Akku-Entwicklung bei Elektroautos und Vergleiche mit Verbrennungsmotoren

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Du willst also viel Leistung die sofort da ist, um anderen Leuten noch schnell davor ziehen können und sie dadurch zu behindern?
 
Darum geht es nicht, ich bin einfach kein Freund von Frontantrieb, mir wäre auch Heckantrieb lieber als Frontantrieb, aber das bietet soweit ich weiß nur der Smart oder Twingo in der Kleinstwagenklasse, ich kenne aber keinen Klein-/Kompaktwagen mit Heckantrieb mehr und hatte gehofft, daß durch den E-Antrieb wieder mehr Fahrzeuge mit Heckantrieb oder noch besser gleich mit Allradantrieb kommen.

Honda e

Beim Heckantrieb hat man halt den Vorteil, keine Antriebseinflüsse auf der gelenkten Achse zu haben und dadurch ein besseres Fahrverhalten in vielen Situationen, außerdem bekommt man die Leistung mit Heckantrieb oft besser auf die Straße.
Dafür kann der Heckantrieb aber auch gefährlicher sein, wenn es rutschig wird und das Auto anfängt zu übersteuern, daß sollte heute aber eigentlich mit Hilfe der elektronischen Systeme vermieden werden, Tranktionskontrolle und ESP können auch einen Hecktriebler wesentlich sicherer im Grenzbereich machen.

Ich sagte bereits, was ich arbeite? Aber danke, dass du mir das erklärst. Ist zwar mit den Antriebseinflüssen in der Lenkung heutzutage kein sehr großes Thema mehr - sprich der normale Fahrer merkt da nix, aber der Rest sind Binsenweisheiten.
Desto mehr Leistung man auf die Straße bekommt, desto mehr Reserven hat man halt, sei es beim Überholen, oder von der Ampel weg, oder beim Auffahren auf die Autobahn, das hat eigentlich dann nur Vorteile und kann sogar mehr Sicherheit bedeuten.

Wie genau erhöht es die Sicherheit an der Ampel, wenn man schneller weg kommt?

Der Traktionsvorteil beim Heckantrieb oder auch Allrad spielt beim Überholen und beim Beschleunigen auf die Autobahn keine Rolle (es sei denn du hast ein seeeehr starkes Auto)!

Die Gegenüberstellung ist interessant, die Kurven sind etwas undurchsichtig, beide unterschiedliche beschriftet, was den Vergleich erschwert, außerdem sehe ich da keine Legende, in der die Beschriftungen mal erklärt werden.
Im Grunde war mir aber klar, daß der E-Motor sein Drehmoment viel früher aufbaut und ab Leerlauf schon richtig viel davon an die Räder bringt, wohingegen eigentlich jeder Verbrennungsmotor erst eine gewisse Drehzahl braucht um seine Leistung auch ausspielen zu können.

Das sind qualitative Kurven, die einen typischen Verlauf aufzeigen. Für was brauchts da ne Beschriftung? P, M und n sind doch wohl selbsterklärend... Wobei mir einiges klar wird, wenn du Schwierigkeiten hast sowas zu interpretieren erklärt das einiges.

Aber wenn du dir mal die Leistungskurven ansiehst, dann kannst du erkennen, dass der E-Motor seine max Leistung in einem sehr breiten Drehzahlband abrufen kann und nicht nur an einem bestimmten Punkt. Aber wenn du dir mal die Leistungskurven ansiehst, dann kannst du erkennen, dass der E-Motor seine max Leistung in einem sehr breiten Drehzahlband abrufen kann und nicht nur an einem bestimmten Punkt. Das ist sehr entscheidend und in Verbindung mit dem unmittelbaren Ansprechverhalten eines E Motors die Antwort auf deine Frage.
 
mir wäre auch Heckantrieb lieber als Frontantrieb, aber das bietet soweit ich weiß nur der Smart oder Twingo in der Kleinstwagenklasse, ich kenne aber keinen Klein-/Kompaktwagen mit Heckantrieb mehr
Honda e - das perfekte rollende Wohnzimmer für die City. Leider zu teuer

Die Gegenüberstellung ist interessant, die Kurven sind etwas undurchsichtig, beide unterschiedliche beschriftet, was den Vergleich erschwert, außerdem sehe ich da keine Legende, in der die Beschriftungen mal erklärt werden.
Die Diagramme sind eindeutig. Wenn du damit nicht klar kommst, fehlt dir leider grundlegendes Basic Know How


edit: Haha @Zappaesk , 2 Dumme 1 Gedanke :D
 
Du willst also viel Leistung die sofort da ist, um anderen Leuten noch schnell davor ziehen können und sie dadurch zu behindern?

Das hast du nicht richtig verstanden, behindern würde ich den jenigen, wenn ich mit zu wenig Beschleunigung vor ihm zu dicht reinziehe, bei sehr viel Leistung kann ich das auch tun, wenn er meint voll mitbeschleunigen zu müssen und dann irgendwann ins Lenkrad beißt, weil ich ohne ihn zum Gaswegnehmen oder gar bremsen zu zwingen entspannt vor ihm einfädeln kann. :D

Ich sagte bereits, was ich arbeite? Aber danke, dass du mir das erklärst. Ist zwar mit den Antriebseinflüssen in der Lenkung heutzutage kein sehr großes Thema mehr - sprich der normale Fahrer merkt da nix, aber der Rest sind Binsenweisheiten.

Klar ist die Technik da deutlich voran geschritten, aber in bestimmten Situationen wird sich der Frontantriebscharakter nicht ganz verstecken lassen, der Ford Fiesta ST (MK8) mit mechanischem Vorderachsdifferential macht allerdings vor, wie genial ein Fahrverhalten trotz Frontantrieb heute sein kann und daß auch der Heckantrieb nicht unbedingt auf der Rennstrecke immer von Vorteil ist.
Der Fiesta ST ist da aber sicherlich eine Ausnahmeerscheinung in der Hinsicht Fahrdynamik und Frontantrieb.

Wie genau erhöht es die Sicherheit an der Ampel, wenn man schneller weg kommt?

Aus Gefahrensituationen schnell raus kommen ist immer ein Vorteil, zumindest fährt mir dann beim Beschleunigen niemand hinten drauf. ;-)
Nein, im ernst, wenn man schnell weg kommt als erster an der Ampel hat man meist freie Fahrt, kann die Spuren besser wechseln ohne jemand auch nur im geringsten zu behindern.
Außerdem hat man beim Linksabbiegen Vorteile, wenn man schnell die Kreuzung verlassen kann, da würde Allrad auch Vorteile bringen, wie auch an der Ampel, zwingend nötig ist das aber natürlich nicht.


Insgesamt gefällt mir der Corsa-E von den Elektroautos, die ich bisher gesehen habe am besten und wäre durchaus eine Alternative für mich zum Verbrenner, ich sehe momentan folgende Vorteile:

* Erstmal keine KFZ-Steuer, das spart in 8 Jahren auch etwa 1200 € z.B. zum Fiesta ST.
* Weniger Wartungsaufwand und weniger Kosten jährlich in der Werkstatt (weil kein Ölwechsel, Dichtungswechsel, keine Zahnriemen-/Steuerkettenproblematik usw..).
* In meinem Fall etwa 400-450 € weniger Versicherungskosten pro Jahr (für Vollkasko+Teilkasko+Haftpflicht).
* Sehr gute Serienausstattung und für rund 19 tausend € neu zu haben, dank Umweltprämien und Rabatte, also vielleicht sogar noch ein wenig günstiger als ein neuer Fiesta ST oder erstrecht Polo GTI.
* Wahrscheinlich weniger Anfälligkeit am Getriebe, weil das beim E-Antrieb hoffentlich wesentlich simpler aufgebaut ist als das DSG bei VW oder das 6-Gang-Handschaltgetriebe mit Kupplung beim Fiesta ST.
* Etwas niedrigere Fahrkosten pro km.
* Auch meinerseits keine Bedenken bezüglich der Notwendigkeit den Motor regelmäßig warm zu fahren und nicht halbwarm wieder abzustellen,
* außerdem nicht der hohe Kurzstreckenverbrauch von Benzinern in der Warmlaufphase.
* Kein Warmfahren oder Einfahren des neuen Motors nötig.
* Bequemes Vorheizen oder Vorkühlen über Handy-App.
* Vermutlich darf man auch bei Smog in die Innenstädte fahren und parkt hier und da wohl sogar noch umsonst?

Nachteile vom E-Antrieb gegenüber den 200 PS Hothatches:

* Deutlich niedrigere Vmax,
* im höheren Geschwindigkeitsbereich eine schlechtere Beschleunigung,
* längere Standzeiten fürs Aufladen gegenüber dem Tanken,
* schlechtere Reichweite.
* Begrenzte Akku Lebensdauer und horrender Austauschpreis (aus heutiger Sicht)

Hab ich was vergessen?
Die Diagramme sind eindeutig. Wenn du damit nicht klar kommst, fehlt dir leider grundlegendes Basic Know How

Ich kenne das anders, einfach sinnvoller beschriftet, indem an der einen Achse Drehmoment und Leistung steht, an der anderen Achse die Drehzahl, dann gibt es eine Kurve fürs Drehmoment und eine für die Leistung, so wäre es verständlich beschriftet, auch wenn die verlinkten Diagramme vermutlich nichts anderes zeigen, nur die Abkürzungen bei der Beschriftung und die fehlende Legende um sicher zu gehen, alles richtig zu verstehen nerven da halt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich hab gerade diese Seite gefunden:

Einerseits sehr erfreulich, wieviele Ladesäulen es schon gibt, selbst auf dem Land, andererseits schockieren mich teils die Preise, ist ja anscheinend schon schwer was unter 40 Cent pro KW/h zu finden und dann kommen noch Parkgebühren dazu! :ugly:
Bei IONITY hab ich sogar Preise von um die 80(!) Cent pro KW/h gefunden, da kann man ja gleich einen V8-Benziner nehmen... :fresse:

Wenn ich nicht falsch gerechnet habe, bei rund 40 Cent pro KW/h + Minutenpreise fürs Parken komme ich mit dem Opel Corsa-E bei Autobahnfahrten von mehreren hundert km auch nicht wirklich günstiger weg als mit dem Ford Fiesta ST Ecoboost 1.5?
 
Das hast du nicht richtig verstanden, behindern würde ich den jenigen, wenn ich mit zu wenig Beschleunigung vor ihm zu dicht reinziehe, bei sehr viel Leistung kann ich das auch tun, wenn er meint voll mitbeschleunigen zu müssen und dann irgendwann ins Lenkrad beißt, weil ich ohne ihn zum Gaswegnehmen oder gar bremsen zu zwingen entspannt vor ihm einfädeln kann. :D
Du weißt schon dass es die Möglichkeit gibt jemanden einfach vorbei zu lassen?
Vor allem da du ewig kein Auto mehr gefahren bist.
 
Bezgl der Ladekosten, einfach Preise der Anbieter vergleichen. Ich Zahl in halb Europa 28cent für Wechselstrom und 38cent fürs Schnellladen.

Einfach Preise vergleichen, schaffst du nicht mal das selber?! Erbärmlich!
 
und 38cent fürs Schnellladen.
Das ist recht günstig. Ich hab bisher nur 1x schnell geladen, einfach um zu sehen, wie schnell das so geht und musste 72 Cent bezahlen.
So schnell war das Laden dann aber auch nicht und daher reichen mir die 22kW Lader.

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Du weißt schon dass es die Möglichkeit gibt jemanden einfach vorbei zu lassen?

Das ist auch nicht immer der beste Weg, dann fangen sie hinter einem an zu hupen, weil man dann deutlich unter 50 sackt und die andere Spur läßt einen mit Pech trotzdem nicht rein, auch nicht die dahinter fahrenden Autos, alles schon erlebt.
Bist du mal in Berlin Auto gefahren? :fresse:
Ich erinnere mich heute noch an die Fahrschule, mein Fahrlehrer brachte mir das so bei, wenn ich 50 fahre und die Spur wechseln möchte, geb ich Gas und schaue dabei ob frei ist, auch Schulterblick, dadurch habe ich bessere Chancen rüber zu kommen als wenn ich das mit stur Tempo 50 oder gar noch weniger versuche.

Bezgl der Ladekosten, einfach Preise der Anbieter vergleichen. Ich Zahl in halb Europa 28cent für Wechselstrom und 38cent fürs Schnellladen.

Also hab ich die Auswahl zwischen Wechselstrom und Gleichstrom tanken auch bei jedem Opel Corsa-E-Modell auch schon in der Grundausstattung?
Macht es für den Akku einen Unterschied, ist das eine gesünder als das andere auf Dauer?

Einfach Preise vergleichen, schaffst du nicht mal das selber?! Erbärmlich!

Nichts anderes habe ich weiter oben getan, aber das hast du anscheinend nicht gelesen oder tust einfach mal so... :nene:

Es gibt auch reihenweise Ladesäulen, die auf der von mir verlinkten Seite nichtmal gleich Preise angeben, oft gibt es dann noch weiterführende Links zu verschiedenen Anbietern und einige schreiben sogar, Preise werden über die App angezeigt... :nene:

Meine Rechnung scheint ja gestimmt zu haben, ich hab mal grob geschätzt, wenn ich eine 600 km Strecke Autobahn mit dem Ford Fiesta ST fahre und dabei möglichst energiesparend Tempo 130 zu halten versuche, komme ich damit geschätzt auf rund 6 Liter auf 100 km, mit dem Corsa-E, wenn ich den Tests glauben soll, geschätzt auf 18 KW/h pro 100 km.
Wenn ich jetzt davon ausgehe, daß der Liter Super-Benzin bei etwa 1,27 € liegt und die KW/h bei etwa 38 Cent (und das wäre schon günstig, nach dem was ich gesehen habe!), komme ich beim Fiesta ST auf 36 Liter und damit knapp 46 €, beim Corsa-E auf 108 KW/h und damit auf rund 41 €, dazu kommt dann sogar noch die Standzeit, die oft auch noch paar Euro beim Laden an manchen Säulen kostet, also bin ich in etwa zum gleichen Tarif unterwegs, nur mit dem Verbrenner wesentlich flexibler und muß weniger oft und weniger lang stoppen zum Tanken, außerdem kann ich bei freier Strecke ohne Tempolimit auch mal 230 Km/h und mehr fahren, wenn mir danach ist, was dann allerdings den Verbrauch durch die Decke gehen läßt, aber selbst diese Option fällt beim Corsa-E ja schonmal komplett weg.

Wenn ich nun mangels Auswahl der Ladesäulen aber mit dem Corsa-E bei IONITY auflade und dort rund 80 Cent pro KW/h zahle, fahre ich etwa so teuer, wie mit einem Verbrenner, der 12 Liter auf 100 km (bei rund 130 Km/h) verbraucht, dafür kann man bei Tempo 130 sicherlich locker einen 4 Liter Biturbo-V8-Benziner fahren, der dann in der 7. oder 8. Fahrstufe mit vermutlich nur rund 1200 U/min laufen wird.
 
Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Hannover, sollten so die größten Städte sein in denen ich schon gefahren bin.
Hamburg geht, in Frankfurt wirst du auch schnell angehupt.
Einfach ignorieren.
 
Das war halt auf der -Autobahn. Da ist es immer teurer.

Nagut, aber mal ehrlich, auch wenns auf der Autobahn teurer ist, da kostet der Liter Super dann vielleicht statt 1,27 € etwa 1,45 € aber wer würde da für 2,50 € den Liter Super tanken? :nene:

Also ich halte jedenfalls mal fest, das Elektroautofahren nicht wirklich billiger pro km ist, sofern man nicht umsonst bei großen Geschäften wie Lidl, Kaufland usw. aufladen kann, oder zu Hause eine PVA hat.

Die Frage ist halt, wie lange werden die großen Discounter und andere Geschäfte umsonst aufladen anbieten können, oder ist da ein Haken drann, daß man nur aufladen darf, solange man drinnen einkauft und nur ab einer bestimmten Kassenrechnung?
 
Nagut, aber mal ehrlich, auch wenns auf der Autobahn teurer ist, da kostet der Liter Super dann vielleicht statt 1,27 € etwa 1,45 € aber wer würde da für 2,50 € den Liter Super tanken? :nene:
Das machst du auch nur, wenn du eben irgendwo hinfährst und auf der Autobahn nachlädst. Wie oft kommt das denn vor?
Du kannst sehr preiswert an 22kW Ladern nachladen. Du musst auch nicht warten, bis der Wagen voll aufgeladen ist. Das dauert viel zu lange. Bei 80% kannst du schon abklemmen.
Oder du lädst weniger nach und dafür öfter, je nach dem, wo du hinfährst.
Und den Schuko Nachlader hast du sowieso immer im Kofferraum.
 
Ich nutze die EnBW App bzw deren Karte und zahle damit 28 bzw 38 Cent an allen Ladepunkten in deren Verbund. Das sind mehr als 100000 in D, CH, F, A und IT.

BTW, ich komme auf der Autobahn auf ~4,6€ auf hundert Kilometer. Das ist mit nem Verbrenner kaum zu schaffen, trotz den 38Cent, die ich da am Schnelllader gezählt habe. Im übrigen dürften auch die 6 L mit dem ST eher Wunschdenken sein.

Das man angehupt wird weil man nich an der Ampel losschießt wie ein Irrer oder jemanden vorlässt ist bislang das geilste was er hier geschrieben hat!
Ich habe Berlin bislang nie als besonders schlimm bzgl Autofahren erlebt. Ist halt ne große Stadt (mit dysfunktionaler Verwaltung oder wie ein Bekannter von dort sagt eine failed City), aber schlimmer wie in anderen deutschen Großstädten ist es keinesfalls. Wenn man normal fährt hupt niemand, es ist daher nicht nötig einen Fiesta ST zu kaufen, ein hundsgewöhnliches Auto tuts auch.

Schlimmer ist es z. B. In Paris oder Neapel mit dem Verkehr und wenn ich an Aufenthalte in Tokyo, Shanghai, Kairo oder NewDehli denke ist deutscher Verkehr nur Kinderfasching!

Zum Gleichstrom vs Wechselstrom. Was davon gesünder für den Akku ist, ist Abwägung. Bei Wechselstrom fängt er halt gern zu brennen an, während er bei Gleichstrom zum explodieren neigt. Da muss jeder selbst wissen was er will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nen Fiesta ST wird bei 130km/h eher so bei 7,5-8L liegen.
Zum schnell auf der Autobahn fahren ist der eher nix, da braucht einen grösseren Motor mit mehr Leistung.
 
Mich stört es auch nicht, dass der Wagen eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit hat. Die Zeiten, als ich schneller als 120km/h fuhr, sind seit der Geburt meiner Kinder eh vorbei.
Und mit dem Zoe kann man auch auf der Autobahn hervorragend mit fließen und einen Lkw mal schnell überholen.
 
Ich nutze die EnBW App bzw deren Karte und zahle damit 28 bzw 38 Cent an allen Ladepunkten in deren Verbund. Das sind mehr als 100000 in D, CH, F, A und IT.

Abgesehen von IONITY fand ich meist auch Preise zwischen 28-40 Cent pro KW/h, auch das ist nicht sonderlich günstig, mit einem sparsamen aktuellen Diesel fährt man sicherlich günstiger und hat die 4-5-fache Reichweite auf der Autobahn mit einer Tankfüllung.

BTW, ich komme auf der Autobahn auf ~4,6€ auf hundert Kilometer. Das ist mit nem Verbrenner kaum zu schaffen, trotz den 38Cent, die ich da am Schnelllader gezählt habe. Im übrigen dürften auch die 6 L mit dem ST eher Wunschdenken sein.
Nen Fiesta ST wird bei 130km/h eher so bei 7,5-8L liegen.

Quark, bei Tempo 80-100 kommt man mit etwa 4,7 Litern hin, hab ich in einem Video gesehen.
Der 1.5 Ecoboost kann einen Zylinder abschalten und läuft dann nur noch auf zweien, das senkt den Verbrauch nochmals.

Nur mal als Vergleich, ich bin Mitte-Ende der 90er-Jahre mit meinem damaligen Golf III VR6 mit zwei Beifahrern mal eine Autobahnstrecke von etwa 220 km + etwas Bundestraße und Stadt gefahren.
Auf der Autobahn bin ich auch mal 215 gefahren und hab schon auch mal voll hochbeschleunigt und wieder gebremst, da kam ein Durschnittsverbrauch von 10 Litern raus, das war ein 2,8 Liter Saugmotor, der Fiesta ST hat halb soviele Zylinder und kann noch einen davon abschalten, dazu modernste Direkteinspritzung, Vierventiltechnik und einen Turbolader, wenn man den bei Tempo 100-130 gemütlich fährt im Eco-Mode, im 6. Gang, wird der sehr sparsam sein, 6 Liter sind da absolut möglich, vielleicht sogar weniger.

Das man angehupt wird weil man nich an der Ampel losschießt wie ein Irrer oder jemanden vorlässt ist bislang das geilste was er hier geschrieben hat!

Das war auch nicht gemeint, sondern der Versuch auf belebter Straße den Fahrstreifen zu wechseln bei Stadttempo ohne bereit zu sein dabei zu beschleunigen.
Einfach praktische Erfahrungen als Fahranfänger, wenn man versucht exakt nach den Verkehrsregeln zu fahren, mehr nicht!

Schlimmer ist es z. B. In Paris oder Neapel mit dem Verkehr

Paris hab ich nur als Beifahrer erlebt, zu Zeiten als ich noch keinen Führerschein hatte, da schien mir das Recht des Stärkeren oder des Dreißteren zu gelten, in den Kreisverkehr kam man, indem man einfach rein gefahren ist und die anderen genötigt hat zu bremsen, sonst hätte es geknallt, so wäre ich selbst nie und nirgends gefahren... :nene:

In Italien wollte ich mal über einen Zebrastreifen laufen, die Autos haben nicht etwas verzögert oder gehalten, sondern Gas gegeben und gehupt! :fresse:

Zum Gleichstrom vs Wechselstrom. Was davon gesünder für den Akku ist, ist Abwägung. Bei Wechselstrom fängt er halt gern zu brennen an, während er bei Gleichstrom zum explodieren neigt. Da muss jeder selbst wissen was er will.

Ich will ein Auto dessen Technik ausgereift ist und weder explodiert und brennt! :schief:

Interessant finde ich auch die Anzahl der Ladezyklen, wenn da als Beispiel 1000 steht, heißt daß dann 1000 Ladungen von 0% bis 100% am Schnelllader (mit 100 KW oder mehr)?
Oder gilt jedes Nachladen, wenns auch nur 20% an der Haussteckdose sind schon als Ladezyklus?

Zum schnell auf der Autobahn fahren ist der eher nix, da braucht einen grösseren Motor mit mehr Leistung.

Der Fiesta ST hat doch einen dicken Motor, nur weil die heute weniger Hubraum und Zylinder haben, sagt das doch nichts aus, rund 300 Nm ab 1600 U/min und 200 PS zwischen rund 5000-6000 U/min sind Leistungsdaten, die wohl kein 3 Liter 6-Zylinder Sauger so schafft, zumindest was das frühe Drehmoment im Drehzahlkeller angeht.
Vmax 237 Km/h sind auch sportwagenwürdig, da gibts nichts zu meckern und die Straßenlage sucht seinesgleichen, da kommen gut motorisierte Mittelklasselimousinen wohl kaum mit vom Fahrwerk her.
Der Polo GTI hat einen ~500ccm Zylinder mehr und ist wohl dennoch langsamer von 0-200 Km/h, weil er länger übersetzt ist.
 
Ich will ein Auto dessen Technik ausgereift ist und weder explodiert und brennt! :schief:
gibt es Tretroller mit Dach? ;)

Du wirst immer Kompromisse eingehen müssen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Akkus explodieren ist genauso gering wie ein Auto mit Verbrenner, der bei einem Unfall in Flammen aufgeht -- die Formel 1 mal ausgenommen.
 
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