafft.
 
TE
jakido

jakido

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Okay, das heißt also man hat im Prinzip keine Möglichkeit einzuschätzen, wie man einen Kopfhörer antreiben muss bis man ihn vorliegen hat und benutzen kann? Das wusste ich tatsächlich nicht. Danke für die Aufklärung! Ich bin tatsächlich immer davon ausgegangen, alles so bis 32 Ohm ist für mobilen Einsatz gebaut, also Smartphone oder irgendwelche Player und wenn es dann dreistellig wird, ist das für den stationären Einsatz, weil die Dinger sonst einfach zu leise sind. Ich dachte, ich hätte das mal irgendwo so gelesen.

Danke für die Aufklärung! Also komme ich ja ums testen gar nicht herum.
 

Hubacca

Software-Overclocker(in)
Laut den technischen Angaben von der verlinkten Seite:
Empf. Kopfhörerimpedanz: 16- 300 Ω
Ausgangsleistung: > 110 mW&#65288;16 &#937; / THD+N < 1%, 70 mW (32 &#937; /THD+N < 1%), 7 mW (300 &#937; /THD+N < 1%)

Dabei ist zu beachten das Beyerdynamic für die DT770/880/990 eine empfohlene Mindestleistung von 30mW angegeben hat - soweit ich mich erinnern kann.
Es ist natürlich auch abhängig wie laut du überhaupt hören willst und/oder wie gut dein Gehöhr überhaupt ist ?
Das ist jetzt auch nicht wertent gemeint, es geht einfach darum das bei jedem Menschen das Höhrempfinden einfach unterschiedlich ist -
darum ist es auch relativ schwer Empfehlungen zu geben und man kann eigentlich nur eigene Erfahrungen und Vorlieben für eine Meinungsbildung mitteilen !

Edit: Ich z.B. habe folgendes Setup.
Am PC zum Musik hören einen FiiO K3 , bei Bedarf mit KHV : Little Dot MKII oder Beyer A2 Nachbau und eine Beyerdynamic T90.
Zum Zocken einen Sharkoon Gaming DAC Pro S mit Audio Technica ATH-ADG1X, Astro A40. (für dich ja weniger interessant)

Für draussen und inner Bude zum rumlaufen oder wenns denn mal wireless sein soll:
Zocken: Steelseries Siberia 800, alle Kopfhörer mit FiiO BTR3 K - Bluetooth Adapter.
Musik hören: Beyerdynamic DT1350 + FiiO K3 oder BTR3K verbunden mit dem Smartphone/watch

Begründung: Ich habe einiges an Kopfhörern durchgetestet und bevorzuge offene Kopfhörer weil sie für mich erstens natürlicher, offener (natürlich ;-) klingen
und ich mich nicht so abgeschottet und eingeengt fühle. Belüftung ist natürlich auch besser.
Da ist mein Motto : Weniger ist mehr ! Also lieber mehr Geld in einen guten KH investieren als in mehrere verschiedene - ist aber eben Geaschmackssache.

Für unterwegs usw. eben einen On Ear wegen des Tragekomforts und weil ich nicht mit so einem riesigem Teil auf der Rübe rumlaufen möchte.
 
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Hubacca

Software-Overclocker(in)
Stimmt !
Testen und vergleichen ist auf jeden Fall die beste Möglichkeit für sich selbst das optimale Setup zu finden - wir können hier nur eine Richtung vorgeben !
 
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