Ich habe jetzt die ersten Schritte mit meinem 5600X (Mit Treue-Rabatt knapp unter UVP konnte ich nicht widerstehen ...) gemacht und bin sehr positiv überrascht, was die Temperaturentwicklung der als Hitzköpfe verschrieenen Teile angeht.
Gut, es handelt sich um das kleinste Modell mit nominell 65 Watt TDP, daher muss ich wohl etwas weiter ausholen: Die ersten Tests habe ich mit einem alten Cooler Master Hyper TX3 EVO durchgeführt, weil die 240mm-AIO noch im alten System steckte und meine Zeit zu knapp war, um die gleich umzurüsten. Also erst einmal schnell den noch in einer Kramkiste vor sich hin oxidierenden 95mm-Luftquirl per AMx-Klammerbefestigung draufgetan, der mir dann doch etwas potenter erschien als der mitgelieferte Wraith Stealth.
Die Temperaturen pegelten sich im Idle bei entspannten 33 °C ein und mit Prime95 Small-FFTs bei 57 °C.
Mutig geworden, brachte ich das Ganze heute auf 4,5 Ghz Allcore bei 1,35 V. Da besteht garantiert noch Spielraum für Optimierungen, aber das ist das, was auf die Schnelle stabil lief.
Erwartungsgemäß ging die Temperatur rapide hoch, auf 93°C, um genau zu sein. Die Grenze von 95 °C wurde nicht erreicht und dementsprechend ging der der Allcore nur punktuell auf 4,375 Ghz herunter. Wohlgemerkt, immer noch mit dem mickrigen und auch schon recht betagten Kühler aus der Kramkiste.
Ich freu' mich schon, wie sich der Kleine am Wochenende mit mehr Kühlpotential schlägt. Parallel werde ich auch dem RAM noch etwa die Sporen geben.