News AMD Ryzen 7 9800X3D schlägt Intel Core Ultra 9 285K

Faszinierend wäre dein Sample, was den 14900KS in den Boden stampfen würde ^^
Meiner Verbraucht dann aber auch 40w mehr.
Also die komplette Plattform, die CPU selbst aka die Kerne sind ja sparsam, wie wir ja wissen...

Auch der 58X3D hatte weniger Powerdraw an der Dose (ca 10-15w) bei mir, liegt halt am Brett, den Idle-Verbrauch hat AMD nicht wirklich im Griff (was das Board angeht).

Die CPU Kerne sind dann sehr weit unten im Verbrauch, aber der Rest drum herum ist es was die Leistungsaufnahme so in die Höhe schießen lässt, aber wem erzähle ich das, du kennst das ja...

;)
 
Jo das war abzusehen wenn man schon mit dem 9950X kämpft.

Es scheint aber als hätte man zumindest ein bisschen dazugelernt, laut Intel schafft der 285K die Leistung eines 14900K bei halber Leistungsaufnahme. Sollte sich das bewahrheiten, könnte für mich der 265K durchaus interessant werden.
Woher weiß Intel das? Bekommt Intel von AMD gratis pre engineering samples zugeschickt zum ärgern?
Mal abgesehen davon, dass es nicht zu schwer zu erahnen ist (285K = 9950X --> 285K < 9950X3D) kennt man sich in der Branche auch über Firmengrenzen hinweg. Ich denke mal die Intel Chipentwickler haben daher eine sehr gute Vorstellung von der Leistung der X3D Chips - oder zumindest AMDs Vorstellung davon.
 
Als Robert Hallock von AMD abgehauen ist, war Zen5 schon in der mache und der wird sicher einige Infos gehabt haben.

Ob er diese auch weitergegeben hat ist fraglich (aber wahrscheinlich -> durch die Blume).

Solche Entwicklungen sind ja oft Jahre vorher schon abzusehen und wenn dann Mitarbeiter wechseln...
 
Eigentlich ist der Markt recht gut bestückt mit CPUs, ob nun die x3d, arrow lake, raptor lake, zen5, Zen 4... Alle die CPUs sind in der Lage 98% der Titel im GPU Limit zu belassen...
Eigentlich bräuchte es im Moment gar keine 9xxx x3d
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Immer wieder faszinierend, dass Intel bei dem vergleichsweise katastrophalen Effizienzverhältnis überhaupt noch gekauft wird und AMD den Markt nicht schon >90/<10% dominiert, in Anbetracht des ewigen Superdramas wegen weit weniger Effizienzunterschieden bei den Grafikkarten... :schief:

Marketing und ewig-gestriges Denken der Kunden. Beispiel aus dem realen Leben:

Kunde möchte PC-Systeme mieten. Gewünschte PC-Konfiguration enthält den Passus: i9 egal welche Generation.

Gut, dachte ich mir. Dann tut es ja auch ein i7 12700K. Falsch! Kunde wünscht explizit i9, auch wenn es ein oller, lahmer 10900 ist.

Es ist auch einfach so, dass so mancher glaubt, eine Marke ganz besonders hervorheben zu müssen, weil er unabhängig von den harten Fakten mit dieser Marke ganz besonders gut kann. Aus welchen Gründen auch immer. AMD ist beispielsweise nicht gerade dafür bekannt, besonders spendabel mit Engineering-Testsamples zu sein, oder einen besonders schnellen und flexiblen Informationsfluss zu haben. Wenn Intel hier besser abschneidet, reicht das schon, die Intel-CPUs mehr und positiver in den Fokus zu rücken bei jeder Gelegenheit.

Ich persönlich verurteile das nicht einmal. Wenn AMD hier nicht punkten möchte, fülle ich als Konkurrent das Loch und ziehe so u.U. so manchen Influencer und Entwickler in mein Boot. Wer sich da vor den Karren einspannen lässt, ist doch nicht mein Problem und nur zu meinem Vorteil...
 
Von mir aus könnte Intel sogar 10% schneller sein, würde ich trotzdem wegen der "Sauferei" nicht nehmen. Meines Erachtens in der heutigen Zeit DAS Totschlagargument.
Insofern verstehe ich das reflex -und krampfartige Verteidigen von @Zer0Strat nicht so ganz.
Gruß T.
Das Problem ist wenn man sich an dem einem Wert festklammert und den Rest ausblendet. Userbenchmark style halt. So ein Trabant ist Mercedes überlegen weil er die kompakteren Maße hat....
 
Als Robert Hallock von AMD abgehauen ist, war Zen5 schon in der mache und der wird sicher einige Infos gehabt haben.

Ob er diese auch weitergegeben hat ist fraglich (aber wahrscheinlich -> durch die Blume).

Solche Entwicklungen sind ja oft Jahre vorher schon abzusehen und wenn dann Mitarbeiter wechseln...
Er war "Director of Technical Marketing", das er wertvolle Infos mitgebracht hat abseits von Marketing darf wohl stark bezweifelt werden, außer Flurfunk spielt zukünftig eine große Rolle und die Ingenieure haben mit Geheimnissen nichts am Hut.
 
Er war "Director of Technical Marketing", das er wertvolle Infos mitgebracht hat abseits von Marketing darf wohl stark bezweifelt werden, außer Flurfunk spielt zukünftig eine große Rolle und die Ingenieure haben mit Geheimnissen nichts am Hut.
Wenn Mike Clark mit Robert Hallock geredet hat als Zen 5 in die Entwicklung ging, meinst die unterhalten sich über das Wetter?

Zu dem Zeitpunkt war nicht klar, dass Hallock AMD verlässt und da wird sicher auch drüber gesprochen worden sein, wie man das vermarkten kann, wenn es soweit ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist wenn man sich an dem einem Wert festklammert und den Rest ausblendet. Userbenchmark style halt. So ein Trabant ist Mercedes überlegen weil er die kompakteren Maße hat....
Du vergleichst AMD und Intel ernsthaft mit Trabant und Mercedes?
AMD war Jahrzehntelang immer hinterher aber nie so abgeschlagen das man das Gefühl hatte etwas schlechtes zu bekommen, mit einer Ausnahme bei der Einführung von AMD64 und aktuell seit Einführung von Zen seit 2017 sind sie sich zumindest ebenbürtig. 1993 waren die schlechtesten x86 Prozessoren von Cyrix und selbst die hätte ich nicht mit einen Trabi verglichen.
 
AMD darf das mit Ryzen nicht mehr zu lange ausreizen.
Was genau?

So langsam muss wieder ein richtiger Technologieschritt eingelegt werden.
Wie stellst du dir diesen vor?

Man wird sicherlich im nächsten Jahr nochmal eine Gen für den Sockel nachlegen, aber dann sollte Intel in der Lage sein auch in Sachen Effizienz anzugreifen, wenn denn die Fertigung endlich mal mit macht.
Nur zum Verständnis, Intel legt mit der neuen Gen vor und lässt bei TSMC in N3 fertigen, während AMD noch N5 (hier N4, was aber ein N5 ist) fertigen lässt

Und AMD hat mit Ryzen ja noch 2 Probleme:
AMD hat auch Monolithen mit Zen Kernen im Einsatz

o ein 1-2 Minikern Block mit Abschaltung der allermeisten anderen Sachen wäre mal was, vor allem im Mobilbereich,
gerade hier hat AMD ja Monolithe, ein Z1 Extreme liegt bspw. im Idle bei 3W!

Intel scheint da ja ordentlich was zu machen.
Nö; Intel kann gar nicht anders, denn sie sind aktuell nicht Willens im Desktop AMDs MCM Design zu folgen, folglich setzen sie auf Monolithen. Aber Intel braucht aktuell drei Architekturen fürs Portfolio, E-Cores, P-Cores und am Ende ist Server nochmal anders, im Desktop vom Ringbus zum Server mit Mesh Interconnect. AMD kann da einfacher agieren und letzlich eine Arch setzen (die Zen 5c Kerne, sind am Ende technisch ja identisch, werden halt nur optimiert auf kleine Fläche redesignt).

Wichtig wird für AMD natürlich auch die Radeon 9000, denn mit Raytracingleistungseinbußen an dritter Stelle hinter Intel wird das nicht ewig gut gehen, wenn sich zukünftig alle Spiele dahingehend orientieren
Anderes Kampfgebiet, Intel muss erstmal liefern.
 
Meine Reise hat mit einem Commodore angefangen und ich hatte meinen Einstieg mit dem 386er. Der Zenit hatte ich wohl erreicht als ich einen 10980xe all-cors auf 5Ghz ballern wollte. Mittlerweile schwinge ich einen 5800x3d und habe 0 Reiz etwas neues zu holen.

Been there done that. Aber was ich über all die Jahre feststelle, die Produkte reifen nur noch beim Kunden. Egal ob Software oder Hardware. Die Ware kostet mittlerweile eine Niere und sind egal aus welchem Lager einfach nicht ausgereift. Generell hat man den Eindruck, dass nur noch Analysten Glücklich gemacht werden möchten anstelle der Kunden.

Was aber der Hauptgrund ist für meinen Null-Bock? Es gibt kaum noch gute Spiele für die sich eine solche Hardware lohnt. Mit can-it-run-Crysis hatte man noch Spiele welche die jagt nach schnelleren Systemen spannend gestaltete.

Heute kannst du 10k ausgeben und die Spiele laufen schlecht, weil sie schlecht optimiert sind. Dieses Hobby welches wir alle gemeinsam haben ist sehr schlecht gealtert. Unser Hobby egal aus welchem Lager wir stammen, ist einfach auf dem Abstieg - Schade!

Ich erachte den 5800x3d und die 4090 als eine gute Mischung. AM4 ist mittlerweile relativ stabil und die 4090 leicht untervoltet ist sehr Effizient. Ich hoffe das Stromkabel wird halten.
 
Mein X3D ärgert mich mit sehr hohem idle/Desktop Verbrauch von konstant 30-40 Watt. Wenn Intel das Problem in den Griff bekommt, wäre das ein gutes Argument.

FPS und Verbrauch, auch bei Auflösungen die in der Realität eine Rolle spielen, sollten bei zukünftigen Tests ebenfalls nicht fehlen.
 
sieht für mich erstmal danach aus, dass taktmäßig nicht viel drin ist. Würde also mal (ohne Testsample) behaupten, dass relativ das OC Potenzial im Takt bei beiden CPUs ähnlich ist. Beim RAM sehe ich auch keine Vorteile des 285k (bis auf die Verwendung von CAMM Modulen vieleicht). Also gleichschnell halte ich für denkbar, evt. sogar einen kleinen Vorsprung aber eben nicht mehr.
Es ist eher umgekehrt, was seit Jahren der Fall ist. Das größte Verbesserungspotential liegt nicht im Kerntakt, sondern im RAM-Tuning. Prinzipiell sollte man das Potential von CU-DIMMs mit einbeziehen in die Betrachtung.
 
Prinzipiell sollte man das Potential von CU-DIMMs mit einbeziehen in die Betrachtung.
Wieso?

Beide Hersteller bieten dies vermutlich an und hat das noch etwas mit der CPU zu tun?
Mein X3D ärgert mich mit sehr hohem idle/Desktop Verbrauch von konstant 30-40 Watt. Wenn Intel das Problem in den Griff bekommt, wäre das ein gutes Argument.
Klick mal auf Energiesparplan und du gewinnst locker 5-10W. Ansonsten ist dies halt der Nachteil der MCM Bauweise, du hast relativ konstant (ohne Voltage Offsets etc.) einen Verbrauch von 15W im SoC der eigentlich die Grundlast darstellt.

Alternativ kannst du mal versuchen sukzessive ein Offset für den SoC im Bios zu adaptieren (wenn es dich nervt), bin schon auf 8W SoC gekommen, was eben 7W bringt und das über alle Lastzustände.
 
Ein 9800X3D wird, selbst wenn sich der Traum nach identischen Taktraten nicht ergibt, ca. 15-20% vor einem 9950X in Spielen liegen, das wird schon echt eng für Intel dahinter zu kommen. Wenn AMD den Takt sogar halten kann, na dann gute Nacht, denn dann sind 30% Vorsprung auf einen 9950X locker drin und dann wüsste ich nicht wie man den 285K auch nur im Ansatz in diese Region bringen will.
Baseline ist, dass 14900K, 7800X3D und 285K ungefähr gleichauf liegen. Von dort aus wird der 9800X3D sich ca. 10% absetzen, ganz ohne OC natürlich.

Damit der 285K getunt an einen getunten (man muss ja fair sein) 9800X3D rankommt, muss man schon ordentlich auftischen, was an sich für den 9800X3D spricht, aber auch nur dann, wenn es wirklich nur um Spiele geht. Ein 285K bietet ja darüber hinaus deutlich mehr, z.B. ST und MT Leistung.

Am Ende läuft das über den RAM, die Interconnects (es gibt zwei Takt-Domains) und den Ringbus. Core-OC ist eher sinnfrei, das bewirkt wenig und das Potential ist leider sehr überschaubar.
Wieso?

Beide Hersteller bieten dies vermutlich an und hat das noch etwas mit der CPU zu tun?
Ryzen Systeme profitieren davon nicht. Der IF macht dicht ab ~6200MT/s. Das ist ein Pluspunkt für Intel.

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Zuletzt bearbeitet:
Mein 78X3D macht 6600 mit, 6800 bootbar und damit eben mehr als viele andere.
Würde ja gerne mehr als 8000 Testen, aber dank der wall die bei den 7000er vorherrscht geht das leider nicht.

Genauso ist es bei Intel, einige schaffen 8200 - 8400 MT/s haben aber aufgrund des doppelten Controllers dann mehr Durchsatz.
 
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