Es ist keine berechtigte Kritik, diesen Personen steht frei sich zu identifizieren wie sie wollen. Wenn sie sich als LGBQTIA+ Personen Gehör verschaffen wollen, dann ist das ihr Recht.
Und wieso haben diese Personen so ein Sonderrecht, sich in vollkommen asexuellen Themen mit ihrer geschlechtlichen Orientierung hervorzutun? Wenn ich als Mann mich hinstelle und sage "ich stehe auf Titten und durch Corona haben sich meine Lebensbedingungen massiv verschlechtert, der Staat muss etwas tun", werde ich als Sexist gebrandtmakrt. (Und das nicht zu Unrecht.) Wenn eine Frau genau den
gleichen Satz sagt, tut sie etwas für die
Gleichberechtigung und wird komplett un
gleich zu mir behandelt. WTF!?
Die Bundeszentrale für politische Bildung
Da steht nirgendwo, dass jemand weitreichende Macht ausüben muss, um Rassist zu sein. Diese, von dir proklammierte Behauptung, wäre auch reichlich bescheuert denn sie würde im Umkehrschluss bedeuten, dass Menschen mit wenig Macht überhaupt keine Rassisten sein könnten. Zum Beispiel Neonazis, die praktisch nichts zu melden haben, sind laut deiner Begriffsverwendung keine Rassissten.
"Personen, die gendergerechte Sprache befürworten" ist dagegen sehr wohl eine Gruppe, die in Deutschland Macht nachweislich ausübt und wenn diese Gruppe anfängt, Personen, die weiß, alt und männlich sind, pauschal in einen Sack zu stecken mit diffamierenden Eigenschaften zu assoziieren, dann wäre das selbst nach deiner Definition Rassismus.
Allgemein gehen Definitionen von Rassismus aber eben nicht von Macht, sondern von Interessen und Vorgehensweisen aus: Menschen werden anhand vorgegebener Merkmale, die sie nicht beeinflussen können (z.B. die Herkunft. Oder Hautfarbe "weiß". Oder das Alter.) pauschal in Gruppen eingeteilt und einzelne dieser Gruppen (z.B. weiße, alte) werden gegenüber anderen Gruppen als niederrangig, minderwertig eingestuft. Ob aus dieser Einstufung dann auch Konsequenzen folgen oder ob sie ein Theoriegespinnst einzelner bleibt, hängt von der Macht der jeweiligen Gruppe ab und hat keinen Einfluss darauf, ob diese Einstufungen rassistisch sind oder nicht. Das gleiche System liegt auch Sexismus zugrunde. Jemand, der Frauen pauschal abwertet, ist Sexist - auch wenn er keinerlei Macht über die Frauen hat, die er abwertet. Genauso ist jemand, der Männer abwertet, Sexist. Und jemand der alte, weiße Männer abwertet, ist ein sexistischer Rassist. Und wenn sexistischer Rassismus Folgen hat, weil die sexistischen Rasssisten Macht haben, dann nennt man das Ganze ein Problem.
Die Geschichte des weißen Mannes unterscheidet ihn von den anderen Männern.
Die Geschichte jedes Mannes unterscheidet sich von der jedes anderen. Was soll dieses Denken in rassitsichen Kategorien?
Die Imperialistische Kolonialpolitik ging halt von den weißen Europäern aus und wurde von einer rassistischen Ideologie getragen, welche es vorsah andere (nicht-weiße) Völker zu unterjochen und auszubeuten. Von den postkolonialen Strukturen profitiert die westliche Welt bis heute.
Der europäische Kolonialismus wurde die meiste Zeit über von theistischen Ideologien getragen, nicht von rassistischen. Während in Osteuropa Kaukasier von Kaukasiern kolonisiert wurden, suchte man zu christlichen [insert nicht zensiertes Wort für Personen in deren Stammbaum sich wenige Personen finden, die außerhalb Subsaharaafriks gelebt haben] in Äthiopien lange Zeit diplomatischen Kontakt und unternahm auch später wenig Anstrengungen, diese Gegend zu kolonialisieren. Erst im Laufe des 18. und vor allem im 19. Jhd., als die Macht der Kirchen in Europa stark zurückging, zogen zunehmend rassistische Kriterien in den Kolonialismus ein. Allerdings muss auch da genau hingucken, denn damals waren die von Rassisten gebildeten Zuordnungen aus historischen Gründen oft Deckungsgleich mit den von Nationalisten gewählten. Und bei den wenigen Grenzfällen stellt man dann oft fest, dass lange Zeit der Nationalismus die erste Geige vor dem Rassimus spielte. So war es für Araber und insbesondere Inder, trotz abweichender Hautfarbe, im britishen Empire durchaus möglich höhere Ämter zu erreichen, für z.B. in Russland geborene Kaukasier dagegen vergleichsweise schwer. Reiner Rassismus ohne Religionsfeindlichkeit oder von einfachem Nationalismus ist sogar eher ein Phänomen des 20. Jahrhunderts, dass sich erst nach Ende des Kolonialismus ausgebildet hat.
Eben nicht. Die imperialistische Politik der Europäer hat nahezu die ganze Welt fest im Griff gehabt und geplündert, sodass bis heute eine Abhängigkeit zu diesen europ. Staaten besteht. Die USA hat auf der ganzen Welt Militärbasen und operiert so, wie es ihnen passt, in den meisten Teilen dieser Welt. Siehst du den "Latino-Mann, den Asia-Mann, den Araber oder den Schwarzen Mann" militärisch in den Ländern der Weißen operieren?
Ich persönliche sind nirgendwo "den Latino", "den Araber" oder "den Asia-Mann" irgendwas machen. Weil ICH nicht rassistisch denke.
Wenn ich dagegen historisch betrachte, wer sich andere Völker in größerer Zahl untertan gemacht hat, so würden mir neben Römern, Spaniern, Briten und Amerikanern (mit kolonialen Strukturen nur kurzfristig, dafür aber durch Sklaverei und einverleibende Eroberung) spontan auch Japaner, Mongolen, Chinesen, Inder, Perser, Osmanen und Ägypter einfallen. Khmeher, glaube ich, auch. Und es ist sehr gut möglich, dass es zahlreiche weitere Beispiele in insbesondere Afrika, aber auch Süd- und Nordamerika gibt, von denen ich schlichtweg nichts weiß, weil ich allgemein nur mäßig über die politische Geschichte dieser Kontinente vor dem 15. Jahrhundert informiert bin. Nicht wenige dieser Eroberungen (China, Persien, Mongolen, Inder) betrafen auch einen ähnlich großen Anteil der jeweiligen Weltbevölkerung, wie die Kolonialreiche Großbritanniens oder Frankreichs. Insgesamt scheint mir deine Darstellung von historischer Kurzssichtigkeit un einem ziemlich selbst überhöhten Eurozentrismus geprägt zu sein: Du beziehst dich ausschließlich auf die Kolonialaktivitäten, deren Auswirkungen heute in Europa und Nordamerika positiv nachwirken und verdrängst all diejenigen Unterdrücker, die nie etwas mit Europa zu tun hatten oder vor so langer Zeit aktiv waren, dass sich keine Spuren mehr finden. Das macht deren Taten ethisch aber keinen Deut besser und 200-300 Jahren würden, wenn man so urteilen würde, auch die Greultaten des europäischen und US-Amerikanischen Konolialismus unter den Teppich gekehrt werden.
Anmerkung: Niederländer, Portugiesen, Deutsche und Italiener sollen beim Thema Kolonialismus nicht unerwähnt bleiben, das sie in Sachen Kolonialverbrechen durchaus einiges auf dem Kerbholz haben, aber das mit dem "Völker untertan machen" haben sie eher versucht denn geschafft. Wenn ich im Rest der Welt auch jede nur wenige Jahrzehnte, wenige km², oder kaum besiedelte Gebiete umfassende Fremdherschaft mitzählen würde, würde die Liste arg lang werden.
Das ist doch kein Rassismus, wasn Unfug.
Alte weiße Männer sind Personen, die ein gewisses Weltbild vertreten.
Alte, weiße Männer sind Exemplare der Spezies
Homo sapiens, die ein gewisses Alter erreicht haben, auf kaukasische (oder andere wenig pigmentierte) Vorfahren zurückblicken und männlichen Geschlechts sind. (Wahlweise biologisches oder soziales, wobei ich i.d.R. von ersterem ausgehe, weil ich soziale Geschlechterstereotype bescheuert sind.)
Soviel zum Thema Unfug respektive "deutsche Sprache". Wenn es eine Gruppe mit einem gewissen Weltbild gibt, die du Abgrenzen möchtest, dann such dir eine Bezeichnung dafür, die passt. Und Würfel nicht einfach drei Worte zusammen, die sowohl jede Menge Leute mit dem von dir kritisierten Weltbild außen vorlässt (z.B. frauenfeindliche Ansichten werden nachweislich auch von vielen jungen Männern beliebiger Ethnie vertreten), als auch viele alte, weiße Männer mit gegenläufigem Weltbild beleidigt, die teilweise vieles für die Gleichberechtigung in Deutschland erreicht haben!
Ich stell mich auch nicht hin und spreche zum Beipspiel von "Nazis", wenn ich sämtliche angehörige der Bundeswehr meine. Derartige Wortwahl ist einfach nur falsch und damit untauglich für Diskussionen. Wer sie dauerhaft verwendet drückt damit aus, dass er keine Diskussion will und/oder keine Kenntnisse der zu diskutierenden Sachverhalte hat, sondern nur (rassistische, sexistische) Vorturteile breittritt.
Beispiel §219a Wir sind eine moderne Gesellschaft im Jahr 2021 und leisten uns sowas. Kein Wunder, schließlich werden die Christsozialen überwiegend von älteren konservativen Semestern gewählt.
Siehste: Alte, konservative Personen. Und zusätzlich noch junge, konservative Personen. Und einen erheblichen Anteil am Widerstand gegen eine moderne Abtreibungspolitik haben außerdem noch religiöse Gruppierungen jeglichen Alters und Geschlechts. Aber anstatt den Blick auf all diese Leute, die sich gegen eine individuelle Lebensplanung von gebärfähigen Personen engagieren, zu richten, beleidigst du alle naslang Personen, die alt, weiß und männlich sind.
Der Umgang der AwMs mit Friday for Future - statt sich mit der Thematik auseinanderzusetzen gehen alte weiße Männer auf Greta Thurnberg los, beschimpfen Sie als krank.
Ist das so? Mal abgesehen davon, dass alte Menschen in einer Jugendbewegung zwangsläufig unterrepräsentiert sind:
Alter, weißer Mann engagiert sich für Fridays for Future. (Und nein, der ist kein Einzelfall. Nur ein alter, weißer Mann, der durch sein Engagement für Gleichberechtigung, Umweltschutz und anderen zukunftsorientierten Themen bekannt genug geworden ist, das man darauf verlinken kann.)
... weißen Mannes ... [die] Latinos ... [die] Schwarzen ...
Könntest du bitte mit diesen rassistischen Einteilungen aufhören? Danke.
QUOTE="seahawk, post: 10690524, member: 9216"]Grundsätzlich ist es aber schon etwas anderes ob eine Frau auf eine gendergerechte Sprache oder auf eine gendergerechte Identität verzichten mag, oder ob ihr ein Mann die Wahl absprechen möchte.[/qUOTE]
Ist das so, ja? Wenn Personen weiblichen Geschlechts ungerechte Sprache gegenüber anderen Menschen zu benutzten ist das also okay. Wenn Personen männlichen Geschlechts das gleiche machen, ist es böse? Was soll diese Diskriminierung?? Wir leben in einem Land, in dem jeder ungeachtet seines Geschlechts die gleichen Rechte hat![/b][/b]