Ach komm Marc - lass doch mal von Benchmarks los. Ich denke Du hast genau verstanden worauf ich aus dem Zusammenhang hinaus wollte. Auf Benchmarks habe ich mal vor ganz vielen Jahren etwas gegeben - bis ich verstanden habe, wie weit diese doch an der Praxis vorbeigehen. Ich habe zb. mal vor längerer Zeit diese Bilder für Euch gemacht - und im Ultra Quality Mode der Doom³-Engine kommt selbst heutige High End Hardware noch ins Schwitzen.
>Klick mich<
Meine Kernaussage ist halt die, dass ich es seit vielen Jahren als einen völlig normalen Umstand betrachte, dass sich eine Softwaregeneration nicht proportional zur Hardwaregeneration verhält. Vielmehr ist es so, dass bis zum Status flüssiges Spielen feat. Quality Settings immer eine gewisse Zeit durchs Land streicht, bis die passende Hardware verfügbar ist. Auf BIS bezogen ist das im übrigen schon seit OFP so. Das was man ArmA2 evtl. vorwerfen kann, dass ist der Umstand, dass das Game in punkto Hardware nicht so besonders abwärtskompatibel ist.
.....dass EA/Ubi mehr auf die Quali geschaut hättten - gerade Ubi.
Ich habe überhaupt nichts gegen Ubi/EA. Mit Graw², R6:V oder Mirror`s Edge habe ich Produkte bekommen, die "Out of Box" ohne Frage hier drüben sehr gut eingeschlagen sind. Aber aus technischer Sicht gibt es da auch Produkte wie das zitierte BF2 und Co. In meiner Kernaussage ging es mir um die unterschiedlichen Bewertungsmassstäbe - mit denen die schreibende Presse an diverse Produkte geht. Und ich glaube, ich habe das auch ziemlich gut Argumentiert.
Die Mags/Pages testen die Kampagne des SP und bewerten diese begründet. Was ist daran verwerflich?
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass ArmA ein eigenes Genre für sich stellt. Man scheitert auch als Mag daran, wenn an ein komplexes Sandkastengame wie ArmA, mit den Bewertungsmassstäben von CoD4 und Co geht. Aber natürlich ist es defintiv auch gerechtfertigt, wenn man über Bugs und Co aufklärt.
Vieles, was über die Kampagne hinausgeht wird positiv honoriert - wie du vll gelesen hast. Das ändert an der offenbar verkappten Kampagne aber nicht das geringste. Dies übersiehst du aus deinem Blickwinkel offenbar.
Im Grunde genommen wird von der schreibenden Presse im Bezug auf ArmA immer etwas in einigen Nebensätzen honoriert. Da stehen dann Sätze wie tolle Community oder mächtiger Baukasten im Sinne von Editor. Über die spezifischen Möglichkeiten, die Vielfalt - wenns ums wirklich Eingemachte geht, liest man leider eigentlich nie etwas. Ich kann zb. ein paar primitive Selfmade TrackIR Bombardements in punkto 3D-Gaming mal ans Herz legen.
>Klick mich< Und Du hast auch wohl Recht damit, dass ich den Blickwinkel der Kampagne wirklich übersehe, weil ich persönlich sie ggf. als ein etwas grösseres Tutorial bezeichne. Ich hätte mir das Game wie zahlreiche andere ArmA-Gamer als Sandkastengame auch zugelegt, wenn es die Kampagne überhaupt nicht beinhalten würde.
Im Grunde genommen ist es doch so, dass BIS seiner Community auf Wunsch diesen fantastischen Baukasten zur Vefügung stellt - seinen Intentionen dabei treu geblieben ist - und sich dabei zum Glück nicht im Sinne des Mainstreams vernu**et hat. Und wie ich schon sagte - wer diesen Baukasten nur ein wenig beherrscht, dem dürften zahlreiche Kritiken auch nur ein müdes Lächeln entlocken.
Für mich ist die Kampagne ein Kapitel und nicht nur der Einband. xD
Du hättest nicht soviel 4Players und Co lesen dürfen, dann hättest Du dich imho im Genre auch nicht verlaufen. Denn eins möchte ich zum Schluss auch noch festhalten. Auch eine absolut bugfreie Kampagne hätte nicht dafür gesorgt, dass viele Spieler mit einem Produkt wie ArmA glücklich geworden wären.