Nightslaver
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AMD meldet für erstes Quartal 2015 geringsten Umsatz seit 2003
Wie dem aktuellen Quartalsbericht von AMD zu entnehmen ist betrug der Umsatz von AMD im ersten Quaratal 2015 nur noch 1,03 Mrd. US-Dollar, gegenüber dem ersten Quartal 2014, wo der Umsatz noch bei 1,4 Mrd. US-Dollar und 1,24 Mrd. US-Dollar im Dezember 2014 lag. Dies ist der niedrigste Umsatz den AMD seit 2003 ausgegeben hat.
Einbrüche bei denn Einnahmen gab es vor allem im Bereich der kombinierten Grafik- und Prozessorsparte, wo aktuell nur 532 Millionen, statt wie zuvor noch 662 Millionen Dollar umgesetzt wurden.
AMD selbst gibt an im ersten Quartal 2015 weniger Grafikkarten und Prozessoren verkauft zu haben.
Auch die Semi-Custom- und Enterprise-Sparte, zu welcher neben Server-CPUs auch Embedded- sowie die Konsolen-Chips gehören, hat im ersten Quartal 2015 weniger Umsatz erwirtschaftet, so lag selbiger nur noch bei 498 Mio. US-Dollar, statt 577 Mio. US-Dollar, wie im Quartal zuvor.
Wie dem Bericht auch zu entnehmen ist sind die Ausgaben für die Forschungs- und Entwicklungsabteilung (R&D) allerdings leicht von 238 Mio. auf 242 Mio. US-Dollar gestiegen.
Quellen:
AMD - Financel Tabels: AMD :: Investor Relations :: Quarterly Earnings
Golem.de - Artikel: Quartalszahlen: AMD generiert geringsten Umsatz seit über zehn Jahren - Golem.de
Kommentar des Autors:
Ursache für den rückläufigen Umsatz dürfte nicht zuletzt in der langen Zeit ohne neue Produkte zu suchen sein . Die letzten neu vorgestellten Produkte von AMD stammen aus dem Herbst 2014, wo mit der R9 285 die letzte wirklich neue Grafikkarte und 3 neue FX-Prozessoren vorgestellt wurden. Auch greifen wohl viele Kunden inzwischen bei einer Neuanschafung lieber zu denn sparsameren und leistungsstärkeren Intel-Prozessoren als zu AMDs FX-Prozessoren, so das auch dort der Verkauf rückläufig sein dürfte.
Weiterhin scheint es so als wenn AMD aus dem Speicherdebakel von Nvidias GTX970 nicht wirklich einen merklichen Vorteil ziehen konnte, jedenfalls scheint die Enthüllung zu keinem besonders gesteigerten Absatz bei AMD-Grafikkarten geführt zu haben.
Insgesamt ist dieses Ergebnis wohl alles andere als erbaulich für AMD und ein Ende dieser Umsatzschwäche noch lange nicht in Sicht, soll doch aller Vorraussicht nach erst im Juni 2015 die Vorstellung der neuen Grafikkartengeneration erfolgen und bei Prozessoren sogar erst 2016 ein neuer Nachfolger der AMD-FX Prozessoren, in Form von Zen, erscheinen. Es könnte also noch durchaus eine längere Durststrecke für AMD werden, die man mit hoffentlich guten Verkaufszahlen bei den Grafikkarten wenigstens halbwegs überbrücken muss.
Wie dem aktuellen Quartalsbericht von AMD zu entnehmen ist betrug der Umsatz von AMD im ersten Quaratal 2015 nur noch 1,03 Mrd. US-Dollar, gegenüber dem ersten Quartal 2014, wo der Umsatz noch bei 1,4 Mrd. US-Dollar und 1,24 Mrd. US-Dollar im Dezember 2014 lag. Dies ist der niedrigste Umsatz den AMD seit 2003 ausgegeben hat.
Einbrüche bei denn Einnahmen gab es vor allem im Bereich der kombinierten Grafik- und Prozessorsparte, wo aktuell nur 532 Millionen, statt wie zuvor noch 662 Millionen Dollar umgesetzt wurden.
AMD selbst gibt an im ersten Quartal 2015 weniger Grafikkarten und Prozessoren verkauft zu haben.
Auch die Semi-Custom- und Enterprise-Sparte, zu welcher neben Server-CPUs auch Embedded- sowie die Konsolen-Chips gehören, hat im ersten Quartal 2015 weniger Umsatz erwirtschaftet, so lag selbiger nur noch bei 498 Mio. US-Dollar, statt 577 Mio. US-Dollar, wie im Quartal zuvor.
Wie dem Bericht auch zu entnehmen ist sind die Ausgaben für die Forschungs- und Entwicklungsabteilung (R&D) allerdings leicht von 238 Mio. auf 242 Mio. US-Dollar gestiegen.
Quellen:
AMD - Financel Tabels: AMD :: Investor Relations :: Quarterly Earnings
Golem.de - Artikel: Quartalszahlen: AMD generiert geringsten Umsatz seit über zehn Jahren - Golem.de
Kommentar des Autors:
Ursache für den rückläufigen Umsatz dürfte nicht zuletzt in der langen Zeit ohne neue Produkte zu suchen sein . Die letzten neu vorgestellten Produkte von AMD stammen aus dem Herbst 2014, wo mit der R9 285 die letzte wirklich neue Grafikkarte und 3 neue FX-Prozessoren vorgestellt wurden. Auch greifen wohl viele Kunden inzwischen bei einer Neuanschafung lieber zu denn sparsameren und leistungsstärkeren Intel-Prozessoren als zu AMDs FX-Prozessoren, so das auch dort der Verkauf rückläufig sein dürfte.
Weiterhin scheint es so als wenn AMD aus dem Speicherdebakel von Nvidias GTX970 nicht wirklich einen merklichen Vorteil ziehen konnte, jedenfalls scheint die Enthüllung zu keinem besonders gesteigerten Absatz bei AMD-Grafikkarten geführt zu haben.
Insgesamt ist dieses Ergebnis wohl alles andere als erbaulich für AMD und ein Ende dieser Umsatzschwäche noch lange nicht in Sicht, soll doch aller Vorraussicht nach erst im Juni 2015 die Vorstellung der neuen Grafikkartengeneration erfolgen und bei Prozessoren sogar erst 2016 ein neuer Nachfolger der AMD-FX Prozessoren, in Form von Zen, erscheinen. Es könnte also noch durchaus eine längere Durststrecke für AMD werden, die man mit hoffentlich guten Verkaufszahlen bei den Grafikkarten wenigstens halbwegs überbrücken muss.
Zuletzt bearbeitet:

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Die Treiber nehmen sich nichts, tendenziell ist AMD nach meinen Erfahrungen sogar stabiler als NV seit GCN.