Amazon: Jeff Bezos wehrt sich gegen die Darstellung der Arbeitskultur

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Die New York Times hat einen Bericht über Amazon veröffentlicht, der hohe Wellen schlägt. Die Redakteure berichten dort von miserabler Arbeitsatmosphäre bei Amazon, gegen die sich nun Gründer Jeff Bezos wehrt.

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Bei sovielen Negativen News zu Amazon ist es schwer ihm zu glauben das es dort anders zugeht als überall behauptet wird und wenn man schon Ehemalige Mitarbeiter befragt hat dann glaubt erst recht keiner mehr daran das es dort anders zugeht.
 
na bin ich froh, dass ich mittlerweile vermeide bei Amazon irgendetwas zu bestellen.

PS:
Pauschalisierend die gesamte Automobilindustirelle Entwicklung zu verteufeln ist doch Quatsch. Je nach Arbeitgeber und Region ist das Arbeitsklima anders ;)

bei meinem Ersten Arbeitgeber fand ich es sehr unangenehm, wollte sogar den Berufszweig wechseln; jetzt bin ich Froh in der Automobilindustrie geblieben zu sein :daumen:
 
Tja,
Amazon kann sich noch eine Scheibe von Google abschneiden, die konnten ihre Maßnahmen um die Mitarbeiter anzutreiben, wie z.B. das abschaffen fester Arbeitszeiten, positiv dastellen und wurden sogar dafür gefeiert.
 
ist doch mittlerweile bei allen firmen so die irgendwie an der börse sind. menschen sind nur noch zahlen jeder ist ersetzbar und die jenigen die entscheidungen über leute treffen, werden meist eh nie mit genau diesen arbeiten. also warum sollte es sie kümmern? irgendwo auf dem planeten entscheiden personen über schicksale andere personen nur um noch den 0,1% mehrwert aus der firma rauszuquetschen . man hat ihnen doch die 40 jahre berufserfahrung an der uni beigebracht. da stehen sie halt über den dingen und was muss das muss.

heute ist leider nicht mehr wichtig ob man gut und anständig in seinem beruf ist sondern nur wie gut man sich verkaufen kann.
 
Dazu muß das Unternehmen nichtmal an der Börse gelistet sein. Im Gegenteil, kleine, kommunale oder auch kirchliche Unternehmen sind teilweise viel schlimmer (gerade die Kirchen haben es faustdick hinter den Ohren).
 
Pauschal kann man das nicht sagen. Ich meine aber man muss nicht Amazon allein anschauen. Da gibt es viele, eben meiner Erfahrung nach besonders die Automobilindustrie, welche den einzelnen Mitarbeiter ausnutzen. Hier besonders die externen Kräfte. Da hab ich einiges erlebt, wer nicht hätte Glück.
 
Pauschalisierend die gesamte Automobilindustirelle Entwicklung zu verteufeln ist doch Quatsch. Je nach Arbeitgeber und Region ist das Arbeitsklima anders
Diese Pauschalisierung stimmt aber mal so ganz zufällig.

Ich kenne einige Elektrozulieferer, bei denen möchte ich nicht begraben sein.
Und die größten sind die schlimmsten.

Da werden schon mal Mitarbeiter nach 24 Jahren 11 Monaten und 29 Tagen Betriebszugehörigkeit gefeuert.
Mit 25 Jahren gibt es Betriebsrente.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Bei einem ganz großen fränkischen Betrieb sind vor einigen Jahren 10 Mitarbeiter wegen gefälschter Arbeitsverträge mit erzwungener Kündigung in den langjährigen Genuß von gesiebter Luft gekommen.

Aber die anderen sind alle lieb und zahlen freiwillig Zuschläge und Sonderzahlungen zu Hauf bei gleitender Arbeitszeit Mo-Do. 09:00-15:00 Uhr.
Freitags bis 12:00 Uhr.
Ja, die gibt es wirklich.
Kein Scherz.
 
Finde es immer ertaunlich, dass Mitarbeiter sich über ihren Arbeitgeber beschweren, aber oft nichts dagegen tun.
Wenn es einem nicht gefällt sollte man sich woanders bewerben und wenn man was neues gefunden hat das Unternehmen verlassen.
 
Wer suchet der findet.
Die Frage ist was man dann findet.
Ich z.b. habe damals Industriemechaniker gelernt. Fand da aber keine Stelle. Bei BMW kam ich in die Montage ans Band. Das machte ich gut 18 Jahre lang. Jetzt bin ich immerhin bei der Logistik und nicht mehr am Band. In der BMW bin ich nun 21 Jahre. Würde ich da kündigen würde ich garantiert nicht mehr so einen gut Bezahlten Job finden.
 
Die Frage ist was man dann findet.
Ich z.b. habe damals Industriemechaniker gelernt. Fand da aber keine Stelle. Bei BMW kam ich in die Montage ans Band. Das machte ich gut 18 Jahre lang. Jetzt bin ich immerhin bei der Logistik und nicht mehr am Band. In der BMW bin ich nun 21 Jahre. Würde ich da kündigen würde ich garantiert nicht mehr so einen gut Bezahlten Job finden.

Gebe ich dir vollkommen Recht. Klingt aber so als ob du relativ zufrieden bei BMW bist.
Ich kenne es aus der Firma wo ich arbeite. Hier gibt es einige, die sind jeden Tag nur am nörgeln, meckern und stöhnen wie ******** es hier ist.

Da stelle ich mir immer die Frage: warum suchst du dir nicht was neues, wenn du es hier so ******** findest? Dich zwingt niemand hier zu sein.

Geld ist zwar sehr wichtig, aber wenn ich persönlich die Möglichkeit hätte in einem Unternehmen zu arbeiten wo ich vllt. 200 EUR weniger bekomme,
aber ich mich glücklich fühle, arbeite ich nicht in einem Unternehmen wo man jeden Tag Kopfschmerzen hat und schon mit schlechter Laune morgens aufwacht wegen ein bisschen mehr Geld.

Das kann auf Dauer auch keine Lösung sein und ist mit Sicherheit für die Gesundheit nicht gut.
 
So schlecht wie das immer behauptet wird ist das bei Amazon auch nicht. Klar, der kleine Picker im Lager ist der gearschte weil der seine Zahlen bringen muss aber ansonsten geht das da schon.
 
Gebe ich dir vollkommen Recht. Klingt aber so als ob du relativ zufrieden bei BMW bist.
Ich kenne es aus der Firma wo ich arbeite. Hier gibt es einige, die sind jeden Tag nur am nörgeln, meckern und stöhnen wie ******** es hier ist.

Da stelle ich mir immer die Frage: warum suchst du dir nicht was neues, wenn du es hier so ******** findest? Dich zwingt niemand hier zu sein.

Geld ist zwar sehr wichtig, aber wenn ich persönlich die Möglichkeit hätte in einem Unternehmen zu arbeiten wo ich vllt. 200 EUR weniger bekomme,
aber ich mich glücklich fühle, arbeite ich nicht in einem Unternehmen wo man jeden Tag Kopfschmerzen hat und schon mit schlechter Laune morgens aufwacht wegen ein bisschen mehr Geld.

Das kann auf Dauer auch keine Lösung sein und ist mit Sicherheit für die Gesundheit nicht gut.
Naja man könnte zufriedener sein.
Wir in der Montage haben es nicht leicht. Das steht einfach mal fest. In München laufen täglich über 900 BMW (3er und 4er) vom Band. Da sollte jeder kapieren das wir nicht viel Zeit haben für die einzelne Arbeitsschritte.
Aber ich bin sicher das es schlimmere Arbeitsplätze gibt, wenn ich z.b. sehe wie Maurer/Zimmerer usw. schleppen müssen. Und sehr oft unergonomisch arbeiten. Ehrlich da bin ich froh das ich bei BMW untergekommen bin. Es wurde in den 21 Jahren wo ich drin bin verdammt viel getan um die Arbeit ergonomisch wie möglich zu machen. Aber auch klar, es gibt Arbeitsplätze (z.b. Kabelbaum Montage im Fahrzeug) da kann man sehr wenig optimieren.

Ja ich bin gerne bei BMW. Wir bauen, meistens schöne und gute Autos. Fahre selber einen, bekommen die Autos ja billiger. Ersatzteile billiger. Werden recht gut bezahlt und haben normalerweise eine 4 Tage Woche.
 
Naja man könnte zufriedener sein.
Wir in der Montage haben es nicht leicht. Das steht einfach mal fest. In München laufen täglich über 900 BMW (3er und 4er) vom Band. Da sollte jeder kapieren das wir nicht viel Zeit haben für die einzelne Arbeitsschritte.
Aber ich bin sicher das es schlimmere Arbeitsplätze gibt, wenn ich z.b. sehe wie Maurer/Zimmerer usw. schleppen müssen. Und sehr oft unergonomisch arbeiten. Ehrlich da bin ich froh das ich bei BMW untergekommen bin. Es wurde in den 21 Jahren wo ich drin bin verdammt viel getan um die Arbeit ergonomisch wie möglich zu machen. Aber auch klar, es gibt Arbeitsplätze (z.b. Kabelbaum Montage im Fahrzeug) da kann man sehr wenig optimieren.

Ja ich bin gerne bei BMW. Wir bauen, meistens schöne und gute Autos. Fahre selber einen, bekommen die Autos ja billiger. Ersatzteile billiger. Werden recht gut bezahlt und haben normalerweise eine 4 Tage Woche.

Klingt alles garnicht so schlecht :daumen:
Darf ich mal fragen wie viel Prozent Rabatt BMW Mitarbeiter auf ein Fahrzeug/Ersatzteile bekommen?
 
200 EUR weniger bekomme,
aber ich mich glücklich fühle, arbeite ich nicht in einem Unternehmen wo man jeden Tag Kopfschmerzen hat und schon mit schlechter Laune morgens aufwacht wegen ein bisschen mehr Geld.

das problem ist aber das es nicht 200€ sind, sondern je nachdem wo man wie lange war auch mal ganz gemütlich und schnell 1000-2000€ unterschied +rente etc sein können. du hast nicht unrecht aber da gibt es ein problem. mit der ganzen öffnung der grenzen, der eu dem zusammenschluss und und und. für die wirtschaft ist das toll. die arbeitgeber reiben sich die hände und sagen sich dadurch auch: "du willst bei uns nicht für 1200€ netto im mehrschichtbetrieb bei wochenendarbeit anfangen na kein problem da stehen ja noch 200 leute hinten an. irgendjemand wird schon so verzweifelt sein und ja sagen."

so ist das leider. und wenn du mal einen halbwegs brauchbaren job bekommst dann wirrst du nur zwei jahre eingestellt und wenn es zum festvertrag kommen müsste wirst du durch einen neuen ersetzt. danke deutschland. danke für diese schönen arbeitslosenzahlen. familien und lebensplanung wird ja auch überbewertet :wall:
 
das problem ist aber das es nicht 200€ sind, sondern je nachdem wo man wie lange war auch mal ganz gemütlich und schnell 1000-2000€ unterschied +rente etc sein können. du hast nicht unrecht aber da gibt es ein problem. mit der ganzen öffnung der grenzen, der eu dem zusammenschluss und und und. für die wirtschaft ist das toll. die arbeitgeber reiben sich die hände und sagen sich dadurch auch: "du willst bei uns nicht für 1200€ netto im mehrschichtbetrieb bei wochenendarbeit anfangen na kein problem da stehen ja noch 200 leute hinten an. irgendjemand wird schon so verzweifelt sein und ja sagen."

so ist das leider. und wenn du mal einen halbwegs brauchbaren job bekommst dann wirrst du nur zwei jahre eingestellt und wenn es zum festvertrag kommen müsste wirst du durch einen neuen ersetzt. danke deutschland. danke für diese schönen arbeitslosenzahlen. familien und lebensplanung wird ja auch überbewertet :wall:

Gebe ich dir auch Recht!
Oder das Unternehmen behält dich nach den 2 Jahren und steckt dich in eine andere Abteilung, somit dürfen die dich wieder 2 Jahre befristen. So ist es einem Kollegen passiert, der im Krankenhaus arbeitet. Nach 5 Jahren hat er dann doch mal einen Festvertrag bekommen.

Am traurigsten finde ich es, dass das meiste über eine Personalvermittlung/Zeitarbeitsfirma läuft.
Das ist für mich moderne Sklaverei. Die Unternehmen, die vermitteln verdienen so viel Geld fürs "nix" tun.
 
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