Anonymous droht mexikanischem Drogenkartell

Bei sowas von "Stich"Tag zu reden ist schon mit Vorsicht zu genießen :ugly:

Ob das nun wirklich wahr ist oder nicht und was draus wird - mal sehen.
Der 5. ist ja nicht mehr so lange hin.

Und zgl. Anonymous-Mitglieder aufspüren - im Gegensatz zu der Regierung muss sich n Kartell nicht an Gesetze halten.
Die könnten den Anon-Typen n Runde foltern und der würde wohl reden wie ein Wasserfall, vorausgesetzt er weiß was.
Aber das ist dem Kartell wohl au egal
 
mMn wird das alles wieder unnötig dramatisiert und hochgepusht. Am ende wirds sich vermutlich eh wieder im sand versickern, still und heimlich. Ich glaub nicht, dass die geschichte böse/turbulent endet :daumen:
 
Glaubst du ernsthaft da sitzen ein paar 12jährige hinter ihrem Alienware-PC und machen sich einen Spaß draus einem mexikanischen Drogenkartell "Krieg" anzudrohen? Nicht mal der blödeste Internettroll würde so was ernsthaft machen.

Doch, würde er. Und nicht nur der blödste, da gibts noch ein paar 1000 weitere Kandidaten. Anon zieht genug Kiddies an, die sich als Herrscher der Welt fühlen, weil sie ein ddos Tool starten können.


vielleicht bekommen die schiss?

Schiss wovor?
Verdächtige zu finden ist im mexikanischen Drogenkrieg meines Wissens nach nicht schwer. Dazu sind zuviele Waffen und zuviel Geld im Spiel, als das die Sachen vollständig verborgen bleiben würden. Das Problem besteht darin, einer bestimmten Person eine einzelne Straftat auch tatsächlich nachzuweisen und diese dann auch erfolgreich festzunehmen. Anon kann aber weder rechtskräftige Beweise liefern noch werden sich die Anhänger massenhaft um ehrenamtliche Mitwirkung bei der Polizei bemühen.
Es ist eben kein Informationskrieg, vor Veröffentlichungen haben höchstens ein paar Politiker Angst. Aber es wird wohl niemand einer Drohung nachgeben, um seine Lieblingsmarionette zu retten.
 
Die haben wohl viel weißer Riese getankt. Da wäre definitiv eine Wattwanderung nach Helgoland gesünder.
 
Bei manchen Kommentaren könnte man meinen, manche hätten zuviel Call of Duty gespielt :devil:

Also ich finde, um da irgendetwas rauszuhören hat man viel zu wenig Hintergrundinfos. Warum wurde derjenige entführt, wieviel hat er mit dieser losen Vereinigung zu tun. Und wer hat die Drohung gegen das Kartell ausgesprochen?

Naja, aber spannend ist es allemal :D

bye
Spinal
 
Warst du schon mal in Mexico? Die sind generell gegenüber Weissen nicht sehr gut zu sprechen ( Amis ). Gut mehr Details würden ja nicht schaden, aber sich mit bestimmten Banden anzulegen ist sicherlich keine Heldentat.
 
Fatal wäre natürlich. Das Kartell würde abwarten ob da wirklich was kommt.
Und sollte was kommen, ist das Leben des entführten eh zu Ende geschrieben.

Für Los Zetas wäre das ein echter "Rufmord", wenn sie sich von ein paar Internetwichtigtuern erpressen lassen würden.

btw. Was will dieses Kartell auch mit einem namenlosen Anon großartig anfangen?
 
Verdächtige zu finden ist im mexikanischen Drogenkrieg meines Wissens nach nicht schwer. Dazu sind zuviele Waffen und zuviel Geld im Spiel, als das die Sachen vollständig verborgen bleiben würden. Das Problem besteht darin, einer bestimmten Person eine einzelne Straftat auch tatsächlich nachzuweisen und diese dann auch erfolgreich festzunehmen. Anon kann aber weder rechtskräftige Beweise liefern noch werden sich die Anhänger massenhaft um ehrenamtliche Mitwirkung bei der Polizei bemühen.
Es ist eben kein Informationskrieg, vor Veröffentlichungen haben höchstens ein paar Politiker Angst. Aber es wird wohl niemand einer Drohung nachgeben, um seine Lieblingsmarionette zu retten.
/sign

Außerdem glaube ich nicht, dass Anon genug Erfahrung im Umgang mit Geiselnahmen oder Drogenkartellen hat, um das eigene Mitglied unbeschadet zu befreien.
Ein Ultimatum mit so einer Drohung aufstellen, bedeutet auch, dass Taten folgen müssen, wenn das Ultimatium abläuft. Wenn sie Glaubwürdigkeit erlangen wollen, dann muss auch tatsächlich was unternommen werden, das dem Los Zetas-Kartell großen Schaden zufügt.
Die Aktion wirkt sehr unüberlegt, da sie Menschenleben in Gefahr bringt und die Glaubwürdigkeit von Anonymous aufs Spiel setzt.
Das haben sie auch selbst erkannt und sich zunächst wieder von der Aktion distanziert:
GMX: Anonymous droht erneut kartell
GMX News schrieb:
(...) Am Montag jedoch hatten die Hacker, die unter dem international genutzten Decknamen Anonymous operieren, wegen des hohen Risikos zunächst einen Rückzieher gemacht. Sie hatten sich von der "Operation Kartell" - oder "#op Cartel" - distanziert. Doch viele Bürger hätten sie aufgefordert, nicht nachzulassen. Deshalb solle die Operation fortgesetzt werden, hieß es in einem der Schreiben der Gruppe, wie die Zeitschrift "Proceso" am Dienstagabend online berichtete. Anonymous habe dazu eine spezielle Gruppe gebildet.
Hinter dem Decknamen Anonymous steckt keine fest organisierte Hackergruppe mit bekannten Gesichtern. Vielmehr wird der Name häufig von einer Internet-Bewegung genutzt, deren Mitglieder nicht einzeln bekannt sind.
In den Veröffentlichungen wandte sich Anomymous dem Bericht zufolge jetzt direkt an die von Heriberto Lazcano "El Lazca" angeführte kriminelle Bande: "Das alles ist jetzt global. Ihr könnt versuchen, die Anonymen in Mexiko, Mittelamerika und vielleicht auch in den USA aufzuhalten. Aber Ihr könnt Anonymous nicht als eine Weltidee, als einen globalen Geist stoppen, und Ihr könnt nicht auf ihn schießen und ihn nicht in Säure auflösen."
Dann fordern die Hacker die "Los Zetas" mit einer Warnung heraus: "Beendet Euer Terrorregime. Wir wissen, dass wir unser Leben aufs Spiel setzen, aber wir ziehen es vor, aufrecht zu sterben, als auf Knien zu leben. Wir wissen nicht, wer oder was in Wahrheit hinter Euch steht. Aber glaubt uns: Wir werden es herausfinden. Wir irren uns fast nie." (...)
Das Ultimatum ist also ausgesetzt und ein allgemeiner Kampf gegen das Regime angesagt. Also nur blabla...
Auch wenn ich kein Befürworter von Lynchjustiz bin, hätte ich den Kampf gegen das Drogenkartell doch interessant gefunden. Die Welt könnte im Augenblick einen "modernen Robin Hood" gebrauchen...
 
btw. Was will dieses Kartell auch mit einem namenlosen Anon großartig anfangen?

Nichts - aber genau deswegen würde ich davon ausgehen, dass der gekidnappte ein bißchen mehr als das war, seine Anon-Tätigkeit vermutlich reine Nebensache.


Außerdem glaube ich nicht, dass Anon genug Erfahrung im Umgang mit Geiselnahmen oder Drogenkartellen hat, um das eigene Mitglied unbeschadet zu befreien.
Ein Ultimatum mit so einer Drohung aufstellen, bedeutet auch, dass Taten folgen müssen, wenn das Ultimatium abläuft.

Wohlgemerkt: Ggf. von beiden Seiten...
 
Komischer Kerl da im Video... vielleicht sollte er sich mal in die warme Sonne Mexikos legen.... Außerdem wirkt er nen bissle wie nen Kind. :hmm:

grüße DER FROSCH MIT DER MASKE MUHAHAHAH
 
Schon krass.... Aber Anonymus bekommt wenn sie wollen dene ihre ganzen namen , Adressen einfach alles was sie brauchen raus. Und dann gehen die Drogentypen zu grunde da die Ganze Polizei drüben über die herfallen würde. Mal schauen wie sich das entwickelt
 
die haben aber bestimmt auch Schwarzgeld Konten wo ihr ganzes Geld gebunkert ist, solche Infos sind für einen oder anderen viel wert.
 
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