News AMD Ryzen 10000: X970E-Chipsatz ein Refresh vom Refresh?

Wobei sich die Frage nach der Praxisrelevanz von mehr PCIe 5.0 stellt und auf hiesiges Forum bezogen einschränkend auf Gaming.
Wenn ich mich recht entsinne, machten PCIe 5.0 SSDs keinen großen Unterschied beim Gaming. Wobei schnellere Hardware allerdings noch veröffentlicht werden könnte, oder?
Auch Preis/Leistungs-Verhältnis wäre zu beachten. Diesbezüglich weiß ich nicht, wie sich das seit der Veröffentlichung der 5.0 SSDs verändert hat. Die Chipkrise und der Angriff der USA und Israel auf den Iran dürfte die Preisentwicklung zusätzlich durcheinander wirbeln. Jedenfalls sind PCIe 4.0 SSDs für Gaming hier (mal) Preis-Leistungstipps gewesen und da bietet AMD ja genügend Nutzungsoptionen - auch parallel für entsprechendes Geld.
Hätte mensch zum Zeitpunkt der künftigen Veröffentlichung allerdings weiteren Anwendungszweck neben Gaming bzw. noch keine AM5 Plattform (und diverses (!) Geld übrig), so könnte ich mir schon vorstellen, dass ein Abgleich mit dem Angebot der Konkurrenz, also Intel, interessant wird.
 
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Vor allem bei USB 3.1 und USB4 hat AMD Nachholbedarf, am oberen Ende des Marktes fehlt es auch an PCIe-Lanes.
Klar klingen viele USB-Anschlüsse - auch USB 3.1 und USB 4 - toll, genauso viele PCIe-Lanes. Am Ende frage ich mich allerdings heute eher, ob die Masse denn wirklich gebraucht wird oder ob es am Ende nicht eher kostentreiber sind und das auch im IOD eventuell.

In den meiwsten Fällen ist selbst der 670 oder nun 870E sowie nun eventuell der 970E bereits quasi überladen und bietet viel mehr Schnittstellen, als man in der Regel benötigt.

Auch die 28 PCIe-Lanes der meisten AM5-CPUs sind in der Regel genug und PCIe5 ist genauso wie PCIe4 sind in den meisten Fällen auch überdimensioniert. Die meisten haben heute nur noch eine GPU im System, dazu entsprechend 1 - 2 NVMe-Laufwerke und aktuell profitiert man von PCIe5 bei den Laufwerken eher bedingt.

Features nur um des "Featureswillen" zu haben, ist in der Regel immer eine falsche Entscheidung. Klar, das Grundargument ist immer, dass man ja vielleicht was brauchen könnte. In der Regel zahlt man jedoch Sachen, die man nicht braucht.

Mir fehlen sowohl bei Intel als auch AMD sehr gut verarbeitete und auch qualitativ hochwertige "einfache" Boards. Und ich rede da nicht vom Preis, für ein gutes einfaches Board würde ich auch 300 € oder 500 € zahlen, wenn es genau das kann, was ich brauche. Wäre am Ende auch positiv für die Energieeffizienz. Stattdessen hab ich die Wahl zwischen "einfach" und einer "fragwürdigen" Qualität, oder absolut überladene, dafür auch hochwertige Mainboards.
Dazu kommt der relativ hohe Stromverbrauch und Implementierungsaufwand bei X870 und vor allem X870E mit zwei respektive drei Chips.
Ob die Topologie am Ende durch einen dicken Chipsatz der sehr viel kann, wirklich einfacher wird, wenn man da dann deutlich mehr Pins und Leiterbahnen benötigt, die auf kleinere Fläche erst mal verteilt werden müssen?

Für den Energieverbrauch hat das zwar dann Vorteile, allgemein nimmt jedoch die Effizient - auch bei Intel - massiv ab, je mehr von dem OnBoard-Funktionen aktiviert.
Wenn die Gerüchte zu Z990 und vor allem Z970 stimmen, dann wird AMD mit dem Erscheinen von Nova Lake richtig unter Zugzwang geraten, denn Intel bietet dann sowohl die laut AMD supergeilen Features der 600er-Generation (Dual-5.0-SSD) als auch der 800er-Generation (USB4). Undzwar gleichzeitig, nicht "oder", mit einem einzelnen I/O-Hub in der Mittelklasse.
Und für wie viele Menschen ist das am Ende wirklich relevant?

Ich habe auf meiner eigentlichen Arbeit eine Video- und Audioausrüstung für mittelgroße Veranstaltungen, bei denen ich bis zu 4 Video- und 16 Audioquellen zur gleichen Zeit aufnehmen kann. Die 6 Audioquellen sind dabei auf 4K60Hz ausgelegt und die 16 Audioquellen kompressionlos, da ist kein Gerät, was mehr als USB3.0 an Geschwindigkeit benötigt. USB3.0 Anschlüsse brauch ich für die Video-Quellen, die 5GBit/s reichen in der Regel jedoch vollkommen aus. Fürs Streaming wird ohnehin nichts RAW übertragen, sondern entsrpechend komprimiert und selbst wenn man aufnimmt, wird da nichts wirklich RAW oder Verlustfrei gespeichert, weil alleine die Menge bei 4K60Hz jede Speicherkarte und handelsübliche SSD in Nun füllt. Die Audio-Interfaces kommen je nach der Anzahl der Anschlüsse sogar noch mit USB2.0 aus, da wird 3.0 meist eher notwendig für die Enerigeaufnahme und weil man entsprechend für die Phantomspeißung der Mikrofone entsprechende Leistung benötigt. Bei Funk-Mikros sieht es dann noch mal anders aus.

Es gibt natürlich Ausnahmen, in denen man viel PCIe sowie auch USB4 oder noch besser Thunderbolt gebrauchen kann, nur reden wir dann eher schon von wirklich professionellen Umgebungen, in denen noch mal ganz andere Schwerpunkte gesetzt werden und selbst dort gibt es viele "Bereiche" bei denen man am Ende teilweise mit 2 Thunderbolt-Anschlüssen sogar zurecht kommt, weil die eigentliche Ausrüstung in selbst mit einer Zentraleinheit verbunden wird und Laptops und Co dann nur noch die Datenempfänger sowie Steuereinheiten sind.

Oft ist es eher schön zu wissen, das man was hat. Keine Frage. Allerdings sollte man auch mal realistisch bleiben und sich überlegen, ob man es wirklich braucht oder einfach nur Nice-to-Have ist.
 
Komische Richtung in die sich AMD bewegt. Wenn sich bei dem neuen Chipsatz nicht viel ändert, dann wird sich das wohl auch bei Zen 7 nicht, sofern dieser auf AM5 erscheint. Da Zen 6 aber vermutlich auch locker 2 Jahre bleibt und Zen 7 erst 2028/2029 erscheint wird Intel wohl Kreise um AMD drehen was die Features betrifft. Deshalb glaube ich nicht an Zen 7 auf AM5.
 
Was "die Masse" wirklich braucht, muss sie am Ende mit dem Geldbeutel entscheiden. Ich sag mal: "Reichen" tut für aktuelle Spiele ein 7500F auf A620. Oder ein Coffee Lake von der persönlich bevorzugten Gebrauchtplattform. Es ist aber schon im Schnitt festzustellen, dass die Leute deutlich besseres kaufen, schließlich wählt man seine Hardware nicht für "reicht heute aus". Bislang hat sich nicht einmal ein B840-Käufer in der Community gefunden, obwohl der Chip unter dem alten Namen B550 mal sehr beliebt war. In jedem Fall muss aber ein Hersteller, der mehr als "gut genug für die meisten" sein will, auch exklusivere Ansprüche erfüllen. Und den Anspruch erhebt AMD eigentlich – jedenfalls bei den CPUs. Wirbt mit viel 5.0 und 16 Kernen. Nur wenn man dann wirklich eine Workstation aufbauen will, ist nach USB4, zwei SSDs und zwei ×4-Karten die Luft raus, während ein Z890-System noch zwei weitere schnelle Geräte schluckt von Z990 ganz zu schweigen.

Aus Gamer-Sicht wäre es zwar zu begrüßen, wenn AMD den Feature-Wahn nicht weiter mitmacht, sondern sich auf günstigere Preise besinnt. Meiner Meinung nach war die Entscheidung, Enthusiast in Form von Ryzen 9 mit auf den Mainstream-Sockel zu holen, einer der größten Fehler des letzten Jahrzehnts, denn das hat die Plattformschwerpunkte gegenüber den zuvor beliebten 115X massiv verschoben. Aber eben genau das war eine AMD-Entscheidung und auch der AM5 will nicht "Einsteiger bis Mainstream", sondern Best of Bests sein. Zu 24 Kernern passen keine "nur das nötigste"-Mainboards.
 
Refresh vom Refresh ist ok wenn die Preise dafür besser werden, denn aktuell ist einfach nur teuer.
Was "die Masse" wirklich braucht, muss sie am Ende mit dem Geldbeutel entscheiden. Ich sag mal: "Reichen" tut für aktuelle Spiele ein 7500F auf A620. Oder ein Coffee Lake von der persönlich bevorzugten Gebrauchtplattform. Es ist aber schon im Schnitt festzustellen, dass die Leute deutlich besseres kaufen, schließlich wählt man seine Hardware nicht für "reicht heute aus". Bislang hat sich nicht einmal ein B840-Käufer in der Community gefunden, obwohl der Chip unter dem alten Namen B550 mal sehr beliebt war. In jedem Fall muss aber ein Hersteller, der mehr als "gut genug für die meisten" sein will, auch exklusivere Ansprüche erfüllen. Und den Anspruch erhebt AMD eigentlich – jedenfalls bei den CPUs. Wirbt mit viel 5.0 und 16 Kernen. Nur wenn man dann wirklich eine Workstation aufbauen will, ist nach USB4, zwei SSDs und zwei ×4-Karten die Luft raus, während ein Z890-System noch zwei weitere schnelle Geräte schluckt von Z990 ganz zu schweigen.
Ich glaube im Enthusiastenforum wird es auch schwierig sein die günstigen Bretter zu finden.
Coffee Lake finde ich auch eher schwierig denn das schließt ja die kleinen 4 Kerner mit ein und die werden in einigen Games schon zu drastischen Limits führen mit den modernen Karten wie der 5060.
Aus Gamer-Sicht wäre es zwar zu begrüßen, wenn AMD den Feature-Wahn nicht weiter mitmacht, sondern sich auf günstigere Preise besinnt. Meiner Meinung nach war die Entscheidung, Enthusiast in Form von Ryzen 9 mit auf den Mainstream-Sockel zu holen, einer der größten Fehler des letzten Jahrzehnts, denn das hat die Plattformschwerpunkte gegenüber den zuvor beliebten 115X massiv verschoben. Aber eben genau das war eine AMD-Entscheidung und auch der AM5 will nicht "Einsteiger bis Mainstream", sondern Best of Bests sein. Zu 24 Kernern passen keine "nur das nötigste"-Mainboards.
Das kann man so unterschreiben. Die Mainboardkosten selbst bei der Mittelklasse sind brutal. Mein B850 hat mehr gekostet wie der Einstieg in das X570 damals, das tut dann schon weh. Vor allem wenn man das mit AM4s B450 vergleicht die man ja stellenweise für vergleichsweise schmalen Taler kriegen konnte.
Den 16Kerner in Mainstream zu bringen kann man aus heutiger Sicht durchaus kritisch betrachten, jedoch war das damals auch eine etwas andere Gesamtsituation. Intel war noch stark, HEDT am leben und AMD wollte Marktanteile.
 
Klar klingen viele USB-Anschlüsse - auch USB 3.1 und USB 4 - toll, genauso viele PCIe-Lanes. Am Ende frage ich mich allerdings heute eher, ob die Masse denn wirklich gebraucht wird oder ob es am Ende nicht eher kostentreiber sind und das auch im IOD eventuell.
Hier kam gefühlt wöchentlich ein Thema mit Lane-Sharing. Und Anforderungen, bei denen ich mich nur wundere weil die so nach 08/15 klingen wie eine ganze zweite M.2 oder so ähnlich.:crazy:
Das könnte ja doch einige Anforderungen bedienen.

4x M.2, 2x PCIe x4 (statt gerne zu findenden x1) weit weg vom Grakakühler, USB 40 Gb.
 
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AMD hat also viele Möglichkeiten, außer einer: "Plattform fünf Jahre lang nicht weiterentwickeln aber trotzdem beanspruchen, High-End zu sein."
Tut AMD das denn? Deren High End Desktop Plattform ist doch Sockel sTR5, womit AM5 automatisch darunter, also in der Mittelklasse einzuordnen ist.

Edit
Ich war einer von denen die sich beim Wegfall der vielfachen PCIe x16 slots beschwerten und bei Einführung des lanesharing erneut.
Damals hab ich sogar eure Tests kritisiert, weil auch ihr meintet, dass es so doch für die meisten locker reichen würde. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass ihr und andere Redaktionen diesen Zustand mit gefördert habt. Ihr hättet AMD und jeden MB Hersteller offen und überdeutlich kritisieren sollen.
 
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Also ich habe das Asrock B650E Taichi Lite, und wage mal zu bezweifeln das die Spannungswandler das nicht packen (für einen 8 Kerner mit OC). Was der B650E nicht schafft bzw. dieses OC Feature angeht. Ich warte da ehe noch ab, ob die 10xxx Serie da, überhaupt sich krass abheben können. Schicken Abend noch an alle.
 
Es ist aber schon im Schnitt festzustellen, dass die Leute deutlich besseres kaufen, schließlich wählt man seine Hardware nicht für "reicht heute aus". Bislang hat sich nicht einmal ein B840-Käufer in der Community gefunden, obwohl der Chip unter dem alten Namen B550 mal sehr beliebt war.
Du erliegst an dieser Stelle zum Teil allerdings auch einem Trugschluss, eigentlich mehreren:

1. Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was man heute oder morgen wirklich braucht, was man meint zu brauchen und dem, was man am Ende wirklich braucht.,

2. Es fehlt einn Angebot an "hochqualitativen" jedoch auch "einfachen" Mainboards. Und mit hochqualitativ meine ich eben an der Stelle auch, dass manche Komfortfunktion für DIY-Bastler mit dabei sind, dass eine hochwertigfe Onboard-Soundlösung verbaut wird, dass z.B. auch eine LED oder gar Segment-Anzeige vorhanden ist für Fehlercodes, das eventuell auch die passende Menge an Lüfteranschlüssen mit den passenden Controllern verbaut ist.

Wenn man also bestimmte Dinge haben möchte, muss man zwangsweise zu den größeren Boards greifen. Auch für viele Komfortfuntkionen musst du zu den größeren Boards greifen und musst entsprechend die größeren Chips mitnehmen. Bei Intel war es ja sogar so, dass du für bestimmte Funktionen auch bestimmte Chips kaufen mussstest.

Hier kam gefühlt wöchentlich ein Thema mit Lane-Sharing. Und Anforderungen, bei denen ich mich nur wundere weil die so nach 08/15 klingen wie eine ganze zweite M.2 oder so ähnlich.:crazy:
Was an der Stelle ja auch daran liegt, dass die Mainboard-Hersteller möglichst viele Funktionen "unterbringen" wollen, sich gleichzeitig aber nicht die Gedanken machen was dann wirklich sinnvoll ist. Da wird dann ein dritter oder vierter PCIe-16x Slot auf das Board mit PCIe-4x getackert, der sich dann mit einem NVMe die Lanes teilt, obwohl theoretisch 2 oder 3 M2 Anschlüsse sinnvoller wären.

Ich würde ein Mainboard mit B850/X870 feiern, dass dass den ersten üblichen Slot "frei" lässt, danach 1 - 2 PCIe-1x Slots - auch gerne Physisch breiteter - für interne Karten, dann den PCIe-16x für die GPU, damit die eben "freier" atmen kann und noch 2 oder 3 M2-Slots hat, den ersten mit PCIe5, die anderen gerene PCIe4. Passende Netzwerkbuchse, Komforfunktionen und passende "Kühlkörper" und genug PWM-Anschlüsse. Gibt es in der Form allerdings so nicht - und ja ich bin da auch ein Sonderfall. Aber um gewisse Funktionen zu habebn, muss ich zu X870 greifen und nutze dann gefühlt 2/3 aller Möglichkeiten nicht und muss allerdings doch abstriche machen, weol das Lane-Sharing voll für den Popes ist.
 
AMD X970E Chipsatz basiert auf demselben Promontory 21 wie X870E und X670E und hat native Unterstützung für CUDIMM. Sehe ich eher als Mogelpackung und nicht als ein Refresh an.
Da bleibe ich garantiert bei meinem X870E System, denn das rennt wie es soll. Zen 6 läuft ebenfalls drauf.
 
Bislang hat sich nicht einmal ein B840-Käufer in der Community gefunden, obwohl der Chip unter dem alten Namen B550 mal sehr beliebt war.
Letzterer hat endlich mit günstigem Chip freigeschaltet was man dem B450 verboten hat, ersterer hat mal wieder verboten bekommen aus der CPU das raus zu holen was vollkommen unabhängig von ihm möglich ist.
Also vollkommen verschiedene Voraussetzungen welche nichts mit den Features des eigentlichen Bauteils zu tun haben.
Meine persönliche Gaming Maschine würde jedenfalls immer noch mit dem reinen SOC + einem schnöden USB 2.0 Hub auskommen. Ganz ohne Zusatzchip.

Edit: Die aktuelle Umfrage stützt imo meine Theorie, dass PCIe Freischaltung und nicht sonstige Anschlüsse gekauft werden:
B850 und B650E(Leider ohne E non E Aufschlüsselung) führen.
 
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ZEN7 soll tatsächlich noch für AM5 kommen...
Sagt wer ;)
kann sich AMD aber noch überlegen.
Wenn der Release 2028 geplant ist kann man sich da nicht mehr viel überlegen. Das ist dann schon alles bzw vieles in Stein gemeißelt.

Wenn Zen 6 aber deutlich in 2027 kommt und damit Zen 7 eher für Ende 2029 /Anfang 2030 erwartet werden könnte, ist das ein bisschen anders.
 
Wenn Zen 6 aber deutlich in 2027 kommt und damit Zen 7 eher für Ende 2029 /Anfang 2030 erwartet werden könnte, ist das ein bisschen anders.

Wehalb sollte Zen 6 2027 kommen? Dafür spricht nichts... Venice und Helios sollen ab H2 2026 ausgeliefert werden.
Es könnte höchstens sein, dass man aufgrund der Priorisierung für die Server, da die mehr Cash bringen die Consumer Produkte etwas verspätet... Aber das hätte ja auf die Entwicklung von Zen 7 keinen Einfluss.

Ansonsten hängt ob AM5 oder AM6 für Zen 7 doch eh alles an der Verfügbarkeit und vor allem auch den Preisen von DDR 6 Ram und da kann man nur die Glaskugel streicheln...
 
Also wenn ich das so lese werd ich sicherlich auf meinem X870E sitzen bleiben und nur gemütlich die CPU im Sockel Tauschen :daumen:
CUDIMM und die CAMM Unterstützung reißen mich nicht vom Hocker.
Die Passenden schnellen Module werden ein Vermögen kosten.
Und der Sprung bei mir wäre im einstelligen Bereich und das ist’s mir sicherlich nicht wert.
Mit allem anderen bin ich auch zufrieden und versorgt.
Wird definitiv ein entspanntes PC Jahr denke ich …..
 
Tut AMD das denn? Deren High End Desktop Plattform ist doch Sockel sTR5, womit AM5 automatisch darunter, also in der Mittelklasse einzuordnen ist.

Edit
Ich war einer von denen die sich beim Wegfall der vielfachen PCIe x16 slots beschwerten und bei Einführung des lanesharing erneut.
Damals hab ich sogar eure Tests kritisiert, weil auch ihr meintet, dass es so doch für die meisten locker reichen würde. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass ihr und andere Redaktionen diesen Zustand mit gefördert habt. Ihr hättet AMD und jeden MB Hersteller offen und überdeutlich kritisieren sollen.

"HEDT"-Plattformen waren, paradoxer Weise, immer über den Enthusiast-Bereich definiert. Sockel 1366 deckte zwar auch High-End mit ab und 2011-v3 reichte sogar bis in die Oberklasse, aber andere "HEDT"-Klassiker wie 2011 oder 2066 waren oberhalb der High-End-CPUs ihrer Zeit angesiedelt und die Ursprünge bei 771 und F waren sogar reines Enthusiast. In Gegenrichtung gehörte oft Workstation mit dazu und TR5 ist genau das: Workstation pur. AMD macht Workstation-Preise, AMD promotet ihn mit Workstation-Benchmarks, AMD stellt ihn gegen Intels Workstation-Xeons und ehrlich gesagt versagen die Threadripper in klassischen Enthusiast-Szenarien, also zum Beispiel "kann auch Spiele" weitestgehend. => Nein, das ist kein High-End.

Umgekehrt ist ein 9950X3D2 garantiert mehr als "Mainstream" oder "Oberklasse". Und AMD kennt sogar "high-end AMD Ryzen™ APUs".

Bezüglich deiner Kritik an unserer Berichterstattung: Lane-Sharing gibt es seit 22 Jahren. Ich kann mich nicht erinnern, was meine Vorgänger damals geschrieben haben, fühle mich aber definitiv nicht verantwortlich.^^

Den Wegfall von brauchbaren HEDT-Plattformen und Mainboards mit PCIe-Switches habe ich dagegen mehrfach öffentlich bedauert. Es gibt einen Unterschied zwischen der Erklärung "viele brauchen das sowieso nicht und es für wenige nachzurüsten wäre schweineteuer" und einer "Förderung". Bei allem Gemecker darüber, dass Skylake X und Threadripper nicht für Enthusiasten taugten und X570 oder Z390 kein vollwertiger Ersatz für X99 waren, können aber auch nicht leugnen, wie die Leute mit ihren Füßen abstimmen: Wurden Z270 und Z370 gegenüber X370 und X470 bevorzugt oder im Gegenteil B350 und B450? Z790, X670E oder B650? Z890, X870E oder B850? Mit Ausnahme des X570, zu dem AMD gezwungen hat und über dessen Preis/Verbrauch/Größe viel geschimpft wurde, und kurzzeitig dem Z690, der wegen OC-Sperren auch als alternativlos erachtet wurde, hat in den letzten bald 10 Jahren nie die bestausgestattete Plattform das Rennen um die Kundengunst gewonnen, sondern immer abgespeckte Varianten. Meist sogar die billigste Lösung überhaupt, die noch keine Tuning-Sperren mitbringt.

Du erliegst an dieser Stelle zum Teil allerdings auch einem Trugschluss, eigentlich mehreren:

1. Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was man heute oder morgen wirklich braucht, was man meint zu brauchen und dem, was man am Ende wirklich braucht.,

2. Es fehlt einn Angebot an "hochqualitativen" jedoch auch "einfachen" Mainboards. Und mit hochqualitativ meine ich eben an der Stelle auch, dass manche Komfortfunktion für DIY-Bastler mit dabei sind, dass eine hochwertigfe Onboard-Soundlösung verbaut wird, dass z.B. auch eine LED oder gar Segment-Anzeige vorhanden ist für Fehlercodes, das eventuell auch die passende Menge an Lüfteranschlüssen mit den passenden Controllern verbaut ist.

Wenn man also bestimmte Dinge haben möchte, muss man zwangsweise zu den größeren Boards greifen. Auch für viele Komfortfuntkionen musst du zu den größeren Boards greifen und musst entsprechend die größeren Chips mitnehmen. Bei Intel war es ja sogar so, dass du für bestimmte Funktionen auch bestimmte Chips kaufen mussstest.


Was an der Stelle ja auch daran liegt, dass die Mainboard-Hersteller möglichst viele Funktionen "unterbringen" wollen, sich gleichzeitig aber nicht die Gedanken machen was dann wirklich sinnvoll ist. Da wird dann ein dritter oder vierter PCIe-16x Slot auf das Board mit PCIe-4x getackert, der sich dann mit einem NVMe die Lanes teilt, obwohl theoretisch 2 oder 3 M2 Anschlüsse sinnvoller wären.

Ich würde ein Mainboard mit B850/X870 feiern, dass dass den ersten üblichen Slot "frei" lässt, danach 1 - 2 PCIe-1x Slots - auch gerne Physisch breiteter - für interne Karten, dann den PCIe-16x für die GPU, damit die eben "freier" atmen kann und noch 2 oder 3 M2-Slots hat, den ersten mit PCIe5, die anderen gerene PCIe4. Passende Netzwerkbuchse, Komforfunktionen und passende "Kühlkörper" und genug PWM-Anschlüsse. Gibt es in der Form allerdings so nicht - und ja ich bin da auch ein Sonderfall. Aber um gewisse Funktionen zu habebn, muss ich zu X870 greifen und nutze dann gefühlt 2/3 aller Möglichkeiten nicht und muss allerdings doch abstriche machen, weol das Lane-Sharing voll für den Popes ist.

Hier wirfst du aber eine ganze Menge durcheinander und einiges davon ist auch, dass muss ich leider so sagen, kurzsichtig:
- Sich für zukünftige Eventualitäten zu rüsten beinhaltet natürlich Overprovisioning. Genau deswegen sind "reicht ebenso"-Plattformen doch ein Problem.
- Aus den Ressourcen eines ×4-Slots lassen sich keine drei M.2-Anschlüsse machen (respektive: sie wären richtig lahm) und einen ohne eigene Ressourcen kann man allenfalls weglassen. Was viele Designs machen – mangelnde Auswahl haben derzeit vor allem User, die lieber Erweiterungen statt M.2 hätten.
- PCIe 5.0 ist anspruchsvoll, die Leiterbahnen vom ×16 zur CPU sollten möglichst kurz und störungsfrei verlaufen. Ihn ganz weit unten zu platzieren ist ohne teure Zusatztechnik gar nicht möglich; weit unten erfordert besonders hochwertiges Platinenmaterial. Zusätzliche Slots oberhalb, deren Leiterbahnen über Kreuz zum I/O-Hub unten rechts müssen, verkomplizieren die Sache weiter. Aus rein technischen Gründen können deine Wünsche also nur auf teuren Halo-PCBs (und entsprechend kosten. OCF, Apex und Tachyon haben entsprechend oft oft einen ×4 über dem PEG.
- X870 unterscheidet sich von B850 nur im zusätzlichen USB4-Controller. Wenn man den will, muss man halt X870 nehmen, weil der X870 definiert. Wenn nicht, dann bieten praktisch alle Hersteller ein B850 auf dem Niveau ihrer Top-X870 an.
- Zu diversen Sonder- und Qualitätswünschen muss ich mal klarstellen: Ein High-End-Board ist nicht hunderte Euro teurer, weil ein Top-I/O-Hub darauf sitzt, sondern weil es ein High-End-Board ist.

AMD macht leider keine Angaben, aber bei Intel ist der Z890 um 26 US-Dollar teurer gelistet als der B860. Da Großabnehmer immer ordentliche Rabatte kriegen, kann man fest davon ausgehen, dass der Abstand zwischen X870E und B850 im Einkauf nicht größer, sondern kleiner ist. Man könnte ein 500-Euro-Flaggschiff also auch für 480 Euro anbieten. Respektive: Wenn man die ganzen Ports runterschmeißt, für die beim B850 schlicht eine Anbindung fehlt für 470 Euro; wenn man sie umgekehrt via Sharing und Hubs teilweise nutzbar macht, für 490 bis 510 Euro. Aber die High-End-Spannungswandler, der High-End-Sound und das High-End-PCB für High-End-RAM-Anbindung (und ggf. für gekreuztes PCIe-Routing zwecks High-End-Layout) werden dadurch keinen Cent billiger. Am Ende hat man dann ein Produkt, dass wegen quantitativ weniger Ausstattung und fehlendem "Top Produkt"-Nimbus deutlich weniger attraktiv ist, aber fast genauso viel kostet. Angeblich war das mit ein Grund, warum Gigabyte B650E Tachyon nie in den freien Verkauf ging – der Abstand in der Ausstattung zu Asus' direkt konkurrierenden X670E Apex war zu groß respektive der erzielbare Preisvorteil zu klein. Wenn man den etwas höher platzierten Nachfolger X870 Tachyon und Asrocks X870E Taichi OCF vergleicht, kann man das erneut nachvollziehen.

Ich feiere jede Platine, die trotzdem mal aus dem Einheitsbrei ausschert und "hochwertig, aber schlank" oder auch umgekehrt "viel Ausstattung billigstmöglich" umsetzt. Und ganz besonders freuen mich Platinen, die einfach mal ungewöhnliche Wünsche am Rand dazu packen, egal ob ein paar ×1-Slots extra, Legacy-Anschlüsse oder besondere Zugänglichkeit. Man muss aber auch sehen, dass der Mainboard-Markt knallhart ist. Eine Platine, die wegen ein paar Sonderwünschen 5 Euro teurer als ein Durchschnittsgeschmack-optimiertes Konkurrenzprodukt ist, ist für die Mehrheit zweite Wahl. Und wer signifikant weniger verkauft wird, steckt ganz schnell in einer Teufelsspirale aus "Entwicklungskosten auf kleine Stückzahl umlegen" und "noch weniger verkaufen, weil man noch teurer als die Konkurrenz ist". Man gucke sich beispielsweise die Preise für NZXT aka "Asrock-Platine mit Sonderwunsch: Cleaner Look" an. Viele für sich genommen triviale Sonderwünsche werden deswegen erst alle auf einmal bei den Luxus-Modellen befriedigt, weil hier "all in" Pflicht ist – aber halt leider auch teurer.

Wo ich dir übrigens voll recht geben respektive seit vielen Jahren bei jedem neuen Plattformlaunch (und davon gibt es bekanntermaßen viele^^) Änderungen fordere: Der Zwang zu Zx90 macht Tuning bei Intel unnötig teuer. Aber genau das könnte sich jetzt mit dem Z970 ändern, der abseits der OC-Freischaltung wohl einem B-Modell entspricht. Das mit ein Grund, warum ich AMD unter Zugzwang sehe, denn B850 (kein USB4, zu wenig 3.2 um das zu kompensieren) und X870 (nix außer USB4) verlieren schon heute auf dem Papier gegen B860 und B960/Z970 sollen noch einmal nachlegen. Aktuell sind Mittelklasse-Tuner zu AMD gezwungen, aber wenn diese Sperre tatsächlich fällt, werden die Karten neu gemischt. (Auf Mainboard-Ebene. Es gibt natürlich unabhängig davon bei den CPUs viele Gründe, sich auf den einen oder den anderen Sockel festzulegen. Aber das ist keine Entschuldigung, sich auf mäßigen Platinen auszuruhen.)

Letzterer hat endlich mit günstigem Chip freigeschaltet was man dem B450 verboten hat, ersterer hat mal wieder verboten bekommen aus der CPU das raus zu holen was vollkommen unabhängig von ihm möglich ist.
Also vollkommen verschiedene Voraussetzungen welche nichts mit den Features des eigentlichen Bauteils zu tun haben.
Meine persönliche Gaming Maschine würde jedenfalls immer noch mit dem reinen SOC + einem schnöden USB 2.0 Hub auskommen. Ganz ohne Zusatzchip.

Edit: Die aktuelle Umfrage stützt imo meine Theorie, dass PCIe Freischaltung und nicht sonstige Anschlüsse gekauft werden:
B850 und B650E(Leider ohne E non E Aufschlüsselung) führen.

Genau das ist doch aber der Punkt: Die Mehrheit "braucht" zum Beispiel PCIe 5.0 doch "gar nicht". Sowohl den hier geäußerten Bekundungen als auch Messungen nach bringt es einfach wenig, kostet aber einige Euro Aufpreis. Daher wurde durchaus logisch argumentiert, dass doch eigentlich viel günstigere Platinen "ausreichen" würden.

Die von mir dagegen gestellte Beobachtung ist aber eben, dass niemand "ausreichend" kauft. Vor die Wahl "hochwertig" oder "billig" gestellt, entscheidet sich die überwältigende Mehrheit für "hochwertig".
 
Wehalb sollte Zen 6 2027 kommen? Dafür spricht nichts... Venice und Helios sollen ab H2 2026 ausgeliefert werden.
Es könnte höchstens sein, dass man aufgrund der Priorisierung für die Server, da die mehr Cash bringen die Consumer Produkte etwas verspätet...
Da wir hier von AM5/6 sprechen Rede ich natürlich von der Consumervariante, und nicht vom Server
 
Da wir hier von AM5/6 sprechen Rede ich natürlich von der Consumervariante, und nicht vom Server

Naja Zen 6/7 ist die Architektur, daher ist das nicht so klar von was ihr redet. Denn die Architektur wird AMD aufgrund des Drucks auf die Roadmap bestimmt nicht verzögern, nur weil der DDR 6 Ram sich verzögert.
Außer sie entwickeln zwei unterschiedliche IOD, aber das haben sie in der Vergangenheit ja auch nicht gemacht, daher sehe ich die Chance gering.

Ansonsten würde das zurückhalten von Ryzen Produkte ja nur Sinn ergeben, wenn man keinen Bedarf darin aktuell sieht und lieber mit den Epycs den Markt bedienen möchte.
Dafür haben sie ja die Chipletarchitektur, auch wenn der ein oder andere Redakteur dies nicht versteht.
 
Naja Zen 6/7 ist die Architektur, daher ist das nicht so klar von was ihr redet.
Inwiefern war das nicht klar, du zitierst mich wie ich auf diese Aussage reagiere.
ZEN7 soll tatsächlich noch für AM5 kommen...
Und weiter oben betone ich:

Interessanter ist für mich - der bereits AM5 hat - ob Zen 7 auch noch für AM5 geplant ist, weil "er" eigentlich vor DDR6 kommen sollte, oder ob Zen 6 hinausgezögert wird, dadurch auch Zen 7 hinausgezögert wird und rechtzeitig für DDR6 kommt (und damit AM6).

Auf das andere geh' ich nicht ein, ist ja schon alles besprochen.
War halt wieder so ein Fall von "nicht genau gelesen und trotzdem wiedersprechen"
 
Mit dem Chipset bin ich zufrieden.
Einzig die LAN Geschwindigkeiten sind mager - 10Gbit/s sind arg selten, gibt nur n paar Bretter damit.

Man wünscht sich natürlich mehr von allem. Das klemmt aber alles an den nicht vorhandenen PCIe-Lanes – das Board kann nicht mehr machen, wenn keine Lanes übrig sind.
Da darf man hoffen, mit Zen 6 mehr Lanes zu kriegen - um eben dann solche Sachen wie mehr USB4 Ports, alle M.2 mit PCI-e 5.0 4x direkt angebunden, 10-40Gbit/s LAN (gerne zwei Ports) und gleichzeitig 2 vollwertige PCI-e 5.0 16x Slots ohne bifurcation (!).

Träumen darf man ja wohl.

Ansonsten passt alles. AGESA mittlerweile stabil, RAM rennt meist ohne Probleme. Software, UEFI Updates usw. - rundum zufrieden, auch für ältere B650 Bretter etc.
Für den Mangel an PCI-e Lanes können die ja nix, die arbeiten mit dem was die CPU liefern kann. Boards kriegen auch super schnellen RAM rein, CPU nicht.
 
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