Ich kann diese Ansicht ebenfalls nachvollziehen.
Ich glaube aber (ob es so ist, weiß ich natürlich nicht!), dass der islamische Terrorismus keinen solche "politischen" Anlass benötigt, um Deutschland als Ziel auszuwählen.
Ihnen reicht unsere westliche Lebensweise, ihnen reicht es dass wir ungläubig sind.
Mit Sicherheit sind es Faktoren, aber Anlässe.....ich weiß nicht.
Natürlich kann man es auch mal ohne die oben genannten Maßnahmen versuchen. Schicken wir halt keine Ausbilder in den Irak oder Afghanistan, sollen die doch selber sehen wie sie klar kommen.
Keine Waffen mehr für Saudi Arabien, nicht aus Deutschland oder sonst wo her, und auch keine militärische Unterstützungen für den gesamten nahen Osten.......das Problem ist, keiner weiß wie das Ergebnis aussehen würde.
Kehrt dann Ruhe ein?
Falls nicht, können wir als zivilisierte restliche Welt, Massakern einfach zusehen ohne zu handeln oder zu helfen.
Das sind ja nicht nur politische Fragen, sondern vor allem auch moralische.
// Wie gesagt, mir fällt für die ganze Problematik keine Lösung ein.........und wenn die Lösung einfach wäre, gäbe es vermutlich schon eine.
Es gibt im Grunde / genau betachtet auch nur drei Lösungen.
Die erste Lösung ist völlige Abschottung, heißt Alle Muslime raus aus Europa und keine Muslime mehr rein nach Europa, da Generalverdacht, wer es trotzdem versucht wird direkt auf dem Absatz wieder ausgewiesen. Wen man so will wäre das die Eiserner Vorhang 2.0 Variante.
Wäre aber auch die absolut unhumanste Variante die man fahren könnte.
Zweite Möglichkeit, der totale Überwachungsstaat mit dem absolut gläsernen Bürger, wo zu jeder Person Bewegungsprofile erstellt werden, alles zentral gespeichert wird, vom Kindergarten bis zum ableben und man jeder Person einen Ortungschip implementiert um sie jeder Zeit verfolgen zu können und auch das abhören überall, sogar in den eigenen 4 Wänden ohne Anlass legal wäre.
In so einem Fall dürfte es schwer werden im Einflussbereich eines solchen Überwachungsstaates noch ilegale Aktivitäten zu planen, allerdings wars das dann auch mit der Freiheit, dem Recht auf Privatssphäre und man müsste immer damit rechnen das dieses System von den falschen Leuten auch dafür missbraucht werden könnte um noch ganz andere Menschen zu verfolgen als nur Terroristen...
Die dritte Möglichkeit ist halt damit zu leben das es halt immer und überall zu terroristischen Anschlägen kommen kann. Das ist der Preis für eine offene und "tollerante" Gesellschaft den man halt zahlen muss (nichts ist umsonst und alles hat seinen Preis), vor allem dann wen man in dieser Gesellschaft mit Menschen zusammen leben will bei denen es Minderheiten gibt die sozialgesellschaftlich oft noch nicht das gleiche Level haben wie wir hier, aber die versuchen ihr rückständiges Weltbild der Mehrheit (teils recht "erfolgreich") aufzuzwingen. Das soll aber nicht heißte das auch hier alles perfekt ist nur weil wir im allgemeinen dort gesellschaftlich etwas weiter sein mögen.
Die dritte Lösung wäre wohl auch die die solche terroristischen Minderheiten auch am ehsten frustriert, eine Gesellschaft die sich ihre Erungenschaften nicht durch Terroranschläge kaputt machen lässt ist ein frustrierender Feind.
Leider nur springt der Westen auf die Terroanschläge immer wieder wie ein Hund an dem man von hinten eine mit dem Stock auf den Hintern gegeben hat und schränken wir unsere Gesellschaft immer weiter im Bezug auf Freiheit, Privatsphäre, ect. ein und stellen alle Muslime unter Generalverdacht.
Im Grunde entwickeln wir uns seit spätestens 2001 sehr deutlich sichtbar in eine Richtung, nämlich in die Richtung von Möglichkeit zwei, hin zu einem Überwachungsstaat (allen vorran die USA).
Man kann also nicht sagen unsere Politiker hätten keine Lösung, oder würden keine Lösung wählen, aber sie haben die Lösung gewählt die meiner Meinung nach die schlechteste von allen ist, weil sie der direkte Weg hin zu Totalitrismus und Unrecht ist.
Das einzige was dazu noch fehlt wen so eine Überwachung einmal eingerichtet ist sind die Menschen die noch ganz andere "Subjekte" loswerden wollen als nur islamische Terroristen.
Die DDR hat es vorgemacht wie schnell man in so einem System mit den falschen Äußerungen unter die Räder kommen kann und dort waren die technischen Möglichkeiten nicht so allumfassend und tiefgreifend wie das heute der Fall ist, wo es mitw esentlich weniger personellen Aufwand und weit umfassender möglich ist alles interssante zu erfassen und auzuwerten.
Kurz um, jeder sollte sich fragen ob Angst vor Terrorismus wirklich ein guter Ratgeber ist um Entscheidungen zu treffen wie man damit umgeht und ob vermeindliche Sicherheit es wirklich Wert ist dafür vieles von dem aufzugeben was der Westen die letzten 70 Jahre erreicht hat.
Ist ein Weg für eine "Lösung" einmal mehr als zur Hälfte gegangen wird es nur noch schwer möglich umzudrehen und das was man in Gang gesetzt hat zu stoppen und eines steht dabei fest, die Konsequenzen so eines Weges werden hart und nachhaltig ausfallen.