Sinusspass
Volt-Modder(in)
Schade nur, dass bis zum Kühlerboden von kurzen Spitzen meist sowieso nichts mehr zu sehen ist. Und da die Verdampfung ohnehin nur besser funktioniert, wenn die Temperatur in der Heatpipe ansteigt (sonst tut sich da gar nicht mehr als vor der Spitze) und man unter Wasser noch eine ganze Weile kühle Flüssigkeit bekommt, hat sich der Vorteil auch erledigt.Heat Pipes, bzw. deren Medium, können Wärme schnell abführen, sind also bei kurzen Spitzen besser als Wasser (Gas <-> Wasser Wechsel). Bei längerer Belastung ist Wasser aufgrund der höheren Kapazität besser.
Das hat mit der vorhandenen Wassermenge mal so gar nichts zu tun. Entscheidend ist nur, wie gut die Wakü die Wärme abgeben kann. Ja, Wasser hat eine Wärmekapazität und verzögert so ein Aufheizen. Mehr Wasser = mehr Verzögerung. Aber solange die Wärmemenge, die im Wasser landet, und die Wärmemenge, die wieder abgeführt wird, nicht ganz genau gleich ist, ändert sich was bei der Wassertemperatur. Der Vorteil des custom Loops ist schlicht, dass man weit mehr Radifläche zur Verfügung haben kann und somit die Wärme auch leichter vom Wasser an die Luft bekommt. Mit der Wassermenge im Kreislauf hat das bei normalen Wassermengen erst mal nichts zu tun. Wenn ich jetzt ne 1000l Regentonne hinstelle, dann ist die Verzögerung so groß, dass man einen Vorteil daraus zieht. Bei normalen Kreisläufen mit allenfalls 3, oder lass es meinetwegen sogar 10l Flüssigkeit sein, verzögert die Wassermenge nicht viel. Das kann man sogar ausrechnen.Da man in einem PC öfter länger am Stück die Komponenten belastet, ist somit mehr Kapazität besser. Deshalb ist auch eine custom loop hier "besser" als eine AiO, da einfach mehr Wasser zur Verfügung steht und die Kühlung dies über einen längeren Zeitraum abführen kann.
Eben. Die Radiatorfläche, nicht die Wassermenge, entscheidet.Kombiniert mit einer großen Radiatorfläche geht dies meist leise.
Und ist immer noch kühler als das Wasser.Sobald der Radiator aber im Inneren des Gehäuses seine Wärme an die Luft überträgt (Luft-Wasser Tauscher), wird die Luft im Gehäuse erwärmt.
Nö. Die wassergekühlten Komponenten scheren sich kein bisschen um die Luft im Case. Nur die Sekundärkomponenten laufen dann vielleicht bisschen wärmer, na und?Ergo erwärmen sich alle Komponenten (CPU, Mainboard, Wandler, GPU, RAM, Festplatten, ...) durch die Abwärme des Radiators.
Genau wie das Kühlwasser. Deshalb sind die Komponenten ja wärmer.Im Sommer sind die Temperaturen der zu kühlenden Komponenten höher als im Winter wenn man die Drehzahl/Pumpe gleich lässt, oder?![]()
Wieso denn, mehr Fläche schadet nicht. Der Vorteil mag nicht so groß sein, aber unterschätz mal nicht die zusätzliche Fläche. Rechnerisch wäre das wieder ein 2/3 Mora dazu, der natürlich weniger wirksam arbeitet, aber er arbeitet.Wenn man schon die Möglichkeit eines externen Radiators hat, sollte man doch alle Internen aussortieren. Ein 360er MoRa sollte alles leise abführen können was man sich normal in den PC packt.


