Der sogenannte Waffenstillstand scheint ja nicht lange gehalten zu haben bzw. von einigen Akteuren nicht gewollt zu sein:
taz.de
Die kriegsführenden Parteien sollten sich schon einig sein, was Gegenstand der Vereinbarung ist, die Aussagen aus Pakistan - als Initiatoren des "Deals" - sind da deutlich.
Der Iran ist zurzeit nicht nachhaltig geschwächt, in der jetzigen Intensität wird er seine Angriffe noch für Wochen oder gar Monate aufrecht erhalten können und so dafür sorgen, dass die Region nicht zur Ruhe kommt. Es braucht für dieses Szenario keine großen Angriffe, eine permanente Bedrohung und gelegentlich einige Treffer auf Ziele in den Anrainerstaaten genügen.
Zudem hatte die iranische Luftabwehr in den letzten Tagen einige kleinere Erfolge, es bleibt abzuwarten, ob es sich um lucky punches handelt oder ob da mehr - neue Systeme aus Eigenentwicklung oder Import - dran ist. Einsätze im iranischen Luftraum könnten also riskanter werden.
Die trumpelige Rethorik, man werde die gesamte Zivilisation des Irans auslöschen, spielt dem dortigen Regime in die Hände, entlarvt sie doch das Narrative von der "Befreiung" als hohle Phrasen, da die oppositionellen Kräfte des Irans sich selbst auch als Bestandteil dieser Zivilisation sehen dürften.
Das iranische Regime hat die Gelegenheit genutzt und die Straße von Hormus unter seine Kontrolle gebracht, ob es diese jemals wieder und wenn ja, zu welchem Preis, abgibt, ist offen. Und ob das Regime jetzt nicht erst recht nach der Atomwaffe greift, da die Fatwa gegen eben diese - wie effektiv man sie auch bewerten mag - mit Chamenei gestorben ist und die Position der Befürworter einer atomaren Bewaffnung dadurch eher bestärkt werden, bleibt auch noch abzuwarten.
blogs.timesofisrael.com
Die Konsequenzen den Angriffs waren absehbar und in Kreisen der Analysten auch wohl bekannt und trotzdem hat sich Trump dazu entschieden und alle Ziele bisher verfehlt. Region destabilisiert, Straße von Hormus an das iranische Regime verloren, welches fester im Sattel sitzt als noch im Januar. Ein Ende ist nicht in Sicht und momentan stehen Iran und indirekt auch Russland in guten Positionen da...
Krieg im Libanon: „Mit voller Härte ohne Unterbrechung“
Israelische Angriffe im Libanon töten in kürzester Zeit über 250 Menschen. Die Angriffe betreffen auch bislang verschont gebliebene Gebiete des Landes.
Die kriegsführenden Parteien sollten sich schon einig sein, was Gegenstand der Vereinbarung ist, die Aussagen aus Pakistan - als Initiatoren des "Deals" - sind da deutlich.
Der Iran ist zurzeit nicht nachhaltig geschwächt, in der jetzigen Intensität wird er seine Angriffe noch für Wochen oder gar Monate aufrecht erhalten können und so dafür sorgen, dass die Region nicht zur Ruhe kommt. Es braucht für dieses Szenario keine großen Angriffe, eine permanente Bedrohung und gelegentlich einige Treffer auf Ziele in den Anrainerstaaten genügen.
Zudem hatte die iranische Luftabwehr in den letzten Tagen einige kleinere Erfolge, es bleibt abzuwarten, ob es sich um lucky punches handelt oder ob da mehr - neue Systeme aus Eigenentwicklung oder Import - dran ist. Einsätze im iranischen Luftraum könnten also riskanter werden.
Die trumpelige Rethorik, man werde die gesamte Zivilisation des Irans auslöschen, spielt dem dortigen Regime in die Hände, entlarvt sie doch das Narrative von der "Befreiung" als hohle Phrasen, da die oppositionellen Kräfte des Irans sich selbst auch als Bestandteil dieser Zivilisation sehen dürften.
Das iranische Regime hat die Gelegenheit genutzt und die Straße von Hormus unter seine Kontrolle gebracht, ob es diese jemals wieder und wenn ja, zu welchem Preis, abgibt, ist offen. Und ob das Regime jetzt nicht erst recht nach der Atomwaffe greift, da die Fatwa gegen eben diese - wie effektiv man sie auch bewerten mag - mit Chamenei gestorben ist und die Position der Befürworter einer atomaren Bewaffnung dadurch eher bestärkt werden, bleibt auch noch abzuwarten.
The Blogs: After the Fatwa: Iran’s Path to the Nuclear Weapon
From the blog of Sara Ghavimi at The Times of Israel
Die Konsequenzen den Angriffs waren absehbar und in Kreisen der Analysten auch wohl bekannt und trotzdem hat sich Trump dazu entschieden und alle Ziele bisher verfehlt. Region destabilisiert, Straße von Hormus an das iranische Regime verloren, welches fester im Sattel sitzt als noch im Januar. Ein Ende ist nicht in Sicht und momentan stehen Iran und indirekt auch Russland in guten Positionen da...

