Alten Heizkörper als Radiator verwenden

AW: Alten Heizkörper als Radiator verwenden

Dann war die Mischung falsch oder nicht gut genug im Vorfeld vermischt.;) Ich habe noch keinen Motor mit rostigem Kühlsystem gesehen, egal wie alt der war...

Seit wann ist der kühler aus nem Kfz aus Stahlblech?

Das verhält sich anders als wie alu Kupfer etc.
 
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Dann war die Mischung falsch oder nicht gut genug im Vorfeld vermischt.;) Ich habe noch keinen Motor mit rostigem Kühlsystem gesehen, egal wie alt der war...

Weil eben kein Kupfer oder Messing im Kreislauf ist - dagegen zieht Guss, Stahl und Alu den Kürzeren. Aufgabe des Korrosionsschutzes ist es die elektrochemisch unedlen Metalle mit eine künstliche Passivierungschicht aus organischen oder anorganischen Molekühlen zu versehen, die sich ständig aus dem Kühlmittel ergänzt, sobald sich Moleküle der Schicht zersetzt haben oder weggeschwemmt werden. In einem Motorkreislauf gibt es so gut wie keine nennenswerten Korrosionspotentiale. Der Korrosionsschutz hat dort also wenig Arbeit. Ein einem Wakü-Kreislauf mit Kupferkühlern im direkten Wasserkontakt ist das aber anders! Hier hat der Korrosionsschutz tatsächlich den worst case zu bewältigen und das schafft er in der Regel nur in hoher Konzentration und mit sehr häufigem Austausch einigermaßen.

Edit: Abgesehen davon führen sehr hohe Glykolkonzentrationen wie man sie im KFZ-Bereich fährt dazu, dass die Viskosität nicht mehr im Wohlfühlbereich von Wakü-Pumpen liegt. Im Motor erfüllt das Glykol btw neben der Eigenschaft als Lösungsmittel für die Korrosionsinhibitoren, wenigstens eine wichtige Aufgabe: als Frostschutz. In einer Wakü ist diese Funktion überflüssig und die restlichen Eigenschaften leider tendenziell kontraproduktiv. Wenn man wie bei einem Heizkörper-Radiator aber dringend Korrosionsschutz benötigt (ohne ist schon nach wenigen Tagen Rost im Kreislauf), kommt man um hohe Konzentrationen kaum drum herum. Dosiert man aber zu hoch, verschlimmern sich die schädlichen Nebenwirkungen. Deshalb sagte ich ja: Entweder man lebt mit Rost oder man quält seine Pumpe. Ein Rundumsorglospaket gibt´s hier nicht (außer vllt. Edelstahlheizkörper, die ihre dichte Passivierungsschicht selbst mitbringen).
 
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Seit wann ist der kühler aus nem Kfz aus Stahlblech?

Das verhält sich anders als wie alu Kupfer etc.
Kühler sind nicht aus Stahlblech. Die sind meist aus Alu oder ältere aus Kupfer... Allerdings ist der Block oft aus Guss, was auch gut gammelt sobald es nicht geschützt ist.

Weil eben kein Kupfer oder Messing im Kreislauf ist - dagegen zieht Guss, Stahl und Alu den Kürzeren. Aufgabe des Korrosionsschutzes ist es die elektrochemisch unedlen Metalle mit eine künstliche Passivierungschicht aus organischen oder anorganischen Molekühlen zu versehen, die sich ständig aus dem Kühlmittel ergänzt, sobald sich Moleküle der Schicht zersetzt haben oder weggeschwemmt werden. In einem Motorkeislauf gibt es so gut wie keine nennenswerten Korrosionspotentiale. Der Korrosiosnchutz hat daher dort also wenig Arbeit. Ein einem Wakü-Kreislauf mit Kupferkühlern im direkten Wasserkontakt ist das aber anders! Hier hat der Korrosionschutz tatsächlich den worst case zu bewältigen und das schafft er in der Regel nur in hoher Konzentration und mit sehr häufigem Austausch einigermaßen.ö
Seit wann haben Auto Kreisläufe kein Kupfer? Das war bis vor 15 Jahren fast der einzige Werkstoff aus dem Kühler waren.;) Wichtig ist halt das man 60:40 Frostschutz/Wasser mischt und das BEVOR man es reinkippt. Wenn man erst Wasser dann Frostschutz reinkippt kann es passieren das sich Stellen bilden, wo sich das Mittel nie richtig vermischt.
 
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Leute Leute, mal was zu meinem ehemaligen Setup.

Auto Radi ist vom Ford Sierra, VOLLKUPFER ;) CPU und Graka Kühler waren VOLLKUPFER, der AGB mit der Pumpe drin bestand aus Eloxierten ALU ;) Und der Waermetauscher war ein ALU Kühler aus nem BMW E30.

Benutzt hab ich das gute alte G48 von der BASF gemixt im Verhaeltniss 60/40, zwar zur lasten der Kühleistung, dafür hats die Pumpe gut geschmiert und sie war dadurch flüsterleise obwohl sie nem sehr hohen Wiederstand zu überwinden hatte, ich hab in dem Wintersetup 7 Meter ! 8/10er PUR Schlauch verwenden. Das hat 3 jahre gehoben und da war null nix nada mit Korrosion oder nem Elektrolytischen vorgang.
 
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So sollte das auch sein, sonst bräuchte man ja keinen Korrosionsschutz reinzukippen.;)
 
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Seit wann haben Auto Kreisläufe kein Kupfer? Das war bis vor 15 Jahren fast der einzige Werkstoff aus dem Kühler waren.;) Wichtig ist halt das man 60:40 Frostschutz/Wasser mischt und das BEVOR man es reinkippt. Wenn man erst Wasser dann Frostschutz reinkippt kann es passieren das sich Stellen bilden, wo sich das Mittel nie richtig vermischt.

Ein Mischungsverhältnis 60:40 Frostschutz/Wasser ist auf Dauer wie gesagt viel zu viel für ne Wakü-Pumpe ;). Solche hohen Konzentrationen werden aus Frostschutzgründen im Auto verwendet, was aber für eine Wakü irrelevant ist. Gemischt wurde bei mir btw vor dem rein kippen ;), aber das ist bezüglich des eigentlichen Problems ebenfalls irrelevant.
Das Problem besteht darin, dass langfristig Wakü-gängige Konzentrationen zu wenig Korrosionsinhibitoren enthalten, um der Korrosion bei einem Heizkörper-Radiator dauerhaft Einhalt zu gebieten, und Konzentrationen wie man sie im Auto nutzt, sind für Wakü-Pumpen nicht geeignet (zumindest nicht auf Dauer).

@dekay55: Eine verbesserte Schmierwirkung der Pumpenlager wird bereits mit Glykolkonzentrationen im Bereich von 1:20 (Korrosionschutz/Wasser) erreicht. In einem normalen Wakükreislauf (nur Kupfer, Messing, evtl. Nickel) reicht das völlig. Kommt jedoch Alu oder Stahlblech ins Spiel reicht das bei weitem nicht mehr, wenn man Korrosion vermeiden will. Man kann noch guten Gewissens bis 1:10 oder in Extremfällen vllt. noch bis 1:5 gehen, aber darüber hinaus ist die Viskosität so hoch, dass die Pumpenlebensdauer tendenziell leidet. 1:1 oder gar 6:4 (Korrosionschutz/Wasser) ist in einer Wakü einfach nicht empfehlenswert.

Edit: Hinzu kommt btw. noch, dass Hohe Glykolkonzentrationen die Weichmacherauswaschung aus PVC-Schläcuhen deutlich beschleunigen - was ebenfalls nicht im Sinne der meisten Wakü-Nutzer ist.
 
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Die Pumpe sollte keinen Schaden nehmen, weil sie ja nicht blockiert. Die hat dann halt keine so hohe Förderleistung mehr und die Stromaufnahme geht ein bischen hoch. Wenn das bei dekay55 so lange gelaufen hat, dann wird das sicherlich keine Probleme machen. Und wenn man den Kühlerfrostschutz nicht im richtigen Verhältnis verwendet, dann ist es klar das es nicht hinhaut mit dem Korrosionsschutz.;)
 
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Je nach Pumpe kann es bei zu hoher Viskosität des Kühlmediums sogar dazu kommen dass sie recht schnell durchbrennt, weil sie erheblich mehr leisten muss. Ist alles schon vorgekommen. In den Anfangszeiten der Wakü-Szene, haben einige Leute ihre Pumpen auf diese Weise gekillt. Es gab sogar Verrückte die Frostschutzkonzentrat pur verwendeten und ich dann darüber wunderten, dass bereits nach wenigen Minuten Rauchzeichen aus Richtung der Pumpe gesendet wurden ;).
Das richtige Mischungsverhältnis für einen KFZ-Motor ist eben leider nicht das richtige Verhältnis für eine Wakü ;).
 
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Spricht ja nix dagegen ne KFZ Pumpe einzubauen.;) Sind vermutlich auch billiger.
 
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Ok zugegeben das mit dem Weichmacher ist in der tat so, meine PUR Schlaeuche sind schon recht hart geworden, aber nicht brüchig oder spröde, sie sind nur angelaufen. Und wie gesagt das lief jahre so bei mir, aufgegeben hab ich das nur wegen umzug und umrüstung weil ich kein bock mehr hatte auf unhandliche Wakü. Die ganzen Teile bis auf den Radi hab ich auch noch hier rumfliegen.
Um genau zu sein, ich habe 2003 die Wakü gekauft und sie bis 2010 laufen gehabt, anfangs aber nur mit nem Kupferkernkühler und nem Alu Waermetauscher, aber stets mit G48 in diesem Mischungsverhaeltnis. Die scheis Pumpe funktioniert heute noch, obwohl mir damals schon alle gesagt haben das dieser kram nich lang funktionieren kann. Manchmal ist Theorie und Praxis halt doch bisl unterschiedlich.
 
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Und erheblich lauter - besonders passend zum passiven Radiator :D
Schonmal ne Zusatzwasserpumpe für die Heizung ausm KFZ gehört? Wenn man mit dem Ohr da hingeht, ja. Außerdem kann man die ja auch in Schaumstoff packen. Hitze macht der nix, die kann 110°C Wasser pumpen ohne Probleme.
 
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@dekay55: Darf man fragen was das für eine Pumpe war? Ne laute alte Hydor hab ich auch mal als Kühlschmiermittelpumpe an der Fräse verwendet - sie hat trotz der relativ hochviskosen Emulsion etwas länger gelebt als der Alu-Kühlmitteltank, der der Korrosion zum Ofer gefallen ist :D. Einer Laing DDC und vielen anderen echten Wakü-Pumpen kann man so was jedoch nicht zumuten.
Bin bei dem Heizkörperversuch am Ende übrigens mit einem Mischungsverhältnis von ca. 1:8 gefahren, was für die verwendete Laing schon wirklich arg grenzwertig war. Dem Rost war so nicht beizukommen und noch mehr wäre tödlich für die Pumpe gewesen.

Diejenigen die ihre Pumpen damals mit zu hohen Glykolkonzentrationen gehimmelt haben, waren btw auch keine Theoretiker ;). Meine geschilderten Erfahrungen mit gerade noch Wakü-gängigen Konzentrationen stammten ebenfalls aus der leidvollen praktischen Erfahrung. Du hattest mit deiner Pumpen schlicht Glück, und was die Schläuche angeht kannst du dich mit PUR noch glücklich schätzen. Bei den heute fast ausschließlich zum Einsatz kommenden weichen PVC-Schläuchen ist das noch wesentlich heftiger bei so hohen Glykolkonzentrationen. Die Schläuche aus dem Setup mit dem Heizkörper sind btw auch allesamt hinüber gewesen.

Edit:
@TheBadFrag: Hab schon Einiges an Non-Wakü-Pumpen gehört, aber neben der Lautstärke sind auch noch andere Eigenschaften nicht ganz unwichtig für den Wakü-Einsatz. Es hat seine Gründe, warum im Wakü-Bereich trotz vieler Versuche von Bastlern bislang neben der speziell für den Wakü-Einsatz entwickelten Laing DDC Serie, nur Pumpen aus dem Aquarienbereich wirklich große Verbreitung gefunden haben (im Wesentlichen die Eheim 1046 und ihre Derivate). Ansonsten haben lediglich noch die Laing D5-Pumpen als "fachfremde" Wasserbeschleuniger einen gewissen Marktanteil im Wakü-Bereich.
Alles was bereits früher und auch heute noch ab und zu an Pumpen aus anderen Einsatzbereichen getestet wurde und wird, hat bislang in der Waküszene technisch und akustisch kaum positiven Eindruck hinterlassen ;). Darüber hinaus ist Optik noch ein Kriterium, was vielen recht wichtig ist...
 
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Was die Pumpe angeht, da lacht ihr mich gleich aus, früher haben auch alle gelacht und mir gesagt das ding kann nur scheise sein.
Ehrlich gesagt ich kann nicht sagen was für ne Marke und Modell das ist. Das ist ne Pumpe aus nem Komplett set, Und zwar ist es diejenige aus dem Kailon MK 1-1, wird vielen nix sagen die Firma Kailon ist schon lange Pleite :D

Ist ne 12V Wechselstrom ! Pumpe
 
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Also ich habe bis jetzt noch keine KFZ Zusatzwasserpumpe in einer Wasserkühlung gesehen. Optik ist für die Tonne, ganz klar. Aber ansonsten sollte die gut laufen. Muss ja keine Riesenpumpe sein, die nen mörder Durchsatz macht.
 
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Hier mal bilder von der Kailon Pumpe die das all die jahre überstanden hat, es muss eigentlich ne Aquariumpumpe sein, is auf jeden fall ne Tauchpumpe.
Die ablagerungen in der Pumpe sind nich von Korrosion, hab die Bilder eben erst geschossen und es war noch bisl von der 3 jahre alten Süffe drinne gestanden die bisl ausgeflockt ist :D 20140604_230935.jpg 20140604_230954.jpg 20140604_231019.jpg 20140604_231036.jpg
 
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Spricht ja nix dagegen ne KFZ Pumpe einzubauen.;) Sind vermutlich auch billiger.

Du weißt, das die Pumpe im Auto über den Zahnriemen angetrieben wird?
Heißt, du müsstest die Pumpe an einen Elektromotor anschließen.
Die Pumpe selbst ist leise, und neu sind die richtig teuer, glaub selbst eine Pumpe vom Schrottplatz ist nicht sonderlich günstig.
Dazu kommt dann halt noch der Motor, der ein bestimmtes Drehmoment und auch U/Min. bringen muss.

Vielleicht wäre ein leistungsstarke Aquarien- oder Teichpumpe besser geeignet,
wobei die auch nicht zu den leisen Vertretern gehören.
 
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Das hast du grad dem falschen probiert zu erklaeren ;)

Es gibt natürlich auch in Autos Elektrische Wasserpumpen im Kühlkreislauf ! Besonders in Modernen Autos. Problem wird nur eher die Stromversorgung.
Zur not könntest auch einfach ne Dieselpumpe nehmen, wobei ich glaub da wird der druck einfach viel zu hoch sein :ugly:
Und so teuer sind die garnet, du bekommst bereits ab 70€ neue Pumpen ! Aufm Schrottplatz des vertrauens auch für 40-50€

Man sollte dazu sagen, ich bin genauso wie Bad Frag aus der Schrauberfraktion ;)
 
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Das hast du grad dem falschen probiert zu erklaeren ;)

Es gibt natürlich auch in Autos Elektrische Wasserpumpen im Kühlkreislauf ! Besonders in Modernen Autos. Problem wird nur eher die Stromversorgung.
Zur not könntest auch einfach ne Dieselpumpe nehmen, wobei ich glaub da wird der druck einfach viel zu hoch sein :ugly:
Und so teuer sind die garnet, du bekommst bereits ab 70€ neue Pumpen ! Aufm Schrottplatz des vertrauens auch für 40-50€

Man sollte dazu sagen, ich bin genauso wie Bad Frag aus der Schrauberfraktion ;)

Aber wir reden schon von "Wasserpumpen" nicht von "Treibstoffpumpen", davon bin ich jetzt ausgegangen.
Ich sehe gerade, du bekommst die normale "gemeine" Wasserpumpe mittlerweile deutlich günstiger als wie vor 6 Jahren noch.
Zumindest bei der normalen Wasserpumpe ist mir kein Fahrzeug (Auto) bekannt wo das elektrisch betrieben wird.

Aber ich meine bei Rollern und Quads mit Wasserkühlung (Beides unter 125cmm) gibt's teilweise elektrische Wasserpumpen.
 
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