News AMD Ryzen 9 9950X3D: Erste Delidding-Ergebnisse der teuren CPU

Sowas finde ich Geil aber leider nichts für mich also ich würde mich das nicht trauen ich hätte einfach viel zu viel Angst meine CPU zu zerstören. Wieso bringen Intel und AMD nicht ihre CPUs so an den Mann halt als extra Bonbon für Leute die sowas vorhaben! Ich würde mir so ein Teil kaufen ohne dabei Angst zuhaben, dass ich dann die Garantie verliere bei einem scheitern.
 
Gezockt wird öfter als gearbeitet.
Wenns in deine Ideologie passt sicherlich.

Mein PC zu Hause hat im Jahr etwa 4000 Betriebsstunden, davon spiele ich laut mitzählenden Launchern grob 100.

Bei den ganzen Idleverbräuchen gehts natürlich mehr ums Prinzip als um die gefühlt 30€ Unterschied im Jahr - es ist aber eben nicht so ganz vernachlässigbar je nach Nutzungsart des PCs. Als Kennzahlenbesessener Nerd lese ich monatlich unter anderem meinen Stromzähler ab. Genau seitdem ich einen 285K benutze statt dem 5950X davor habe ich im Mittel rund 10 kWh weniger im Monat drauf verglichen mit dem Vorjahresmonat (und das, obwohl unter Last der 285K rund 100W mehr frisst als sein Vorgänger und ich gar nicht sooooo wenig Lastphasen habe). Das liegt nicht mal al den 20W mehr oder weniger Idleverbrauch sondern an den extrem agressiven Boosts des Ryzens - ein YT Video abspielen brachte den immer schon auf 40-50W, der Intel macht das ohne nennenswerte Steigerung von Nichtstun, sprich unter 20W.

Klar sind die 10 kWh im Monat das nicht viel, aber doch weitaus mehr als gemeinhin angenommen wird. ;-)



Bei jemandem wie im Artikel, der eher die letzten 50 MHz rauspressen will statt die letzten 5 kWh einzusparen ist diese Diskussion aber sowieso etwas fehl am Platz. Ich glaube mal, dass DER PC tatsächlich weniger Kleinlastszenarien sehen wird.
 
Das liegt nicht mal al den 20W mehr oder weniger Idleverbrauch sondern an den extrem agressiven Boosts des Ryzens...
...den man konfigurieren und weniger aggressiv machen kann. Das solltest du zumindest dazu sagen. Es vermindert nicht die Leistung, senkt aber den Verbrauch. Bei CPU-Tests kommt logischerweise die Standard-Einstellung zum Einsatz, aber privat darf man da ruhig an die Einstellungen ran, vor allem, wenn man es besser weiß ;-)
 
Wenns in deine Ideologie passt sicherlich.
Nö, basierend auf deiner Rechnung. 80/20 Schnitt bei 248 Arbeitstagen und du meintest jeden Tag zwei Stunden Zocken, acht Arbeiten. Ich habe lediglich gegen deine Rechnung argumentiert, nicht basierend auf meinem persönlichen Schnitt.

Das liegt nicht mal al den 20W mehr oder weniger Idleverbrauch sondern an den extrem agressiven Boosts des Ryzens - ein YT Video abspielen brachte den immer schon auf 40-50W, der Intel macht das ohne nennenswerte Steigerung von Nichtstun, sprich unter 20W.
Absolut. Wobei ich denke dass auch die Intels schnell hoch boosten. Das Prinzip ist doch bei jeder modernen CPU "Race to Sleep" oder nicht ? Bei AMD sehe ich das Problem rein im Packaging begründet mit IO-Die/SoC welcher sobald man EXPO 6000 und evtl. ein bisschen Timings anlegt schnell mal 10-20W on Top gönnt ggü. Stock 5200/5600.

Der Verbrauch der reinen CPU-Dies im Betrieb war in meiner Betrachtung bei AMD immer sehr niedrig. Und gerade im Idle liegt die CPU halt einfach immer bei ihren 30-40W selbst wenn die CPU-Cores nichtmal ein Watt ziehen - und das macht schon was aus.

Klar sind die 10 kWh im Monat das nicht viel, aber doch weitaus mehr als gemeinhin angenommen wird. ;-)
Immerhin bei 35 Cent gut 42€ im Jahr. Nicht grad nix, aber halt viel mehr als in der von dir angenommenen Beispielrechnung. Nur darauf wollte ich hinaus. Wenn man hier dann um +/- einen Euro im Jahr debattiert halte ich das halt für völlig überzogen.
Also, bezüglich der Bezeichnung oder Definition von "Idle" so getriggert zu sein, mit so jemandem möchte ich mir nicht das Büro teilen. 😄 Davon abgesehen definiert sich das deutsche Wort Leerlauf auch so:
Nichts tun oder wenig tun sind halt einfach zwei Paar Stiefel. Das hat gar nix mit getriggert zu tun, es ist einfach eine dumme Debatte. Wenig Steuern hinterziehen ist auch nicht gleichbedeutend mit keine Steuern hinterziehen. Ein bisschen zu schnell gefahren ist halt nicht "nicht zu schnell gefahren".

Ob und wann eine 16-Kern-CPU nun im Idle ist oder bereits ihre vorgesehene Arbeit verrichtet, ist Ansichtssache. Aber zu sagen, dass sie schon bei 5 % Auslastung ihre eigentliche Arbeit leistet, trifft nicht ganz meine Ansichten.
Geht aber wenig um Ansichten als um den Fakt, dass eine CPU auch bei 5% Auslastung schnell einen relativ hohen Takt auf einem Kern hindrückt und wenn du eben 5,5-6Ghz drücken willst kostet das schnell auf einem Core alleine schon 15-20W.

Ich komme aus einer Industrie, in der wir mit Anlagen arbeiten, die etwas leistungsstärker sind. Um diese in Betrieb zu nehmen, müssen sie erst warmgefahren werden, im Leerlauf. Dieser Leerlauf findet bei einer Drehzahl von 75 % statt. Nur als Beispiel, warum ein 9950X3D für mein Empfinden auch bei Word, 15 Chrome-Tabs, YouTube oder Ähnlichem immer noch im Idle ist.
Andere Branche und andere Begrifflichkeiten dann. Ein Auto ist aber auch bei 1500 Umdrehungen nicht im Leerlauf (der bei zB 700 Touren anliegt). Wenig Last ist nicht gleich keine Last.

Bestimmt wenn man nun mal mit Computern beruflich nichts zu tun hat.
Nein. Bezogen auf seine Aussage. Mein Job hat ein bisschen was mit Computern zu tun. Ich mach Storage/Virtualisierung/Backup Infra. :daumen:
 
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Zum Thema Strom -

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Seit 11.00 Uhr ist der Akku 🔋 voll mit 20kW/h - mir recht egal was der PC im Leerlauf zieht ob jetzt 100 Oder -142 Watt.
 
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Noch ein anderer Aspekt: Mich interessiert der Energiebedarf im idle- bzw. im Niedriglastbereich in erster Linie auch dahingehend, dass ich in diesen Szenarien eine möglichst unhörbare Kühlung möchte.

Wobei natürlich klar ist, dass über den Energiebedarf hinaus noch andere Aspekte relevant dafür sind, wie einfach sich eine CPU leise kühlen lässt.
 
Wobei ich denke dass auch die Intels schnell hoch boosten. Das Prinzip ist doch bei jeder modernen CPU "Race to Sleep" oder nicht ?
Klar, nur sind die Intels bei kleinen Lasen weit harmloser. Bei nem Ryzen reichts schon aus, die Maus schnell zu bewegen oder ein Fenster zu ziehen dass die CPU auf 5 GHz schaltet, da bewegt sich beim Intel noch praktisch nix. Klar zückt letzterer auch sofort den Maximalboost wenn man im Firefox nen neuen Tab lädt, aber halt nicht bei jedem Furz^^
.den man konfigurieren und weniger aggressiv machen kann. Das solltest du zumindest dazu sagen. Es vermindert nicht die Leistung, senkt aber den Verbrauch
Das ist (nach meiner Erfahrung und Versuchen) aber gar nicht so trivial. Man kann bei Ryzen drölfzig Sachen im PBO und an Curves und hastenichtgesehen einstellen aber das einzige was ich gefunden habe was die "Boostagagressivität" merklich runternimmt war, die Windows Energieoptionen auf Energie sparen zu stellen.

Letzteres hat auf Arrowlake übrigens einen völlig anderen Effekt: Wo Ryzen zwar weniger schnell hochtaktet aber trotzdem bei längerer Last ganz oben im Takt und Verbrauch ankommt wird ARL von "Energie sparen" stramm eingebremst, da wird gefühlt das Powerlimit von 250 auf 50 gesenkt :haha:
 
Ryzen 9 9950X3D: Mit Schnur und Bügeleisen "geköpft"
Bei dem Preis schmerzt mir das in der Seele, so eine Vergewaltigung einer eh schon schnellen CPU durchzuführen.
Ist ja schön das diese CPU mehr Leistung bringt als im Standard. Besser wäre, wenn AMD solche CPUs ohne "Hut" verkauft. Z. B. AMD Thunderbird K7 CPUs gab es damals auch ohne Heatspreader. Klar das der DIE sehr empfindlich reagiert, wenn man den Kühler falsch oder unsachgemäß montiert, aber so wäre es für bestimmte OC Enthusiasten besser...
 
Bei dem Preis schmerzt mir das in der Seele, so eine Vergewaltigung einer eh schon schnellen CPU durchzuführen.
Ist ja schön das diese CPU mehr Leistung bringt als im Standard. Besser wäre, wenn AMD solche CPUs ohne "Hut" verkauft. Z. B. AMD Thunderbird K7 CPUs gab es damals auch ohne Heatspreader. Klar das der DIE sehr empfindlich reagiert, wenn man den Kühler falsch oder unsachgemäß montiert, aber so wäre es für bestimmte OC Enthusiasten besser...
Jau, aber dann mit der Bezeichnung TWKR! Dafur würde ich den 9950X3D direkt wieder in die Ecke stellen.
 
Sowas finde ich Geil aber leider nichts für mich also ich würde mich das nicht trauen ich hätte einfach viel zu viel Angst meine CPU zu zerstören. Wieso bringen Intel und AMD nicht ihre CPUs so an den Mann halt als extra Bonbon für Leute die sowas vorhaben! Ich würde mir so ein Teil kaufen ohne dabei Angst zuhaben, dass ich dann die Garantie verliere bei einem scheitern.

 
Streiche einfach das Wort Idle wenn dich das so triggert und nenne es Kleinstlast.

Wenn ich den PC 8 Stunden am Tag benutze um damit Excel, Word, Outlook, Winamp und Firefox und ägnliches zu betreiben was grade reicht dass die CPU nicht in den deepsleep wechseln kann, dann noch 2 Stunden zocken oder gar zocken+Streamen+konvertieren will (wozu solche CPUs gedacht sind) dann habe ich einfach jeden Tag 8 Stunden Kleinstlast und 2 Stunden Hochlast.

Dein gelobtes Standby ist nicht möglich, eine kleinere CPU schafft die Anforderungen der Hochlast nicht. Und 30W mehr oder weniger bei den 8 Stunden sind hier relevanter als 100W mehr oder weniger beim zocken.
Bissel Offtopic, aber warum nicht ein kleines Thinkpad T14 fürs Arbeiten? Dann brauchst den großen nur die 2h nutzen ;-) Ist deutlich Effizienter, wenn dir das sosehr wichtig ist..
 
Weil die Zeiten nicht immer 8h-2h sind sondern völlig random gemischt - und ich nicht noch zwei separate Systeme organsisieren will für sich oftmals überschneidenden Worklaod (es geht nicht um rein arbeiten und spielen ;-)).

Ich brauche einfach ein System das alles kann und fast immer läuft. Wie oben schon gesagt, Klein(st)lastverbrauch ist nicht das wichtigste Thema und ne Handvoll kWh mehr oder weniger im Monat auch nicht das was mich brennend interessiert, es ist nur rein von der Technik her interessant sich sowas anzusehen und ggf. überraschend wie groß die Auswirkungen solcher Dinge am Ende doch sein können. In aller Regel wirste mindestens schief angekuckt wenn du behauptest, dass der Unterschied im Idleverbrauch bei 5 Jahren Nutzungszeit, entsprechendem Workload und deutschen Strompreisen durchaus den Kaufpreis einer CPU überschreiten kann.^^
 
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