Ich habe es in einer Veranstaltung so aus dem Mund von Frau von Storch und Herrn Dr. Fiechtner vernommen. Ich kenne die AfD und deren Personal sehr gut.

Wie schon oft gesagt: Die Partei ist komplett uneinheitlich, sowohl in den Vorständen, den Strukturen der einzelnen Landesverbände als auch in der Basis. Dort trifft man auf alles mögliche, z. B. auf bürgerlich Konservative, auf Liberale, auf ex-SPDler und ex-Grüne etc. Aber auch auf christliche Fundamentalisten, Rassisten, Reichsbürger, Alt-Maoisten etc. pp. Alles im persönlichen Gespräch bereits dabei gewesen. Ein Gewurschtel aus allerlei Gegensätzen, die nur schwer zueinander finden können. Daran liegt es auch, dass die Partei nach wie vor kein fertiges Parteiprogramm hat - man ist sich in vielen Punkten einfach nicht einig und die altbekannten "Flügel" wollen ihre Steckenpferde durchprügeln.
Endlich mal ein Beitrag der von dem Einheits-AfD-ist-boese-weil-rechts-und-Nazis abweicht.
Danke dafuer!
Aber nicht das du jetzt glaubst ich bin großer Sympathisant dieser Partei
Ich kann mir gut vorstellen, das sich hier alles Moegliche an Menschen zusammengefunden hat die mit der Regierungsarbeit und auch mit der Oppostitonsarbeit einfach unzufrieden waren.
Wer weis was sich jeder Einzelne von dieser Alternative fuer Deutschland erwartet oder vorstellt.
Auf der anderen Seite, wie will man geschlossen Protest ausdruecken? Viele kleine Parteien? Die gehen unter. Gewinner: Altparteien.
Genauso verhaelt es sich doch mit dem Waehlen. Will ich das mein Protest auch halbwegs Erfolg hat, muss ich den Weg gehen der auch gehoert wird.
Werden viele kleine Parteien gewaehlt, ziehen die wahrscheinlich nie in einen Landtag, wenn doch bleiben die bei knapp 5%, werden dann kaum fuer Voll genommen.
Markier ich meinen Wahlzettel ungueltig und gibt es viele ungueltige Stimmen, wird es kurz nach der Wahl erwaehnt, aber die Reaktion darauf?
Was bleibt denn da großartig? Ich habe hier noch keine vernuenftige Alternative gelesen.
Es wurde oft gesagt, das man Protest ausdruecken soll aber blos die AfD nicht waehlen soll.
Ja wie soll man es sonst machen, damit dieser Protest auch Nachhaltig ist?
Ich wuerd auch lieber Die Partei mit 25% und mehr sehen. Dafuer ist sie zu unbekannt und gibt noch genug Menschen die sich straeuben eine Satirepartei zu waehlen. Haben wohl Angst das wir dann gar keine Regierung haben.
Dann lieber was altbewaehrtes oder radikales
Diese ewigen Dagegenschreier sollten einmal ein kleines Stueck weiter denken und vielleicht mal um die Ecke.
Selbst wenn die AfD eine Regierungsbeteiligung haette. Was wuerde denn großartig passieren?
Glaubt denn einer von euch ernsthaft, die wuerden einen ihrer Punkte wirklich durchbringen?
Schwerwiegende veraenderungen muessen noch immer durch den Bundesrat, wenn das nicht schon im Vorfeld abgewuergt wird.
Die Altparteien wuerden ja kaum irgendwas zustimmen was nicht von ihnen kommt und was nicht ihnen zu einem Vorteil verhilft.
Bin mal gespannt wann die ganzen Buerger mal draufkommen das Politik gemacht wird, aber das der Buerger hier der Letzte ist, auf den Ruecksicht genommen wird.
Da sind alle Altparteien gleich. Ausnahmslos. Naja die Linke vielleicht nicht ganz.
Hat man ja die Tage schoen gesehen. Vor der Wahl Sigmar Gabriel noch von einem Solidarpaket gelabert und gefordert.
Die Linken wollten das auf den Weg bringen.
Abgestimmt wurde drueber: CDSU: nein, SPD: nein, Gruene: enthalten. Linke: dafuer
Irgendwie sehr zynisch. Anstatt mal auf die Altparteien und deren Politik zu achten bzw diese mal zu hinterfragen, wird auf den geschimpft der die Altparteien vielleicht ein bisschen zum Einlenken oder Umdenken bringen koennte.
Eine kleine Hoffnung hab ich ja noch.
Das sich die SPD aufspaltet und die Splittergruppe davon sich wieder auf die wahren Aufgaben einer Sozialpartei besinnt.
Solange Gabriel und sein Gefolge da herrschen, ist es nur eine weitere Wirtschaftsmarionettenpartei.