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Apple vs. Epic Games: Angeblich erzielt Apple eine Gewinnmarge von 78 Prozent

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
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Der Gerichtsprozess zwischen Apple und Epic Games ist mit Anhörungen von Zeugen gestartet. Ein Epic-Zeuge behauptet, dass der iPhone-Hersteller 2019 eine Marge von 78 Prozent mit dem App Store erzielt habe.

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Stresserblick

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Es ist deren Store. Vollkommen logisch dass man da mitverdienen möchte. Es zwingt sie ja keiner das Spiel im Apple Store anzubieten.
Wer macht sowas bitte umsonst?
 

fipS09

BIOS-Overclocker(in)
Es ist deren Store. Vollkommen logisch dass man da mitverdienen möchte. Es zwingt sie ja keiner das Spiel im Apple Store anzubieten.
Wer macht sowas bitte umsonst?

Mal angenommen(!) die Zahlen stimmen: Zwischen umsonst und 78% Marge liegt ja schon noch ein bisschen Spielraum :)

Bei Konsolen die durch diese Marge querfinanziert werden finde ich persönlich das noch eher verständlich als bei Apple, mir ist nicht bekannt das die ihre Geräte teilweise mit Verlust verkaufen.
 

Palmdale

BIOS-Overclocker(in)
Immer wieder amüsant, wie zynisch widersprüchlich Epic Games argumentiert, 30% wären zu hoch und selbst den Beweis der Rentabilität mit dem eigenen Store bei 12% scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Mr. Sweeney macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt...
 

twack3r

Software-Overclocker(in)
Wundert mich ehrlich gesagt dass die Marge so gering ist. Investitionskosten allein für den Store dürften gering sein, Personalkosten ebenso. Viel mehr fällt ja nicht an. Da sind 22c auf nen € Umsatz schon ne Menge Holz.

Persönlich sehe ich da nichts Verwerfliches von Apple; ganz im Gegenteil, das ist richtig gutes Management.
 

Casurin

BIOS-Overclocker(in)
Naja, Apple hat hier auch recht, da gibts nichts dran zu diskutieren:
Wenn man rein die Einnahmen der In-App-Verkäufe ansieht dann sind dort natürlich gewaltige Margen drin - weil genau das ist ja was den gesamten Store überhaupt wirklich rentabel macht.
Da werden die Kosten für die Platformentwicklung, Instandhaltung, Werbung etc nicht berücksichtigt - die sind ja nicht Teil der Inapp-Käufe - klar das dann die Margen ein gaaaanz klein wenig brutal sind.

Apple hat genug Sachen die man ankreiden kann, aber im Gegensatz zum Epic-Store bieten sie doch deutlich mehr Leistung wenn man etwas im Store anbietet. Und Apple betreibt den Store um gewinn zu machen während der Epicstore, nach eigenen Angaben, selbst ohne die Aktionen, nicht rentabel ist sondern betrieben wird um Spieler daran zu binden und ein Monopol zu erzeugen.


Mal angenommen(!) die Zahlen stimmen: Zwischen umsonst und 78% Marge liegt ja schon noch ein bisschen Spielraum :)
Ja, und es liegt die Realität dazwischen.
 

IWantToDetonate

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Immer wieder amüsant, wie zynisch widersprüchlich Epic Games argumentiert, 30% wären zu hoch und selbst den Beweis der Rentabilität mit dem eigenen Store bei 12% scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Mr. Sweeney macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt...

Ähm doch, wer eine iOS App anbieten will ist gezwungen den App Store zu benutzen, und dementsprechend auch Provision an Apple für alle InApp-Käufe zu zahlen.

Die Argumentation bzgl. dem PC oder Konsolen kann ich teilweiße nachvollziehen. Dort gibt es i.d.R. alternative Vertriebsmöglichkeiten und Spiele welche exklusiv in einem Store angeboten werden haben i.d.R. spezielle Gründe/Deals dafür.

Niemand sagt das Apple für den Betrieb des AppStores nicht bezahlt werden soll. Aber eine Marge von 78% ist dafür, dass es keine Alternativen dazu gibt, schon nennenswert. Die Aussage man könnte den AppStore nicht isoliert betrachten ist auch ziemlicher Humbug. Wieso sollte das nicht gehen? Es entstehen Betriebskosten für den Dienst und es werden Gewinne damit erwirtschaftet. Lässt sich easy gegenüber stellen. Der Rest des Betriebssystem ist dafür irrelevant, vor allem da sich dessen Entwickler auch in den iPhone Preis einrechnen lässt, wo Apples Marge im Vergleich zu den Produktionskosten der Hardware auch nicht gering ausfallen dürfte.
 

bulli007

Freizeitschrauber(in)
Ich mag Apple nicht und meide die Produkte wie der Teufel das Weihwasser.
Aber..... .... ...
Ob Apple 78%, 780% oder nur 7,8% Marge hat geht doch niemanden etwas an!
Es ist ihr Produkt, ihr Appstore und gegeben falls können sie ja auf die Android Konkurrenz ausweichen oder gleich mal selbst ihr eigenes Fortstuss Smartphone rausbringen wo jeder kostenlos im Epicstore verkaufen darf.
Wenn verklagen sie als nächstes..... LG mit ihren SmartTv da sie dort ihren Dreck nicht kostenlos verkaufen können?
Das ganze nennt sich Marktwirtschaft und ist weder eine Erfindung von Google noch von Apple.
Epic ist so armselig.........
 

Zanza

Freizeitschrauber(in)
Bin gespannt auf das Urteil, dachte Epic hat wegen der Sperre aus dem Apple Store geklagt und jetzt wollen die denn ganzen Kuchen haben. Wie sieht es aus, wenn dann mehrere Apps Stores auf dem iPhone gibt? Bei wem kann ich mich beschweren, wenn die Apps nicht richtig laufen und viel Akku fressen. Bei Apple oder Epic, das wird dann schwierig.
 

LarryMcFly

PC-Selbstbauer(in)
Niemand sagt das Apple für den Betrieb des AppStores nicht bezahlt werden soll. Aber eine Marge von 78% ist dafür, dass es keine Alternativen dazu gibt, schon nennenswert.
Niemand zwingt irgendwen für den AppStore zu entwickeln?
Wer bestimmt was eine "nennenswerte" Marge ist?
Wenn wir so anfangen tut es mir leid, aber dann wäre auch die Hälfte, also 39%, eine viel zu hohe Marge.
Wo macht man denn 40% Gewinn...reine Abzockerei.
10% Gewinn ist doch auch noch ne heftige Hausnummer.
Vielleicht sogar "nur" 5%...selbst die Rendite bei renditestarken Aktien generieren kaum mehr?
Kann sich der Apple App Store damit nicht zufrieden geben?

Oh moment - die 40% Marge - die hat Epic Games in 2020 auch erzielt, ups (2019 - 43%) ---->Quelle
Verdammte Gierhälse. :motz::schief:
Ich meine die Preise für ihre digitalen Güter die sie billionenfach mit einem Klick vervielfältigen können sind doch auch viel zu hoch.
Könne sie sich nicht mit 10% zufrieden geben?
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Es ist deren Store. Vollkommen logisch dass man da mitverdienen möchte. Es zwingt sie ja keiner das Spiel im Apple Store anzubieten.
Wer macht sowas bitte umsonst?
Es geht nicht um die Einmalzahlung sondern um Leistungen, die in "den Apps" erbracht werden, wo also der Store null Komma nichts mit zu tun hat, dass ist moderne Wegelagerei, die Hand aufhalten ohne Gegenleistung, denn diese wurde schon "einmalig" abgegolten, so wie bei anderen Apps ohne inApp Käufen auch.

MfG
 

Sidewinder

Komplett-PC-Käufer(in)
Ich möchte auch nicht, dass das Finanzamt zu genau in meine Bücher schaut - das könnte die Behörden "unangemessen verwirren" - lol
Immer wieder amüsant wie die Rechtsverdreher sich ausdrücken :)

Ich habe Apple mal gut gefunden, aber seit der Apfel auf dem PowerBook nicht mehr mich anschaut, sondern die Anderen (seht her was ich hier habe) und vor Alles die Vorsilbe "i-" gesetzt wird, habe ich ihnen den Rücken gekehrt.
Maßgeblich war das geschlossene Ökosystem schuld, was schon mit den Apple MP3 Playern und den eingeschränkten Bezugsmöglichkeiten für Musik begann.
Das war nicht nur komplett gegen die Philosophie unsereins, sondern auch gegen Alles wofür Apple damals gestanden hat.

Der Markt wird es schon richten, dachte man sich - ich kann nicht verstehen, dass man erst jetzt auf die Idee kommt rechtlich gegen diese Firmenpolitik vorzugehen.
Microsoft wurde auch vor Gericht dazu veranlasst ihren hauseigenen Browser bei Windows nicht mehr vorzuinstallieren, um den Nutzern eine Wahlmöglichkeit zu lassen.

Ich werde den Prozess mit Spannung verfolgen und hoffe auf eine Lockerung des Ökosystems.
Das wäre nicht nur für alle Apple Nutzer und Entwickler zu wünschen, sondern hätte auch eine Signalwirkung für ähnliche Monopolisten.
Wie auch immer das Urteil ausfällt, der Prozess hat jetzt schon eine Wirkung, da die Medienpräsenz Menschen dazu veranlasst sich über dieses Thema Gedanken machen und auszutauschen (wie man an diesem Forum sieht).

Der Stein wurde ins Rollen gebracht.
 

Cohen

Freizeitschrauber(in)
Ähm doch, wer eine iOS App anbieten will ist gezwungen den App Store zu benutzen, und dementsprechend auch Provision an Apple für alle InApp-Käufe zu zahlen.

Die Argumentation bzgl. dem PC oder Konsolen kann ich teilweiße nachvollziehen. Dort gibt es i.d.R. alternative Vertriebsmöglichkeiten und Spiele welche exklusiv in einem Store angeboten werden haben i.d.R. spezielle Gründe/Deals dafür.

Wer ein PlayStation-Spiel digital anbieten will, ist auch gezwungen, den PS Store zu benutzen, und dementsprechend auch Provision an Sony für alle Erweiterungen/DLC-Käufe zu zahlen. Auch bei Retail-Verkäufen von PS-Spielen bekommt Sony ein großes Stück vom Kuchen, unter anderem für die PSN-Nutzung (Online-Modus, Patches, Trophies, DLC-Option...).

Wer ein Xbox-Spiel digital anbieten will, ist auch gezwungen, den Xbox Marketplace zu benutzen, und dementsprechend auch Provision an Microsoft für alle Erweiterungen/DLC-Käufe zu zahlen. Auch bei Retail-Verkäufen von Xbox-Spielen bekommt Microsoft ein großes Stück vom Kuchen, unter anderem für die XBL-Nutzung (Online-Modus, Patches, Achievements, DLC-Option...).

Wer ein Switch-Spiel digital anbieten will, ist auch gezwungen, den eShop zu benutzen, und dementsprechend auch Provision an Nintendo für alle Erweiterungen/DLC-Käufe zu zahlen. Auch bei Retail-Verkäufen von Switch-Spielen bekommt Nintendo ein großes Stück vom Kuchen, unter anderem für die Nintendo-Online-Nutzung (Online-Modus, Patches, DLC-Option...).

Wo siehst du jetzt den großen Unterschied zwischen iOS und den Konsolen?
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Wer ein PlayStation-Spiel digital anbieten will, ist auch gezwungen, den PS Store zu benutzen
Der Vergleich hinkt. denn bei PS kann man auch retail anbieten, bei Handys nicht, folglich ist man da, im Gegensatz zu Apple, zu "nichts gezwungen".

Und nochmal, es geht nicht um einmalige Gebühren, um den Shop zu finanzieren, sondern darum das "danach" dann auf alle Einnahmen die "inApp" erzielt werden, Apple kräftig die Hand aufhält.

MfG
 

Cohen

Freizeitschrauber(in)
Der Vergleich hinkt. denn bei PS kann man auch retail anbieten, bei Handys nicht, folglich ist man da, im Gegensatz zu Apple, zu "nichts gezwungen".

Und nochmal, es geht nicht um einmalige Gebühren, um den Shop zu finanzieren, sondern darum das "danach" dann auf alle Einnahmen die "inApp" erzielt werden, Apple kräftig die Hand aufhält.
Hast du meinen Beitrag eigentlich komplett gelesen?

Was bringt die Retail-Alternative, wenn da Sony, Microsoft und Nintendo genauso die Hand aufhalten?
Um den Anteil an den Plattformbetreiber kommen die Entwickler/Publisher nicht herum, völlig egal ob digital oder Retail.

Und auch bei den Konsolen gibt es für "das danach" keine Alternative zum jeweiligen Store (PS Store, Marketplace, eShop).

Schau doch mal in die neuesten Sony-Daten des PlayStation-Segments.
Nicht mehr mit Retail-Versionen wird der fette Umsatz gemacht, sondern mit "Add-On-Content"... und DEN gibt es NUR im PS Store:

sony.png

Bei der Software ist diese Rangfolge:
1.: Add-On-Content (PS-Store-Zwang)
2.: Digital Software (PS-Store-Zwang)
3.: Network Services, also PS+ (PS-Store-Zwang)
4.: Retail (Royalties an Sony)

Zudem ist die Retail-Option für den Großteil der PS/Xbox/Switch-Spiele auch nur in der Theorie... für Indie-Spiele, für die man selbst zum Release nur bis zu 20 Dollar/Euro verlangen kann, wird sich eine physische Version kaum lohnen (Produktionskosten Disc/Modul, Verpackung, Einleger sowie Vertriebskosten, Anteil für den Handel und obendrauf noch die Royalties für Sony/Nintendo/Microsoft), und kaum Händler werden für diese Spiele Regalplatz anbieten.

Mit der Xbox Series S und der PS5 Digital (beide ohne optisches Laufwerk) ist der nächste Schritt getan, Retail-Versionen unattraktiver zu machen und die Kunden weiter in Richtung "Digital Software" zu treiben.
 
Zuletzt bearbeitet:

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Das der Playstation-Store die beste Lösung zum Vertrieb von Playstation-Spielen ist, ist nicht strafbar. Haben die Luschen halt ein Problem, wenn sie nichts vergleichbares hinbekommen. ;-) Monopolmissbrauch liegt erst vor, wenn er die einzige Lösung wäre, Sony also alles andere unterbinden würde. Mit den Lizenzabgaben auch auf Retail-Spiele könnte man in dieser Hinsicht argumentieren, allerdings sind diese deutlich kleiner und werden zum Teil auch damit gerechtfertigt, dass Sony die Hardware zu subventionierten Preisen verbreitet. Also kein willkürliches abkassieren unter Ausnutzung einer Monopollage, sondern gerechtfertigte Bezahlung für eine erbrachte Leistung.


Es ist deren Store. Vollkommen logisch dass man da mitverdienen möchte. Es zwingt sie ja keiner das Spiel im Apple Store anzubieten.
Wer macht sowas bitte umsonst?

Diejenigen, die 27 Prozent* der Smartphone-Nutzer ausschließlich über den Apple Store an neue Anwendungen kommen lassen?

*: Gemessen am Internet-Traffic. Zahlen zu in Nutzung befindlichen Geräten gibt es meinem Wissen nach nicht, nur Verkaufszahlen (die ohne Wissen über die Nutzungsdauer wertlos sind) und eben Zugriffsstatistiken von Webseiten.


Wundert mich ehrlich gesagt dass die Marge so gering ist. Investitionskosten allein für den Store dürften gering sein, Personalkosten ebenso. Viel mehr fällt ja nicht an. Da sind 22c auf nen € Umsatz schon ne Menge Holz.

Persönlich sehe ich da nichts Verwerfliches von Apple; ganz im Gegenteil, das ist richtig gutes Management.

Nach eigener Aussage prüft Apple alle Apps im Store. Wie viel da dran ist und vor allem wie viel Aufwand investiert wird, ist von außen schwer zu beurteilen. Vermutlich stapelt Epic in ihrer Anklage tief, damit dieser Beweis nicht ausgehebelt werden kann.


Der Vergleich hinkt. denn bei PS kann man auch retail anbieten, bei Handys nicht, folglich ist man da, im Gegensatz zu Apple, zu "nichts gezwungen".

Und nochmal, es geht nicht um einmalige Gebühren, um den Shop zu finanzieren, sondern darum das "danach" dann auf alle Einnahmen die "inApp" erzielt werden, Apple kräftig die Hand aufhält.

MfG

Hinzu kommt: PS5 und Xbox sind reine Spieleplattformen und als solche eben geschlossen konzipiert. Iphones und Ipads sind dagegen funktional erweiterbare Kommunikationsgeräte. Niemand kauft sie nur zum Spielen und Apple vermarktet sie umgekehrt als Geräte, mit denen man mehr als nur telefonieren oder surfen kann. Genau dieses "mehr" ist aber ausschließlich über den Apple Store möglich, sodass hier Märkte miteinander verknüpft werden. Bekanntermaßen sind Monopole für sich noch nicht strafbar, nur Monopolmissbrauch. Und wenn Apple dass in einigen Smarpthone-Klassen möglicherweise bestehende Monopol auf mobile Kommunikationsgeräte zu einem Monopol für den Vertrieb digitaler Spiele für eine bestimmte Zielgruppe ausweitet, in dem sie Zwangsverknüpfungen schaffen, wäre das ein Missbrauch. Vergleiche Microsoft, die sich bis zum Einschreiten der EU erfolgreich aus ihrem Betriebssystem-Monopol heraus eine Monopol für Browser geschaffen haben. Allerdings wird es im Falle Apples weitaus schwieriger, einen Bereich zu definieren, in dem sie ein Monopol haben sollen, denn am gesamten Smartphone-Markt sind Iphones zwar ein großer Block, aber eben keine 90 Prozent. Und das Apple gegenüber Apple-Kunden eine besondere Stellung hat, wird man schwerlich verurteilen können. Beziehungsweise: Wenn das (endlich!) strafbar wäre, dann müsste man mit Epic mal darüber reden, wieso einige Spiele nicht außerhalb des Epic-Stores erhältlich sind, wieso niemand freie Fortnite-Server betreiben darf, etc..
 

IWantToDetonate

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Niemand zwingt irgendwen für den AppStore zu entwickeln?
Wer bestimmt was eine "nennenswerte" Marge ist?
Wenn wir so anfangen tut es mir leid, aber dann wäre auch die Hälfte, also 39%, eine viel zu hohe Marge.
Wo macht man denn 40% Gewinn...reine Abzockerei.
10% Gewinn ist doch auch noch ne heftige Hausnummer.
Vielleicht sogar "nur" 5%...selbst die Rendite bei renditestarken Aktien generieren kaum mehr?
Kann sich der Apple App Store damit nicht zufrieden geben?

Oh moment - die 40% Marge - die hat Epic Games in 2020 auch erzielt, ups (2019 - 43%) ---->Quelle
Verdammte Gierhälse. :motz::schief:
Ich meine die Preise für ihre digitalen Güter die sie billionenfach mit einem Klick vervielfältigen können sind doch auch viel zu hoch.
Könne sie sich nicht mit 10% zufrieden geben?

Kontext Kollege. Epic hat auf keiner Plattform die alleinige Vertriebshoheit bzw. verdient exklusiv an ALLEN Verkäufen mit.

Wenn jemand sein Spiel nicht im Epic Store vertreiben will gibt es genug Alternativen.

Wer ein PlayStation-Spiel digital anbieten will, ist auch gezwungen, den PS Store zu benutzen, und dementsprechend auch Provision an Sony für alle Erweiterungen/DLC-Käufe zu zahlen. Auch bei Retail-Verkäufen von PS-Spielen bekommt Sony ein großes Stück vom Kuchen, unter anderem für die PSN-Nutzung (Online-Modus, Patches, Trophies, DLC-Option...).

Wer ein Xbox-Spiel digital anbieten will, ist auch gezwungen, den Xbox Marketplace zu benutzen, und dementsprechend auch Provision an Microsoft für alle Erweiterungen/DLC-Käufe zu zahlen. Auch bei Retail-Verkäufen von Xbox-Spielen bekommt Microsoft ein großes Stück vom Kuchen, unter anderem für die XBL-Nutzung (Online-Modus, Patches, Achievements, DLC-Option...).

Wer ein Switch-Spiel digital anbieten will, ist auch gezwungen, den eShop zu benutzen, und dementsprechend auch Provision an Nintendo für alle Erweiterungen/DLC-Käufe zu zahlen. Auch bei Retail-Verkäufen von Switch-Spielen bekommt Nintendo ein großes Stück vom Kuchen, unter anderem für die Nintendo-Online-Nutzung (Online-Modus, Patches, DLC-Option...).

Wo siehst du jetzt den großen Unterschied zwischen iOS und den Konsolen?

"Teilweiße" heißt nicht dass ich irgendwo einen "großen" Unterschied sehen würde.

Die Sache ist doch ganz einfach: Wenn bei dem Prozess ein Urteil raus kommt welches auch die Stores der Konsolen betrifft werden diese davon auch betroffen sein.

Soweit mir bekannt richtet sich die Klage gegen die Gebühren für InApp-Käufe bzw. den Zwang dafür das Apple-eigene System zu nutzen. Was genau hat das jetzt mit dem Vertrieb von DLCs über einen Store zu tun oder der Lizensierung/Hersteller von Retail-Spielmodulen?
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Fazit der meisten Kommentare hier:
Es gibt wohl mehr Besitzer von Apple-Aktien als man glauben mag... ;)
Daran merkt man mal, dass es nicht um die Sache geht, sondern gegen Epic aber das sind wir ja hier gewohnt. :-)
Ich könnte jetzt noch andere Firmen aufzählen, prominentes Beispiel Spotify aber das bringt nichts, genau so wenig, wenn man immer wieder darauf verweist, dass die 30 % nicht grundsätzlich also einmal ein Problem sind, sondern das es um die Abgabe auf "inApp" Käufe gibt, Einnahmen die also nach der Shopmonetarisierung entstehen und das kann man zu recht moderne Wegelagerei nennen.

MfG
 
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