Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

Ich bezweifle dass so ein Wechselrichter wirklich 100% sauber Wechselspannung generiert. Allein die Spannungstoleranz von 5 Prozent disqualifiziert dieses Modell für reproduzierbare Bedingungen. Auch die Belastungen des Einschaltstrom-Tests könnten zu hoch sein und falsche Ergebnisse provozieren. Eine gute USV sollte präziser sein.
Reproduzierbare != sauber(wobei 100% sauber wohl eh Messbedingungen fernab der Realität beim Endanwender wären).
Die Frage bei den Toleranzen ist ob die über den Betrieb mit einem einzigen Wechselrichter oder über die Schwankungen zwischen mehreren Geräten geht.
Eine USV ist im Endeffekt das Selbe mit einer Batterie und einer Netzspannungsüberwachung dran.
 
Batterien erzeugen aber kein konstante Spannung

Phillip hat schon recht, damit die ergebnisse wirklich reproduzierbar und sauber sind also unbeeinflusst von stör&Fehlerquellen

Also eine Sunmoon ist klasse um vorabzu testen, also tests zu mache ndie unabhängig sind von AC Source und langwierig

die SM5500 und SM8000 ATE sind dafür perfekt, die sm268 zu schwach, die ist okay wenn man ab und zu was macht mit keinen NTs beschäftigt.


Problem ist das ich weiß das eine Samtron (müsste nochmal nachfragen wie die hieß ) oder Fast , reproduzierbar Ripple Fehler erzeugt hat, eine Review seite ist da ziemlich auf die Nase gefallen
 
Eine gute USV sollte präziser sein.

Meine Line Interactiv USV schwankt ganz schön zwischen 210V und 230V, je nach Last, ist eine APC 1400 BX GR, bei einer Online USV dürfte auchnoch die Frequenz ordentlich schwanken. Ich habe mir noch eine APC 1500VA Pro USV als Bastlerware gekauft, ich hoffe das sie dennoch läuft und die Leute einfach nur das Ding nicht verkaufen konnten da es einen NEMA Stecker hat. Wenn nicht dann gibt es hier bald Bilder vom Innenleben einer APC USV (sofern sich APC weigert das Teil zu reparieren).

Reproduzierbare != sauber(wobei 100% sauber wohl eh Messbedingungen fernab der Realität beim Endanwender wären).
Die Frage bei den Toleranzen ist ob die über den Betrieb mit einem einzigen Wechselrichter oder über die Schwankungen zwischen mehreren Geräten geht.
Eine USV ist im Endeffekt das Selbe mit einer Batterie und einer Netzspannungsüberwachung dran.

Einen Wechselrichter oder eine USV zu nehmen ist relativ dämlich, aus dem ganz einfachen Grund da es nur darum geht das Gerät im Grenzbereich zu halten. Der liegt so um 200-240V (niedriger=besser) und 47Hz-53Hz. Deshalb wird da garantiert nicht viel investiert um die Spannung/Frequenz absolut konstant zu halten, es ist ja egal solange sie nicht den vorgegebenen Bereich verlassen. Wichtiger ist da schon die Umschaltzeit, darauf wird recht viel wert gelegt und da kommt der Hersteller auch in teufels Küche wenn er da schlampt.

Wichtig ist das allemal, die Netzfrequenz darf mit quasi 50Hz als konstant angesehen werden, gernauer bekommt man es wohl auch nicht hin. Das Kritische ist die Spannung und da kommt es doch sehr stark an wo man wohnt. Bei meiner alten Bude war die mit 230V +- 0,5V nahezu konstant, in dem Studentenwohnheim indem ich jetzt lebe eiert sie je nach Tageszeit und Wochentag zwischen 230V und 220V hin und her, im Extremfall waren es auch nur 215V und die Blindlasten sind hier auch nicht zu vernachlässigen. Das Problem ist wohl das Werte wie der Einschaltstrom garantiert von der Spannung abhängen und auch die Stützzeit dürfte davon abhängen, wobei mich da interessiert ob es das Ergebnis nicht verfälscht wenn man in einem Wellental statt einem Wellenkamm abschaltet.
 
Wie sieht es eigentlich aus mit der Qualität von Handy /Tablet NT mit USB Anschluss? Hat das Handy wenigstens Glättungskondensatoren, falls das NT minderwertige schwankende Spannung ausgibt?
 
Ok ein gutes Argument für teurere bzw. Zertifizierte Nts. Und was meinst du, wie sieht das mit einigermaßen hochwertigen hochwertigen Powerbanks aus ( in meinem Falle TP Link)? Ich hab hier ein 2 Ampere NT von meinem Blaupunkt Tablet (:ugly: ) und möchte wissen ob ich es damit laden könnte oder ob das keine so gute Idee ist. Weil das Teil macht auf mich keinen so guten Eindruck. Das sieht so aufgebläht aus.
 
Meine Line Interactiv USV schwankt ganz schön zwischen 210V und 230V, je nach Last, ist eine APC 1400 BX GR, bei einer Online USV dürfte auchnoch die Frequenz ordentlich schwanken. Ich habe mir noch eine APC 1500VA Pro USV als Bastlerware gekauft, ich hoffe das sie dennoch läuft und die Leute einfach nur das Ding nicht verkaufen konnten da es einen NEMA Stecker hat. Wenn nicht dann gibt es hier bald Bilder vom Innenleben einer APC USV (sofern sich APC weigert das Teil zu reparieren).



Einen Wechselrichter oder eine USV zu nehmen ist relativ dämlich, aus dem ganz einfachen Grund da es nur darum geht das Gerät im Grenzbereich zu halten. Der liegt so um 200-240V (niedriger=besser) und 47Hz-53Hz. Deshalb wird da garantiert nicht viel investiert um die Spannung/Frequenz absolut konstant zu halten, es ist ja egal solange sie nicht den vorgegebenen Bereich verlassen. Wichtiger ist da schon die Umschaltzeit, darauf wird recht viel wert gelegt und da kommt der Hersteller auch in teufels Küche wenn er da schlampt.

Wichtig ist das allemal, die Netzfrequenz darf mit quasi 50Hz als konstant angesehen werden, gernauer bekommt man es wohl auch nicht hin. Das Kritische ist die Spannung und da kommt es doch sehr stark an wo man wohnt. Bei meiner alten Bude war die mit 230V +- 0,5V nahezu konstant, in dem Studentenwohnheim indem ich jetzt lebe eiert sie je nach Tageszeit und Wochentag zwischen 230V und 220V hin und her, im Extremfall waren es auch nur 215V und die Blindlasten sind hier auch nicht zu vernachlässigen. Das Problem ist wohl das Werte wie der Einschaltstrom garantiert von der Spannung abhängen und auch die Stützzeit dürfte davon abhängen, wobei mich da interessiert ob es das Ergebnis nicht verfälscht wenn man in einem Wellental statt einem Wellenkamm abschaltet.

Dito

ja die Netzspannung ist stark abhängig vom Standort und Uhrzeit, wenn man in der nähe eines umspannwerkswohnt ist diemeist zu hoch aber Top :D

In Industriegebieten dürfte die generell Problematisch sein weil die Störungen die die Maschinen ins Netz senden nicht ohne sind, wenn der Nachbar Bohrmaschine an schmeißt reicht das schon aus XD

Wie sieht es eigentlich aus mit der Qualität von Handy /Tablet NT mit USB Anschluss? Hat das Handy wenigstens Glättungskondensatoren, falls das NT minderwertige schwankende Spannung ausgibt?

ich fand das Video so gut hab es sogar mal in einem Artikel verlinkt

https://www.youtube.com/watch?v=7nTRIxloDcI

Ok ein gutes Argument für teurere bzw. Zertifizierte Nts. Und was meinst du, wie sieht das mit einigermaßen hochwertigen hochwertigen Powerbanks aus ( in meinem Falle TP Link)? Ich hab hier ein 2 Ampere NT von meinem Blaupunkt Tablet (:ugly: ) und möchte wissen ob ich es damit laden könnte oder ob das keine so gute Idee ist. Weil das Teil macht auf mich keinen so guten Eindruck. Das sieht so aufgebläht aus.

Es ist schwer zu sagen wie gut oder schlecht ein NT ist NT unter 75W haben gar keine PFC und ich hab hier schon Netzteile gesehen :ugly:

Aber Robert will diese auch mal vorknöpfen sobald das mit ECOPSU läuft, was aber halt dann auch dauern wird
 
Wie sieht es eigentlich aus mit der Qualität von Handy /Tablet NT mit USB Anschluss? Hat das Handy wenigstens Glättungskondensatoren, falls das NT minderwertige schwankende Spannung ausgibt?
Du hast danach wahrscheinlich 'nen Buck/Boost Converter, so dass es nicht ganz so tragisch ist, wie gut die Eingangsspannung ist.

Allerdings gilt auch hier:
Je mieser die Eingangspannung, desto mehr werden die Komponenten gestresst.


Sowas müsste eigentlich die Funktion einer reproduzierbaren 230V Quelle erfüllen:
https://www.reimo.com/de/82284-sinus_wechselrichter_12_230v_3000w/
Brauchst halt nur nen Batzen 12V Batterien der den Testdurchgang hält.

Prinzipiell ist die Idee gar nicht so dumm. Allerdings würde ich anders denken wollen und das ganze anders implementieren wollen -> Solaranlage aufm Dach.
Aber auch dann ist man zeitlich schon sehr beschränkt. Wenn die Anlage nicht genug Saft liefert, um das ganze Testsetup zu versorgen, schaut man dumm aus der Wäsche...

Aber egal, was man macht, letztendlich läufts doch auf eine AC-Last raus.

Man könnte sich natürlich auch selbst was basteln....
Allerdings ist hier wieder das Problem die Präzision und halt auch ein sauberes Sinus Signal raus zu bekommen...

Egal wie du es drehst und wendest, mal eben kann man leider sowas nicht kaufen...
Und selbst wenn, dann ist das Problem die Toleranz...

Bei einer AC-Soruce hast das Problem nicht, da sie eben genau für diesen Einsatzweck gebaut wurde...
Eine USV wird gebaut, um überhaupt die Geräte, die dranhängen kurzzeitig(!!) am Leben zu halten, damit man das, was man macht, noch abspeichern kann und den Rechner in Ruhe runterfahren. DAS ist der einzige Sinn und Grund für eine USV.
Da ists dann auch reichlich egal, ob die Spannung dann zwischen 210VAC und 240VAC schwankt.
Dazu: Die meisten (billigen) USVs schmeißen eine Rechteckspannung raus. Das mag nicht jedes Netzteil usw...
 
Ich lenke nur sehr ungern vom Thema ab, aber: Ich suche erneut ein Netzteil für ein AM1-System. Dabei ist mir der Formfaktor ziemlich egal, ein leiser Betrieb (alle anderen Komponenten sind ohne beweglichen Bauteile) ist aber sehr wünschenswert. Preislich nicht all zu teuer :)
 
Weils keine Mag-Amp Indy Netzteile mehr gibt ;)
Du hast also die Wahl zwischen DC-DC und Gruppenreguliert.

Und das ist bei modernen Systemen einfach mal richtig schlecht, da sich die CPU z.T. ganz abschalten kann...
Und auch bei voller Last hast eigentlich ~95-99% der Last auf der +12V Leitung...

Sprich: üble Querbelastungen sind schon relativ normal.


Oh btw:
Habt ihr mal in meinen Innereien Thread geschaut? :wall::wall:
 
schau dir das Design noch mal GENAU an, denk mal scharf nach und überlege mal, welche 500W Netzteile es sonst noch so gab, mit Gold oder Platin Zertifikat, die so ähnlich ausschauten.

Kleiner Tip: diese Plattform wird in modifizierter Form von einem sehr bekannten und beliebten High End Netzteil verwendet. Und Seasonic ist es nicht. Auch Super Flower nicht.
 
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