AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Immernoch besser, als das Werk zu schließen. Würde ich mal sagen ...

MfG, boss3D
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Da muss ich Dir Recht geben.
Na wollen Wir hoffen das nicht zu viele von der Arbeitslosigkeit getroffen werden.
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

jap kann mich meinen Vorposter nur anschliessen

lieber weniger arbeiten als gar keine Arbeit, andere Firmen hätten warscheinlich schon eher die Weissen Fahnen geschwenkt

was mich aber stört ist das die ganzen Zeitarbeitunternehmen Kurzarbeit machen dürfen, ich glaub ich gründ auch so ne Firma, mit der kann man defacto keine Miese machen

alle Risiken die es gibt, werden entweder auf den Staat abgewechselt und wenn Firmen wie VW oder BMW Zeitarbeiter kündigen, werden die auch schnell gekündigt (kein ZahlungsÜberbrückungsrisiko)

bin zwar nicht selbst betroffen wollte das aber nur mal anbringen, wenn wir gerade dabei sind^^
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Mir tut es ja jetzt schon fast leid dass ich nicht mehr auf den Phenom II gewartet und mir stattdessen einen Core i7 habe. Eigentlich müssten sie die Phenom II-CPus doch wie geschnittenes Brot verkaufen :huh:
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Mir tut es ja jetzt schon fast leid dass ich nicht mehr auf den Phenom II gewartet und mir stattdessen einen Core i7 habe. Eigentlich müssten sie die Phenom II-CPus doch wie geschnittenes Brot verkaufen :huh:
Wenn man Pro Brot aber nicht wirklichen Gewinn macht dann bringt das herzlich wenig. AMD senkt übrigens die Phenom II Preise als Reaktion auf Intels Preissenkungen.
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Intel könnte AMD ja ruhig auch mal etwas gönnen im Endkundenbereich, immerhin hat Intel ja schon Media Markt, Saturn, usw...
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Intel könnte AMD ja ruhig auch mal etwas gönnen im Endkundenbereich, immerhin hat Intel ja schon Media Markt, Saturn, usw...
Intel jemandem was gönnen :what:
Kein Unternehmen dieser Größe "gönnt" einem anderen Unternehmen etwas. Dahinter stecken durchkalkulierte Abwägungen (was im Falle Intels 85.000 Angestellte auch erwarten dürfen), die sich anschließend als richtig oder falsch erweisen.
Das "Gönnen" -sprich: wohl freiwillige Aufgabe von Marktanteilen- sehe ich bei Microsoft und Google auch nicht, um einmal in der IT-Welt zu bleiben. Die sind auch weiterhin auf Expansionskurs und haben keine weiße Weste.
Die Untersuchungen der EU-Komission sind in dem Fall etwas Intel-spezifisches, genau so wie manche Geschäftspraktiken. Den direkten Zusammenhang zu Zeitarbeit bei AMD kann ich jetzt allerdings nicht unbedingt ausmachen.
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Hmm - wenn man bedenkt, einen wie geringen Anteil die eigentliche Produktion an einem Chip hat (im Vergleich zur Forschung, deren Stop das Ende des Unternehmens bedeuten würde), frag ich mich irgendwo, wie schlecht es AMD wirklich geht.
Ich meine: Selbst wenn sie nur für 200€ z.b. nur 1000000 Phenoms verkauft kriegen - an 2000000 für 150€ machen sie bei unter 50€ Kosten/Stück immer noch mehr Gewinn und verschaffen ihrer Plattform einen Vorteil gegenüber Intel.
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Hmm - wenn man bedenkt, einen wie geringen Anteil die eigentliche Produktion an einem Chip hat (im Vergleich zur Forschung, deren Stop das Ende des Unternehmens bedeuten würde), frag ich mich irgendwo, wie schlecht es AMD wirklich geht.
Ich meine: Selbst wenn sie nur für 200€ z.b. nur 1000000 Phenoms verkauft kriegen - an 2000000 für 150€ machen sie bei unter 50€ Kosten/Stück immer noch mehr Gewinn und verschaffen ihrer Plattform einen Vorteil gegenüber Intel.


solang du die wirklichen unkosten eines unternehmens nicht einschätzen kannst die ein produkt auffangen muss wäre ich vorsichtig mit solchen schätzungen!
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Hmm - wenn man bedenkt, einen wie geringen Anteil die eigentliche Produktion an einem Chip hat (im Vergleich zur Forschung, deren Stop das Ende des Unternehmens bedeuten würde), frag ich mich irgendwo, wie schlecht es AMD wirklich geht.
Ich meine: Selbst wenn sie nur für 200€ z.b. nur 1000000 Phenoms verkauft kriegen - an 2000000 für 150€ machen sie bei unter 50€ Kosten/Stück immer noch mehr Gewinn und verschaffen ihrer Plattform einen Vorteil gegenüber Intel.

da muss ich BiTbUrGeR zustimmen....
die 200€ auf die du dich beziehst sind ja in etwa der offizielle Verkaufspreis,
das heisst ja noch lange nicht das diese bei AMD ankommen.Ich arbeite im Einzelhandel und da werden auf die meisten Sachen 100% auf den EK draufgeschlagen...
bei Kleinkram noch so einiges mehr..

gReetz eNo
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Da von AMD gerade keine aktuellen Zahlen vorliegen, waren die Preise frei aus der Luft gegriffen - aber sie orientieren sich an der realen Marktlage:
Ein Intel Q9400 lag von Mitte Dezemeber bis Mitte Januar bei um die 230€ (laut Geizhals.at), also die gleiche Preisklasse, die der PhII 940 mit seinen 220-240€ im Januar hatte. Im gleichen Zeitraum lag der Abnahmepreis direkt von Intel bei 266$.
Zum 45nm Prozess existieren zwar keine Angaben, aber als der 65nm Prozess ein vergleichbares Alter hatte, wurden seitens Intel 57$ Herstellungskosten für einen Quadcore angenommen und in Anbetracht der rund 25% geringeren DIE-Größe sollten sie zumindest nicht gestiegen sein.
Macht in dem Fall also rund 209$ Gewinn für eine CPU der PhenomII-Preisklasse.
Reduziert man den Preis um -sagen wir mal- 25%, würde dieser Gewinn auf rund 143$ sinken, ein Verlust von rund 31%.

Stellt sich die Frage: Kann man von einer 170€ CPU 32% höhere Stückzahlen verkaufen, als von einer 230€ CPU gleicher Leistung?
Falls das so ist -und das würde ich daumen*pi°ohne^Martkanalyse mal sagen-, lohnt sich Kurzarbeit nicht, da man auch mit einer Preissenkung zur Vollauslastung zurückkehren könnte.

Wohlgemerkt: Diese Rechnung berücksichtigt weder den "weichen Faktor", dass jede verkaufte CPU auch den Gegner schwächt und somit selbst bei ±0$ einen Vorteil darstellt. Vor allen Dingen wird aber auch davon ausgegangen, dass "wenige teure CPUs" nur ihre eigene Herstellung kosten. De facto muss AMD aber auch bei Kurzarbeit einen Teil der Löhne zahlen und die Kosten für Gebäude und Anlagen bleiben unverändert - d.h. die Produktionskosten pro Chip sind bei der Variante "wenige teure CPUs" höher, als von mir angesetzt und der Verlust an Gewinnspanne beim Wechsel zu einer Massenproduktion billigerer CPUs ist niedriger, sie lohnt sich also noch früher.
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

De facto muss AMD aber auch bei Kurzarbeit einen Teil der Löhne zahlen und die Kosten für Gebäude und Anlagen bleiben unverändert - d.h. die Produktionskosten pro Chip sind bei der Variante "wenige teure CPUs" höher, als von mir angesetzt und der Verlust an Gewinnspanne beim Wechsel zu einer Massenproduktion billigerer CPUs ist niedriger, sie lohnt sich also noch früher.
Ist aber immer noch besser als CPUs zu produzieren, die man nicht los wird. Siehe die Autoindustrie in den USA - anstatt wie bei uns das auto auf bestellung zu produzieren, produzieren die die autos erst und verkaufen sie dann. dementsprechend sitzen die jetzt auf einem riesen haufen autos, die keiner will. da ist kurzarbeit definitiv billiger für das unternehmen.
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Kein Unternehmen dieser Größe "gönnt" einem anderen Unternehmen etwas. Dahinter stecken durchkalkulierte Abwägungen (was im Falle Intels 85.000 Angestellte auch erwarten dürfen), die sich anschließend als richtig oder falsch erweisen.
Das "Gönnen" -sprich: wohl freiwillige Aufgabe von Marktanteilen- sehe ich bei Microsoft und Google auch nicht, um einmal in der IT-Welt zu bleiben. Die sind auch weiterhin auf Expansionskurs und haben keine weiße Weste.
Die Untersuchungen der EU-Komission sind in dem Fall etwas Intel-spezifisches, genau so wie manche Geschäftspraktiken. Den direkten Zusammenhang zu Zeitarbeit bei AMD kann ich jetzt allerdings nicht unbedingt ausmachen.

Ist schon klar, was Du schreibst.
Mein post bezieht sich ja nur auf die Frage von Dr. Cox ;)
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Mein post bezieht sich ja nur auf die Frage von Dr. Cox ;)

Dr. Cox hat aber gerade keine Sprechstunde, der muss gerade noch den unfreiwilligen Kauf einer GTX280 für 230€ verdauen, nachdem Dr. Cox seinen Schädel vor Wut an der Wand zertrümmert hat kommt er wieder. :ugly:
 
AW: AMD erwägt Kurzarbeit in Dresden

Ich bin mir noch nicht so sicher ob ich die Karte annehmen werde, bei einem meiner Freunde dreht dessen GTX260 unter Last bis zu 60% auf und das ist schon echt laut, die GTX280 müsste da ja noch lauter sein.
 
Zurück