G
gastello
Guest
Wenn Du nebenher umfangreiche Render-/Kompilierungs-/ oder Videoarbeiten ausführst - wird bei manueller Zuweisung sichergestellt - das ein Teil des Prozessors immer für diese Aufgabe reserviert bleibt. Allein unter Spielen macht dies keinen Sinn. Was Du in Benchmarks festgestellt haben willst - weiß ich nicht und kann es auch nicht nachvollziehen.Für Benchmarks stelle ich die Spiele exe per batch datei immer auf die höchste Priorität, das bringt teilweise einen Leistungsschub -jedenfalls sagen mir das meine Beobachtungen, weil man doch nebenbei noch Software mitlaufen hat, die dazwischenfunken kann.
Die Affinität nutzt aus - das Reste eines Prozesses der auf einem Core ausgeführt wurde, im Speicherstatus des Prozessors verbleibt (Cache). Wenn ein Prozess so geplant wird - das er dann nachfolgend auf demselben Core ausgeführt wird - kann dies dann zu einer effizienteren Ausnutzung führen. Bei Cacheausfällen oder Löschung ist es genau andersherum. Das Ausführen mehrerer Instanzen auf einem Core ist nur bei multikernlosen Systemen von Vorteil, für eine Grafikengine die heutzutage zumeist auf leistungsfähigen Multicoresystemen (PC) mit gemeinsamem Cache ausgeführt wird - ist das nicht von Bedeutung. Apps braucht man auch unter Windows keine gesonderten oder manuellen Ressourcen mehr zuweisen. Eher hebelt man damit aus - was der Entwickler beabsichtigt.
Unter Windows 10 werden alle verfügbaren Cores dem gestarteten Prozess automatisch zugeordnet.
