Sammelthread AMD Ryzen

Sammelthread
Wie gesagt. Lief bei mir noch nie ohne Probleme und dabei waren natürlich beide gleichzeitig aktiviert.

Ich vermisse die Funktion aber auch nicht.
 
Dann dauert das posten mit dem 9800X3D so ungefähr 2 Minuten. Das ist noch mal viel länger als mit meinem vorherigen 7950X3D. Keine Ahnung was AMD/Asus da am Memory Training geändert hat :ugly:
Ist AGESA abhängig, wurde mal besser, jetzt scheinbar wieder schlechter.
Aber keine Ahnung was die mit 1202a gemacht haben, die RAM Latenz in AIDA ist auch einfach mal 8ns höher als vorher. Kann man mitm 9000er non-x3D sehen. MSI hat bei 1202b sogar nen "Latency Killer" Mode eingebaut, der die 8ns wieder entfernt :lol:

Aber sowieso: Mein PC ist eigl immer im Ruhemodus, wirklich herunterfahren mach ich vlt alle 1, 2 Wochen mal oder für Benches :devil:
Da gibts dann keine bootzeit, man drückt den knopf und das Ding ist da.

Würde mich also nicht stören mal 2min zu warten, in der Zeit kann man auch nochmal aufs Klo gehen bevor die "Hardcore Gaming Sucht Session" beginnt, dann braucht man sich auch keine Flasche neben den PC stellen :lol:
 
Einfach beides deaktivieren, die Leistung nimmt man doch gerne mit :devil:
So sieht’s aus.

Ist kein produktiv System.
Der Boot dauert mit meiner Agesa aktuell 30 Sekunden.
An den Tagen an denen ich On und Off hoppe kommt Energiesparen zum Einsatz.
Mir ist mit der Zeit die Lust am Agesa/MSi Experementierkasten vergangen.
Würde mich also nicht stören mal 2min zu warten, in der Zeit kann man auch nochmal aufs Klo gehen bevor die "Hardcore Gaming Sucht Session" beginnt, dann braucht man sich auch keine Flasche neben den PC stellen :lol:
Wozu ne Flasche!?
Der plätschernde Bach am PC ist auch irgendwie feng shui.
 
Ein Glück hab ich das Problem mit meinem ASRock Board nicht, Zeit bis Bios max. 20 Sekunden. Ist mein erstes nach vielen ASUS und drei Gigabyte (war eigentlich nur 1 Gigabyte, wurde aber 2x reklamiert wegen spontanem Dahinscheiden :daumen2:).
Bin echt begeistert, wie unkompliziert alles mit dem ASRock war und wie einfach und gut das UEFI organisiert ist.
 
Ist AGESA abhängig, wurde mal besser, jetzt scheinbar wieder schlechter.
Aber keine Ahnung was die mit 1202a gemacht haben, die RAM Latenz in AIDA ist auch einfach mal 8ns höher als vorher. Kann man mitm 9000er non-x3D sehen. MSI hat bei 1202b sogar nen "Latency Killer" Mode eingebaut, der die 8ns wieder entfernt :lol:

Aber sowieso: Mein PC ist eigl immer im Ruhemodus, wirklich herunterfahren mach ich vlt alle 1, 2 Wochen mal oder für Benches :devil:
Da gibts dann keine bootzeit, man drückt den knopf und das Ding ist da.

Würde mich also nicht stören mal 2min zu warten, in der Zeit kann man auch nochmal aufs Klo gehen bevor die "Hardcore Gaming Sucht Session" beginnt, dann braucht man sich auch keine Flasche neben den PC stellen :lol:
Woran genau liegt es eigentlich, wenn der RAM Standard läuft ist die Bootzeit doch auch normal, und wenn er höher getaktet wird müsste sie doch theoretisch schneller sein, warum dauert das Training da dann so lange?

MfG
 
Was hat der Takt mit der Trainingszeit zu tun?

Der Algorithmus geht auf Timings im Verhältnis zu Übertragungsrate und Spannung, dabei wird aber der Durchsatz nicht genutzt, sondern einfach abgeglichen.

Kann etwas nicht trainiert werden (zu niedrige Timings, die falschen Widerstände etc pp) dauert es länger, bis hin zu "failsafe" weil nicht bootbar aufgrund des automatischen Trainings.

Nun müsste man weiter an den Variablen drehen und diese weiter eingrenzen, z.B. Widerstand A nur bis Wert so und so und so weiter, bis das Board merkt, Oha, ich habe falsch trainiert und mit den neuen Parametern geht es ja dann doch..

Außerdem kommt dazu, dass es bei DDR5 weit mehr Variablen gibt als bei DDR4 ;)

Man kann sogar im AMD CBS Menü (solange nicht vom Boardhersteller versteckt) eine Einstellung vornehmen, der viele dieser Variablen ignorieren soll und dadurch schneller trainiert, bzw ungenauer und dann geht sowohl der Bootvorgang, als auch das Training schneller.

Nachteil: es könnte weniger stabil sein, aber das ist bei OC eh egal, denn man testet es ja selbst auf Stabilität ;)

Kurz gesagt ist es wie "Pi berechnen" auf 4 Stellen nach dem Komma oder auf 100 Stellen, nur eben mit den immer gleichen Mitteln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey @Darkearth27
Wenn ich deinen Beitrag so lese, fällt mir eine Frage wieder ein, die mir vor Monaten mal im Kopf rumspukte:
Wo sehe ich nachhinein, wo ein Failsafe gegriffen hat?

System bootet, stundenlang mit diversen Tests gequält, usw.
Wo sollte man jetzt nachvollziehen können, was das System real macht?
Stehen dann zB in den Zentimings andere Timings drin, die man eigentlich eingetragen hat?
 
Man kann die failsafe Werte nicht auslesen.

Man kann aber testen wo welche hinterlegt sind.

Setz ein Timing auf den niedrigsten Wert der einzustellen geht, booted das System ist dort einer hinterlegt (in unbekannter Höhe).
 
Hmm.
Ok.
Vielleicht habe ich jetzt einen Denkfehler, aber für mich klingt das so, als ob man eventuell getäuscht sein könnte, dass die eingetragenen Timings stabil sind, da eventuell irgendwo ein Failsafe greift.

Und man findet nicht heraus, ob dies tatsächlich der Fall ist, und wenn ja, welcher Wert davon betroffen ist.

Richtig?
 
Es gibt theoretische minimale Timings, der Übergang von failsafe zu greift noch ist aber oftmals überhaupt nicht zu erkennen.

Stellst du ein Wert zu niedrig ein, kann auch die Fehlerkorrektur greifen und das schlägt sich dann eventuell (dick geschrieben) in minal schlechteren Durchsatz oder leicht erhöhte Latenzen nieder.

Will man 100% sicher sein, muss man alles vom JEDEC ableiten, das ist aber Unsinn, da die JEDEC Timings nur einen gewissen Spannungsbereich abdecken

Sobald ein Timing mit Spannung skaliert, kann man mit mehr Spannung niedrigere Timings erreichen, somit hat man wieder keine Erkenntnisse gewonnen.

Außer man macht sich die Arbeit und testet über 100 Stunden mit ettlichen Spannungen und Oszilloskop pro Timing
 
Was hat der Takt mit der Trainingszeit zu tun?
Keine Ahnung, deswegen frage ich ja. Wenn es damit nichts zu tun hat, warum dauert dann das Training so lange, wenn man Expo nutzt? Ob der RAM selber stabil ist oder nicht hat darauf auch keinen Einfluss, zumindestens nach dem was ich zu dem Thema gelesen hatte, wo sogar von einem boot bug gesprochen wird?! :ka:

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
@Darkearth27
Ok danke dir.
Also alles im allem, ein noch härterer grind als es sowieso schon ist.

„Eventuell“ und „minimal“ sind Sachen die man auf jedenfall nicht jagen will, wenn man die möglichen Messunsicherheiten kennt.

Bin aber trotzdem bisschen überrascht, das es kein Tool gibt, welches klar aufzeigt, was aktuell gerade Sache im System ist. Also welche Werte gerade tatsächlich wo anliegen.
 
Keine Ahnung, deswegen frage ich ja. Wenn es damit nichts zu tun hat, warum dauert dann das Training so lange, wenn man Expo nutzt? Ob der RAM selber stabil ist oder nicht hat darauf auch keinen Einfluss, zumindestens nach dem was ich zu dem Thema gelesen hatte, wo sogar von einem boot bug gesprochen wird?! :ka:

MfG

Ich weiß nicht wo du das gelesen hast mit dem "Boot Bug" aber wäre mir neu.

EXPO = Voreingestelltes OC der in die Speicher einprogrammiert wurde (nur Maintimings, Takt Spannung) der Rest wird vom Board übernommen.

Kann das Board nicht Trainieren wiederholt er diesen Vorgang bis zu 3x (jenachdem was der Boardhersteller eingestellt hat auf "Auto") und fällt dann, nach nicht erfolgreichem Training entweder auf JEDEC zurück, resultiert in "no Boot" oder booted hat aber die Einstellungen nicht übernehmen können und ist somit im FailSafe Boot, damit man die Einstellungen wieder ändern kann.

Alles was mit "Expo tweaked" oder sowas noch andere Einstellungen ändert ist vom Boardhersteller einprogrammiert worden.

Nehmen wir mal folgendes an:

Du hast ein EXPO Kit gekauft, das mit 8000 CL38 beworben wird und du lädst das "Expo" Profil, dann wird das, was in diesem Expo Profil hinterlegt ist geladen und der Rest wird vom Board Automatisch nach einem Algorythmus gesetzt.

Das kann auf anhieb klappen, es kann aber auch nicht klappen, da zu viele Variablen nicht gesetzt oder trainiert werden konnten.

Änderst du nun Parameter (Widerstand B anstelle von A und Spannung B anstelle von A -> A steht für Automatisch) dann grenzt du die Parameter ein Stück ein und eventuell führt das dann zum Boot.

Die MT die der RAM (das Kit -> dessen ICs) können spielen dabei aber keine Rolle, denn das ist aufgabe vom Speichercontroller.

Wenn dieser mit 8000 MCLK / 2000 FCLK / 2000 UCLK nicht umgehen kann, booted es nicht.

Dann gibt es weitere Parameter, wie z.B. das Memory Context Restore und den Power Down Mode, welche standardmäßig aktiv sind und das Training beibehalten, das setzt aber voraus, dass es einmal komplett und ohne Fehler durchgelaufen sein muss.

Deaktiviert man diese beiden Optionen, dann trainiert er etwas länger, dafür könnte es zum Boot führen (solange man keine manuellen Änderungen getätigt hat und "nur" das EXPO Profil geladen hat).

Desweiteren gibt es optionen im AMD CBS Menü, die teilweise (je nach Hersteller) versteckt werden.
Darunter fällt z.B. das "DFE Read Training" und "DDR Training Runtime Reduction"

Bei manchen ASRock Brettern weiß ich es gewiss, dass "DDR Training Runtime Reduction" nur über die Suche im Mainboard zu finden ist, über das Menü selbst ist es nicht vorhanden und einstellbar.

Also wie gesagt, es gibt Unmengen an Möglichkeiten den Boot und das Training zu gestalten und beschleunigen, was aber definitiv keine Auswirkung auf die Geschwindigkeit des Trainings hat ist die Übertragungsrate vom RAM.
 
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