Sammelthread AMD Ryzen

Sammelthread
EXPO = Voreingestelltes OC der in die Speicher einprogrammiert wurde (nur Maintimings und Takt) der Rest wird vom Board übernommen.
Tatsächlich kann EXPO noch mehr speichern als nur die Maintimings, das war eines der beworbenen Vorteile.

In der Praxis macht das aber kein Hersteller, da wird meist das XM Profil einfach copy/paste fürs EXPO übernommen.

Ist aber ehr ein "Fehler" der Hersteller und nicht vom Feature.

Alles was mit "Expo tweaked" oder sowas noch andere Einstellungen ändert ist vom Boardhersteller einprogrammiert worden
Interessant wäre es zu wissen, was passiert wenn ein Hersteller doch mal mehr Timings ins EXPO Kit speichert und man "EXPO Tweaked" benutzt.
Werden dann die erweiterten EXPO Timings benutzt oder die "EXPO Tweaked" Timings?

Ich meine mich zu erinnern dass es damals, ganz am Anfang von EXPO, auch Kits mit erweiterten Timings gab, da müsste ich aber nochmal nachschauen
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Expo Tweaked wird z.B. die tREFI geändert oder der tRFC Wert und auch weitere Subs angepasst.

Ob das nun auf dem RAM oder im Board hinterlegt ist, bei dem was dort eingestellt wird, müsste man ja auslesen können (RAMMon) stehen da im EXPO Profil keine weiteren Werte als die Maintimings dann hat der Kit-Hersteller da nichts eingetragen, obgleich er es könnte..

Bislang habe ich übrigens noch keines gesehen das dies im Profil gespeichert hätte... lief wenn, dann immer über das Board.
 
Ich weiß nicht wo du das gelesen hast mit dem "Boot Bug" aber wäre mir neu.

EXPO = Voreingestelltes OC der in die Speicher einprogrammiert wurde (nur Maintimings, Takt Spannung) der Rest wird vom Board übernommen.

Kann das Board nicht Trainieren wiederholt er diesen Vorgang bis zu 3x (jenachdem was der Boardhersteller eingestellt hat auf "Auto") und fällt dann, nach nicht erfolgreichem Training entweder auf JEDEC zurück, resultiert in "no Boot" oder booted hat aber die Einstellungen nicht übernehmen können und ist somit im FailSafe Boot, damit man die Einstellungen wieder ändern kann.
Das verstehe ich. Nun ist es aber so, das nach dem nun deutlich längeren Training ein boot statt findet mit den übernommenen Settings und beim nächsten Neustart dauert es wieder so lange. Wenn also alles i. O. ist, da boot mit übernommenen Settings, warum dauert es dann wieder so lange? Liegt es daran, dass die Settings im Training gesetzt werden, so "lange" bis der RAM stabil läuft? Ich dachte die wären quasi fest vorgegeben oder bin ich da auf dem Holzweg?

Die langen Bootzeiten bei AM 5 liegen an dem sog. memory training, das AMD bei AM 5 eingeführt hat: Bei jedem Start optimiert das BIOS die optimalen Settings für den RAM, also Takt, Spannung und Timings, und das dauert eben seine Zeit. Erst, wenn diese Abstimmung abgeschlossen ist, bootet der PC, so lange können (wenn vorhanden) die Status-LED für CPU und/oder DRAM leuchten. AMD will damit sicherstellen, dass der PC nur mit stabilen RAM-Einstellungen bootet.

Nach dem, was man liest, kann dieses "memory training" umso länger dauern, je höher der RAM Takt ist, also bei 6.000 MT/s (mit EXPO) eben deutlich länger als bei 4.800 MT/S (ohne EXPO). Wobei Bootzeiten bis 1 Minute "normal" sind..

Es gibt im BIOS eine Option "memory Context restore", die verhindert, dass das Board bei jedem Start erneut das sog. memory training (was die langen Bootzeiten verursacht) durchführt. Das Board bootet dann meist schneller, es kann aber zu Instabilitäten führen. Müsstest du austesten.
Alles was mit "Expo tweaked" oder sowas noch andere Einstellungen ändert ist vom Boardhersteller einprogrammiert worden.

Nehmen wir mal folgendes an:

Du hast ein EXPO Kit gekauft, das mit 8000 CL38 beworben wird und du lädst das "Expo" Profil, dann wird das, was in diesem Expo Profil hinterlegt ist geladen und der Rest wird vom Board Automatisch nach einem Algorythmus gesetzt.

Das kann auf anhieb klappen, es kann aber auch nicht klappen, da zu viele Variablen nicht gesetzt oder trainiert werden konnten.

Änderst du nun Parameter (Widerstand B anstelle von A und Spannung B anstelle von A -> A steht für Automatisch) dann grenzt du die Parameter ein Stück ein und eventuell führt das dann zum Boot.

Die MT die der RAM (das Kit -> dessen ICs) können spielen dabei aber keine Rolle, denn das ist aufgabe vom Speichercontroller.

Wenn dieser mit 8000 MCLK / 2000 FCLK / 2000 UCLK nicht umgehen kann, booted es nicht.

Dann gibt es weitere Parameter, wie z.B. das Memory Context Restore und den Power Down Mode, welche standardmäßig aktiv sind und das Training beibehalten, das setzt aber voraus, dass es einmal komplett und ohne Fehler durchgelaufen sein muss.
Ok, ist durchgelaufen, PC bootet mit den Settings nur bei einem Neuboot dauert es dann wieder so lange.
Deaktiviert man diese beiden Optionen, dann trainiert er etwas länger, dafür könnte es zum Boot führen (solange man keine manuellen Änderungen getätigt hat und "nur" das EXPO Profil geladen hat).
Aber ich dachte das die Deaktivierung zu schnelleren Bootzeiten führt, weil das Training nicht statt findet?
Desweiteren gibt es optionen im AMD CBS Menü, die teilweise (je nach Hersteller) versteckt werden.
Darunter fällt z.B. das "DFE Read Training" und "DDR Training Runtime Reduction"

Bei manchen ASRock Brettern weiß ich es gewiss, dass "DDR Training Runtime Reduction" nur über die Suche im Mainboard zu finden ist, über das Menü selbst ist es nicht vorhanden und einstellbar.

Also wie gesagt, es gibt Unmengen an Möglichkeiten den Boot und das Training zu gestalten und beschleunigen, was aber definitiv keine Auswirkung auf die Geschwindigkeit des Trainings hat ist die Übertragungsrate vom RAM.
Ok, hatte ich, siehe oben anders gelesen, also das mehr Takt zu mehr Training führt aber das liegt, so wie ich es bei dir verstehe, an den anderen gesetzten Settings die getestet werden und nicht dem Takt?!?

MfG
 
Ich glaube wir schreiben hier komplett aneinander vorbei.. [oder ich habe deine ursprüngliche Frage, ob der Takt (Übertragungsrate des RAM) je höher er sei, zu einem schnelleren Boot führen müsse, falsch verstanden].
 
Ich glaube wir schreiben hier komplett aneinander vorbei.. [oder ich habe deine ursprüngliche Frage, ob der Takt (Übertragungsrate des RAM) je höher er sei, zu einem schnelleren Boot führen müsse, falsch verstanden].
Nene, hast du nicht, ich habe mittlerweile schon dazugelernt. Da hattest du Recht, das sind jetzt schon aktualisierte Fragenstellungen. :-)

MfG
 
Memory Context Restore und Power down Mode sollten beide auf enabled sein, das spart Zeit beim booten.

Dazu die erwähnten Optionen suchen und aktivieren (runtime reduction) und dann sollte ein Training nach dem Ersten erfolgreichen, weniger lange dauern, oder nicht mehr auftreten (QCode 15 wäre Training) alles andere ist Initialisierung.

Im Optimalfall hast du dann anstelle von 2 oder mehr Minuten, einen Bootvorgang innerhalb von 9 Sekunden (nach einem Neustart) oder knappe 30 Sekunden bei einem Kaltstart.

Diese Zeiten variieren auch je nach Ausstattung des Boards.
 
Memory Context Restore und Power down Mode sollten beide auf enabled sein, das spart Zeit beim booten.

Dazu die erwähnten Optionen suchen und aktivieren (runtime reduction) und dann sollte ein Training nach dem Ersten erfolgreichen, weniger lange dauern, oder nicht mehr auftreten (QCode 15 wäre Training) alles andere ist Initialisierung.

Im Optimalfall hast du dann anstelle von 2 oder mehr Minuten, einen Bootvorgang innerhalb von 9 Sekunden (nach einem Neustart) oder knappe 30 Sekunden bei einem Kaltstart.

Diese Zeiten variieren auch je nach Ausstattung des Boards.
Danke für deine Erklärung und die genannten Tipps. Ich werde das ausprobieren und berichten. :-)

MfG
 
Habe einiges darüber gelesen, jedoch keine ganz eindeutige Antwort finden können, daher hoffe ich, dass mir jemand von euch weiterhelfen kann. Es geht um die "Global C-States" - Einstellung im Bios. Habe einen 7950x auf einem x670e Board (MSI X670E Gaming Plus WiFi). Das steht bei mir standardmässig auf "Auto". Kann man das so lassen, oder sollte man das deaktivieren? Sollte man zudem in Win11 noch irgendetwas spezifisches einstellen?

Grüsse
 
So wie ich das verstanden habe, regelt dieses Setting, ob nicht genutzte Cores in den Idle bzw. in eine Art Sleep-Mode versetzt werden dürfen. Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege. Ich habe nicht wirklich viele Tests dazu finden können, einige sagen allerdings, dass sich die 0.1% lows merklich verbessern, wenn C-States deaktiviert sind. Wahrscheinlich, weil die Cores nicht erst aufgeweckt werden müssen o.ä.
 
Es regelt Spannungen und Lastzustände, richtig.

Ob es die FPS / Low FPS verbessert wenn man es de- oder aktiviert kann man ja zum Glück messen und dann selbst entscheiden ;)
 
Bei einigen wurden dadurch "Microstutter" behoben. Mein Build ist erst einige Tage alt und wird primär für Wokrstation-Tasks und nicht für Gaming genutzt (sonst wäre eine X3D CPU eh die bessere Wahl gewesen). Daher habe ich noch nicht wirklich Benchmarks dazu machen können und dachte mir, ich Frage hier einmal, da es vielleicht von einigen Erfahrungswerte dazu gibt.
Was mir aber definitiv aufgefallen ist: Sind C-States aktivert, boosted die CPU unter Last konstant höher, vor Allem in nicht Multicore-Workloads, getestet mit Cinebench R23.
 
Guten Moin,

Ich bin jetzt seit Dienstag 9800X3D nutzer welchen meinen Gekoepften 7950X3D ablöst.

Er laeuft jetzt auf -20 per Curved ist das Gut? Ich hab Mir noch nichts wirklich Durchgelesen zu diesem Thema XD
 
Stabilität mit Prime95 ca. 30min getestet + einige Games, lief alles ohne Zicken.

Ist 'nen echter "Sprung" wenn Ich überlege dass mein vorheriger 16Kerner nicht mal -5 mochte.
 
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