AW: Amoklauf in Newton: Täter soll Call of Duty gespielt haben
Musst du mal den Herrn Spitzer fragen, der würd dir da widersprechen
zip...
Ich muss dir da sehr widersprechen. Da meist diese Studien nur mit wenigen Individuen gemacht werden haben die keine Aussagekraft. Wenn da mit min 100-1000 Probanten gearbeitet würde, dann könnte man eher eine Aussage treffen.
Das Problem bei Kindergartenkindern ist, dass sie noch nicht einschätzen können wie weit sie gehen können. Ihnen fehlt klar die Erfahrung aber genau aus diesem Grund ist ja auch gewalthaltiger Inhalt meist erst ab 12 bzw. 16 zugänglich zu machen. Des weiteren steigert sich das Aggressionspotential bei überzuckerung und da in so gut wie jeden Lebensmittel heute Zucker enthalten ist, wundert es mich nicht, dass es so viele verhaltensauffällige Kinder gibt.
Das Gehirn eines Kindes ist auf visuelles und manuelles Lehrnen eingestellt, kein Wunder das die Kinder eine höhere Gewaltbereitschaft haben, wenn sie Inhalte, unerleutert und nicht in Kontext gebracht, vorgesetzt bekommen.
Eltern sollten da in die Pflicht genommen werden zu kontrollieren was ihre Kinder für mediale Inhalte konsumieren. Dem zufolge sehe ich nicht die Schuld für verfehltes Verhalten beim Inhalt zu suchen sondern vielmehr beim erlernten differenzierten Erfassen.
Es ist aber einfacher die Schuld bei einem so einfachen externen Inhalt zu suchen als vllt. mal genauer hin zu schauen, denn das ist vielen zu anstrengend und deswegen wird es immer wieder Ungerechtigkeiten geben.
Bedenke außerdem, Kinder sind extrem beeinflussbar ergo spielt es auch kaum eine Rolle wer da beeinflusst (Eltern, TV oder Spiele).