News "Anti-Fans" in der Gaming-Kultur: Dragon-Age-Autor warnt vor Feindseligkeit

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Lasst die Spielfiguren doch einfach homosexuell sein, da braucht es im Frame keine zusätzlichen Regenbogenflaggen oder ähnliches um das nochmal plakativ überdeutlich dem Spieler klar zu machen.
Für die meisten reicht es ja, dass eine zentrale Figur im Spiel ist, die nicht Hetero-Männlich-Weiß ist, um das Spiel woke zu machen.

Der Non-Binary Charakter in DA:V ist für einen lauten Teil der Community aber definitiv zu viel. Das geht gar nicht, so was darf es in einem Spiel ja nicht geben.

Und ja, aus meiner Sicht war es auch nicht notwendig, die Probleme dieses einen Charakters auf Grund seiner non-Binary Identität, so sehr in den Vordergrund zu drängen. Damit hat sich das Spiel keinen Gefallen getan. Nichts desto trotz reden wir von weitaus weniger als 1% des Spielcontents. Und daran ziehen sich alle seit Monaten so extrem hoch.
 
Zieht sich mittlerweile leider durch viele Bereiche. Youtube, TikTok, Insta, leider auch hier im Forum.
Dabei sind nicht nur Spiele ein Thema, sondern auch Filme, Serien usw.
Anstrengend ist häufig die Sicht der "Fans", dass nur ihre Meinung die einzig richtige sei. Geht leider oft in eine schwarz/weiß Argumentation.

Stimmt.
Aber leider hat die (Werbe)Industrie das auch für sich entdeckt.
The Last of Us 2 war doch nicht wegen der Gewalt und oder der Szene von Ellie + Freundin schlecht.
Es wurde gerade letzteres aufgebauscht das sich eine "Gegen"Anti Szene aufgebaut hat.
Das gleiche in grün mit Harry Potter / Hogwarts Legacy.

Mein Problem ist eher das man nicht die selbe Meinung von sich gibt wie ein Großteil des "Internes" man in eine (politische)Ecke gedrückt wird.
Ich habe ziemlich schnell festgestellt das ich nur Migräne kriege wenn ich eine "Diskussion" bei FB oder sonstwo lese.
Daher abseits von ein paar HW Seiten keine Anmeldung oder Nutzung.
Toleranz oder gar die Fähigkeit einen Nanometer neben der "eigenen" Idee zu denken ist seltenst zu finden.
 
Das ist mir auch schon seit längerer Zeit aufgefallen. Das ist eine richtige Hatespeech-Kultur welche scheinbar eine Art Trend geworden ist:schief:
Hat wenig mit Hate Speech zu tun. Ich habe es durchgespielt. Hölle. ich habe es vor Release sogar verteidigt und gesagt wartet doch erst mal ab wie es wirklich ist. Aber nein. das Spiel ist einfach AAA Junk Food und eine Beleidigung für das Erbe von Dragon Age.
 
Diesen Hate Speech Blödsinn wieder. Das gibt es nicht, es nennt sich freie Meinungsäusserung. Und entgegen Nancy Faeser ist es nicht strafbar. Es gibt keine Diktat zur Harmonie und Hass ist ein absolut legitimes Gefühl. Das muss man als mündiger Erwachsene mal lernen. Es muss nicht jeder, jeden mögen.
 
Für die meisten reicht es ja, dass jemand, der nicht Hetero-Männlich-Weiß ist, um das Spiel woke zu machen.

Der Non-Binary Charakter in DA:V ist für einen lauten Teil der Community aber definitiv zu viel. Das geht gar nicht, so was darf es in einem Spiel ja nicht geben.

Und ja, aus meiner Sicht war es auch nicht notwendig, die Probleme dieses einen Charakters auf Grund seiner non-Binary Identität, so sehr in den Vordergrund zu drängen. Damit hat sich das Spiel keinen Gefallen getan. Nichts desto trotz reden wir von weitaus weniger als 1% des Spielcontents. Und daran ziehen sich alle seit Monaten so extrem hoch)
Hier haben die Writer einfach Mist gebaut, das darf und kann man auch so sagen.
Das ist genau dieses entbehrliche "In your Face" das vielen die Munition in die Hand gibt, ein solches Thema eskalieren zu lassen.
Ich habe meiner Freundin beim Dragon Age spielen zugeschaut, und das Writing ist auch abseits der woke Debatte einfach nicht das Gelbe vom Ei.
Die meisten Dialoge stoppten genau dann wenn es interessant wurde. So blieben am Ende meist blasse Figuren denen einfach die Tiefe fehlte die Dragon Age früher einmal ausgezeichnet hatte.
Macht das Veilguard jetzt zu einem schlechten Spiel ? Ich persönlich denke das nicht, da der Gameplayloop und das Worldbuilding nachwievor gut funktioniert haben.
Kritik muss sich Bioware durchaus gefallen lassen, nur sollte das nicht in einer Hexenjagd enden.
Ich möchte in der heutigen Zeit kein Spielentwickler sein, da hier eine Designentscheidung schon zu einem massiven Shitstorm führen kann, und der virtuelle Mob mein Produkt meist ohne echten Kontext in Grund und Boden schreibt.
 
Hat wenig mit Hate Speech zu tun. Ich habe es durchgespielt. Hölle. ich habe es vor Release sogar verteidigt und gesagt wartet doch erst mal ab wie es wirklich ist. Aber nein. das Spiel ist einfach AAA Junk Food und eine Beleidigung für das Erbe von Dragon Age.
Achso ok. Dann sorry. Dennoch hört sich deine Aussage nicht gerade differenziert und pauschal an.
 
In diesem Fall: Ja eindeutig. Es gab keine Möglichkeit, dass DA:V ein Erfolg wird. Dafür haben die Hater schon vor dem Release gesorgt. Und die Anti-Woker haben dann dem Spiel den Rest gegeben.

@RAZORLIGHT musste mich auch gleich wieder bestätigen. Vielen Dank.
Man muss keinen Müll bezahlen und spielen um zu sehen das es Müll ist.
Die Interviews der Aktivisten die vorgeben Spiele-Entwickler zu sein haben gereicht um zu sehen das man dieses Machwerk meiden sollte.
 
Wenn Spiele nicht mehr für Spieler entwickelt werden geben Spieler eben schlechte Bewertungen.

Und mit Dragon Age hatte das Spiel ja hinten und vorne nix mehr zu tun.


Aber is ja auch schon seit Launch bekannt:

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Es beweist erneut meinen Verdacht das im EA/Bioware Team wirklich komplett an der Realität vorbei entwickelt und programmiert wurde.

Ich mein das neuste Dragon Age hat einfach mit seinem Ursprung gar nichts mehr zu tun und die Entwicklung dahin war Schritt für Schritt nicht richtig. Nun ist es ne Katastrophe und man kann nicht mal richtig reflektieren bzw Rückschlüsse ziehen.

Da frag ich mich wie sie überhaupt mal so erfolgreich Spiele veröffentlichen konnten...
 
Es gibt auch hier wieder 2 Seiten der Medallie. Ja, die Menschen waren auf das letzte Dragon Age nicht "gut zu sprechen". Dass es da auch toxisch einher ging, glaube ich sofort.

Was aber absolut billig ist, ist dass Bioware nicht hinterfragt, warum es dazu gekommen ist. Es sind immer nur die Anderen Schuld! Man selbst hat ja alles richtig gemacht! :rollen:

Mit der Einstellung wird es nicht besser werden, liebes Bioware!
 
Was aber absolut billig ist, ist dass Bioware nicht hinterfragt, warum es dazu gekommen ist. Es sind immer nur die Anderen Schuld! Man selbst hat ja alles richtig gemacht! :rollen:
Was hat Bioware denn konkret falsch gemacht?

Nochmal: Berechtigte Kritik gibt es immer, an jedem Spiel. Aber welcher Fehler genau rechtfertigt Deiner Meinung nach diese extreme Kritik und Ablehnung?
 
Es würde den Rahmen hier sprengen, was mir ein Gender Ideologie nicht passt. Auf den Punkt gebracht: Sie dividiert die Gesellschaft und bringt sie nicht näher zusammen. Sie bewirkt genau das was sie vorgibt zu bekämpfen. Genau wie Antifa, die selber sehr faschistisch ist (andere Meinung ist nicht zulässig und wir setzen das unter Gewaltanwendung durch, dasselbe was z.B. SA Schlägertrupp getan hat).
Hier gibt es meiner Meinung nach eine gewisse Wechselwirkung, denn die Hardliner beider Seiten lassen dieses Thema immer wieder eskalieren, das ist nicht die Schuld nur einer "Seite".
Den restlichen politischen Kontext deines Postings lasse ich mit Absicht außen vor, da dieser nicht hierher gehört, und definitiv den Rahmen dieses Threads sprengen würde.
Eine einzige Ausnahme muss ich hier dennoch machen, und zwar wenn es um die von dir erwähnte Meinungsfreiheit geht.
Ich glaube fest an das Prinzip "Meine Freiheit endet dort, wo die eines anderen beginnt".
Gerade der rechte Rand zeichnet sich dadurch aus, Hetze und Hass als Meinungsfreiheit zu deklarieren, und das gehört unterbunden.
Persönliche Angriffe, Morddrohungen oder Androhungen von Gewalt gehören nicht in einen solchen Diskurs, und zählen mit Sicherheit nicht zur Redefreiheit.
 
Was hat Bioware denn konkret falsch gemacht?

Nochmal: Berechtigte Kritik gibt es immer, an jedem Spiel. Aber welcher Fehler genau rechtfertigt Deiner Meinung nach diese extreme Kritik und Ablehnung?
Hast du die ganzen Reviews wirklich nicht mitbekommen oder was? :D

Die Story war komplett Banane, der eigentlich Antagonist wurde einfach ins Abseits gestellt und man hat stattdessen völlig lanweilige und blasse Bösewichte ausgegraben.

Der Grafikstil hat vielen überhaupt nicht gefallen,
zu viel klicki bunti und überhaupt keine düstere ernste Atmosphäse,
Marvel humor an jeder ecke und dämliche Sprüche und Witze die nie gezogen haben.

Langeweilige Charaktere,
"Rätsel" die des Spielers Intelligenz beleidigen,
Schlauchlevel ohne jegliche Erkundung,
Dialoge zum fremdschämen und ohne möglichkeit eine "böse" Rolle zu spielen.

Das sind nur ein paar punkte warum das Ding gefloppt ist und dieser ganze DEI Krimskrams ist nur die Spitze des Müllbergs.
Davon mal abgesehen hätte man dem Spiel das ganze "non binary" Gewurschtel verziehen wenn der Rest einfach gut gewesen wäre.
Das ist nicht der Hauptgrund warum die Mehrheit der Spieler kein bock auf sowas hat...auch wenn man gerne diesen Anschein wahren möchte.
 
Hast du die ganzen Reviews wirklich nicht mitbekommen oder was? :D
Ernsthafte Reviews habe ich gelesen. Von YT und Community Reviews lass ich die Finger.

Und den wichtigsten Review habe ich "gelesen": Mich selbst. Auf den kommt es in aller erster Linie an. Ich hab das Spiel durchgespielt und hatte viel Spaß damit. Die meisten der von Dir genannten Kritikpunkte kann ich persönlich in keinster Weise nachvollziehen. Der Antagonist wurde übrigens sehr ausführlich im Vorgänger vorbereitet. Was Du da meinst mit "ins Abseits gestellt" erschließt sich mir absolut nicht. Muss ein Antagonist ständig im Spiel präsent sein? Das ist er in den allerwenigsten. Meist eigentlich nur am Ende, im End-Bosskampf ... :)

Wie gesagt, berechtigte Kritik gibt es immer.

Aber ich habe schon das Gefühl, dass viele Community "Reviewer" im Internet schon vorher (von den vielen Diskussionen im Vorfeld) eine feste Meinung hatten und die dann auch um jeden Preis bestätigt wissen wollten.
 
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Was ist denn seelenlos? Das ist m.E. nur ein Schlagwort.

Manchmal habe ich den Eindruck, die Vergangenheit wird einfach verklärt. Heute sind AAA Spiele in den Augen vieler "Seelenlos". Aber eigentlich haben sie sich gegenüber früher nicht wirklich verändert.

Da ist auch viel Verklärung dabei, aus der Erinnerung der frühen Spiele, mit denen man die Spielewelt für sich entdeckt hat. Diese Erfahrung lässt sich nicht mehr reproduzieren. Wie bei so vielen Sachen des Lebens.

Die Dragon Age Serie hat sich allerdings seit dem ersten Teil extrem verändert. Der erste Teil war anders, damals auch kein echter AAA Titel - eher AA. Aber schon ab dem zweiten Teil hat sich die Serie von dem wegentwickelt was den erste Teil für viele so außergewöhnlich gemacht hat.

Aber in meinen Augen ist die Serie dadurch nicht unbedingt schlechter, nur anders geworden. Aber jeder Teil wurde von der Community zerissen. Der zweite sowieso, der dritte total und der vierte absolut :)

Ich hatte mit allen viel Spaß. Besonders mit dem zweiten und vierten. Inquisition war ok, aber nicht ganz mein Fall.
 
Ernsthafte Reviews habe ich gelesen. Von YT und Community Reviews lass ich die Finger.

Und den wichtigsten Review habe ich "gelesen": Mich selbst. Auf den kommt es in aller erster Linie an. Ich hab das Spiel durchgespielt und hatte viel Spaß damit. Die meisten der von Dir genannten Kritikpunkte kann ich persönlich in keinster Weise nachvollziehen. Der Antagonist wurde übrigens sehr ausführlich im Vorgänger vorbereitet. Was Du da meinst mit "ins Abseits gestellt" erschließt sich mir absolut nicht.

Wie gesagt, berechtigte Kritik gibt es immer.

Aber ich habe schon das Gefühl, dass viele Community "Reviewer" im Internet schon vorher (von den vielen Diskussionen im Vorfeld) eine feste Meinung hatten und die dann auch um jeden Preis bestätigt wissen wollten.
Dann sei doch glücklich das du Spass damit hattest weil deine Standards scheinbar so niedrig sind^^

Die Mehrheit fands halt nicht gut und das aus meiner Sicht zu recht.

Ich bin großer Bioware Fan gewesen und hab alles verschlungen von denen.
ME: Andromeda hat da schon mächtig an meinem Fanboy-sein gerüttelt aber Anthem hat den Vogel dann abgeschossen.
 
No shit, Sherlock. Toxische Spieler sind schon lange da und zum Kotzen. Alle denken, sie wüssten besser wie man Spiele macht, weil sie viele Spiele gespielt haben. Das war mit einer der Gründe, warum ich aus der Spielebranche raus bin. Beste Entscheidung meines Lebens, deutlich mehr Gehalt und die Kunden sind erheblich weniger unangenehm. Die Kollegen sind manchmal regelrecht irritiert wenn ich negative Kunden nicht schlimm finde, aber kein Businesskunde kommt an die Unfreundlichkeit ran, mit der Spieler auf einen Balancing Change reagieren, der etwas schlechter macht, was sie benutzt haben.
 
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