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Apple M1 im Test des Mac Mini 2020 - Wie schnell ist Apple Silicon?

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
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Die Webseite Anandtech hat den Apple Mac Mini 2020 mitsamt der maximalen Ausbaustufe des eigenen ARM-SoCs M1 getestet und mit x86-Prozessoren von AMD und Intel verglichen.

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Olstyle

Moderator
Teammitglied
Anandtech mag ja etwas Apple biased sein, aber Tests fälschen tuen sie nicht. Und das bedeutet Apple hat mit dem M1 die FP Singelthread Krone und ist in INT nur knapp hinter Zen3. Dazu eine GPU die in einem DX12->Metal Port alles in den Boden stampft was es in der Windows Welt an IGPs gibt. Wer da nicht den Hut zieht hat schlicht die Tests nicht verstanden :wow: .
Und der Rosetta 2 JIT Compiler sorgt im worst case für ca. 50% der nativen Leistung, gerne aber auch mal für über 70%, was immernoch reicht um schneller zu rechnen als die Intel CPU im alten Mac Mini! Bei Rosetta ist allerdings das Kleingedruckte zu beachten: Es geht bis SSE4.2, ergo kann AVX Code wie in wohl z.B. PS einsetzt nicht rekompiliert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Ich finde es durchaus beeindruckend was Apple abgeliefert hat. Ich meine, wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Die Desktop SoC kommen ja erst noch und es ist erst die 1st Gen Apple Silicon. AMDs Ryzen hat z.B. auch erst in der 3rd Gen das volle Potenzial gezeigt.
Ich ziehe wirklich meinen Hut davor. Zum einen wegen der durchaus mutigen Entscheidung Macs mit eigenen Prozessoren zu bestücken, und zum anderen welche Leistung die Prozessoren bereits jetzt zeigen.
 

mgutt

Kabelverknoter(in)
"muss sich einer GTX 1650 geschlagen geben"
Sorry, aber was soll dieser Satz? Warum nicht auch gleich die ebenfalls getestete GTX 1660 Ti erwähnen? Allerdings auch von Anandtech schlecht ausgewählt. Ich will wenn wissen welche dGPU Leistung der M1 gleicht und nicht welche sie in die Tasche steckt. Wobei die Frage ist, ob man bei der geringen Auflösung überhaupt die GPU und nicht die CPU Leistung vergleicht. Ist natürlich trotzdem ein tolles Gesamtpaket.

Dann wurde allerdings nur der 4700U getestet und nicht der 4800U und die TDP wurde auch nicht angegeben. Schließlich hat der AMD drei Stufen. Der Verbrauch der anderen Setups wurde auch nicht gemessen. Das macht den Test schlicht uninteressant.

Dieses Geekbench gehört übrigens meiner Ansicht nach ignoriert. Schaut man sich die Ergebnisse verschiedener Intel CPUs an, stellt man fest, dass die nicht stimmen können. Das hat der M1 dann auch nicht verdient.

Fazit: Mir fehlt immer noch ein ordentlicher Vergleich. Am besten mit WoW in QHD oder 4K. Das läuft schließlich auf allen Plattformen nativ.
 
Zuletzt bearbeitet:

BxBender

BIOS-Overclocker(in)
Und wieder einmal mehr Birnen und Äpfel als professionelle Vergleiche.
Das der Mobilprozessor bei angepasster Software eine unschlagbare Effizienz erreicht, ist auch so logisch nachvollziehbar.
Konkurrenz für den Desktopbereich ist er jedoch bei weitem noch lange nicht.
Und wird er auch niemals sein, weil er von Apple kommt und somit auf Lebenszeit auf ein spezielles Kerngebiet beschränkt bleiben wird.
Da wird er brillieren, ohne Frage.
Ich will jedoch Vielfältigkeit, Kompatibilität, und in allen Lebenslagen gute Leistung.
Solange ich mit Windows und Linux nicht nur Vorteile bekomme, brauche ich mir absolut keine Gedanken über einen Umstieg machen.
Apple geht seine eigenen Wege und kappt alle Brücken endgültig ab.
Erstkäufer legen sich somit nun endgültig auf eine Firma und ein System fest.
Mir soll es egal sein.
Ich brauche Apple nicht, die Hardware ist schweineteuer, inkompatibel, schlecht oder gar nicht aufrüstbar, softwaremäßig total eingeschränkt.
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Konkurrenz für den Desktopbereich ist er jedoch bei weitem noch lange nicht.
Und wird er auch niemals sein, weil er von Apple kommt und somit auf Lebenszeit auf ein spezielles Kerngebiet beschränkt bleiben wird.
Da wird er brillieren, ohne Frage.
Stimmt, in diesem speziellen Szenario ist man überlegen. Da tut sich übrigens eh enorm viel - auch bei Intel.
Meine Frau mag Apple. Sie hat deshalb ein 2015er Macbook Pro mit 28W Intel Prozessor, ein 2018er Macbook Air mit 7 W Intel Prozessor.
Beide 14nm (Broadwell und weiß nicht was der andere verbaut hat).
Singlethread 300 vs 800 ca im CB23. Da hat sich also im selben Prozess nur mit Optimierungen von Software, Hardware, Turbo etc die Leistung fast verdreifacht, bei gleichzeitiger Reduktion von der Leistungsaufnahme.
Im Vergleich dazu habe ich gerade den Uralt-PC meiner Tochter getestet. i7 860, von 2009. Der hat SP ca 650 Punkte erreicht (übertaktet @4 Ghz), MP knapp das 5-Fache (3200). Gut, ich hab im Hintergrund gesurfed und im Word gearbeitet. Aber das sollte nicht zu viel ausmachen.
Die Leistung des M1 ist schon in Ordnung, aber stimmt schon, wenn es um die Hochleistungsmodelle geht, wird das wohl nicht drin sein.
Wenngleich Apple sicher einige Cycles einspart damit, dass die Software besser auf die Hardware abgestimmt ist. Sowohl MacOS, als auch die bessere Low-Level Optimierung tut hier einiges dazu.
Der Test von Phoronix zeigt dies besser auf, es gibt noch Benchmarks wo im ähnlichen Maße für Intel optimiert wurde, da ist man dafür dann auch mehr als doppelt so schnell.

Die Intels werden halt massiv am Powerlimit eingebremst wie man sieht:
im Cinebench Ranking hat der i7-1165G7@28W ein MP Ratio von 3.2, ist also wenn alle Kerne mitarbeiten 320% schneller als mit einem Kern. Bei 15W nur noch 270% Ein "ungehinderter" 7700K erreicht hier 512% die Leistung von einem Kern. Allesamt sind 4 Kerner + HT.
Wenn hier also eine CPU antritt die nicht runtergetaktet werden muss, gegen eine die gnadenlos runtertakten muss, dann ist klar, dass die besser abschneidet.
Muss man halt erst mal sehen wenn a) AMD auch mit 5nm antanzt, b) Intel mit 7nm und c) wird ein gewisser Softwarenachteil immer bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Die Leistung des M1 ist schon in Ordnung, aber stimmt schon, wenn es um die Hochleistungsmodelle geht, wird das wohl nicht drin sein.
Wobei man, auch in einem Forum wie hier mal sagen muss, dass 99% der Leute weder privat, noch beruflich einen Hochleistungsrechner benötigen. Insofern ist man, wenn man das will, mit einem solchen Modell von Apple in den allermeisten Fällen gar nicht so schlecht aufgestellt.

Viel ärgerlicher ist, dass es absehbar keinen anderen Hersteller gibt, der eine ARM Plattform mit vergleichbarer Leistung schaffen kann, die dann nicht an Apples strikt proprietäre Geschäftspraktik gebunden ist, sondern auf die man ein OS seiner Wahl einfach so draufspielen kann und auch hardwareseitig auf- und umrüsten kann (Grafik, Sound. Speicher...).

Aktuell gibt es beim M1 jedenfalls noch große Probleme wenigstens ein Linux drauf zu bekommen.

Muss man halt erst mal sehen wenn a) AMD auch mit 5nm antanzt, b) Intel mit 7nm und c) wird ein gewisser Softwarenachteil immer bleiben.

Der Softwarenachteil dürfte auch für viele verschmerzbar sein, weil eben Standardsoftware, wie sie nun mal von den meisten Leuten und auch Firmen eingesetzt wird, ganz sicher vorhanden sein wird. Die Tatsache, dass man Apps vom Handy / Tablett da auch drauf laufen lassen kann, ist auch nicht zu unterschätzen (endlich die Corona App auf dem Desktop! :)), auch wenn freilich nicht alles was man auf dem Handy hat auf dem Laptop Sinn macht.

Und wenn das dann kein MS Office (oder oder andere vermeintliche unverzichtbare Programme) gibt, sondern eine andere Software, dann ist das eben so. Damit kann man auch arbeiten.

Fakt ist jedenfalls, das die x86 Vorherrschaft (die es ja zumindest stückzahlmäßig schon lange nicht mehr gibt) nicht ewig anhalten wird. Ob mit dem M1 da ein großer Schritt gemacht wurde dies zu beenden kann jeder selbst beurteilen, aber ein Schritt ist es definitiv. Wenn man jetzt noch in die Top500 Liste rein schaut, dann sieht man jedenfalls, dass es nicht der einzige Schritt ist! Ob ARM letztlich x86 mal ablösen wird, sei mal dahin gestellt, vielleicht kommt ja RISC-V mal groß raus oder ein anderer Befehlssatz.

Aber Zeit für mehr Wettbewerb wird es definitiv! Zumal mit ARM oder auch RISC-V ja jeweils eine Reihe von Herstellern in Frage kommt und das Duopol von Intel / AMD damit Geschichte werden könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:

projectneo

Software-Overclocker(in)
Das ist eindurchaus ein beeindruckender Chip. Man sieht eben sehr schön wie ARm mit wenig Leistungsaufnahme skaliert. Der Vergleich mit der GPU ist allerdings alber, da die AUflösung für die Krafikkarte zu gering ist. Man hätte mal in FullHD testen sollen. Ich würde vermuten da wäre die Geforce min. doppelt so schnell.
 

mgutt

Kabelverknoter(in)
Viel ärgerlicher ist, dass es absehbar keinen anderen Hersteller gibt, der eine ARM Plattform mit vergleichbarer Leistung schaffen kann, die dann nicht an Apples strikt proprietäre Geschäftspraktik gebunden ist, sondern auf die man ein OS seiner Wahl einfach so draufspielen kann und auch hardwareseitig auf- und umrüsten kann (Grafik, Sound. Speicher...).

Der Grund dafür ist, dass man damit a) nicht maximal verdienen kann, weil die Patente woanders liegen (bald bei Nvidia), b) ARM keine gute Effizienz bei sehr hoher Single Core Last besitzt (es also nicht für jeden Notebook/Desktop nutzbar wäre) und c) ist es auch egal, weil Intel mit Alder Lake ebenfalls auf unterschiedliche große Kerne setzen wird, und dann das in Kombination mit dem aktuellen 10 nm Node auch wieder für eine ordentliche Effizienz sorgt. Ansonsten gilt, lieber nur 9 statt 10 Stunden Akkulaufzeit, statt nur eine begrenzte Auswahl an Programmen nutzen können. Wobei das vermutlich nicht mal stimmt, da der erste Hybrid i5-L16G7 (x86) beim Galaxy Books S jetzt schon "nur" 10% mehr als der Snapdragon SD 8cx (ARM) verbraucht. Und wenn ist das eh nur mobil interessant. Ob der Mac Mini nun 5W mehr verbraucht interessiert die Zielgruppe eh nicht.
 

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Ansonsten gilt, lieber nur 9 statt 10 Stunden Akkulaufzeit, statt nur eine begrenzte Auswahl an Programmen nutzen können.
Das hängt von jedem selber ab. Wem die gebotene Programmauswahl ausreicht, für den gilt lieber mehr Akkulaufzeit. Wobei die ARM Macs sogar deutlich mehr Akkulaufzeit bieten.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Aber Zeit für mehr Wettbewerb wird es definitiv! Zumal mit ARM oder auch RISC-V ja jeweils eine Reihe von Herstellern in Frage kommt und das Duopol von Intel / AMD damit Geschichte werden könnte.
Und nicht zu vergessen sind die x86´er aus China "Zhaoxin".
Auch wenn diese noch etwas hinterher hinken, sollte man die nicht aus den Augen verlieren.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Und nicht zu vergessen sind die x86´er aus China "Zhaoxin".
Auch wenn diese noch etwas hinterher hinken, sollte man die nicht aus den Augen verlieren.
Warte mal ab, wenn China in Taiwan einmarschiert ist und alles übernommen hat, wird es nicht mehr lange dauern und Chinesen werden die schnellsten Prozessoren haben und überall wird eine Hintertür zur Überwachung und Datenauslese drin sein.
 

mgutt

Kabelverknoter(in)
Wobei die ARM Macs sogar deutlich mehr Akkulaufzeit bieten.
Es gab ja auch noch keinen x86 Hybrid-Prozessor bei Apple. Der erste ist im Galaxy Books S verbaut. Da wird Intel wohl den Zuschlag nicht bekommen haben bzw vermutlich konnten sie keine höhere Leistungsstufe realisieren. Bei den ganzen Produktionsproblemen kann man Apple auch verstehen. Ich vermute der M1 wäre ohne Intels Unzuverlässigkeit nie entstanden.
 

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Ich vermute der M1 wäre ohne Intels Unzuverlässigkeit nie entstanden.
Da bin ich mir auch ziemlich sicher. Ich hatte irgendwo mal einen längeren Artikel darüber gelesen, der genau diese Meinung schlüssig vertrat.

Edit:

Hier kann man etwas darüber lesen:

 
Zuletzt bearbeitet:

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Warte mal ab, wenn China in Taiwan einmarschiert ist und alles übernommen hat, wird es nicht mehr lange dauern und Chinesen werden die schnellsten Prozessoren haben und überall wird eine Hintertür zur Überwachung und Datenauslese drin sein.
Ja das könnte passieren. Nach Hongkong holen sie sich Taiwan.
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Der Grund dafür ist, dass man damit a) nicht maximal verdienen kann, weil die Patente woanders liegen (bald bei Nvidia),

Ich hatte bislang nicht das Gefühl, dass Apple nicht maximal verdient. Aber generell ist das Quatsch! Die ARM Lizenz ist offenbar nicht sehr teuer und die ganzen ARMs, die für Smartphones und Konsorten entwickelt wurden werfen ja auch Geld für deren Hersteller ab.

Wenn man bedenkt wieviele Produkte (unabhängig von der Branche mit Lizenzierungen verbunden sind, dann gäbe es auch anderswo immer nur 1 oder 2 Hersteller. Das ist aber eher die Ausnahme von der Regel.

b) ARM keine gute Effizienz bei sehr hoher Single Core Last besitzt (es also nicht für jeden Notebook/Desktop nutzbar wäre)

Ja, Arm hat nicht nur Vorteile, aber mit den Nachteilen von x86 leben die Leute jetzt auch bald 40 Jahre und es geht.

c) ist es auch egal, weil Intel mit Alder Lake ebenfalls auf unterschiedliche große Kerne setzen wird, und dann das in Kombination mit dem aktuellen 10 nm Node auch wieder für eine ordentliche Effizienz sorgt.

Die Effizienz ist nicht alles, wenn ARM sich durchsetzen würde (hat es ja schon, außerhalb der Nische Desktop und Server), dann gäbe es mehr Wettbewerb, mehr Preiskampf und sicherlich auch recht zügig mehr Software.

Ansonsten gilt, lieber nur 9 statt 10 Stunden Akkulaufzeit, statt nur eine begrenzte Auswahl an Programmen nutzen können.

So wie ich das gelesen habe, ist der Laufzeitunterschied schon größer und ob einen die Auswahl an Programmen wirklich zurück hält sei mal dahin gestellt. Ich nutze daheim ausschließlic Unix und Linux, für dass es angeblich auch nichts gibt und habe nur in einem einzigen Fall (CD Grabben) ne Weile gebraucht, bis ich ein anständiges Programm dafür gefunden habe. Niemand kommt um, wenn er z.B. MS Office nicht nutzt, sondern was anderes und ein anständiges Office gibts praktisch für jedes OS. In anderen Anwendungsfällen ist es ähnlich.

Einzig die Programmierumgebung für den DSP, den ich als Weiche meiner Boxen verwende läuft exklusiv auf Windows... Braucht man aber ja nur 1x ran und da hab ichs eben mit ner VM gelöst. Wenn ich das öfters bräuchte, würde es da aber sicher auch was geben.

Im Apple Fall, kann man ja auf die sehr umfangreiche Auswahl an Apps fürs iPhone und iPad zurückreifen. Da macht nicht alles Sinn auf dem Laptop, aber vieles eben doch.

Das Softwarethema ist oft ein vorgeschobenes.
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Wobei man, auch in einem Forum wie hier mal sagen muss, dass 99% der Leute weder privat, noch beruflich einen Hochleistungsrechner benötigen. Insofern ist man, wenn man das will, mit einem solchen Modell von Apple in den allermeisten Fällen gar nicht so schlecht aufgestellt.
...

Der Softwarenachteil dürfte auch für viele verschmerzbar sein, weil eben Standardsoftware, wie sie nun mal von den meisten Leuten und auch Firmen eingesetzt wird, ganz sicher vorhanden sein wird. Die Tatsache, dass man Apps vom Handy / Tablett da auch drauf laufen lassen kann, ist auch nicht zu unterschätzen (endlich die Corona App auf dem Desktop! :)), auch wenn freilich nicht alles was man auf dem Handy hat auf dem Laptop Sinn macht.
Naja mit Hochleistungsrechner meine ich halt alles was über 25W hinausgeht. Das wird hier schon benötigt

Ich hab den Softwarenachteil anders gemeint: im Moment wird ein M1 viel "direkter" genutzt als eine x86 CPU, daher auch die hohen Scores, weil wohl weniger Cycles anfallen für dieselben Operationen. Apple kann - wenn man so will- besser "low level" (wie es derzeit so oft heißt) arbeiten.
Dass die meiste Software inzwischen auch auf Apple funktioniert, vor allem die Standardsoftware ist mir klar, war auch gar nicht gemeint.
Ich selbst Spiele halt auch aufm PC, deshalb kommt für mich Apple nicht in Frage. Sowohl von der Software, als auch von der Hardwareauswahl als auch von der Flexibilität aus gesehen (und dem Preis) ist Apple für mich als Spieler und Bastler keine Option, für alles andere mag es eine Alternative sein, meine Frau ist sehr Happy mit den Geräten, wenngleich zum "richtigen" Arbeiten kommt sie immer wieder an menen PC. Das wiederum hat aber damit zu tun, dass der zum Arbeiten eingerichtet ist (auch ergonomisch) und ein Macbook fürs Stundenlange tippen und davor sitzen unpraktisch ist.

Dass Linux darauf nicht sauber läuft und auch keinen offiziellen Support für die Hardware bekommt ist von Apple ja so gewollt.
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Naja mit Hochleistungsrechner meine ich halt alles was über 25W hinausgeht. Das wird hier schon benötigt
Jo, aber das es die aktuell nicht gibt, heißt nicht, dass es unmöglich wäre sowas zu machen. Der M1 ist jetzt mal ein Anfang. Bleibt abzuwarten ob und was da noch kommt.

Ich selbst Spiele halt auch aufm PC, deshalb kommt für mich Apple nicht in Frage. Sowohl von der Software, als auch von der Hardwareauswahl als auch von der Flexibilität aus gesehen (und dem Preis) ist Apple für mich als Spieler und Bastler keine Option, für alles andere mag es eine Alternative sein, meine Frau ist sehr Happy mit den Geräten, wenngleich zum "richtigen" Arbeiten kommt sie immer wieder an menen PC. Das wiederum hat aber damit zu tun, dass der zum Arbeiten eingerichtet ist (auch ergonomisch) und ein Macbook fürs Stundenlange tippen und davor sitzen unpraktisch ist.

Spieler sind aber eher nicht die Masse der PC Nutzer. Insofern würde dass, wenn es anderweitige Vorteile hätte eine Verbreitung in Business Rechnern nicht ausbremsen.

Klar Apple ist bezüglich des Preises und der rigiden Einschränkungen nicht wirklich eine Alternative (für mich auch nicht), aber mit ARM wäre es auch anders möglich. Wie gesagt allein die Tatsache, dass zig Firmen lizensiert sind bietet zumindest die vage Hoffnung, dass da was interessantes passieren könnte. Aktuell ist leider Apple als einziger in der Lage solch leistungsfähige SoCs zu bauen. Nur könnte im Falle eines Erfolges dieses Konzeptes vielleicht der eine oder andere potente Hersteller aufspringen um auch was vom Kuchen ab zu bekommen.

Dann könnte es auch was mit Spielen auf ARM werden und vermutlich stirbt dann Windows auch einen lange verdienten Tod und wir haben in 10-15 Jahren ein ganz anderes PC-Ökosystem...

Dass Linux darauf nicht sauber läuft und auch keinen offiziellen Support für die Hardware bekommt ist von Apple ja so gewollt.
Das ist mir vollauf bewusst.

Wie gesagt ich sehe Apple nicht als die Firma an, die den PC Markt umkrempelt, aber immerhin als eine, die den x86 ans Bein pinkeln kann und ggf eine Veränderung anstoßen, die dann von anderen Firmen genutzt werden könnte...

Aber vielleicht wirds auch nichts und RISC-V wird das nächste große Ding nach ARM?
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Jo, aber das es die aktuell nicht gibt, heißt nicht, dass es unmöglich wäre sowas zu machen. Der M1 ist jetzt mal ein Anfang. Bleibt abzuwarten ob und was da noch kommt.



Spieler sind aber eher nicht die Masse der PC Nutzer. Insofern würde dass, wenn es anderweitige Vorteile hätte eine Verbreitung in Business Rechnern nicht ausbremsen.

Klar Apple ist bezüglich des Preises und der rigiden Einschränkungen nicht wirklich eine Alternative (für mich auch nicht), aber mit ARM wäre es auch anders möglich. Wie gesagt allein die Tatsache, dass zig Firmen lizensiert sind bietet zumindest die vage Hoffnung, dass da was interessantes passieren könnte. Aktuell ist leider Apple als einziger in der Lage solch leistungsfähige SoCs zu bauen. Nur könnte im Falle eines Erfolges dieses Konzeptes vielleicht der eine oder andere potente Hersteller aufspringen um auch was vom Kuchen ab zu bekommen.

Dann könnte es auch was mit Spielen auf ARM werden und vermutlich stirbt dann Windows auch einen lange verdienten Tod und wir haben in 10-15 Jahren ein ganz anderes PC-Ökosystem...


Das ist mir vollauf bewusst.

Wie gesagt ich sehe Apple nicht als die Firma an, die den PC Markt umkrempelt, aber immerhin als eine, die den x86 ans Bein pinkeln kann und ggf eine Veränderung anstoßen, die dann von anderen Firmen genutzt werden könnte...

Aber vielleicht wirds auch nichts und RISC-V wird das nächste große Ding nach ARM?
Einer der Gründe warum der M1 do flott wirkt, ist, weil er auf dieses Power Target komplett ausgerichtet ist, während Intel eine CPU nimmt, die "für großes" gedacht ist, aber dann runtergetaktet wird. Und eim 5 Jahfe alter Prozess.
Der 2. Grund ist ein OS wie windows selbst. Layer after Layer after Layer. Sicherheit und Offenheit für alle möglichen Konfigurationen, während M1 quasi low level Und ohne Umstände auf dem OS läuft.

Voll ausgefahren wird -rein an der theoretischen Leistung gemessen- ein ARM Prozessor nicht flotter sein als ein x86, vor allem wenn das OS dahinter dasselbe können soll wie Windows.

Windows ist trotz der Kritik und Politik dahinter ein sehr guter Alleskönner geworden und das größte Problem das ich damit hab ist, dass es immer mehr versucht wie MacOS zu werden (App Store usw) und das offene langsam verliert.
Und das Abo-Modell, das frührr oder später kommen wird
 

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Windows ist trotz der Kritik und Politik dahinter ein sehr guter Alleskönner geworden und das größte Problem das ich damit hab ist, dass es immer mehr versucht wie MacOS zu werden (App Store usw) und das offene langsam verliert.
Und das Abo-Modell, das frührr oder später kommen wird

Ich habe Windows privat schon lange den Laufpass gegeben und setze seit Jahren sogar gar keine MS Software mehr ein. Ich habe es nie bereut. Es gibt quasi nichts was ich vermisse.

Und genauso vermute ich, dass es einen Zeitpunkt gibt in dem man auch x86 den Laufpass geben kann und anderweitig ebenso fündig wird. Ich denke auch, dass der Zeitpunkt in den nächsten 5-10 Jahren kommen wird. Je nach persönlichem Anwendungsgebiet ein bisschen früher (reine Officetätigkeiten) oder später (Poweruser, die aber klar in der Minderheit sind). Für das was 90% aller privaten Nutzer so machen (Surfen, Shoppen) tuts heute schon ein ARM Tablett
 

Poulton

BIOS-Overclocker(in)
Das wiederum hat aber damit zu tun, dass der zum Arbeiten eingerichtet ist (auch ergonomisch) und ein Macbook fürs Stundenlange tippen und davor sitzen unpraktisch ist.
Das könnte man aber mittels einen seperaten Monitor, Maus und Tastatur beheben, die man mit dem Macbook verbindet, wenn benötigt. Und wenn es um Word und Excel geht: Das gibt es schon länger für Mac als für Windows.

Aktuell ist leider Apple als einziger in der Lage solch leistungsfähige SoCs zu bauen.
Kommt darauf an. Nvidia drückt da derzeit mächtig auf die Tube (bin schon gespannt was Orin liefert) und was den Serverbereich angeht, so gibt es dort u.a. Cavium ThunderX2 (bald X3) und Amazon nutzt seine "eigenen" ARM.

Aber vielleicht wirds auch nichts und RISC-V wird das nächste große Ding nach ARM?
Ich wäre ja für IBM seine Power-Schiene. :-D
 
Zuletzt bearbeitet:

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Kommt darauf an. Nvidia drückt da derzeit mächtig auf die Tube (bin schon gespannt was Orin liefert) und was den Serverbereich angeht, so gibt es dort u.a. Cavium ThunderX2 (bald X3) und Amazon nutzt seine "eigenen" ARM.
Apple ist aktuell meilenweit vorn, wenn es um ARM Design geht. Leider. Ausgerechnet die Firma, die neben überzogenen Preisen auch noch für rigorose Abschottung bekannt wurde und für die der Begriff proprietär erst erfunden wurde...

Ich wäre ja für IBM seine Power-Schiene. :-D
Ne, Big Blue hatte seine Chance. Aktuell hängt Power ziemlich hinterher und ist wirklich nur für Spezialanwendungen geeignet. Mit Desktop oder Desktopähnlichem haben die gar nichts am Hut.

Zudem entsteht da auch nicht ernsthaft Wettbewerb. Ich vermute, dass das nächste große Ding entweder "open" ist (ja ich weiß, es gibt auch openPower) a la RISC oder zumindest ohne größere Probleme lizensierbar a la ARM (wobei ARM ja schon sehr groß ist). Ich denke, das Nvidia es bei der eher laxen Lizenzierung belässt.
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Das könnte man aber mittels einen seperaten Monitor, Maus und Tastatur beheben, die man mit dem Macbook verbindet, wenn benötigt. Und wenn es um Word und Excel geht: Das gibt es schon länger für Mac als für Windows.
. :-D
Höchst sinnlos:
Dann sitzt sie da, 1 Meter entfernt vor ihrem mini 13 Zoll Bildschirmchen, daneben steht win ordentliches 27 Zoll Arbeitsgerät.
Sie hat 2 USB C Mini Anschlüsse, einer davon ist für den Strom, ich 12 USB A.
Ein Macbook ist nett für untewegs, aber wer ernsthaft am Computer arbeiten will richtet sich das ordentlich ein
Ich habe Windows privat schon lange den Laufpass gegeben und setze seit Jahren sogar gar keine MS Software mehr ein. Ich habe es nie bereut. Es gibt quasi nichts was ich vermisse.

Und genauso vermute ich, dass es einen Zeitpunkt gibt in dem man auch x86 den Laufpass geben kann und anderweitig ebenso fündig wird. Ich denke auch, dass der Zeitpunkt in den nächsten 5-10 Jahren kommen wird. Je nach persönlichem Anwendungsgebiet ein bisschen früher (reine Officetätigkeiten) oder später (Poweruser, die aber klar in der Minderheit sind). Für das was 90% aller privaten Nutzer so machen (Surfen, Shoppen) tuts heute schon ein ARM Tablett
Ich bin selbst vor 15 Jahren auf Linux umgestiegen und wegen der Arbeit wieder zurück auf Win. Jedes System hat seine Vorteile
 

Poulton

BIOS-Overclocker(in)
Ein Macbook ist nett für untewegs, aber wer ernsthaft am Computer arbeiten will richtet sich das ordentlich ein
Mein Arbeitsgerät auf Arbeit ist ein 15" Laptop mitsamt Dockingstation, angeschlossen an einen ordentlichen 24" sowie mit Maus und Tastatur. Wenn ich mal wieder was von zu Hause aus machen muss, stöpsel ich das einfach an meine hier vorhandene Peripherie in Form von Monitor, Maus und Tastatur an, ohne Dockingstation. Selbiges ist, mit Ausnahme der Dockingstation, auch mit einem Macbook möglich. Zumal es, wenn mich nicht alles täuscht, ja auch Thunderbolt und HDMI haben sollte.

Ich bin selbst vor 15 Jahren auf Linux umgestiegen und wegen der Arbeit wieder zurück auf Win. Jedes System hat seine Vorteile
Wenn es um Windows-spezifische Anwendungen geht, kann man auch über Terminalserver nachdenken. Wobei das weniger was für den Heimgebrauch ist.

auch noch für rigorose Abschottung bekannt wurde und für die der Begriff proprietär erst erfunden wurde...
Was nicht einer gewissen Ironie entbehrt, wenn man sich die Anfänge anschaut, insbesondere den Apple II und seine Erweiterbarkeit anno dazumal mit allen möglichen, inkl. anderem Basic. Apropo rigorose Abschottung: https://www.zdnet.de/88389810/bericht-apple-apps-unter-macos-big-sur-umgehen-vpns-und-firewalls/
 
Zuletzt bearbeitet:

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Mein Arbeitsgerät auf Arbeit ist ein 15" Laptop mitsamt Dockingstation, angeschlossen an einen ordentlichen 24" sowie mit Maus und Tastatur. Wenn ich mal wieder was von zu Hause aus machen muss, stöpsel ich das einfach an meine hier vorhandene Peripherie in Form von Monitor, Maus und Tastatur an, ohne Dockingstation. Selbiges ist, mit Ausnahme der Dockingstation, auch mit einem Macbook möglich. Zumal es, wenn mich nicht alles täuscht, ja auch Thunderbolt und HDMI haben sollte.


Wenn es um Windows-spezifische Anwendungen geht, kann man auch über Terminalserver nachdenken. Wobei das weniger was für den Heimgebrauch ist.


Was nicht einer gewissen Ironie entbehrt, wenn man sich die Anfänge anschaut, insbesondere den Apple II und seine Erweiterbarkeit anno dazumal mit allen möglichen, inkl. anderem Basic. Apropo rigorose Abschottung: https://www.zdnet.de/88389810/bericht-apple-apps-unter-macos-big-sur-umgehen-vpns-und-firewalls/
Natürlich ließe sich alles immer irgendwie lösen. Dann hab ich einen Macbook angehängt an Maus, Tastatur, Festplatten, Bildschirm, Soundsystem usw usf. Oder ich hab einfach einen PC dort. Ist günstiger, schneller und einfacher.
Es bleibt halt dabei: wenn ich aufm Macbook dann dauerhaft oder ordentlich arbeite muss ich doch wieder fast alles ersetzen: Maus, Tastatur, Bildschirm, Platten etc... stattdessen doch lieber gleich einen ordentlichen PC hinstellen war einfach mein Ansatz. Das kann aber jeder handhaben wie er will, meine Frau wollte jetzt nicht hunderte Euro in Apple-Peripherie investieren, sie nutzt jetzt halt wieder den PC.
 

LarreN_04

Kabelverknoter(in)
Höchst sinnlos:
Dann sitzt sie da, 1 Meter entfernt vor ihrem mini 13 Zoll Bildschirmchen, daneben steht win ordentliches 27 Zoll Arbeitsgerät.
Sie hat 2 USB C Mini Anschlüsse, einer davon ist für den Strom, ich 12 USB A.
Ein Macbook ist nett für untewegs, aber wer ernsthaft am Computer arbeiten will richtet sich das ordentlich ein

Höchst sinnlos:
Der gesamte Kommentar. Was ist ein "USB C Mini Anschluss"? Und schon mal was von DockingsStations gehört und wie ThunderBolt funktioniert? :wall:
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Höchst sinnlos:
Der gesamte Kommentar. Was ist ein "USB C Mini Anschluss"? Und schon mal was von DockingsStations gehört und wie ThunderBolt funktioniert? :wall:
Höchst Sinnlos. Dein gesamter Kommentar. Das habe ich schon alles kommentiert.
Du kannst natürlich via Docking Station dann: Bildschirm, Tastatur, Maus, Soundanlage (huhuhu mit Apples einzelnen 3.5mm Ausgang) Dockingstation für 4-6 USB Anschlüsse, ordentliche Ergonomie etc etc etc einrichten. Ooooder man hat einfach schon eine fertigen Arbeitsplatz dort stehen, der noch dazu potenter und billiger ist.
 
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