News AM5-CPU-Sockel beschädigt: Hilfe im Forum ohne Happy End

Hatte im Januar auch beim cpu Ausbau gesehen das ein Pin auf meinem pg verbogen ist. Hatte im Betrieb keine Probleme, aber ein erneuter Betrieb war mir zu riskant. Habe dann nach Empfehlung den TE @ubi im luxx kontaktiert und ihm das Board geschickt. Nach Prüfung hatte er festgestellt das der Pin zur Hälfte abgebrochen war. Er konnte diesen Defekt reparieren und seitdem läuft das Board absolut problemlos mit meinem 78x3d!
 

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Ja habe so auch mal gut 300 Euro direkt in den Eimer geworfen. Noch beschissener war mein Fehler mit dem Die-Bruch bei Athlon XP 1400+ damals ;) Gut getoppt hat es damals ein Mitschüler in der Berufsschule, der tatsächlich sein PC mit der Luftdruckpistole (6bar) in der Werkstatt ausgeblasen hat. Tja, ein paar Kondensatoren meinten: Njet.

Das mache ich immer so. Wie nah ist der denn bitte ans Mainboard gegangen mit der Düse damit die Teile abfliegen?

Einfach genug Abstand halten von den Bauteilen und der PC ist wunderbar vom Staub befreit ohne fliegende Teile :-D
 
Ich finde LGA trotzdem DEUTLICH besser.

- Das Mainboard ist Idr günstiger, als die CPU.
- Die Kontakte mögen bei LGA zwar empfindlicher sein, sie sind aber auch besser auf dem Mainboard geschützt, denn ich komme idr. mit meinen Fingern nicht dran.
- Die CPU hingegen muss ich in die Hand nehmen, sie kann mir aus den Fingern rutschen, wenn ich besonders auf die Kontakte achten muss usw. je unempfindlicher das ist was ich in der Hand halte, desto weniger kann kaputt gehen.
- Bei der Montage muss ich bei PGA genau drauf achten, dass die Pins sauber in den Sockel gehen. Ist ein Pin nicht perfekt gerade kann das böse enden. Bei LGA hingegen wird automatisch durch den Rahmen des Sockels und Einkerbungen an der CPU arretiert. Da braucht man sich um die Kontakte absolut keine Gedanken machen.
- Bei LGA ist die CPU mit einer Klammer von oben befestigt, bei PGA hingegen wird die CPU nur an den Pins gehalten, was dazu führen kann, dass bei einer Kühlerdemontage die CPU am Kühler kleben bleiben kann. Wenn man das im Moment der Kühlerdemontage vergisst und nicht vorher den Kühler vorsichtig zur Seite löst, oder gar nicht weiß, dass das passieren kann ist die Chance sehr hoch, dass man sehr viele Pins verbiegt. So habe ich selbst schonmal eine PGA CPU geschrottet, die mir am schweren Kühler kleben geblieben ist. Da sich das Kabel vom Lüfter irgendwo eingehakt hatte bin ich mit der Unterseite vom Kühler irgendwo am Gehäuse dagegen geditscht und schon waren dutzende Pins komplett verbogen. Ein paar eben so stark, dass sie beim zurückbiegen abgebrochen sind... Ist halt blöd, wenn man nichtmal ahnt, dass da ja die CPU gerade am Kühler klebt...

In der Theorie haben beide Vor und Nachteile. In der Praxis für den Einbau und Ausbau sowie die Kühlerdemontage sehe ich LGA in der Handhabe aber weit voraus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Keine Ahnung wie informiert man sein kann. Unfassbar das das in nem Tec Forum passiert.

Das Mainboard ist jedenfalls nicht kaputt und der Sockel kostet bei AliExpress und co unter 15 Euro.

Das einzige was man braucht ist Erfahrung im SMD löten mit Absaugei richtung.

Hat man diese Ahnung nicht gibt's in Deutschland eine Hand voll Firmen die das auch für unter Neupreis Motherboard machen.



Keine Ahnung wieso soviele Tec Nerds hier sind aber nicht einer mal kurz nachdenkt.
 
- Bei LGA ist die CPU mit einer Klammer von oben befestigt, bei PGA hingegen wird die CPU nur an den Pins gehalten, was dazu führen kann, dass bei einer Kühlerdemontage die CPU am Kühler kleben bleiben kann. Wenn man das im Moment der Kühlerdemontage vergisst und nicht vorher den Kühler vorsichtig zur Seite löst, oder gar nicht weiß, dass das passieren kann ist die Chance sehr hoch, dass man sehr viele Pins verbiegt. So habe ich selbst schonmal eine PGA CPU geschrottet, die mir am schweren Kühler kleben geblieben ist. Da sich das Kabel vom Lüfter irgendwo eingehakt hatte bin ich mit der Unterseite vom Kühler irgendwo am Gehäuse dagegen geditscht und schon waren dutzende Pins komplett verbogen. Ein paar eben so stark, dass sie beim zurückbiegen abgebrochen sind... Ist halt blöd, wenn man nichtmal ahnt, dass da ja die CPU gerade am Kühler klebt...

In der Theorie haben beide Vor und Nachteile. In der Praxis für den Einbau und Ausbau sowie die Kühlerdemontage sehe ich LGA in der Handhabe aber weit voraus.
Ähm verwechsel ich da grade was? Wenn ich bei meinem AM4 Bord (siehe Signatur) die CPU wechsel was ich mittlerweile schon 4 mal bei dem Board gemacht habe wird die durch einen Hebel am Sockel arretiert indem sich der sockel mit CPU ein stück verschiebt und einrastet da könnt ich frisbee mit dem mainboard spielen und die CPU würde sich da nich lösen. Das die CPU am Kühler kleben bleibt hab ich noch nie gehört.
 
Keine Ahnung wie informiert man sein kann. Unfassbar das das in nem Tec Forum passiert.

Das Mainboard ist jedenfalls nicht kaputt und der Sockel kostet bei AliExpress und co unter 15 Euro.

Das einzige was man braucht ist Erfahrung im SMD löten mit Absaugei richtung.

Hat man diese Ahnung nicht gibt's in Deutschland eine Hand voll Firmen die das auch für unter Neupreis Motherboard machen.



Keine Ahnung wieso soviele Tec Nerds hier sind aber nicht einer mal kurz nachden

So weit ich weiß kannst du das Board auch zum Hersteller einschicken und sie tauschen den Sockel. frag mich aber nicht was der Spaß kostet. Da hier aber von einem Kurzschluss ausgegegangen wird dürfte es nichts bringen den Sockel zu tauschen
 
Es gibt auch in Deutschland Firmen, die das Mainboard reparieren, können, da wird einfach der Sockel umgelötet. Dazu gibt es auf YouTube genug Videos.
 
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Was wir hier vor allem sehen ist, wie wichtig umfassende Informationen bei Fragen zu Beratungungen sind. "Sockel beschädigt" sagt wenig. Denn erstens gibt es unterschiedliche Sockel mit unterschiedlichen Reparaturoptionen, und zweitens sind Beschädigungen arg unterschiedlich. Wie fast immer war es das Foto, welches eindeutige Analysen zugelassen hat.

Darum liebe Fragenden, gebt als Eingangsfrage möglichst alles Preis, was ihr wisst. Und ein Foto ist immer schnell gemacht.
 
Asrock X670E PG Lightning - Das ist schmerzhaft.

Dann würde ich versuchen den Sockel neu zu kaufen und einfach neu aufzulöten. Es gibt Tutorials oder Youtube-Videos die weiterhelfen. Kaputt machen geht ja nicht mehr aber ein spannendes Bastelabenteuer mit evtl. großer Belohnung erwartet dich;-)

Viel Erfolg!
 
Ich finde LGA trotzdem DEUTLICH besser.

- Das Mainboard ist Idr günstiger, als die CPU.
Bei LGA wandern die Kosten von der CPU zum Mainboard. Die CPUs sind somit natürlich billiger, aber dafür ist die Komplexität auf dem Board. Zudem ist das Board empfindlicher, also alles, was mit RMA usw. zu tun hat, ist viel Risikobehafteter. Das muss natürlich auch im Verkaufspreis miteinkalkuliert werden.
- Die CPU hingegen muss ich in die Hand nehmen, sie kann mir aus den Fingern rutschen, wenn ich besonders auf die Kontakte achten muss usw. je unempfindlicher das ist was ich in der Hand halte, desto weniger kann kaputt gehen.
Das Problem ist meistens ja gerade, dass man die CPU in der Hand hält und sie beim Einsetzen auf die LGA-Kontakte fällt. Wenn Dir eine CPU mit Pins aus 5cm Höhe runterfällt, ist in der Regel weder an der CPU noch am Board ein katastrophaler Schaden. Wenn die CPU auf das LGA fällt, dagegen so gut wie immer.
- Bei der Montage muss ich bei PGA genau drauf achten, dass die Pins sauber in den Sockel gehen. Ist ein Pin nicht perfekt gerade kann das böse enden. Bei LGA hingegen wird automatisch durch den Rahmen des Sockels und Einkerbungen an der CPU arretiert. Da braucht man sich um die Kontakte absolut keine Gedanken machen.
Die Pins sind ja gerade, wenn man nicht schon vorher was kaputt gemacht hat, also rutscht es auch genau rein und wenn es nicht rutscht, merkt man ja sofort, dass da etwas absolut nicht stimmen kann.
Das die CPU am Kühler kleben bleibt hab ich noch nie gehört.
Die CPU bleibt bei sehr hochwertigen, daher zähen, Wärmeleitpasten nach wenigen Monaten mit so gut wie 100%iger Wahrscheinlichkeit kleben und man kann sie dann nur noch senkrecht aus der Klemmvorrichtung ziehen. Wenn man das weiß, geht nichts kaputt und auch die Klemmvorrichtung wird dadurch nicht beschädigt. Wenn man es nicht weiß, da muss ich Lederjacke zustimmen, dann kann man sich die CPU versehentlich kaputtdrücken.

Letztlich ist es am Ende sowieso recht egal, weil PGA bei keiner aktuellen CPU mehr genug Kontakte liefern kann. Das heißt, wir können nur mit LGA leben oder BGA, wobei BGA natürlich dann bedeutet, dass man den Chip nicht mehr modular tauschen kann.
 
Keine Ahnung wie informiert man sein kann. Unfassbar das das in nem Tec Forum passiert.
Ist mir leider auch schon aufgefallen, dass in den Tech Foren sehr viele User die (inzwischen sehr komplexe) Technik und deren Zusammenspiel nicht verstehen. Oder einfach physikalische Effekte, die jetzt mal sichtbar wurden: Leitungs-Querschnitte. Eine fundierte Diskussion, warum eine höhere Spannung wie 24V im PC ganz nett wäre, könnten wohl nicht viele mit guten Argumenten führen.

Aber mich wundert das auch nicht. Schaut mal durch euer BIOS und schaut euch die Beschreibungen der einzelnen Einstellungen an. Es gibt da reihenweise Settings, bei denen die Beschreibung sich darauf beschränkt, den Namen zu wiederholen. "Ein typisches Zeichen von: Es existiert, es ist dokumentiert, aber eigentlich habe keine Ahnung, was es macht."
Schmeißt einfach mal den Namen von BIOS Settings wie "SMT Mode" in eine Suchmaschine und gönnt euch die Forenthreads. Da fliegen pauschalisierte Aussagen, wo ich mich Frage: Woher wisst ihr eigentlich, wie Anwendung X Threads verwendet? Anderes Thema: Wer als Lösung für eine nicht funktionierende Anwendung unter Windows "Starte mal als Administrator" als erstes Empfiehlt sollte sich grundsätzlich auch auch mal fragen, was es überhaupt bedeutet, der UAC Aufforderung seines gecrackten Spiels einfach so zuzustimmen. "Es startet ja sonst nicht!"- Sehr wohl tut es das, weil das Spiel diese Rechte nicht brauchen sollte.

BTT: Ich bin eigentlich auch mehr Fan von PGA. LGA hat genau die beschriebenen Probleme, dass sie empfindlicher sind. Wenn der Sockel offen liegt, sollte man dringend die Abdeckung drauf packen (sofern man sie noch hat). Ansonsten sollte man darauf achten, dass wirklich nichts, irgendwie an den Sockel kommt. PGA juckt letzteres eher weniger. Aber hat jemand schon mal Wärmeleitpaste in einen CPU Sockel verloren? Die Sauerei bekommt ihr auch nicht wieder weg.
 
Persönlich wundere ich mich doch arg, wie oft das scheinbar vorkommt. Weder hat bei mir jemals die CPU am Kühler geklebt (also so, dass sie durch etwas Betriebswärme nicht mehr lösbar war), noch habe ich bisher eine CPU in den Sockel fallen lassen, obwohl ich als erstes immer die Abdeckung wegschmeiße, wenn ich ein MB auspacke. Ich bin über zwei Meter groß und entsprechend grob sind auch meine Finger. Feinmechaniker bin ich ganz sicher nicht.
Als ich das erste Mal die Sockelpins gesehen habe, da hab ich die CPU in den Fingern derart festgeklemmt, die Abdrücke hatte ich noch 10 Minuten später. Für ganz vorsichtige gibts Saugnäpfe, Tesafilm usw.
Beispielsweise hab ich mir mal so eine kleine Figur aus dem Zimmer meiner Tochter geliehen, die man mit Saugfuß an Scheiben und Fliesen festmachen kann.
Wann passiert sowas? Ich mein, die wenigsten von uns sollten irgendeine Form der Hektik verspüren wenn sie CPUs einsetzen, oder? Für mein Verständnis hätte ich das als sehr unwahrscheinlich eingestuft. Jetzt hier, muss ich wohl festhalten, dass ich bisher scheinbar nur Glück hatte.
 
@Cleriker: Saugnäpfe hat man wohl nicht da, wenn man alle paar Jahre mal eine CPU in den Sockel fummelt. Ich misstraue denen auch. Billige Saugnäpfe verlieren auch mal den Halt. Klebebänder klingen auch eher abenteuerlich. Entweder hält es nicht, weil es eine Billigvariante ist (und dann fliegt die CPU irgendwo hin) oder man ggfs. Klebstoffreste auf dem Heatspreader.
Ich weiß nicht, wie du das machst, aber ich halt die CPU seitlich am PCB fest. Da das eher punktuell ist, kann die CPU sich um die Achse drehen, die sich zwischen den beiden Druckpunkten der Finger bildet. Das kann man stoppen, wenn man stärker drückt. Da hast du dann aber auch das Spiel zwischen sehr viel Kraft, um die CPU still zu halten und zu viel Kraft, wenn du anfängst zu zittern und unpräzise zu werden.
Das Problem sehe ich immer in den letzten Millimetern, wenn du dazu neigst, die CPU in den Sockel fallen zu lassen. Wenn da noch mal etwas kippt, die Ausrichtung falsch war oder Sonstiges, leidet der Sockel. Alternativ rotierst du die CPU über dem Board und dann fällt sie, weil du

Mir ist es auch schon mal passiert, dass ich einen Kühler mitsamt verriegelter CPU ausgebaut habe. Scheint die Wärmeleitpaste zu sein. ich meine, das war ein Medion PC mit Sockel 775. Kühler finde ich immer kritisch, weil sie so vielfältige Befestigungsmethoden haben und teilweise auch mit relativ viel Kraft verbaut werden (Pushpins waren wirklich mein Feind). Wenn man da nicht so recht weiß, wie der Mechanismus funktioniert und langsam mal die Kraft erhöht... Ich meine, was willst du machen, wenn du den Kühler in der Hand hältst, dich wunderst, dass der Sockel leer ist und dann beginnst die CPU vom Kühler zu separieren?

Zumindest mal ein Erklärungsversuch mit eigener Erfahrung.
 
Ich halte die auch mit den Fingern. Das andere waren nur aufgezeigte Möglichkeiten es etwas zu stabilisieren.
Bei den Push-Pins muss ich dir leider zustimmen, die waren teilweise echt fies, gerade wenn schon einer fest war und der nächste schräg gedrückt wurde. Dann konnte der Kühler schon mal quer über den Sockel rutschen.

Ich merke gerade aber auch wieder, dass ich eine andere Sicht auf die Dinge habe. Wenn ich lese "alle paar Jahre", dann muss ich schmunzeln. Ich mach das locker 10 Mal im Jahr. Allein schon, weil es bei uns im Haushalt 6 aktive Systeme und einige weitere nur zum basteln/Reserve gibt und wenn an einem System was getauscht wird, rotiert die dann alte (etwa 1 Jahr) Hardware zum nächsten und dessen ebenfalls zum nächsten usw. Bis alle bestmöglich bestückt sind. Ändert nichts am Fazit meinerseits. Ich hatte scheinbar Glück und hoffe, dass das so bleibt.
 
Die Pins am Mainboard sind schon relativ dünn und verbiegen gerne mal bei ner kleinen Unachtsamkeit. Bin mal mit nem Ärmel von nem Longsleeve drübergeschliffen und das hat ausgereicht ein paar Pins zu verbiegen.

Als Händler bekommt man auch ne Menge RMAs, bei denen meistens natürlich der Sockel so beschädigt schon ankam (ist klar). Manche Hersteller reparieren da tatsächlich, aber als Kunde hast du rein rechtlich kein Anrecht auf eine kostenfreie Abwicklung. Das ist eine mutwillige Beschädigung und ist nicht durch Garantie/Gewährleistung gedeckt.
 
Danke für die Prügel.

Erst versucht man hier zu helfen, dann wird noch über den Mißerfolg berichtet und die Helfer namentlich genannt.

Und einen Sockel kann man wechseln, nur mal so.

Es wird immer schlimmer hier.
 
damals beim ersten pc den ich hatte wollt ich die wlp mal erneuern, schraub kühler ab, hm keine cpu drinne mein vadda und ich haben gestaunt, dann gesehen das das teil festgebacken war am kühler. :ugly: stell mal vor man hätte den wieder so wie der drinne war aufn tisch gestellt. aua
beim anderen pc sind irgendwie auch die pins/lanes an einem pcie slot flöten gegangen, hatte nur 1.6 damals gezockt. erst bei der beta von bf3 is mir aufgefallen das da was nich stimmt. 1 pcie 2.0 lane is halt langsam. als cpu kühler war damals nen scythe orochi drauf.

viele grafikkarten hersteller schreiben doch mittlerweile rein das man den pc mit eingebautert graka nicht transportieren darf wegen schäden durchs gewicht? gibts eigentlich gute graka halter? der crea8or von caseking fand ich gut, leider aber nicht mehr im katalog. sonst gibts ja nur noch die aliexpress käse müll oder gehäuse spezifische lösungen.

"cre8or" ist der Künstlername vom Ali Abbas. Vermutlich suchst du den SAGE (Sag Eliminator) – ich weiß nicht, ob der vielleicht bei anderen Händlern oder gebraucht noch erhältlich ist. Meiner Erfahrung nach ist es ohnehin schwer, neben Lüfter- und RGB-Anschlüssen, RAM-Modulen sowie Zierbauteilen entlang der Oberkante moderner Mainboards überhaupt einen Platz dafür zu finden und dann hält er Grafikkarten halt auch nur in Zugrichtung bei aufrecht stehendem Board. Die Kollegen haben meist liegende Platinen, rupfen da aber 5 mal am Tag ein 2 kg-Monstrum rein und raus, dessen Schwerpunkt deutlich hinter und südlich des Slots liegt. Da müsste man eigentlich von unten her was drunter packen, dass sich die Grafikarte im Bereich des I/O-Hub-Kühler abstützt, oder aber man müsste sie mit einer Slotblechhalterung verschrauben – sowie das jeder normale Tower-Nutzer macht, aber leider kaum ein Testbench-nutzender Redakteur.

(Ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber ich nutze auch nur eine vergleichsweise harmlose 3080 und außerdem teste ich ja jedes Mainboard nur ein paar Tage, das halten die aus. Wenn jemand dagegen jahrelang Grafikkarten im gleichen Mainboard testet, ist oft irgendwann der Slot hinüber.)

Alternative Grafikkartenstützen gibt es ein paar am Markt, aber sie stellen alle mehr oder minder spezifische Anforderungen an das Gehäuse, das Mainboard oder/und die Grafikkarte. Da muss man gucken, was für einen selbst am besten funktioniert. Ich persönlich mag zum Beispiel die von Asrock vielen Mainboards beigelegte Lösung, musste aber feststellen, dass meine Grafikkarte 5 mm zu kurz dafür ist. :-/

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Passiert, je nach Wärmeleitpaste und Kühler, ziemlich häufig. Ganz typisch sind die AMD-Boxed-Kühler, deren Halterung und Bodenplatte jegliche Drehbewegung verhindern, welche ein Lösung der CPU vom Kühler unterstützen könnte. Und wenn die CPU erstmal draußen ist, ist es für Betriebswärme auch zu spät. (Mit sehr schlanken respektive absichtlich versetzten Kühlkörpern, welche die Sockel-Arretierung freilassen, kann man AM4-CPUs dagegen auch samt anhaftenden Kühler wieder einbauen.^^)
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Die Pins am Mainboard sind schon relativ dünn und verbiegen gerne mal bei ner kleinen Unachtsamkeit. Bin mal mit nem Ärmel von nem Longsleeve drübergeschliffen und das hat ausgereicht ein paar Pins zu verbiegen.

Als Händler bekommt man auch ne Menge RMAs, bei denen meistens natürlich der Sockel so beschädigt schon ankam (ist klar). Manche Hersteller reparieren da tatsächlich, aber als Kunde hast du rein rechtlich kein Anrecht auf eine kostenfreie Abwicklung. Das ist eine mutwillige Beschädigung und ist nicht durch Garantie/Gewährleistung gedeckt.

Longsleeve ist ein gutes Stichwort: Die häufigste LGA-Schadensursache sind bei uns Reinigungsversuche. Wenn Wärmeleitpaste auf dem ILM-/CAM-Frame sind, muss man die halt ohne Schutzkappe entfernen. Macht man das bei geschlossenem Sockel, ist das verwendete Papier nur Millimeter von den wie Widerhaken geformten Kontaktfedern entfernt...
Zweithäufigstes Problem (seitdem Abdeckkappen Schrauben & Co während der Montage aufhalten) sind auch bei uns herunterfallende CPUs. Nicht beim Einbau, aber beim Ausbau – wenn man das täglich mehrfach macht, will man sich nicht jedesmal die Finger einsauen und greift nur mit spitzen Fingern zu. Gerade bei großen Händen kann das zu wenig sein. Auch AM4-CPUs, wo der Dreck noch näher am Rand ist, sind aus diesem Grund oft auf ihre Pins gefallen, nur waren die halt weniger empfindlich. (Ich persönlich habe meist einen Kühler in den WLP-Rest gedrückt und die CPU damit aus dem entriegelten Sockel genommen, um das Problem zu umgehen.)
 
"cre8or" ist der Künstlername vom Ali Abbas. Vermutlich suchst du den SAGE (Sag Eliminator)
jop das teil. mit meiner vega 64 nitro+, muss man es vor dem pcie stromstecker ranhalten. dann gehts über die dimms. wenn man nartürlich sinnfrei teure heatspreader draufhat, könnten die stören je nach höhe, mit den gskill ripjaw (4 oder5?!) gehts. da sind sogar gefühlt noch 2 cm luft zum halter. von den teil die auf der unterseite auf die blende vom kühler drücken halte ich nicht viel, die können dafür sorgen das die lüfter irgendwo gegenschlagen oder unrund laufen.

zum thema sockel, hatte nen 7600k geköpft und nen billigen bequiet kühler drauf (be quiet! Shadow Rock 2 Tower), der glaube nicht für den sockel gelistet war. ende vom lied denke die cpu is flöten gegang nach ~2 jahren, windows installation ging nicht, linux lief, hatte aber öfters segfaults welche auf defekten ram hinwiesen. ende vom lied, mainboard+cpu liegen im elektroschrott container und der 2400er ram werkel mit nem 12100 aufn b760 board als nas/jellyfin/owncloud server. hab den ram im alten system, in meinem desktop und aufn neuen board jeweils 12std getestet. die anderen im internet meinten mein ram wäre defekt. :ugly:
 
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Sehr cooles Video!
 
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