Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

Hab mal ne Frage für nen kleinen Billig-Netzteile von ebay Test.
Wo bekomm ich denn sehr günstig Hardware her?
Kann ja ruhig uraltes Zeug sein, nur muss es ordentlich Strom schlucken.

Ich will da net viel Geld reinstecken, wenn das Zeug mir eh kaputt gehen kann/wird.
Hast du mal überlegt, dir einen Widerstands-Lasttester zu bauen?

Die Teile sollten richtig robust sein, wenn du sie ordentlich dimensionierst...


Wie kommt das?
Ergibt für mich gerade nicht viel sinn, wieso es bei 1-2 Stunden schädlicher ist als bei 8+
Natürlich macht das Sinn. Beschäftige doch ein wenig mit Elektronik, insbesondere solchen Dingen wie Einschaltströmen und ähnlichem.

Kurz: Komponenten gehen in der Regel beim 'strom draufgeben' bzw einschalten drauf, eben weil das die Komponenten am stärksten belastet.

Entsprechend ist es ratsam, den Strom nur dann zu trennen, wenn man längere Zeit den PC nicht nutzt. Denn nur dann kann man wirklich die Lebensdauer der Komponenten verlängern!
Ansonsten machts aber kaum Sinn, ein moderner PC verbraucht mit einem modernen Netzteil so gut wie nix. Das sind unter einem Watt.

Der einzige Grund, das vom Strom zu trennen ist den +5VSB Kondensator zu schonen. Und das kannst nur, wennst ihn länger vom Strom nimmst, sonst hast den Gegenteiligen Effekt.
 
Natürlich macht das Sinn. Beschäftige doch ein wenig mit Elektronik, insbesondere solchen Dingen wie Einschaltströmen und ähnlichem.

Kurz: Komponenten gehen in der Regel beim 'strom draufgeben' bzw einschalten drauf, eben weil das die Komponenten am stärksten belastet.

Entsprechend ist es ratsam, den Strom nur dann zu trennen, wenn man längere Zeit den PC nicht nutzt. Denn nur dann kann man wirklich die Lebensdauer der Komponenten verlängern!
Ansonsten machts aber kaum Sinn, ein moderner PC verbraucht mit einem modernen Netzteil so gut wie nix. Das sind unter einem Watt.

Der einzige Grund, das vom Strom zu trennen ist den +5VSB Kondensator zu schonen. Und das kannst nur, wennst ihn länger vom Strom nimmst, sonst hast den Gegenteiligen Effekt.
Muss ich mir Sorgen machen, wenn ich alle meine Komponenten (3 Bildschirme, AVR, Subwoofer, NT (Seasonic X-850), PS1) rund 12 mal die Woche vom Strom trenne? Jeweils für mindestens 8 Stunden (über Nacht und während ich auf der Arbeit bin) mithilfe einer Mehrfachsteckdose mit Kippschalter.

Einschaltstrom ist mir bekannt. Das er aber solch einen grossen einfluss auf die Lebensdauer haben kann, war mir bisher unbekannt. Ich beschäftige mich auch nur Hobbymässig mir Strom, gerade von microelektronik und den Wechselwirkungen einzelner Komponenten habe ich noch recht wenig ahnung. Elektrik selber passt, dort habe ich etwas Ahnung.

Ich weiss auch das unsere Alte hütte mit dem einschaltstrom leicht überfordert ist, wenn ich alles einschalte, flackern im ganzen haus kurz die lichter:ugly:
 
ist leider meist relativ unspektakulär :D so ein NT tot
Kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen...

Ich habe schon genug Leistungshalbleiter gesprengt (Rekord waren gute 3m Flugweite der Splitter :ugly: Das war eine IRFP460 Halbbrücke, mit 10.000µF Glättung davor und 320V Brückenspannung. Beim Shot-Through gings entspürechend ab), und einmal einen winzigen Elko aus Versehen verpolt, das hat eigentlich immer viel Lärm, Rach und Gestank verursacht^^
 
Mir ist mal ein Sharkoon SHA350M mit zweimal Blitz und dreimal Knall nach 3 Sekunden abgelebt. Abgesehen davon habe ich keine spektakulären Ergebnisse vorzuweisen.
 
jo verpollen eines Elkos ist viel spektakulärer :D

Schau mal was passiert wenn du ein altes NT mit 120/240Volt schalter hast und die falsche Spannung einstellst dürfte das höhste der gefühle sein
 
^^

Ich glaube kaum, dass das den Knall übertönen kann, den meine Tesla damals produziert hat... 10.000uF bei 320V über einen 600V 20A FET und eine 600V 10A Diode (die durchgebrannt ist und damit den Shot-Through ausgelöst hat) in Sperrichtung kurzzuschließen, während das ganze Konstrukt noch direkt nach einem Brückengleichrichter am Netz hängt.

*******, bin ich damals erschrocken. Vor allem, weil die Tesla da bereits mehr als 1 Stunde Betrieb hinter sich hatte. Da dachte ich, die sei inzwischen stabil einsatzfähig...
 
Bei Grafikkarten würde sich eine GTX 260 anbieten, die gibts schon für 20 Euro. Alternativ eine GTX480 für ca. 70 Euro.
Bei den CPUs würde ich nach einem Intel Q6600 aufwärts schauen, bei AMD würden sich alte Sockel AM2+ Phenoms mit hoher TDP anbieten.
Daran hatte ich auch schon gedacht ;)
alte P4 EE müssten auch gehen, bei Grakas empfehlen sich die Radeon 2900 da kann man bestimmt billig was bei ebay schießen, alternative Geforce 8800 GTX aber die zählen ja schon zu Liebhaber Stücken :ugly:
ich würde im Marktplatz schauen
CPU
alte pheonem, die C2Q oder C2D Extreme P4 EE, A64...
GPU
8800, 2900, HD4870, PS eine HD 4850 müsste sich auch ganz gut clocken lassen und ist spott billlig davon zwei für 10€ Pros stück und jedes billig NT platzt
Ne 4850 müsste ich sogar noch in nem alten Rechner da haben, der kann auch ne 8600GT haben, die noch hier rumfliegt :D
Die alten AMD's sind n gutes Stichwort. Hab die Tage ein x4 9950 für 30€ gesehen.. mal gucken, obs den noch gibt.

Hast du mal überlegt, dir einen Widerstands-Lasttester zu bauen?
Die Teile sollten richtig robust sein, wenn du sie ordentlich dimensionierst...
Daran hab ich noch nicht gedacht.
Die Idee ist gut, nur mein handwerkliches Geschick leider das Gegenteil.

Ich schreibe gerade selbst an einem Test von 7 Billig-Netzteilen. Natürlich wie immer mit Messungen an der Chroma 8000 ATS.;)
Super zu hören :D
Ich werd, laut derzeitiger Planung, das ein oder andere No-Name Netzteil / Linkworld / MS-Tech & Co. von Ebay bekommen.
Das beste der besten :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Widerstands-Lasttester?
Für nen Laien hab ich vielleicht etwas Ahnung von Netzteilen und Elektronik, davon Habe ich aber noch nie was gehört. Google spuckt nur diese Seite aus...
 
zum Beispiel sowas

Kurz:
Du baust einen Kasten, packst dort Lastwiderstände zum Beispiel sowas zusammen und nutzt das für Netzteile.
Der Widerstand dient nur als Beispiel, war nicht speziell für diesen Fall rausgesucht!

Ev. machts auch mehr Sinn, kleinere Widerstände zu nehmen, da billiger...

Widerstand müsst man sich dann auch ausrechnen. U = R*I. zum Beispiel für 10A bei 5V müsst man 0,5Ohm haben...
 
Ich glaube, vom P/L Verhältnis her sollten 11 oder 13W Widerstände (die stärksten mjt Keramikgehäuse) fast billiger sein.
Die Widerstände selbst sind teurer, aber dafür brauchen die - im Gegensatz zu diesen Aludingern - keinen riesigen Kühlkörper. Ihnen genügt eine leichte Belüftung (Kamineffekt nutzen, eventuell einige 120mm Fans zu Hilfe einbauen).

Und am Besten Reichelt und Völkner vergleichen, falls du da rankommst (Student?) auch RS Components, je nach dem, welcher Shop am Billigsten ist.
Die Dimensionierung ist nicht so schwer, und das Bauen ist total einfach ;)
 
Hab aktuell noch etwas bedenken wegen unserem alten Stromnetz. Das hat schon über 40 Jahre auf dem Buckel und ist nicht mehr das beste.
 
^^

Ich glaube kaum, dass das den Knall übertönen kann, den meine Tesla damals produziert hat... 10.000uF bei 320V über einen 600V 20A FET und eine 600V 10A Diode (die durchgebrannt ist und damit den Shot-Through ausgelöst hat) in Sperrichtung kurzzuschließen, während das ganze Konstrukt noch direkt nach einem Brückengleichrichter am Netz hängt.

*******, bin ich damals erschrocken. Vor allem, weil die Tesla da bereits mehr als 1 Stunde Betrieb hinter sich hatte. Da dachte ich, die sei inzwischen stabil einsatzfähig...

Auch nicht schlecht :P kann ich aber noch über...
Im Labor steht unser schönstes Spielzeug:
Eine stossstromanlage 0 - 100kA
Einmal für die kurvenform 8/20, ein mal für 10/350.
Das ganze läuft mit 14 dicken 150kV Kondensatoren und fetten spulen.
Die 8/20 Schüsse laufen relativ leise ab (Kategorie chinaböller).
Wird allerdings die andere kurvenform geschossen realisiert man das über ein crowbar funkenstrecke durch die der gesamte Strom fließt.. Das geht dann beim höchsten Strom den wir können in die Richtung Handgranate :D gepaart mit einer schönen Druckwelle die man auch noch hinter einer 6mm dicken macrolonscheibe spürt :D
Diese und letzte Woche war das Teil die ganze zeit in Betrieb Weil im Labor netzteiltests gelaufen sind (mal nebenbei gesagt für einen sehr bekannten Netzteil hersteller)

Ansonsten den dicksten versehentlich produzierten knall der mir passiert ist war eine vergessene Messleitung an einer igbt Brücke. Durch die hohe Frequenz hat die Induktivität der Leitung ausgereicht um die Brücke zu killen.. Die hat sich dann in einem dicken rauchpilz in Wohlgefallen aufgelöst :D
 
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