@ MidwayCV41
GTA4 ist wie Crysis ein Hardwarefresser, wenn es aber läuft, dann nahezu fehlerfrei.
Und dennoch wird ein ArmA2 mit der Bewertung "katastrophale Performance" von Euch abgestraft. Darf ich mal fragen, wie lange Du schon zockst? Also ich für meinen Teil bin ~Scince Pong dabei und habe jede evolutionäre Epoche des Gamings mitbekommen. Dass Devteams ein wenig in die Zukunft programmieren ist nun wirklich immer schon ein normaler Umstand gewesen. Ein FEAR in Full Details hat zum Release diverse Redaktionsrechner crashen lassen. Ein FarCry hat NIEMAND in Full Details und Qualitätssettings flüssig zum Release gespielt. Bei einem Game wie Crysis wissen die meissten bis heute noch nicht, wie sich flüssiges Zocken in Qualitätssettings anfühlt. Niemand hat die Doom³ Engine im UltraQuality Mode für 512 MB Grakas beim Release flüssig gespielt - vielmehr waren alle mit ihren TI4200er am rumweinen, haben den Mode nicht mal zu Gesicht bekommen. Weitere Beispiele könnte ich dir massig geben.
Wie wäre es einfach mal damit, wenn sich die schreibende Presse mal wieder frei macht von Schlagwörtern wie Crysis, CoD und Co? Ich kriege eine Kriese wenn ein Redakteur oder Spieler nicht in der Lage ist, eine 3D-Welt eigenständig und spezifisch für sich zu beurteilen.
Nochmal: ArmA2 bietet ein riesen grosses
OpenWorld Design mit einem Tag/Nachtzyklus ohne Ladebalken. Die meissten Games die immer genannt werden, kann man in ArmA verstecken. Die Texturqualität ist dabei in sehr vielen Bereichen aller erste Sahne. Ich persönlich kenne auf der ganzen Spieleplattform nicht ein einziges Game, wo die Ausleuchtungsstufen auf mich so smooth, real und glaubhaft wirken. In punkto Fotorealismus kommen hier ggf. ein paar wenige Racesims mit. Die Vegetationsqualität muss sich bei der Dichte und dem Niveau nun wirklich vor niemanden verstecken. Vielleicht noch ein Wort zur AI - die meisstens dynamisch waltet. Hängt euch an ein paar Scriptereignisse aus der fehlerhaften Kampagne auf. Gerafft, habt ihr dehalb imo trotzdem nur einen kleinen Bruchteil:
>>Gucken und verstehen<<
>>Gucken und verstehen<<
Weil die kein unfertiges Spiel mit Massen an technischen und inhaltlichen Bugs auf den Markt gepresst hätten?
Ich finde diese Antwort ist eine absolute Frechheit und halt ein Synonym dafür, wie unglaubwürdig, auf ein paar Kiddies zugeschustert, Berichterstattung doch heut zu Tage oft ist. Wie war das gleich noch bei BF2 - welches durch die Wand Bestnoten eingehamstert hat? Ich will einfach wieder Glaubwürdigen Sachlichen Journalismus - der gradlinig, nicht käuflich und kompetent ist. Journalismus, der mal über den Horizont von Antialiasing, Anisotropische Filterung, Werbeklicks und ein paar Sonnenstrahlen, die aus immer dem gleichen monotonen Content durch Bäume strahlen, hinausblickt.
BF2:
Bekannte Bugs aus der Demo waren auch bei Release nicht gefixt. Der erste Patch führte zu schwerwiegenden Problemen, weshalb Electronic Arts empfahl das Spiel neu zu installieren und auf einen neuen Patch zu warten. 1.3 beseitigte zwar über 160 Fehler, implementierte von der Community gewünschte Features und Änderungen, schuf aber gleichzeitig erneut teilweise schwerwiegende Probleme. Bestimmte Fehler wie Name Bug oder Karkand Glitch sind auch mit Version 1.41 nicht behoben. In den Augen vieler Spieler reagiert Electronic Arts generell zu langsam auf Verbesserungswünsche der Community. So dauerte es bei Battlefield Vietnam Monate, bis das Ungleichgewicht zwischen den Parteien verbessert wurde, eines der Hauptprobleme der Battlefield-Engine, sogenannte No-Clipping-Fehler (die Möglichkeit bedingt durch fehlerhafte Kollisionsabfrage nicht zugängliche Bereiche im Spiel zu erreichen) sorgten von Battlefield 1942 bis hin zum neuesten Teil Battlefield 2142 für Ärger.
Viele Spieler halten die Spielbalance nach wie vor für mangelhaft. Besonders die Kampfjets genießen selbst in der aktuellen Version eine quasi-Immunität, da die einzigen Mittel zur Luftabwehr schlicht ineffektiv sind. Das führt dazu, dass sich ein erheblicher Teil der Spielergemeinschaft auf die wenigen Karten ohne Luftwaffe beschränkt. Im Bodenkampf sorgen vor allem die unzulängliche Panzerabwehr und die extrem mächtigen Artillerieschläge für Aufruhr. Auch die Balance zwischen den einzelnen Charakterklassen wird häufig kritisiert: Scharfschützen seien generell schwach und spielerisch sinnlos, Special-Forces seien Alleskönner, Sanitäter machen Sturmsoldaten grundsätzlich sinnlos, während Panzerabwehrsoldaten und Pioniere kaum Kampfwert besitzen und deshalb keinen Anreiz zu spielen bieten.
Hier vielleicht noch ein paar Zeilen aus dem 3DC zum Nachdenken:
warmachine79 schrieb:
Heutzutage ist es leider Standard, das Spiele so auf den Markt kommen. Ich empfinde es aber als Frechheit, das längst fällige Exempel an einer kleinen Klitsche wie Bohemia zu statuieren, anstatt es dort zu statuieren, wo dieser Trend der unfertigen Releases herkommt: bei Schmieden wie EA. Für Arma 1 kommen heute noch Patches - der Scudstormbug bei C&C Generals wurde immer noch nicht gefixed! DAS ist der Maßstab, mit dem man das Ganze mal betrachten muss.