News GOG: Co-CEO warnt nach Sonys Disc-Aus vor digitalem Kontrollverlust

PCGH-Redaktion

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Sonys Abschied von physischen Datenträgern lässt die Debatte über Eigentum an digitalen Spielen erneut aufleben. GOG bezieht klar Stellung und erklärt, warum Besitz und langfristiger Erhalt von Spielen untrennbar zusammengehören.

Was sagt die PCGH-X-Community zu GOG: Co-CEO warnt nach Sonys Disc-Aus vor digitalem Kontrollverlust

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Deswegen bekommt GOG in Zukunft meine Kohle. Das ist nämlich der Weg. Sony kann ihre DigitalStation6 gerne für 1000€ an Willige verkaufen. Sicher sind die Käufe dort nicht und werden sie auch nicht. Worte sind geduldig und Sony wird nicht DRM freie Backups zulassen.

GOG for the Win!
 
Ich habe dem Support vor paar Tagen meinen Wunsch mitgeteilt, dass ich auch gerne die neuen Anno Teile ab 2070 und mehr im GOG Store bevorzugt kaufen würde. Über den Einzug in den Store würde ich mich freuen, da ich die Policy von Ubisoft inzwischen als bedenlich ansehe.
ICh habe zu meiner Anfrage noch keine Rückmeldung.
Vielleicht treffe ich damit auch ein bisschen den Nerv einzelner hier im Forum.
 
GoG meint, dass man die Spiele also besitze. Ich habe nicht deren Vertrag gelesen, da keine Lust, aber steht das da auch so oder schreibt auch GoG nur von Lizenzen?

Praktisch verhält sich GoG natürlich super. Es macht mich aber stutzig, dass S-Rank-Verarscher wie Ubisoft dort ihre Titel anbieten, freilich nicht alle.

edit: Da gibt es sogar Sony. Wie ironisch! Kein Wunder, dass Sony in Zukunft nicht mehr ihre Titel (zeitnahe) auf den PC portieren wollen.
 
GoG meint, dass man die Spiele also besitze.
Natürlich "besitzt" man die Spiele auch bei GOG nicht. GOG gewährt einem bei Kauf eines Spiels aber ein dauerhaftes Nutzungsrecht der gekauften Lizenz. Auch dann, wenn GOG das Spiel, bzw. keine Lizenzen für das Spiel mehr verkaufen darf. Zusätzlich liefert GOG eben halt einen Offline Installer mit. Damit kann man das Spiel sichern und zu jeden beliebigen Zeitpunkt installieren und spielen. Auch dann, wenn kein Internet zur Verfügung steht oder gar, wenn GOG gar nicht mehr existieren sollte.

Das ist absolut vorbildlich. Bei allen anderen Plattformen wird der Kunde mit DRM gegängelt. Bis hin zum Totalverlust eines gekauften Spieles (Lizenz), wenn dem Plattformbetreiber danach ist. Solche Fälle gab es in der Vergangenheit schon zuhauf.
 
Der digitale Kontrollverlust ist doch längst allgegenwärtig. Bei Musik und Filmen existiert längst alles Physische nur noch in irgendwelchen Nischen und das Gleiche gilt seit Steam auch für PC-Spiele. Konsolen waren da mehr oder weniger das letzte gallische Dorf, bei dem es nur noch eine Frage der Zeit war, wann auch das fallen würde.

Letztlich muss man den simplen Realitäten ins Auge blicken, dass es für physische Daten-/Tonträger aus rein praktischen Gründen keinerlei Notwendigkeit mehr gibt und dass gleichzeitig Accountbindung, Serverabhängigkeit, DRM, der Umgang mit den eigenen Daten, oder eine gewisse digitale Entmündigung Themen sind, die nur für einen vergleichsweise kleinen Teil der Konsumentenschaft von Interesse oder Relevanz sind. Dass das von den entsprechenden Konzernen für deren Zwecke ausgenutzt wird - insbesondere so lange die Politik da keinerlei Leitplanken einzieht - versteht sich von selbst.
 
Ja, man kann sich das schon schön reden und sagen, das ist jetzt so und es wäre ja auch so komfortabel, wenn man virtuell seine Spielebibliothek verwalten kann. Fakt ist aber dann auch, man begibt sich zu 100% in die Abhängigkeit vom Plattformbetreiber.
Als Gen-Z und Millenial mag man den Kontrollverlust gewöhnt sein, aber da ich schon älter bin, schätze ich einen gewissen Grad an Unabhängigkeit, und habe alle mir lieb gewonnenen Filme und Serien z.B. auf Datenträger (also lokal verfügbar), nix Cloud und Abo. Und bei den Konsolen war das ja bisher auch so. Wenn das nicht mehr so ist, brauch' ich auch keine Konsole mehr.
 
Ich habe dem Support vor paar Tagen meinen Wunsch mitgeteilt, dass ich auch gerne die neuen Anno Teile ab 2070 und mehr im GOG Store bevorzugt kaufen würde. Über den Einzug in den Store würde ich mich freuen, da ich die Policy von Ubisoft inzwischen als bedenlich ansehe.
ICh habe zu meiner Anfrage noch keine Rückmeldung.
Vielleicht treffe ich damit auch ein bisschen den Nerv einzelner hier im Forum.
Da wird GOG nichts machen können.
Das hängt von Ubischrott ab, wei weit sie bereit sind, den DRM-frei-Weg zu gehen.
Guck mal, wieviele und vor allem welche Spiele von Ubischrott bei GOG sind.
Die alten Annos, die noch vor Ubi-würgs Zeit entstanden und aufgekauft wurden, Far Cry 2 als noch viel von der Crytek-DNA enthalten war und das eine erste Assassins Creed als Testballon, die ganz alten Siedler aus BlueByte-Zeiten und die sehr frühen Rayman's und Splinter Cell, Prince of Persia'S und ganz alten Might and Magics. Da sehe ich schwarz.
 
Ja, man kann sich das schon schön reden und sagen, das ist jetzt so und es wäre ja auch so komfortabel, wenn man virtuell seine Spielebibliothek verwalten kann. Fakt ist aber dann auch, man begibt sich zu 100% in die Abhängigkeit vom Plattformbetreiber.
Als Gen-Z und Millenial mag man den Kontrollverlust gewöhnt sein, aber da ich schon älter bin, schätze ich einen gewissen Grad an Unabhängigkeit, und habe alle mir lieb gewonnenen Filme und Serien z.B. auf Datenträger (also lokal verfügbar), nix Cloud und Abo. Und bei den Konsolen war das ja bisher auch so. Wenn das nicht mehr so ist, brauch' ich auch keine Konsole mehr.
Das Anerkennen von Realitäten und neuen Normalitäten hat ja nichts mit Schönreden zu tun. Ich selber bin auch Jahrgang 71 und damit Kind und Freund von Physischem und einer gewissen Unabhängigkeit und Kontrolle, aber das macht mich gegenüber Jüngeren, denen das einfach nicht wichtig ist, ja nicht zu einem besseren Menschen.
 
Der digitale Kontrollverlust ist doch längst allgegenwärtig. Bei Musik und Filmen existiert längst alles Physische nur noch in irgendwelchen Nischen [...]
Und? Deshalb muss man ihn dann akzeptieren? Oder erkennt man, dass es ein schlimmer Fehler und eine Sackgasse war und steuert gegen?
Bei Film sehe ich derzeit immer mehr 4K UHD Blurays, die die alten echt-Film-Titel vom Bildmaterial in hoher Auflösung neu abtasten und mit HDR in voller Pracht erscheinen lassen, mit mehreren Sprachen und Untertiteln.
Bei Streaming-Plattformen nur Augenwischerei-4k und lahmendes "HDR". Von Sprachoptionen und Extras ganz zu schweigen.


Letztlich muss man den simplen Realitäten ins Auge blicken, dass es für physische Daten-/Tonträger aus rein praktischen Gründen keinerlei Notwendigkeit mehr gibt und dass gleichzeitig Accountbindung, Serverabhängigkeit, DRM, der Umgang mit den eigenen Daten, oder eine gewisse digitale Entmündigung Themen sind, die nur für einen vergleichsweise kleinen Teil der Konsumentenschaft von Interesse oder Relevanz sind.
Sehe ich anders.
Besitzrecht un privater Zugriff bleieb nein Dauertheme. Physische Speicher sowies (sei es nun eine CD, eine BluRay, ein Magnetband oder eine SSD/HDD etc.)
Es ist traurig, dass freizügig Rechte aufgegeben werden, für die Generationen gekämpft haben. Bis man dermaßen gebissen ist, dass die Gegenbewegung kommt.
 
Da wird GOG nichts machen können.
Das hängt von Ubischrott ab, wei weit sie bereit sind, den DRM-frei-Weg zu gehen.
Guck mal, wieviele und vor allem welche Spiele von Ubischrott bei GOG sind.
Die alten Annos, die noch vor Ubi-würgs Zeit entstanden und aufgekauft wurden, Far Cry 2 als noch viel von der Crytek-DNA enthalten war und das eine erste Assassins Creed als Testballon, die ganz alten Siedler aus BlueByte-Zeiten und die sehr frühen Rayman's und Splinter Cell, Prince of Persia'S und ganz alten Might and Magics. Da sehe ich schwarz.
ja seh ich genauso. Du hast meine Gedanken perfekt wiedergegeben.
Naja ich hab halt meinen Wunsch trotzdem bei GOG geäußert.
Ubisoft ist einfach schlimm geworden.
 
Es ist traurig, dass freizügig Rechte aufgegeben werden, für die Generationen gekämpft haben.
Keine Generation hat für irgendwas gekämpft, sondern das war einfach die Normalität, mit der wir damals aufgewachsen sind, und Normalitäten verändern sich nun mal. Hätte es vor fünfzig oder sechzig Jahren bereits das Internet in seiner heutigen Form gegeben, dann hätten doch all die physischen Ton- und Datenträger, die für Ältere so normal und liebenswert sind, niemals existiert, sondern wären einfach direkt übersprungen worden, denn die sind nun mal nicht aufgrund irgendwelcher Vorlieben oder gar Kämpfe, sondern aufgrund ganz banaler praktischer Notwendigkeiten entstanden. Das ist ganz simple kulturelle Prägung, sonst nichts. Insbesondere gibt es nun mal kein Grundrecht auf Physisches oder auf bestimmte Geschäfts- oder Vermarktungsmodelle.

Wenn man Dinge bewertet, dann kann man dabei nicht als selbstverständlich voraussetzen, dass die Dinge, die einem selbst wichtig sind, auch anderen Menschen wichtig sind, insbesondere denen nicht, die kulturell anders geprägt wurden. Ich habe hier daheim auch noch ein paar Tausend Musik-CDs, alles schön ordentlich auf Platte grerippt. Müsste ich das von heute auf morgen gegen Spotify eintauschen, würde ich das persönlich als Verlust empfinden. Meine Neffen und Nichten hingegen, die 30 Jahre jünger sind, sehen das Problem überhaupt nicht. Warum genau sollte ich sie dafür verurteilen?
 
Deswegen bekommt GOG in Zukunft meine Kohle. Das ist nämlich der Weg. Sony kann ihre DigitalStation6 gerne für 1000€ an Willige verkaufen. Sicher sind die Käufe dort nicht und werden sie auch nicht. Worte sind geduldig und Sony wird nicht DRM freie Backups zulassen.

GOG for the Win!

Das mache ich schon lange so. Ich habe alle großen und auch kleine Spiele der letzten Jahre nur noch bei GoG eingekauft. DRM-frei und meine ... ohne always on-Überwachung. Ne Pappbox mit Handbuch und Artwork und einem Datenträger (müssen ja keine 10 Disks sein, sondern ein USB-Stick oder ne SD-Karte wäre ja auch möglich, wenn man nur wollte) mit einer lauffähigen Spieleversion wären mir zwar lieber, aber das kann man wohl mittlerweile abhaken.
Ja, man kann sich das schon schön reden und sagen, das ist jetzt so und es wäre ja auch so komfortabel, wenn man virtuell seine Spielebibliothek verwalten kann. Fakt ist aber dann auch, man begibt sich zu 100% in die Abhängigkeit vom Plattformbetreiber.
Als Gen-Z und Millenial mag man den Kontrollverlust gewöhnt sein, aber da ich schon älter bin, schätze ich einen gewissen Grad an Unabhängigkeit, und habe alle mir lieb gewonnenen Filme und Serien z.B. auf Datenträger (also lokal verfügbar), nix Cloud und Abo. Und bei den Konsolen war das ja bisher auch so. Wenn das nicht mehr so ist, brauch' ich auch keine Konsole mehr.
Wir müssen die gleiche Generation sein. ;-)
Ich ticke exakt genauso. Alles was mir halbwegs wichtig ist, habe ich auf Platte, CD, BluRay, Diskette, Kasette, LP. Dazu minimal Abos (WoW geht als OnlineMMO nicht anders) und bis heute noch nicht eine Cloud.
Selbst die PCGH kaufe ich als letzte verbliebene Zeitschrift nur in Druckform einmal im Monat am Zeitungsstand.
.... Das ist ganz simple kulturelle Prägung, sonst nichts. Insbesondere gibt es nun mal kein Grundrecht auf Physisches oder auf bestimmte Geschäfts- oder Vermarktungsmodelle.
Es gibt auch kein Grundrecht der Industrie, mir sowas entmündigens aufzuwingen. Zumal es hier immer noch nur um Unterhaltung und nicht um irgendwas lebensnotwendiges geht.
Wenn man Dinge bewertet, dann kann man dabei nicht als selbstverständlich voraussetzen, dass die Dinge, die einem selbst wichtig sind, auch anderen Menschen wichtig sind, insbesondere denen nicht, die kulturell anders geprägt wurden. Ich habe hier daheim auch noch ein paar Tausend Musik-CDs, alles schön ordentlich auf Platte grerippt. Müsste ich das von heute auf morgen gegen Spotify eintauschen, würde ich das persönlich als Verlust empfinden. Meine Neffen und Nichten hingegen, die 30 Jahre jünger sind, sehen das Problem überhaupt nicht. Warum genau sollte ich sie dafür verurteilen?
Jeder Mensch hat einen Verstand, um Dinge über das bloße Konsumieren, denn allgemeinen Herdentrieb/Zeitgeist und Monokausalitäten hinaus reflektieren zu können. "Du wirst nichts besitzen und glücklich sein. Alles was du zum Leben brauchst, wirst du (von uns, einer kleinen alles in dieser Welt besitzenden Gruppe) mieten." Was bedeutet dieser Leitspruch des World Economic Forums in Endkonsequenz für die Menschen und warum klärst du deine Nichten und Neffen nicht auf und bringst sie zum Nachdenken? Sie sind unerfahrene Kinder, du der erfahrene Erwachsen... von wem sollen sie es denn sonst lernen? Von der Kontentindustrie etwa?
 
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