M_CLEAR_S
Freizeitschrauber(in)
AW: Arbeitslosengeld 1 verkürzen.
"Bedürftige Nichterwerbsfähige sowie bedürftige Personen über 65 Jahre können Sozialhilfe erhalten" Quelle
D.h. es gibt nach diesem Grundsatz keine erwerbsfähigen Sozialhilfeempfänger (unter 65). Den "vollkommen gesunden Sozialhilfeempfänger" (unter 65), der arbeiten könnte, es aber nicht will und trotzdem 1000€ bekommt, gibt es in diesem Sinne wohl gar nicht.
Wenn dein Freund unter 65 ist und keine kaputten Nieren hätte, würde er demnach auch keine 1000 Euro bekommen.
Nur dass man deinen Beitrag nicht falsch versteht:Das kommt auf den Einzelfall drauf an. Ein Freund von mir muss gezwungenermaßen in einem Lager einer Uni-Klinik arbeiten und erhält dort ca.1.100 € netto. 40h Woche, Knochenarbeit.
Ein anderer Freund ist Sozialhilfeempfänger (auf Grund zwei kaputter Nieren erwerbsunfähig) und erhält knapp 1.000 € für einen Monat (inkl. Heizung, Miete etc). Er arbeitet gar nicht und hat bis auf seine 3x wöchentlichen Dialyse Sitzungen Freizeit. Übrigens bekommt er auf Grund seiner Behinderung gerade mal 54 € extra, weil er Phosphat freie Nahrung braucht. Der Rest ist gleich einen vollkommen gesunden Sozialhilfeempfänger.
Nun kann man sich fragen, ob es 100 € wert sind tatsächlich 40h die Woche zu arbeiten, wenn es für 100 € weniger auch so geht.
Natürlich muss man in diese Rechnung die Maßnahmen der Arge einbeziehen bei Erwerbsfähigen. Wenn man es aber auf die bloßen Zahlen reduziert, kann ich durchaus den Unmut verstehen.
"Bedürftige Nichterwerbsfähige sowie bedürftige Personen über 65 Jahre können Sozialhilfe erhalten" Quelle
D.h. es gibt nach diesem Grundsatz keine erwerbsfähigen Sozialhilfeempfänger (unter 65). Den "vollkommen gesunden Sozialhilfeempfänger" (unter 65), der arbeiten könnte, es aber nicht will und trotzdem 1000€ bekommt, gibt es in diesem Sinne wohl gar nicht.
Wenn dein Freund unter 65 ist und keine kaputten Nieren hätte, würde er demnach auch keine 1000 Euro bekommen.
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