News Als Spiele noch auf Dutzenden Datenträgern kamen: Wer erinnert sich?

PCGH_Thilo

Ältester PCGH-Fan
Eine relativ neue Diskussion auf Reddit zeigt, dass es früher viel Geduld brauchte, um Spiele von CDs, DVDs oder antikeren Datenträgern zu installieren.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Als Spiele noch auf Dutzenden Datenträgern kamen: Wer erinnert sich?

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Dafür muss man gar nicht so tief in die Vergangenheit abtauchen: GTA 5 mit 7 DVDs war für mich der krönende Abschluss dieser Ära. Seitdem hab ich PC Spiele nur noch online geholt, Datenträger wurden kurze Zeit später ja sowieso vollständig eingestellt.
 
Indiana Jones - Fate of Atlantis -- 11 Disks
Amiga 500 - 2 Disk Laufwerke - nun brachte nichts, wenn genau die 11 Disk Schrott war und ich nie das Spiel zu Ende bringen konnte.

Bis dahin war es wirklich trotz zweier Laufwerke ein Discjockey Spiel.
Bei mir war es Ultima 6 aufm C64. Zwar nur 3 Disks, dafür doppelseitig und nur ein Laufwerk. Man durfte ständig Disks wechseln oder drehen, selbst wenn man nur eine Konversation beginnen wollte, wenn ich mich recht entsinne (Populace Disk / Seite). xD
 
Windows 98 hatte ich Gott sei Dank schon auf CD. Allerdings durfte ich Windows 95 Beta damals schon ausprobieren, dank eines Kumpels. Das waren aber auch schon 25 Disketten. Aber damals hatten wir ja noch Zeit :lol:
Habe Windows 98 (erste Version) auf einem Rechner ohne CD-Laufwerk installiert ... 28 Disketten waren das, dauerte ziemlich lange...
 
Ich steh auf alte Schachteln 🙂

Neben den bereits genannten Diskettenstapeln von Indy, Wing Commander & Co. gab es eine zeitlang auch die Besonderheit, dass es Ausgaben mit 3 1/2 und 5 1/4 Zoll Disketten in einer Box gab.

Das gleiche Spiel also zweimal, da nicht jeder Spieler über beide Formate in seinem Rechner verfügte.

Als Beispiel eins meiner Lieblingsadventures, Space Quest 3 von Sierra.
 

Anhänge

  • IMG_9990.jpeg
    IMG_9990.jpeg
    2,5 MB · Aufrufe: 4
Die Anzahl an Disketten war ja nicht das schlimmste sondern eher die Reihenfolge in der man sie einlegen musste. Ich weiß nicht ob mich jetzt meine Erinnerung anlügt, aber ich meine eines der schlimmsten Spiele als Diskjockey war Willy Beamish(Amiga), wo man zum Start mehrfach die Disketten wechseln musste und mache trotzdem wiederholt reinkamen obwohl man noch nicht mal gespielt hatte.
 
Windows 98 hatte ich Gott sei Dank schon auf CD. Allerdings durfte ich Windows 95 Beta damals schon ausprobieren, dank eines Kumpels. Das waren aber auch schon 25 Disketten. Aber damals hatten wir ja noch Zeit :lol:
Ahahaha,

das kenn ich. Ein Freund war im MSDN. Hab über seinen Arbeitgeber die Vorab Versionen von Windows 2000 und Co. bekommen. Emperor- Schlacht um Dune lief darauf zum ersten mal passabel. Also für NT Kernel Verhältnisse.

Ah und als Amiga Jokey hab ich oft genug gewechselt oder die Disketten in eine resetfeste Ramdisk gepackt. Das war schon ein Ding. Allerdings hat mich die Quake Shareware echt gefordert. Doom genauso. Auf einem 486 in jars gesplittet und dann am Amiga installiert. Es war es sowas von wert. Die 52 Mb Quantum der 3000ers war lange genug das verdammte Limit. Bin dann mit einer 80 Mb Apple und einem Iomega Zip drumrumgekommen und konnte endlich wie ich wollte.

Peak blieb dennoch Win95 von Diskette auf ein Hardfile packen. Das hat 5 oder 6 Stunden gedauert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich wirklich vermisse, sind nicht die Datenträger selbst, sondern diese wundervollen Hüllenpackungen, in denen die Spiele kamen – diese liebevoll gestalteten Kartons, Digipaks und Jewel Cases mit ihren atemberaubenden Artworks, die man immer wieder in den Händen hielt und studierte, während man spielte oder wartete! Die Regale waren damals echte Gallerien voller visueller Geschichten, und jedes Spiel erzählte durch sein Design eine eigene Geschichte, bevor man auch nur einen Knopf drückte. Das war eine Zeit, in der digitale Unterhaltung noch haptische Magie hatte – man besaß etwas Greifbares, Wertvolles, das Raum im eigenen Zuhause einnahm und Erinnerungen schuf, die kein Download-Link je ersetzen kann.
 
Was ich wirklich vermisse, sind nicht die Datenträger selbst, sondern diese wundervollen Hüllenpackungen, in denen die Spiele kamen – diese liebevoll gestalteten Kartons, Digipaks und Jewel Cases mit ihren atemberaubenden Artworks, die man immer wieder in den Händen hielt und studierte, während man spielte oder wartete! Die Regale waren damals echte Gallerien voller visueller Geschichten, und jedes Spiel erzählte durch sein Design eine eigene Geschichte, bevor man auch nur einen Knopf drückte. Das war eine Zeit, in der digitale Unterhaltung noch haptische Magie hatte – man besaß etwas Greifbares, Wertvolles, das Raum im eigenen Zuhause einnahm und Erinnerungen schuf, die kein Download-Link je ersetzen kann.
Die Psygnosis Verpackungen hab ich Jahrzehnte lang gehabt. Bin inzwischen auf Instagram bei einem ehemaligen Psygnosis Mitarbeiter in der Freundesliste. Hat mir Spielhallen in London empfohlen und ich bin noch immer ein bisschen starstruck.
 
Kann mich erinnern das man am Amiga 500 (Kopierschutz) nicht alles auff HD installieren konnte was auch echt nervig war. Das dürfte auch einer der Gründe gewsen sein warum meine 44MB HD nie voll wurde :ugly:
Beim PC hatte ich angefangen einfach Dinge zusammenzukopieren; meinte BG1 einfach auf DVD (oder BR?) und gut war.
 
Kann mich erinnern das man am Amiga 500 (Kopierschutz) nicht alles auff HD installieren konnte was auch echt nervig war. Das dürfte auch einer der Gründe gewsen sein warum meine 44MB HD nie voll wurde :ugly:
Beim PC hatte ich angefangen einfach Dinge zusammenzukopieren; meinte BG1 einfach auf DVD (oder BR?) und gut war.
War das diese HDD im Sidecar? Und ja- bei "NDOS" Datenträgern ging das erst spät.
 
Was ich wirklich vermisse, sind nicht die Datenträger selbst, sondern diese wundervollen Hüllenpackungen, in denen die Spiele kamen – diese liebevoll gestalteten Kartons, Digipaks und Jewel Cases mit ihren atemberaubenden Artworks, die man immer wieder in den Händen hielt und studierte, während man spielte oder wartete! Die Regale waren damals echte Gallerien voller visueller Geschichten, und jedes Spiel erzählte durch sein Design eine eigene Geschichte, bevor man auch nur einen Knopf drückte. Das war eine Zeit, in der digitale Unterhaltung noch haptische Magie hatte – man besaß etwas Greifbares, Wertvolles, das Raum im eigenen Zuhause einnahm und Erinnerungen schuf, die kein Download-Link je ersetzen kann.
Genau aus dem Grund sind meine Regale noch genau so :)
 
War das diese HDD im Sidecar? Und ja- bei "NDOS" Datenträgern ging das erst spät.
Ah das mit dem zusammenkopieren. Mit den MSDN Leuten habe ich angefangen Installierte Programme auf CD- ROM zu brennen. Das ging irgendwann recht gut und wir haben so die ersten "portable" Versionen erstellt. Den Vorschlag bei Start einfach Tmp Verzeichnisse anzunehmen hat man auch umgesetzt. Dafür war mal eine meiner Grafiken Grundlage für ein Bild in Windows. Ich kuck mal ob ich das noch finde. Waren Flash basierte Motion graphics. Gradienten die sich beim Mousover leicht verschoben haben. Das hat man aufgegriffen. War genau so wie man das heute von "wir richten alles für sie ein" Hintergrundscreens kennt XD. Dieses leichte fading.
 
Zurück