Special Antivirusprogramm im Test: Das ist der beste Virenschutz 2025 [August]

PCGH-Redaktion

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Das AV-Test-Institut hat neue Werte des fortlaufenden Tests von Antivirus-Programmen 2025 veröffentlicht. Wie gut Ihr kostenloser Virenschutz ist und welche kostenpflichtigen Virenscanner einen guten Schutz gegen Schädlinge bieten, verraten wir in diesem Test.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Antivirusprogramm im Test: Das ist der beste Virenschutz 2025 [August]

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Die News klingt wie eine News aus der Vergangenheit...
Seit Windows 10 nutze ich nur noch den eingebauten Windows defender. Und ich glaube auch niemand kauft heutzutage noch einen Virenscanner... Ich habe mal den 16 jährigen Sohn meines Kumpels gefragt, ob er weiß, was ein Virescanner ist? Die Antwort war dann, "muss ich da zum Arzt?"
 
Wie ist das "AV Institut" finanziert? Ist eine Unabhängigkeit sichergestellt, etwa durch eine Stiftungsfinanzierung wie bei der Stiftung Warentest (und deren Zeitschrift)? Ohne eine Antwort auf diese Fragen würde ich deren Empfehlungen ohnehin nicht folgen.

Und dazu kommt dann noch der Punkt, dass man sich das Schlangenöl ohnehin weitgehend sparen kann. Wenn, dann sollte man beim Defender bleiben, da dessen Code ohnehin in Windows vorhanden ist. Jede Installation einer weiteren AV-Software erhöht das Risiko zum einen, da man sich zusätzlichen Code holt, der auf Kernel-Level herumfuhrwerkt, und allein schon deswegen, weil man dann zwei Codebases für den gleichen Zweck hat, in dem Schwachstellen auftreten können.
 
Ist eine Unabhängigkeit sichergestellt, etwa durch eine Stiftungsfinanzierung wie bei der Stiftung Warentest (und deren Zeitschrift)?
Gibt es da eine Quelle zu? Mir kommen die nämlich sehr gekauft wurde. In der Vergangenheit hat da immer der 900 EUR Rasierer gewonnen, obwohl das 300 EUR Modell nicht wirklich schlechter war. Das gleiche auch bei Zahnpasta. Da waren andere Pasten besser vom Schutz, aber die billige Variante hat gewonnen.

Und dazu kommt dann noch der Punkt, dass man sich das Schlangenöl ohnehin weitgehend sparen kann.
Es kommt aufs Einsatzgebiet an. Der Defender selber ist ebenfalls Schlangenöl. Der hat auch schon Mist gebaut. Bei älteren Rechnern ist der zudem Ressourcenhungriger als die eine oder andere Alternative. Wenn man ein aktuelles System hat, sollte das aber nicht ins Gewicht fallen. Also per se sollte man weder ein extra AV schlecht reden noch den Defender in den Himmel loben. Zumal der Defender selber auch zu tief im Kernel rumwurschtelt und bei Microsofts "Qualitätssicherung" ist das definitiv auch nicht gut.
 
Gibt es da eine Quelle zu? Mir kommen die nämlich sehr gekauft wurde. In der Vergangenheit hat da immer der 900 EUR Rasierer gewonnen, obwohl das 300 EUR Modell nicht wirklich schlechter war. Das gleiche auch bei Zahnpasta. Da waren andere Pasten besser vom Schutz, aber die billige Variante hat gewonnen.
Jo, schau dir die Stiftungssatzung an, die ist öffentlich. Genauso wie die Geschäftsberichte.
Es kommt aufs Einsatzgebiet an. Der Defender selber ist ebenfalls Schlangenöl. Der hat auch schon Mist gebaut. Bei älteren Rechnern ist der zudem Ressourcenhungriger als die eine oder andere Alternative. Wenn man ein aktuelles System hat, sollte das aber nicht ins Gewicht fallen. Also per se sollte man weder ein extra AV schlecht reden noch den Defender in den Himmel loben. Zumal der Defender selber auch zu tief im Kernel rumwurschtelt und bei Microsofts "Qualitätssicherung" ist das definitiv auch nicht gut.
Der Defender ist genauso Schlangenöl wie andere Endpoint Security auch. Aber er ist eh im Code von Windows, selbst wenn du ihn deaktivierst (geht ohnehin nur in Teilen). Raus kriegst du den nicht. Insofern kann man ihn auch nutzen. Die anderen AVs kann man einfach nicht installieren.
 
Mag in Dland vielleicht klappen wo "Sicherheitskopien" nahezu völlig ausgestorben sind.

Fahrt mal ins Ausland.
Ein USB Stick von der lieben Verwandschaft und eben ein paar Fotos gab es noch ein paar Extras. :-S

Wie Misanthrop68 schon geschrieben hat ist informieren und sensibilisieen extrem wichtig.
Nur wenn die Eltern 80+ Jahre alt sind kommen da noch andere Probleme hinzu.
 
Ich halte die Warnung vom BSI etwas übertrieben gegenüber Kaspersky. Sind die nicht sogar extra mit der Zentrale und den Servern umgezogen um außerhalb des Zugriffes der russischen Regierung zu sein? Als Privatperson mache ich mir da jedenfalls weniger sorgen - als Firma sollte man eh auf andere Lösungen setzen und gerade, wenn es Richtung der zentralen Infrastruktur geht.

Insgesamt ist ein Antivirenprogramm pder Firewall eh keine 100%ige Sicherheit - wenn jemand das Ziel eines Hackerangriffes (eines ernstgemeinten) ist, dann ist es in der Regel nur eine Frage der Zeit, bis der Hacker durchkommt oder das angegriffene System vom Internet geht um den Durchbruch zu verhindern... also eigentlich genau wie bei einem normalen Einbruch ;)
 
Nach jahrelanger Nutzung von Norton bin ich zu McAfee gewechselt und kann es nur empfehlen: kein unnötiger Schnickschnack, keine Werbung, benötigt kaum Ressourcen – einfach klasse. Ich war gerade auf der Seite und habe gesehen, dass McAfee richtig gut abgeschnitten hat. Jetzt fühle ich mich erstmal sicher und habe dafür nur einen Fünfer bezahlt.:devil:
 
Bin auch schon seit letztem HErbst / Auslaufen der letzten BitDefender-Subscription auf den M$-Defender umgestiegen, weil auch schon im Herbst 2024 gar nicht mehr so schlecht im Vergleich mit den "Etablierten" AV-Suites und ohnehin schon defaultmäßig mit "drin" im OS. Also brauch ich die anderen Produkte derzeit weniger. Kann sich aber alles schnell wieder ändern, wir alle kennen die "Qualitätssicherung" bei M$ inzw. zur Genüge...
 
Verbesserungsvorschlag:
Könntet ihr vielleicht in den Artikel einfließen lassen, welche Systeme die Prgs. unterstützen?
Wegen mir natürlich speziell Linux 🙂
Der alte ESET NOD32 hatte z.B. mal Linux Unterstützung. Gibt's ja nicht mehr und die neuen von ESET machen wohl nur noch Win/Mac/Android.
Vielleicht gibts ja was brauchbares über ClamAV? Find da erstmal nix.
 
Gibt's den Defender auch für Linux?
Leider ja. Er heißt Microsoft Defender und scheint aber ein kommerzielles Produkt zu sein. Ich sage sicherlich nicht, dass es keine Viren für Linux gibt. Die Verbreitung als Desktop System nimmt auch zu, also wird es eventuell attraktiv. Aber man sollte sich fragen, wovor man sich konkret eigentlich schützen will. Man könnte das System mit Selinux und vernünftigen Berechtigungen härten. Android macht das ziemlich gut. Jede App ein Benutzer. Da passiert nicht viel, wenn man die Berechtigungen über das Framework nicht erteilt.

Ich bleibe bei meiner Meinung: Virenscanner sind Schutz für Leute, die sich nicht auskennen. Das kostet Rechenleistung und verursacht Latenzen. Ist dann halt so.
Wer Rechnung.pdf.exe nicht selbst als bösartig erkennt, sollte das unbedingt benutzen. Wer den beiliegenden Crack zum Spiel nicht bei Virustotal hochlädt, um zu prüfen, ob da was dran sein könnte... Sollte darüber vielleicht nachdenken.
Wer regelmäßig im Netz nach gratis Zeug sucht, das zu gut klingt um wahr zu sein, und vermeintlich fündig wird, sollte das nutzen.

Wer eigentlich nur auf den gängigen großen Seiten wie Facebook, Wikipedia, Nachrichtenseiten und Co unterwegs ist, bräuchte wohl vor allem einen Werbeblocker.
Wenn eine schädliche Datei auf den Rechner gelangt, sollte man sich fragen, wie die dort hingekommen ist Wenn sie auch noch ausgeführt wird, sollte man sich erst recht fragen, wie. Aus der Browser Sandbox auszubrechen und mehrere Exploits in Reihe zu verwenden, sind doch eher aufwändige Angriffe, die man eher gegen große Ziele wie Unternehmen und Regierungen verwenden würde - oder teuer auf dem Schwarzmarkt verkauft. Somit lautet das Fazit: Virenscanner schützen überwiegend vor der Unwissenheit und Naivität des Benutzers. Kann man machen, sehe ich aber nicht als Pflicht an.

P.S.: Das Thema lässt sich sehr breit diskutieren und ich hab es nur kurz und salopp angeschnitten. Aus professioneller Erfahrung kann ich aber sagen, dass viele Leute schon vor CVEs einknicken. Kommt mal wieder ein Exploit mit krassen Namen, Logo und Webseite daher, brennt der Laden und alle fangen an, panisch im Kreis zu rennen und "wir müssen sofort patchen" zu skandieren. Finde erst mal eine Remote Code Execution (RCE) Lücke. Wichtig bei solchen Lücken ist, dass entsprechende Entwickler die Zeit bekommen, Patches bereitzustellen. Responsible Disclose und gut ist. Dann kommt die Lücke hoch und ehe jemand überhaupt dazu kommt, großflächig Angriffe zu fahren, werden (auch langsam) Patches ausgerollt. Die ganze Aufregung hat jedoch den schönen Vorteil, dass mögliche Angreifer gar nicht erst angreifen, weil die Erfolgsquote sehr gering scheint. Auch nicht schlecht.
 
Leider ja. Er heißt Microsoft Defender und scheint aber ein kommerzielles Produkt zu sein. Ich sage sicherlich nicht, dass es keine Viren für Linux gibt. Die Verbreitung als Desktop System nimmt auch zu, also wird es eventuell attraktiv. Aber man sollte sich fragen, wovor man sich konkret eigentlich schützen will. Man könnte das System mit Selinux und vernünftigen Berechtigungen härten. Android macht das ziemlich gut. Jede App ein Benutzer. Da passiert nicht viel, wenn man die Berechtigungen über das Framework nicht erteilt.

Ich bleibe bei meiner Meinung: Virenscanner sind Schutz für Leute, die sich nicht auskennen. Das kostet Rechenleistung und verursacht Latenzen. Ist dann halt so.
Wer Rechnung.pdf.exe nicht selbst als bösartig erkennt, sollte das unbedingt benutzen. Wer den beiliegenden Crack zum Spiel nicht bei Virustotal hochlädt, um zu prüfen, ob da was dran sein könnte... Sollte darüber vielleicht nachdenken.
Wer regelmäßig im Netz nach gratis Zeug sucht, das zu gut klingt um wahr zu sein, und vermeintlich fündig wird, sollte das nutzen.

Wer eigentlich nur auf den gängigen großen Seiten wie Facebook, Wikipedia, Nachrichtenseiten und Co unterwegs ist, bräuchte wohl vor allem einen Werbeblocker.
Wenn eine schädliche Datei auf den Rechner gelangt, sollte man sich fragen, wie die dort hingekommen ist Wenn sie auch noch ausgeführt wird, sollte man sich erst recht fragen, wie. Aus der Browser Sandbox auszubrechen und mehrere Exploits in Reihe zu verwenden, sind doch eher aufwändige Angriffe, die man eher gegen große Ziele wie Unternehmen und Regierungen verwenden würde - oder teuer auf dem Schwarzmarkt verkauft. Somit lautet das Fazit: Virenscanner schützen überwiegend vor der Unwissenheit und Naivität des Benutzers. Kann man machen, sehe ich aber nicht als Pflicht an.

P.S.: Das Thema lässt sich sehr breit diskutieren und ich hab es nur kurz und salopp angeschnitten. Aus professioneller Erfahrung kann ich aber sagen, dass viele Leute schon vor CVEs einknicken. Kommt mal wieder ein Exploit mit krassen Namen, Logo und Webseite daher, brennt der Laden und alle fangen an, panisch im Kreis zu rennen und "wir müssen sofort patchen" zu skandieren. Finde erst mal eine Remote Code Execution (RCE) Lücke. Wichtig bei solchen Lücken ist, dass entsprechende Entwickler die Zeit bekommen, Patches bereitzustellen. Responsible Disclose und gut ist. Dann kommt die Lücke hoch und ehe jemand überhaupt dazu kommt, großflächig Angriffe zu fahren, werden (auch langsam) Patches ausgerollt. Die ganze Aufregung hat jedoch den schönen Vorteil, dass mögliche Angreifer gar nicht erst angreifen, weil die Erfolgsquote sehr gering scheint. Auch nicht schlecht.

Sehe ich genau so... Und wenn man dann noch liest, das bei Paypal die Passwörter abhanden gekommen sind von Millionen von Accounts, wäre vl. ein Passwortmanager, der regelmäßig Passwörter wechselt, auch eine gute Investition.
 
@Capucius
Ich meinte mit Quellen dann auch direkt den Link. Aber trauen tue ich dem Warentest trotzdem nicht bei den Ergebnissen. Wie gesagt beim Rasierer und Zahnpasta passte das nicht zusammen. Die Tests sind aber auch schon 5 bis 10 Jahre her. Kann sich geändert haben.

Was den Defender angeht. Ja, der ist dabei. Der Echtzeitschutz lässt sich aber definitv abschalten. Das macht der automatisch, wenn man ein 3rd-Party AV installiert. Zumindest bei Kaspersky Free und Bitdefender Free war es der Fall. Aber ich schrieb ja, dass man den weder pauschal alle 3rd-Party AVs abschreiben sollte noch den Defender in den Himmel loben sollte. Man sollte immer gucken, welche Software zu einem passt. Früher wurde der Defender z.B. von Banken nicht anerkannt und man musste ein 3rd-Party AV installieren. Heute ist das hoffentlich nicht mehr der Fall, so dass auch der Defender als ausreichend gilt. Mein System ist halt so alt, dass der Defender das System unbenutzbar macht. Ich bin daher über die 3rd-Party AV Alternativen erfreut, denn ohne will ich nicht surfen. Denn alles ist besser als nichts. Klar, die Profis kommen überall vorbei. Aber die "Skriptkiddies" kommen nicht unbedingt am Defender oder den 3rd-Party AV vorbei.
 
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