• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

Ablagerungen in der Wakue – Ursachenforschung ?

razzor1984

BIOS-Overclocker(in)
Hallo,


Verbaute Komponenten - wie in meiner Signatur:

CPU: cuplex kryos NEXT

Pumpe: Aquastream Ultimate (wird bald ausgetauscht, denke die Welle gehört erneuert starke Vibrationen im hohen Frequenzbereich, hat ja auch schon fast 10 Jahre ihre Arbeit geleistet)

Durchflusssensor: AQ-Highflow

Radiatoren:Magic Cool 140+360
Airplex radical 2/420
Phobya 200
Mora-360 LT

AGB: Aquatube

GPU: Alphacool Eisblock Aurora Delrine GPX-A 5700XT

Schläuche: Mischung aus 11/8 Norporen und 16/11 ZMT von EK

Fittinge, 11/8 Gussmesing - noname von Aquatuning (denke die wird es nicht mehr geben)

Fittinge 16/11 Gussmesing - noname von Aquatuning – Schwarz pulverbeschichtet.

Schnellkupplungen: Alphacool Eiszapfen Schnellverschluss

Filter: Phobya WaKü-Filter (Microfilter aus Edelstahl-Fasern)

Temperatursensoren: im AGB Phobya mit Spitze // 2x Calitemp von AC // 1xPhobya mit Ring / 1x Normaler Sensor von AC

Verwendete Kühlflüssigkeit Dubbleprotect ultra Clear.



Vor zwei Jahr ~ im Dezember(2019) habe ich mit dem Austauschen der neuen HW begonnen. Mein Gigagbyte Gaming 5 hat nach einem Uefi update sich dazu entschlossen nicht mehr zu booten, war damals nichts zu machen. Ich musste es einschicken. Verrückt wie ich nun bin habe ich das dann gleich als Anlass gesehen auf Ryzen 3000 aufzurüsten. Aber gleich mal alles neu, CPU/MB & Grafikkarte / Dazu auch CPU BLOCK & GPU BLOCK 😉

Sprich vom alten Pc sind nur die Fittinge, Radiatoren und Schläuche übernommen worden. Das Wasser wurde zweimal komplett gewechselt und gespült. Nur mit destilliertem Wasser.
Habe mich dann dazu entschieden einmal nur Destilliertes Wasser zu nutzen. Dann dachte ich mir, es wird nun Zeit das Dubbleprotect ultra anzutesten. Ich habe es im Zuge des Umbaues der Ryzen 3000 Halterung im juni/juli 2020 eingefüllt. DF hat gepasst und alles war ok, auch keine Ablagerungen im AGB zu sehen alles gut. Nur meine Grafigkartentemperatur wurde immer schlechter. DF hat bis jetzt immer gepasst war bei 55Hz immer um die 50l/h, letzte Woche vor dem Umbau waren es merklich unter 50l/h in Richtung 47l/h. Habe die Wärmeleitpaste und Wärmeleitpads erneuert und die Alphacool Backplate eingebaut. Von da an ist der DF abgesackt, dachte mal wieder wird der CPU Kühler dicht sein, nur diesmal hat es der Filter anscheinen aufgefangen.

Wie man erkennen kann ist es eine grüne Substanz, die geruchslos ist. Konsistenz Dickflüssig.
Ich kann mir nur vorstellen, dass vielleicht noch immer Reste vom Innovatek in den ecke der Radiatoren herumschwirrt. Obwohl die schon x mal gespült worden sind…..
Hat vielleicht der Edelstahl hier „reagiert“ (vom Filter?)

Ich bin da echt mit meinem Latein am Ende. Vielleicht hilfts wenn ich alle Fitting von Barrow nutze.... nur ich kann mir das nicht vorstellen dass die der Grund sein können.

Bilder von der Sauerei:

IMG_20210207_103522.jpg
IMG_20210207_103523.jpg
IMG_20210207_103524.jpg


LG Razzor :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Faxe007

Freizeitschrauber(in)
Grün deutet auf Kupfer, glitschig auf Weichmacher vom Schlauch.
Ich kenne deine "Norporen" Schläcuhe nicht aber ich würde drüner nachdenken die zu ändern.

PS: Du schreibts: "dachte mal wieder wird der CPU Kühler dicht sein" - da stimmt schon was nicht - der sollte normalerweise nicht mal wieder dicht sein, d.h. vor deinem Systemwechsel war wohl schon was im argen.
 

Brexzidian7794

BIOS-Overclocker(in)
Sieht für mich so aus als wäre Kupfer oxidiert(grün-blau) und dann sich abgelagert zu haben im Filter.Der Mora-360 LT Radiator hat intern Kupferrohre wenn ich mich nicht irre.Das könnte auch im CPU-Kühler(Kühlfinnen)was abgelagert haben,das würde ich mal auseinander nehmen und schaun.Kann einfluß haben auf den Durchflussgeschwindigkeit des Kühlwassers und auch die Kühltemperatur negativ beeinflußen und die Pumpe muß mehr ackern durch den Wiederstand.
 
Zuletzt bearbeitet:

Humanist1986

PC-Selbstbauer(in)
Ohne ein Experte zu sein, musste ich bei der Farbe auch sofort an oxidierendes Kupfer denken. Da alle deine Radis aus Kupfer sind, würde ich da das Problem vermuten. Erklären, kann ich's jedoch nicht (zumal kein Alu im Kreislauf ist).
Wie alt sind denn die Radis?
Und wie lange war die WaKü denn ausschließlich mit dest. Wasser ohne Korrosionsschutz in Betrieb, nur das halbe Jahr zwischen Dez. 19 und Juli 20?
 
TE
razzor1984

razzor1984

BIOS-Overclocker(in)
Ohne ein Experte zu sein, musste ich bei der Farbe auch sofort an oxidierendes Kupfer denken. Da alle deine Radis aus Kupfer sind, würde ich da das Problem vermuten. Erklären, kann ich's jedoch nicht (zumal kein Alu im Kreislauf ist).
Wie alt sind denn die Radis?
Und wie lange war die WaKü denn ausschließlich mit dest. Wasser ohne Korrosionsschutz in Betrieb, nur das halbe Jahr zwischen Dez. 19 und Juli 20?

Genau aber wie gesagt wozu Korrosionsschutz? Wenn man nur Komponenten hat die chemische nicht reagieren wie soll es dann zu Korrosion kommen? Wenn das wirklich eine Kupferoxidations ist, wo kommt der Sauerstoff her?

Sieht für mich so aus als wäre Kupfer oxidiert(grün-blau) und dann sich abgelagert zu haben im Filter.Der Mora-360 LT Radiator hat intern Kupferrohre wenn ich mich nicht irre.Das könnte auch im CPU-Kühler(Kühlfinnen)was abgelagert haben,das würde ich mal auseinander nehmen und schaun.Kann einfluß haben auf den Durchflussgeschwindigkeit des Kühlwassers und auch die Kühltemperatur negativ beeinflußen und die Pumpe muß mehr ackern durch den Wiederstand.

DF passt ja nun, war der Gleiche wie Damals als ich alles frisch zusammengebaut habe.
Wenn ich die große Wakue reinigung mach wird dieser dann so oder so auseinander genommen

Grün deutet auf Kupfer, glitschig auf Weichmacher vom Schlauch.
Ich kenne deine "Norporen" Schläcuhe nicht aber ich würde drüner nachdenken die zu ändern.

PS: Du schreibts: "dachte mal wieder wird der CPU Kühler dicht sein" - da stimmt schon was nicht - der sollte normalerweise nicht mal wieder dicht sein, d.h. vor deinem Systemwechsel war wohl schon was im argen.
Vor dem Umbau waren es weiße Ablagerungen, die sich immer im Cpu Kühler gesammelt haben. Culpex Cryos. Eine Abnahme im DF war quasi immer damit Verbunden das dieser Verstopft war.(Es muss das Inovatek Protect gewesen sein, das wird nach einer Zeit ausgeflockt haben....)

Zu den Schhläuchen - der Norprene ist von Tygon und wird in der Industrie auch benutz. Ist Weichmachefrei, das gleiche auf für den ZMT (epdm basis)

Geb ich dir Recht nur für eine Oxidation braucht es Sauerstoff, wenn ich mich jetzt nicht irre müsste dieser aus dem Wasser herausgelöst werden nur wie soll das in einem geschlossenen Kreislauf ohne eine Reaktion von Metallen gehen? Kupfer/Messung/Vernickeltes Kupfer und einen Edelstahlfilter der in Messing gefasst ist. Ich erkenne hier keinen mix aus unsauberen Metallen
 

Faxe007

Freizeitschrauber(in)
"Genau aber wie gesagt wozu Korrosionsschutz? Wenn man nur Komponenten hat die chemische nicht reagieren wie soll es dann zu Korrosion kommen? Wenn das wirklich eine Kupferoxidations ist, wo kommt der Sauerstoff her?"

Also wenn du ein halbes Jahr den Kreislauf nur mit destilliertem Wasser ohne Korrosionschutz betreiben hast, erwarte ich das (ich habe das nämlich auch mal ausprobiert..).
Tu doch mal ein Stückchen Kupfer in ein Wasserglas für ein halbes Jahr was meinste wie das danach aussieht. Der Sauerstoff diffundiert permanent in deinen Kreislauf nach. Außerdem hast du doch mindestens Chrom, Edelstahl und Messing in deinem Kreislauf (Messing "pulverbeschichtet" - was auch immer das dann sein mag). Tu doch einfach Korrosionsschutz rein.
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Ohje wie viel Halbwissen hier herrscht ..... ok wo fangen wir an ?

1. Sobald 2 unterschiedliche Metalle, und dabei ist es völlig egal WELCHE (ja sogar Gold) mit einer leitfähigen Flüßigkeit verbunden werden, entsteht IMMER ein Galvanisches Element ( WIKI ). Die stärke der Galvanischen Effekte hängt von der Leitfähigkeit und den beteiligten Metallen ab, führt aber gerade bei Metallen wie Kupfer eher zu einer Oxidation anstelle der "einfachen" Wanderung der Metalle wie es bei aktiver Elektrolyse ( WIKI ) der Fall wäre. Beide Reaktionen sind eng miteinander verwandt und beruhen auf den Eigenschaften von Wasser wobei Elektolyse unter den richtigen Umständen auch ohen Wasser auskommt (Kochsalz-Elektrolyse in Schmelze z.B.).

2. Wasser ist praktisch IMMER Leitend solange kein entsprechender Zusatz dies verhindert. Warum ? Wasser ist selbst dann kein reines Wasser wenn es keinerlei Fremdstoffe enthält da es zu eigen Hydrolyse neigt. Selbst der geringe anteil an Hydrolisierten Wasser welcher so entsteht reicht aus um dem Wasser eine ausreichende Leitfähigkeit zu geben sodas ein Galvanisches Element entsteht. Ein solches Element ist zwar äußerst schwach, läst man ihm genug Zeit würden sich trotzdem die Effekte zeigen. 2 Jahre reichen hier jedoch NICHT aus um Signifikante Effekte zu zeitigen solange die Kombination der verwendeten Metalle dies nicht aktiv unterstützen (Kupfer+Aluminium z.B.), wobei selbst hier ein sicherer Betrieb über mehrere Jahre sichergestellt sein dürfte wobei die Kühlleistung almälich nachläst da die Feinstrukturen als erstes abgebaut/zugesetzt werden.

Dazu sei gesagt das eine Galvanische Zelle welche oxidierende Eigenschaften ausweißt (wie hier eindeutig der Kupferanteil) eine Selbstverstärkende Wirkung hat. Kupferoxid wirkt wie ein Salz und verstärkt die Leitfähigkeit des Wassers -> Beschleunigung der Effekte.
 

Richu006

Software-Overclocker(in)
Lustigerweise betreiben einige Jahrelang ihre Wasserkühlung problemlos mit destilliertem Wasser.

Ohne dass das Kupfer da gross reagiert.

Ich selbst nutze aber auch DP ultra. Ich mag die zusätzliche Schmierung für die pumpe. (Dp ultra fühlt sich wie ein dünnflüssiges öl an)

Aber obs das wirklich braucht damit keine Korrosion entsteht weis ich nicht sicher.
 
TE
razzor1984

razzor1984

BIOS-Overclocker(in)
Also vielen Dank einmal an alle für die Kommentare. Ich habe mal einen alten Threat ausgegraben:
https://extreme.pcgameshardware.de/threads/wasserkuehlung-was-passiert-chemisch.114455

Wenn ich das richte sehe, dann kann durchaus korrosion in einer Wakue entstehen, wo eben nur Kupfer usw enthalten ist (dest Wasser). Wichtig dabei es darf eben kein Alu drinnen sein.


Wenn ich jetzt dem Kommentar von vJoe2max glauben Schenken darf, dann müsste ich mein System Jahre ohne Korrosionsschutz betreiben damit ich „Schäden sehe“ bzw es merke, bei mir waren es ganze 6 Monate…
Wasser war rein und in keiner weise irgendwie Trüb.

AW: Wasserkühlung, was passiert chemisch?

Je nach Werkstoffkombination und Randbedingungen können sich, meiner Erfahrung nach, auch schon nach deutlich weniger Zeit als 3,5 Jahren sichtbare Korrosionschäden zeigen. Solange kein Alu im Kreislauf ist, werden die Kupferkomponenten innerhalb von wenigen Wochen i. d. R. allerdings nur anlaufen und vllt. erste mikroskopische Korrosionsnarben entstehen. Wirkliche Beschädigung der Kühler, die die Funktion beeinträchtigen könnte, tritt da im Normalfall noch nicht auf - höchstens wenn Fremdspannung im Spiel ist. Das Wasser wird aber u.U. bereits leicht trüb. Das sind zumindest meine Erfahrungen ohne Korrosionsschutz. Bei Tests und kurze Betriebszeiten von einer Woche etc. spricht wenig gegen den Einsatz von Aqua dest. ohne Korrosionsschutz. Schon der Pumpe zuliebe sollte man jedoch bei langen Laufzeiten nicht auf einen glykolhaltigen Korrosionsschutz verzichten - die Lager verschleißen einfach weniger, wenn Glykol im Wasser ist. Dass sie auch mit Aqua dest. Pur laufen ist zwar korrekt, aber der Verschleiß ist definitiv höher und bei der Laing macht sich das mEn auch bei der Lautstärke bemerkbar.



Ruyven_mecaran hatte mit nur destilierten Wasser anscheinend nie Problem, solange keine Alu dabei war.

AW: Wasserkühlung, was passiert chemisch?
Ich werd nicht müde, es zu wiederholen, aber mir sind auch auf lange Zeit keine Schäden an Kupfer, Messing oder Nickel bekannt. Ein Alukühler hat bei mir über iirc 3,5 Jahren ca. 1-2mm Material an der am stärksten angegriffenen Stelle eingebüßt.

Das Frage ich mich auch, es gibt so viel User die nur destiliertes Wasser nutzen und qausi null Probleme haben, dann nutzt man die Wundermittelchen und schon setzen sich die Kreisläufe zu.

Ich werden den Filter einfach offters checken und einmal auf das DP ultra setzen, eine einfach Antwort gibt es hier nicht. Ich werde mir noch den neuen DF Sensor bei AC bestellen, der kann die Leitfähigkeit des Wassers checken und werde mir noch Ph streifen zum checken des Wasser besorgen.
 

Richu006

Software-Overclocker(in)
Das Frage ich mich auch, es gibt so viel User die nur destiliertes Wasser nutzen und qausi null Probleme haben, dann nutzt man die Wundermittelchen und schon setzen sich die Kreisläufe zu.

Die Frage ist welches "Wundermittel" gewählt wird :p

Bei so Pastell, showflüssigkeiten mit "flow" effekt und UV farben brauchen wir glaub ich gar nicht erst diskutieren. Da ist klar das die alles zusetzen.

Schlechte Erfahrungen habe ich auch bei Alphacool mit der fertig Flüssigkeit gemacht.

Aber seit ich DP Ultra nutze. Hatte ich nie auch nur das geringste Problem. Und andere User können das bestätigen.

Ich werde weder bezahlt noch sonst was von Aquacmputer. Aber mit DP Ultra haben sie ein tolles Produkt in verschiedenen Farben. Wo man echt nicht viel falsch machen kann.
 
TE
razzor1984

razzor1984

BIOS-Overclocker(in)
Die Frage ist welches "Wundermittel" gewählt wird :p

Bei so Pastell, showflüssigkeiten mit "flow" effekt und UV farben brauchen wir glaub ich gar nicht erst diskutieren. Da ist klar das die alles zusetzen.

Schlechte Erfahrungen habe ich auch bei Alphacool mit der fertig Flüssigkeit gemacht.

Aber seit ich DP Ultra nutze. Hatte ich nie auch nur das geringste Problem. Und andere User können das bestätigen.

Ich werde weder bezahlt noch sonst was von Aquacmputer. Aber mit DP Ultra haben sie ein tolles Produkt in verschiedenen Farben. Wo man echt nicht viel falsch machen kann.

Pastelfarben kippen ja defakto immer, aber da will man leiden wenn man die nimmt.
Die Resonanz von DP ist extrem gut hier im Forum, das Mittelchen wird schon wirken ;)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ich habe mal ein paar bilder von alten wakues noch ausgeraben:
3 Jahre Inovatekprotect (mischung Konzentrat und Fertiggemisch) - im Kreislauf waren keine Weichmacher und nur Kupfer & Messing kein Filter.Cpucooler war ein Culpex Cryus – Radiatoren wie in der Hauptkonfig nur noch kein Mora.

Culpex.jpg



Das war ein spaß Build damals zu FX Zeiten wo man einen Fx6300/8320 in die Mhz Schlacht geworfen hat mit vcors die Grenzwertig waren 1,5 bis max 1,6v - in dem Kreislauf war es ein phobya_uc-2lt Cpu Kühler Radiator war ein Phobya 280 mit 60mm Dicke in einer Pushpull konfig. Wakue wurde vor Inbetriebnahme gereinigt. Wasserkühlungszusatz war Phobya Zuper Zero Clear.

phobya_uc-2lt.jpg


Endresumen: Möglichkeit die Zusätze wirken nicht und es kommt unweigerlich zur Korrosion, nur tritt die halt in dem einen Fall sehr sehr schnell ein 1 Jahr ..... Naja ich werde es weiter im Auge behalten wie es nun im neuen Build ist.
 

Richu006

Software-Overclocker(in)
Pastelfarben kippen ja defakto immer, aber da will man leiden wenn man die nimmt.
Die Resonanz von DP ist extrem gut hier im Forum, das Mittelchen wird schon wirken ;)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ich habe mal ein paar bilder von alten wakues noch ausgeraben:
3 Jahre Inovatekprotect (mischung Konzentrat und Fertiggemisch) - im Kreislauf waren keine Weichmacher und nur Kupfer & Messing kein Filter.Cpucooler war ein Culpex Cryus – Radiatoren wie in der Hauptkonfig nur noch kein Mora.

Anhang anzeigen 1353965


Das war ein spaß Build damals zu FX Zeiten wo man einen Fx6300/8320 in die Mhz Schlacht geworfen hat mit vcors die Grenzwertig waren 1,5 bis max 1,6v - in dem Kreislauf war es ein phobya_uc-2lt Cpu Kühler Radiator war ein Phobya 280 mit 60mm Dicke in einer Pushpull konfig. Wakue wurde vor Inbetriebnahme gereinigt. Wasserkühlungszusatz war Phobya Zuper Zero Clear.

Anhang anzeigen 1353966

Endresumen: Möglichkeit die Zusätze wirken nicht und es kommt unweigerlich zur Korrosion, nur tritt die halt in dem einen Fall sehr sehr schnell ein 1 Jahr ..... Naja ich werde es weiter im Auge behalten wie es nun im neuen Build ist.

Immer schwer zu sagen ob es Korrosion, Weichmacher oder Auslösungen von der Kühlflüssigkeit ist?

Auf deinen Bildern sieht für mich mehr nach Weichmacher aus den schläuchen aus?

Weichmacher kann man mit Hardtubes, oder Norprene (Kautschuk) schläuchen umgehen.

Die anderen 2 "Probleme" sind etwas komplizierter.
 

Faxe007

Freizeitschrauber(in)
Sieht für mich auch nach Weichmacher aus. Hatte so was schwabbeliges auch mal und nach Wechsel der Schläuche wars weg.
 
TE
razzor1984

razzor1984

BIOS-Overclocker(in)
Immer schwer zu sagen ob es Korrosion, Weichmacher oder Auslösungen von der Kühlflüssigkeit ist?

Auf deinen Bildern sieht für mich mehr nach Weichmacher aus den schläuchen aus?

Weichmacher kann man mit Hardtubes, oder Norprene (Kautschuk) schläuchen umgehen.

Die anderen 2 "Probleme" sind etwas komplizierter.

Weichmacher sind auszuschließen ich hatte einmal Mastekleer im System, das war damals der einstig in die Wakue. Diese Schläuche waren nach 2 Jahren so hart und der DF war mehr als dürftig. Nach einer Grundreinigung war mir auch klar warum….Seit dem dem gibt es bei mir keine Weichmacher mehr ;)

Es bleibt nur übrig - es ist das Kühlmittel oder es wirkt nicht und es kommt zur Korrosion ......
 

Faxe007

Freizeitschrauber(in)
Woher weißt du denn dass keine Weichmacher in den Schläuchen enthalten sind? Was ist mit anderen Hilfsstoffen, etwa gegen Flammbarkeit usw? Vielleicht kannst du mal ein technisches Datenblatt verlinken aus dem hervorgeht, dass die Schläuche keine Zusatstoffe enthalten, würde mich sehr interessieren.

Hier (https://www.prevor.com/de/chemisches-risiko-kunststoffe-und-kautschuk/) steht zum Beispiel, dass Kautschuk generell folgende Stoffe typischerweise enthält, z.B.
  • Weichmacher (z.B. Öle)
  • Schutzstoffe, z. B. gegen UV-Strahlen oder Licht
  • Stoffe zur Vulkanisation (Schwefel, Zinkoxid, Vulkanisationsbeschleuniger, Peroxide usw.)
  • Verschiedene andere Stoffe wie Farbstoffe, Quellstoffe, Flammschutzmittel usw.
 
TE
razzor1984

razzor1984

BIOS-Overclocker(in)
Woher weißt du denn dass keine Weichmacher in den Schläuchen enthalten sind? Was ist mit anderen Hilfsstoffen, etwa gegen Flammbarkeit usw? Vielleicht kannst du mal ein technisches Datenblatt verlinken aus dem hervorgeht, dass die Schläuche keine Zusatstoffe enthalten, würde mich sehr interessieren.

Hier (https://www.prevor.com/de/chemisches-risiko-kunststoffe-und-kautschuk/) steht zum Beispiel, dass Kautschuk generell folgende Stoffe typischerweise enthält, z.B.
  • Weichmacher (z.B. Öle)
  • Schutzstoffe, z. B. gegen UV-Strahlen oder Licht
  • Stoffe zur Vulkanisation (Schwefel, Zinkoxid, Vulkanisationsbeschleuniger, Peroxide usw.)
  • Verschiedene andere Stoffe wie Farbstoffe, Quellstoffe, Flammschutzmittel usw.
Das in einer Form Elastomere oder dergleichen enthalten sind ist anzunehmen, nur müssen diese auch „löslich“ sein, dass zb destilliertes Wasser oder eben das DP ultra es aus dem Schlauch herauswaschen kann. Wenn ich mir die ganzen Beschreibungen von EPDM bzw Norprene anschaue, dann sind diese gegen Alkohole sicher. Sprich ein Lösungsmittel (Glykol) wie es im DB ultra vorkommt, greift den Schlauch nicht an. Auch der Temperaturbereich ist sehr sehr breit gesetzt. Nur mein Wasser wird nie wärme als 30 Grad…..

Auch ein guter Vergleich wären Silikonschläuche, die geben auch keine Inhalts Stoffe ab. Werden auch gerne in der Lebensmitteltechnik zb bei Kaffeeautomaten verwendet.
 

Faxe007

Freizeitschrauber(in)
Das in einer Form Elastomere oder dergleichen enthalten sind ist anzunehmen, nur müssen diese auch „löslich“ sein, dass zb destilliertes Wasser oder eben das DP ultra es aus dem Schlauch herauswaschen kann. Wenn ich mir die ganzen Beschreibungen von EPDM bzw Norprene anschaue, dann sind diese gegen Alkohole sicher. Sprich ein Lösungsmittel (Glykol) wie es im DB ultra vorkommt, greift den Schlauch nicht an. Auch der Temperaturbereich ist sehr sehr breit gesetzt. Nur mein Wasser wird nie wärme als 30 Grad…..

Auch ein guter Vergleich wären Silikonschläuche, die geben auch keine Inhalts Stoffe ab. Werden auch gerne in der Lebensmitteltechnik zb bei Kaffeeautomaten verwendet.
Es gibt mindestesn drei verschiedene Norprene Schlauchtypen. Der beständigste gegen Chemikalien ist wohl der "Norprene Chemical" - den kenne ich jedoch mit der Innenseele nicht aus dem PC Bereich.
aber selbst bei dem heißt es im Datenblatt "wird kaum durch Säuren, Basen, Salze, Ketone und Alkohole angegriffen". Naja, kaum steht da halt - alle Stoffe werden mit der Zeit rausgewaschen. Die Frage ist nur wie schnell. Die Schläuche werden normalerweise so verwendet, dass der Stoff einmal durchgeleitet wird und dann liegt die Konzentration herausgewaschener Stoffe bei praktisch Null. Im Wakü Kreislauf aber bei 100 l/h / 1.5 l Kühlmittel * 4 h/Tag *365 Tage wird das Kühlmittel etwa 100.000 Mal durchgeleitet - da kann sich dann doch schon was ansammeln. Silikonschläuche besitzen ihre Elastizität im Wesentlichen in der Tat "von Natur aus.
Es tendieren mehrere Stimmen in Richtung, dass bei dir wohl ein Stoff, etwa Weichmacher, aus dem Schlauch ausgewaschen sein könnte. Ich glaube nicht, dass man vorschnelle den Schlauch als Ursache ausschließen kann, auch wenn es "gute" Schläuche sind. Vielleicht verträgt sich irgendwas ganz spezifisch mit deiner Materialkombination, oder den zwei Schlauchtypen nicht. Ich würde ganz klar die Schläuche austauschen und sehen ob sich dadurch das Problem beheben lässt. Das hält sich ja auch kostenmäßig im Rahmen. Aber gib mal gerne Feedback wie es deiner Wakü ergeht - bist ja nicht der einzige mit dem Problem.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Lese ich das im Eingangspost richtig? Neue Flachrrohr-Radiatoren und nur mit Wasser gereinigt? Ich möchte hier als Redakteur nicht schlecht über Hersteller reden, aber ich würde bei dieser Bauform nie ausschließen, dass sich nicht doch noch Lötmittelreste im Inneren verbergen. Wenn man diese dann später mit einem Glykolhaltigen Zusatz anlöst und ausspült, könnte dass die dickflüssige Komponente der Verunreinigung erklären. Die grüne Verfärbung lässt sich, wie bereits mehrfach erwähnt, gut mit Kupferverbindungen erklären.

Dazu sei gesagt das eine Galvanische Zelle welche oxidierende Eigenschaften ausweißt (wie hier eindeutig der Kupferanteil) eine Selbstverstärkende Wirkung hat. Kupferoxid wirkt wie ein Salz und verstärkt die Leitfähigkeit des Wassers -> Beschleunigung der Effekte.

Kupferoxid ist ein wasserunlöslicher Feststoff, aber kein elektrischer Leiter. Der verstärkt somit gar nichts und wirkt im Gegenteil passivierend. Das besondere Problem bei Kupfer-Aluminium-Gemischen ist nicht, dass nur mit Aluminium ein galvanisches Element entsteht, sondern das Aluminium über einen Zwischenzustand oxidiert und in dieser Phase abgetragen werden kann. Dann liegt wieder reine Metall frei und kann weiter korrodieren, wärend das abgetragene Material im Wasserstrom weiter zu Korund oxidiert und etwaige passivierende Schichten an anderer Stelle angreifen kann. Die anderen gebräuchlichen Metalle in einer Wasserkühlung oxidieren dagegen nur oberflächlich – sieht nicht immer schön aus, aber wir mit der Optik leben kann, sollte eigentlich keinen Korrosionsschutz befürchten. In Spalten (z.B. Anschlussgewinde, seltener Kühlstrukturen) findet man auch manchmal auch Kupfercarbonat, das habe ich aber noch nie in für sich problematischem Umfange gesehen.
 
TE
razzor1984

razzor1984

BIOS-Overclocker(in)
Lese ich das im Eingangspost richtig? Neue Flachrrohr-Radiatoren und nur mit Wasser gereinigt? Ich möchte hier als Redakteur nicht schlecht über Hersteller reden, aber ich würde bei dieser Bauform nie ausschließen, dass sich nicht doch noch Lötmittelreste im Inneren verbergen. Wenn man diese dann später mit einem Glykolhaltigen Zusatz anlöst und ausspült, könnte dass die dickflüssige Komponente der Verunreinigung erklären. Die grüne Verfärbung lässt sich, wie bereits mehrfach erwähnt, gut mit Kupferverbindungen erklären.
Ich nutze momentan noch 3 Netzradiatoren – Magicool 140 & 360 + einen Phobya 200er. Ich habe damals Spülmittel einwirken lassen, das hat wirklich Dreck und Verunreinigung/Lötreste herausgelöst.

Bei dem airplex radical 420 wird ja nichts verlötet sondern nur gepresst: Die airplex radical Serie besitzt wie der große Bruder, die airplex modularity Serie, keine Lötverbindungen. Der Radiator ist bei Auslieferung daher frei von Zinnresten und es kommen ausschließlich Dichtungen, Delrin, Edelstahl und Kupfer mit dem Kühlmittel in Kontakt.

Denke mal da es sich um dieselbe Art von Röhrenradiator handelt, hier wird auch nicht gelötet worden sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Als gelernter Chemiefacharbeiter muss ich hier nochmal drauf hinweisen das Kupferoxid NICHT Wasserunlöslich ist, Wasser hat nur eine relativ geringe "Lösungskapazität" für diese Verbindung.
Der gelöste Teil wird dann allerdings wie ein Salz in Ionischer Form gelöst -> Erhöhung der Leitfähigkeit aber KEINE Passivierung. Der FESTSTOFF allerdings ist tatsächlich Nicht leitend wodurch eine Schicht aus Kupferoxid tatsächlich weitere Oxidation weitgehend verhindert.

das erwähnte Kupfercarbonat kann sich übrigends nur bei verwendung von (sehr) kalkigem Leitungswasser bilden durch Umwandlung von Kupferoxid und Natrium(Kalium)hydrogencarbonat. Kupfercarbonat ist sehr gut Wasserlöslich und färbt das Wasser in einem karakteristischen Blauton ein und erhöht sehr stark die Leitfähigkeit. ALLERDINGS hat es die Eigenschaft sich in Kontakt mit Metallen (Vorzugsweise Eisen) eine Katalytische Oberflächenreaktion ein zu gehen wobei reines Kupfer abgeschieden wird welches sich wie eine Beschichtung auf die Oberfläche des Metalles setzt. Dies kann man sehr einfach Experimentel nachweisen indem man einfach eine Lösung mit Kupfercarbonat ansetzt und ein Metallstück rein hält. Schon nach wenigen Sekunden ist es "verkupfert" wobei sich das Kupfer allerdings sehr leicht Mechanisch (ein Tuch reicht schon) entfernen läßt.
 

Richu006

Software-Overclocker(in)
Als gelernter Chemiefacharbeiter muss ich hier nochmal drauf hinweisen das Kupferoxid NICHT Wasserunlöslich ist, Wasser hat nur eine relativ geringe "Lösungskapazität" für diese Verbindung.
Der gelöste Teil wird dann allerdings wie ein Salz in Ionischer Form gelöst -> Erhöhung der Leitfähigkeit aber KEINE Passivierung. Der FESTSTOFF allerdings ist tatsächlich Nicht leitend wodurch eine Schicht aus Kupferoxid tatsächlich weitere Oxidation weitgehend verhindert.

das erwähnte Kupfercarbonat kann sich übrigends nur bei verwendung von (sehr) kalkigem Leitungswasser bilden durch Umwandlung von Kupferoxid und Natrium(Kalium)hydrogencarbonat. Kupfercarbonat ist sehr gut Wasserlöslich und färbt das Wasser in einem karakteristischen Blauton ein und erhöht sehr stark die Leitfähigkeit. ALLERDINGS hat es die Eigenschaft sich in Kontakt mit Metallen (Vorzugsweise Eisen) eine Katalytische Oberflächenreaktion ein zu gehen wobei reines Kupfer abgeschieden wird welches sich wie eine Beschichtung auf die Oberfläche des Metalles setzt. Dies kann man sehr einfach Experimentel nachweisen indem man einfach eine Lösung mit Kupfercarbonat ansetzt und ein Metallstück rein hält. Schon nach wenigen Sekunden ist es "verkupfert" wobei sich das Kupfer allerdings sehr leicht Mechanisch (ein Tuch reicht schon) entfernen läßt.
Ach du meine Fresse... hätte ich das gelesen, bevor ich das erste msl eine WaKü eingebaut habe, dann hätte ich wohl Gedacht, so eine Wasserkühlung sei nur etwas für Physik/Chemiebegeisterte, welche in der Nacht vom Perdiodensystem der Elemente träumen xD.

Also ich fülle einfach DP Ultra ein. Und habe meinen frieden.

Ps: @NatokWa nichts gegen dich, ich mag deinen Post!... aber ich verstehe nur "Bahnhof"^^
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Ich hätte mich auch ncht so dazu ausgelassen wenn da nicht "Jemand" so einen Mist geschrieben hätte (@PCGH_Torsten ) den ich SO absolut nicht stehen lassen konnte. Hat für mich etwas mit Berufsehre zu tun da ich im Wareneingang eines Chemiebetriebes "Sitze" und mit sehr vielen Chemikalien aus so ziemlich jedem Bereich der Chemie regelmäßig zu tun bekomme + mir interessemäßig dann noch viel angelesen habe dazu und natürlich mehrere Chemiker mir "gerne" mal genauer erklären dürfen was da wie und warum passiert.
DIE sind auch der Grund warum ich bei meiner WaKü reine Teflonschläuche verwende . Mit das billigeste was man nehmen kann abgesehen von Baumarktschlauch aber trotzdem absolut unschlagbar in Sachen Haltbarkeit und nicht vorhandenseins von Weichmachern :-)
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Ich gebe zu, dass ich über keine berufliche Erfahrung in chemischen Bereichen verfüge. Aber wenn sämtliche Quellen, die ich auf die schnelle finden kann CuO als "in Wasser unlöslich" beschreiben und auch deiner Aussage nach die von mir beschriebene selbschützende Wirkung trotz einer etwaigen leichten Löslichkeit gegeben ist, also KEINE sich selbst beschleunigende Korrosion möglich ist, frage ich mich, ob "so ein Mist" eine angemessene Beschreibung für mein Post ist.
 
TE
razzor1984

razzor1984

BIOS-Overclocker(in)
Die Hw kommt bald in ein Thermaltak x71, der 200er muss weichen, habe dazu schon einen zweiten magiccool 360er. Fittinge werden auch getauscht. Alles nur mehr Barrow oder EK – alles vernickelt auch innen.Es wird wieder DP ultra verwendet werden. Filter wird jedoch zw einer Schnellkupplung und Absperrhahn sitzen. Damit kann ich den leichter reinigen.

Ich habe mir einmal einen Noname fitting näher angeschaut, den ich ausgebaut hatte und in der Luft getrocknet ist. Da dieser Fitting 16/11 nur Pulverbeschichtet ist und innen quasi blank sind, erkenne ich hier eine leicht Oxidationsschicht leicht „grünlich“. Ich lasse euch wissen ob sich wieder etwas fängt im Filter in ein paar Monaten.
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Ja ich habe geschrieben das "eine Schicht" auf CuO weitere Korosion verhindern würde. Nur bildet das Zeug leider keine Schichten ... wenn es ausfällt, dann in form von winzigen Kristallen die einfach im Strom mitschwimmen bis sie sich in einer Ecke oder Ritze ablagern ODER wie beim TE von einem Filterelement "gesammelt" werden welches fein genug ist um sie auf zu halten.
In einer WaKü hat CuO somit KEINE Rostschutzwirkung aber trotzdem durch die geringe Löslichkeit eine leichte Beschleunigung der Korrosion :-).
Die meiste Fachliteratur bezeichnet btw. alles mit einer Löslichkeit in Wasser welche unter 0,5 Gewichtsprozent liegt als Unlöslich. CuO hat bei niedrigen Temps eine Löslichkeit von ~0.2% laut einem unserer Chemiker (Hab ihn extzra gefragt) allerdings steigt sie mit der Temperatur leicht an (wie jede Löslichkeit). Die Gangigste Wiki bezeichnet deshalb die Löslichkeit auch als "Nahezu Unlöslich in Wasser". Quelle : KLICK Im Kasten Rechts bei Löslichkeit.

Ein Hauptgrund für die Bezeichnung "Unlöslich" liegt darin begründet das die maximale gelöste Menge nicht ausreicht um irgendeine "vernünftige" Reaktion mit dem Zeug in Gang zu bringen.

Das geilste an dem Ganzen ist jetzt allerdings das auch ich durch die Wiki wieder dazu gelernt habe DENN :
Wer da aufmerksam liest wird feststellen das sich Kupferoxid genauso wie DiKupferOxid (Cu2O) unter keinen Umständen innerhalb eines WaKü-Kreislaufes bilden kann. Es stimmen weder die Thermischen Bedingungen noch die Chemischen . Selbst der Umweg über Kupfersulfat und andere Kupfersalze erfordert zuerst eine entsprechende CHEMISCHE und nicht Galvanische zersetzung des Kupfers wofür die entsprechenden Säuren bzw agresive Salze im Wasser vorhanden sein müßen. Dies ist nichtmal beim schlechtesten Leitungswasser der Fall geschweige denn bei Dest-Wasser. Die Chemikalien die anschließend für die Finale umwandlung in CuO oder Cu2O nötig sind, würden das Wasser obendrein (sehr) Giftig machen. Damit fällt Kupferoxid hier zu 100% als Mögliche Erklährung aus, zumal das Zeug Gelb bis Rot ist je nach Korngröße (Cu2O nahezu Schwarz).

Hätte mir also vieles Sparen können mit der Aussage : CuO ist keine Option, kann sich in einer WaKü auf keinen Fall bilden :-)
 

SnaxeX

BIOS-Overclocker(in)
Ja ich habe geschrieben das "eine Schicht" auf CuO weitere Korosion verhindern würde. Nur bildet das Zeug leider keine Schichten ... wenn es ausfällt, dann in form von winzigen Kristallen die einfach im Strom mitschwimmen bis sie sich in einer Ecke oder Ritze ablagern ODER wie beim TE von einem Filterelement "gesammelt" werden welches fein genug ist um sie auf zu halten.
In einer WaKü hat CuO somit KEINE Rostschutzwirkung aber trotzdem durch die geringe Löslichkeit eine leichte Beschleunigung der Korrosion :-).
Die meiste Fachliteratur bezeichnet btw. alles mit einer Löslichkeit in Wasser welche unter 0,5 Gewichtsprozent liegt als Unlöslich. CuO hat bei niedrigen Temps eine Löslichkeit von ~0.2% laut einem unserer Chemiker (Hab ihn extzra gefragt) allerdings steigt sie mit der Temperatur leicht an (wie jede Löslichkeit). Die Gangigste Wiki bezeichnet deshalb die Löslichkeit auch als "Nahezu Unlöslich in Wasser". Quelle : KLICK Im Kasten Rechts bei Löslichkeit.

Ein Hauptgrund für die Bezeichnung "Unlöslich" liegt darin begründet das die maximale gelöste Menge nicht ausreicht um irgendeine "vernünftige" Reaktion mit dem Zeug in Gang zu bringen.

Das geilste an dem Ganzen ist jetzt allerdings das auch ich durch die Wiki wieder dazu gelernt habe DENN :
Wer da aufmerksam liest wird feststellen das sich Kupferoxid genauso wie DiKupferOxid (Cu2O) unter keinen Umständen innerhalb eines WaKü-Kreislaufes bilden kann. Es stimmen weder die Thermischen Bedingungen noch die Chemischen . Selbst der Umweg über Kupfersulfat und andere Kupfersalze erfordert zuerst eine entsprechende CHEMISCHE und nicht Galvanische zersetzung des Kupfers wofür die entsprechenden Säuren bzw agresive Salze im Wasser vorhanden sein müßen. Dies ist nichtmal beim schlechtesten Leitungswasser der Fall geschweige denn bei Dest-Wasser. Die Chemikalien die anschließend für die Finale umwandlung in CuO oder Cu2O nötig sind, würden das Wasser obendrein (sehr) Giftig machen. Damit fällt Kupferoxid hier zu 100% als Mögliche Erklährung aus, zumal das Zeug Gelb bis Rot ist je nach Korngröße (Cu2O nahezu Schwarz).

Hätte mir also vieles Sparen können mit der Aussage : CuO ist keine Option, kann sich in einer WaKü auf keinen Fall bilden :-)
Du hast leider nicht verstanden, dass der Post in der Tat etwas harsch war mit "so ein Mist" - hätte man sich entschuldigen können dafür.
Du bist jetzt nicht der einzige, der hier "Richtung Chemie" studiert hat, muss deswegen aber die anderen auch nicht herunter putzen, wenn mal was nicht zu 100% chemisch gesehen stimmt.
 

Painkiller

Moderator
Teammitglied
Du hast leider nicht verstanden, dass der Post in der Tat etwas harsch war mit "so ein Mist" - hätte man sich entschuldigen können dafür.
Du bist jetzt nicht der einzige, der hier "Richtung Chemie" studiert hat, muss deswegen aber die anderen auch nicht herunter putzen, wenn mal was nicht zu 100% chemisch gesehen stimmt.
Ich muss hier SnaxeX zustimmen. Ein Forum ist dazu da, um Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Das selbst PCGH_Reds nicht allwissend sind, sollte eigentlich klar sein. ;)

Bitte in Zukunft etwas auf den Diskussionston achten. :)

Gruß
Pain
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Ein Hauptgrund für die Bezeichnung "Unlöslich" liegt darin begründet das die maximale gelöste Menge nicht ausreicht um irgendeine "vernünftige" Reaktion mit dem Zeug in Gang zu bringen.

Das geilste an dem Ganzen ist jetzt allerdings das auch ich durch die Wiki wieder dazu gelernt habe DENN :
Wer da aufmerksam liest wird feststellen das sich Kupferoxid genauso wie DiKupferOxid (Cu2O) unter keinen Umständen innerhalb eines WaKü-Kreislaufes bilden kann. Es stimmen weder die Thermischen Bedingungen noch die Chemischen . Selbst der Umweg über Kupfersulfat und andere Kupfersalze erfordert zuerst eine entsprechende CHEMISCHE und nicht Galvanische zersetzung des Kupfers wofür die entsprechenden Säuren bzw agresive Salze im Wasser vorhanden sein müßen. Dies ist nichtmal beim schlechtesten Leitungswasser der Fall geschweige denn bei Dest-Wasser. Die Chemikalien die anschließend für die Finale umwandlung in CuO oder Cu2O nötig sind, würden das Wasser obendrein (sehr) Giftig machen. Damit fällt Kupferoxid hier zu 100% als Mögliche Erklährung aus, zumal das Zeug Gelb bis Rot ist je nach Korngröße (Cu2O nahezu Schwarz).

Hätte mir also vieles Sparen können mit der Aussage : CuO ist keine Option, kann sich in einer WaKü auf keinen Fall bilden :-)

Kann es sein, dass die Temperaturbetrachtung wieder aus der Perspektive eines Chemikers ist, der großes Mengen Stoff umsetzen möchte? Kupferoberfläche verfärben sich jedenfalls sowohl frei herumliegend an der Luft als auch in einer Wasserkühlung ohne Zusätze rotbraun, in Kreisläufen (pH unbekannt) oder bei geringfügigen Verunreinigungen (z.B. Fingerabdrücke) auch schwarz. Mir fehlen die chemischen Analysemöglichkeiten, um die Zuammensetzung dieser Beläge zu analysieren, aber KupferI/IIoxid ist eine oft genannte Erklärung. Das sich die Schichten durch Säure und/oder Erstllung eines galvanischen Elements mit Opferanode ("Salz + Alufolie") entweder deutlich aufhellen oder aber abtragen lassen, spräche auch für eine (reduzierbare) Oxidschicht, die sich bei Raumtemperatur bildet.
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Guckst du hier : KLICK

Das Oxid bildet sich erst als Sekundärstoff ab mindestens 220°C als Katalysetemperatur, das wird in dieser Wiki sogar erwähnt.

Und nein ich habe nicht aus der Sicht des Chemikers gesprochen zumal ICH weder einer bin noch die umsetzung "Großer Mengen" für einen Chemiker typisch wären.
Ich selbst bin für genau das letzte mal ausgebildet worden. Reaktionschemie in der Produktion, groß´technische Produktion. Um genau zu sein 3 Lehrjahre im Ausbildungszentrum Frankfurt-Hoechst (damals noch Hoechst AG).

Das Oxid läßt sich btw. im Gegensatz zu nahezu allen anderen Kupfersalzen eher schlecht Galvanisch bzw. durch Electrolyse umsetzen.

Ich frage mich allerdings so langsam welchen Hintergrund (Wissenstechnisch bzw. Wissensdurst-Technisch) deine Quellen haben ... Oxid ist leider bei Metallen immer das erste an das die meisten denken ohne es genauer zu hinterfragen, ich habe ja SELBST auch dran "geglaubt" als das hier anfing und weiß es jetzt besser.
Das Kupfer hier eine solche Ausnahme von der Regel ist hätte ich auch nicht geglaubt, ist es dann aber doch. Wäre ich nicht so Hartnäckig im Fakten nachforschen wäre (weil es mir sonst keine Ruhe läßt), würde ich auch immer noch sagen das es Kupferoxid ist worüber wir hier "reden" .......
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Für die beschriebenen Beobachtungen im letzten Post bin ich selbst die Quelle. Die Interpretation ist eine bunte Mischung auf diversen Sekundärquellen und etwas nicht wirklich auf diesen Fall ausgerichteten Schul- und Universtitätschemie bzw. was mir davon noch in Erinnerung geblieben ist. Bestätigungen ergeben sich aus diversen anderne Anwendungsbereichen, von Korrosionsbetrachtungen bis Löttechnik, wo es auch allgemein heißt, dass Kupfer unter Normalbedingungen inert wäre, sondern dass es oxidiert.

Mir fällt auch keine bessere Erklärung sein, wie Kupfer an freier Luft sonst reagieren sollte, wenn nicht mit Sauerstoff. Und umgekehrt sehe ich die möglichen Darstellungswege von Kupferoxiden aus Kupfersalzen in Lösung nicht als Widerspruch zu einer direkten Oxidation, sondern nur als andere Redaktionswege ausgehend von anderen Stoffen. Hier betrachten wir aber nicht gelöste Kupfersalze, sondern zunächst metallisches Kupfer. In einer Umgebung, in der aggressivere Substanzen als Sauerstoff nur in geringsten Mengen vorkommen. Dazu hat man ein Ergebnis mit den optischen und zumindest einem Teil der mechanischen Eigenschaften von Kupferoxi => Die Schlussfolgererung 1+1+1 = 3 liegt nahe. Aber man kann natürlich nie ausschließen, dass etwas komplexer abläuft.
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Ich würde dir wirklich gerne recht geben da es auch für mich eigendlich Logisch wäre, was unter anderem daran liegt das einem schon in der Schule beigebracht wird das ALLE Metalle primär durch Oxidation "zerstört" werden.
Allerdings habe ich heute unseren Metallorganika-Chemiker zu dem Thema ausgequetscht welcher mir bestätigt hat das die bildung von Kupferoxid auf direktem Wege, also ohne Umweg über die leider NICHT allgemein bekannten Grünspansalze (Die einem schon in der Grundschule als der ROST vom Kupfer, also Kupferoxid beigebracht werden) praktisch nicht gebildet werden kann und dieses Verhalten neben Kupfer auch auf ein paar andere Metalle zutrifft wobei Gold hier das Prominenteste Beispiel ist wogegen Silber (Gleiche Spalte wie Kupfer und Gold und genau "zwischen" den beiden) das genaue Gegenbeispiel ist und sehr gerne Oxidiert. Chrom und Vanadium sind weitere Beispiele wobei ja gerade bei Chrom diese Eigenschaft zu seiner breiten Verwendung geführt hat genau wie bei Nickel und Zink.
Allerdings konnte mir besagter Chemiker keinelei schlüßigen GRUND nennen warum das ganze so ist da keiner der "Gängigen" werte der einzelnen Elemente (Elektronegativität, Aufteilung der Elektronen etc) da irgendein nachvollziehbares Muster ergibt.

Aber das ganze ist auch so ziemlich egal für den TE. Ob das Jetzt Kupferoxid -sulfat -phosphat -carbonat oder was GANZ anderes ist, er HAT eine ausfallende Verschutzung welche irgendwo her kommt und mit hoher wahrscheinlichkeit entweder irgendwas gelöstes und wieder ausgefallenes ist ODER durch ein Galvanisches Element entstanden ist. Letzteres ist aufgrund der optischen Karakteristiken wahrscheinlicher und sollte somit eliminiert werden, Optimalerweise auf eine art die ersteres gleich mit ausschließt -> Problem gelöst.

Vom Fachsimpeln über Reaktionschemie lernt hier kaum einer was dazu da es eh die wenigsten interessiert :-) und ... warum auch *g*

PS : Beim LÖTEN von Kupfer kommst du problemlos ÜBER die Temperatur die auch für dir direkte Bildung von Kupferoxid ausreicht, dort bildet es sich also TATSÄCHLICH wie von dir selbst beobachtet !
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Beim Löten ging es mir eher um die Vorbehandlung von "oxidiertem" Kupfer, damit man sauber löten kann. ;-)
Und bei der restlichen Diskussion will ich auch nicht "recht gegeben" bekommen, sondern einfach wissen, was denn nun wirklich abläuft? Sowohl privat, weil ich meinen PC gerne verstehe, als auch beruflich. Ist schließlich mein Fachgebiet. Aus Beobachtung kann ich halt ganz klar eins sagen:
- Metallisches Kupfer läuft an der Luft rotbraun an, seltener/punktuell wird es auch schwarz.
- Weitere feste oder flüssige Stoffe sind dafür nicht notwendig, (Haut-)Unreinheiten aber einer Schwarzfärbung förderlich.
- Ablöseerscheinungen sind dabei nicht zu beobachten, es entsteht nie loses Material.
- In einem Wasserkreislauf wird es ebenfalls rotbraun, aber wesentlich häufiger auch schwarz.
- Partikel gleicher Farbe sind dabei nur sehr selten und dann in geringem Aufwand zu beobachten, dann immer schwarz. (Andersfarbige Partikel deute ich mal als weitere Verunreinigungen, nicht als Teil der Hauptreaktion.)

Das die Feststoffe (fast) alle an Ort und Stelle bleiben, selbst in einem Wasserkreislauf, schließt eine Reaktion mit (gut) wasserlöslichem Übergangszustand eigentlich aus. Sonst hätte man das gleiche Schadensbild wie bei Aluminium: Es würde sich keine geschlossenen Schichten aus dem Korrosionsendprodukt bilden, sondern man hätte Lochfraß und losen Dreck im Kreislauf. Genau das passiert mit Kupfer aber nicht. Sondern irgend eine Umsetzung, bei der von Angang bis Ende nur ("praktisch") wasserunlösliche Feststoffe vorliegen müssen, die nicht abgetragen werden. Aber welche Stoffe sind das? Und welche Reaktionspartner spielen eine Rolle?

"x Cu + x O2 => x CuO o. x Cu2O" ist nur die gemäß Schulchemie billigste, naheliegenste Erklärung nach dem Prinzip "was lag vor, wie sieht das Ergebnis ungefähr aus?". Aber "einfach" bedeutet nicht automatisch "richtig", "falsch" aber automatisch "wir brauchen eine neue, bessere Erklärung". :-)
 

Faxe007

Freizeitschrauber(in)
Darf ich neben der Korrosionchemie daran erinnern, dass der Mann zwei verschiedene Schlaumaterialien kombiniert. Schaut euch doch mal dieses schöne Bild auf Wikipedia an https://de.wikipedia.org/wiki/Weichmacher#/media/Datei:Erasers&Plasticizer.JPG mit der Bildunterschirft "Der Weichmacher aus dem Radiergummi ist in das rote Plastikrohr eingewandert und hat es zum Schmelzen gebracht." - ob schmelzen jetzt das korrekte Wort ist, weiß ich nicht, aber schaut doch noch mal auf den Glibber auf dem letzten Bild der auf den Kupferkühlrippen hängt. Da sind Weichmacher involviert, ich habe in meiner Wakü eine Verunreinigung gehabt, die ziemlich ähnlich aussah und konnte es durch Schlauchwechsel lösen. PS: Ich hatte auch zwei verschiedene Schlauchaterialien eingesetzt.
 
TE
razzor1984

razzor1984

BIOS-Overclocker(in)
Darf ich neben der Korrosionchemie daran erinnern, dass der Mann zwei verschiedene Schlaumaterialien kombiniert. Schaut euch doch mal dieses schöne Bild auf Wikipedia an https://de.wikipedia.org/wiki/Weichmacher#/media/Datei:Erasers&Plasticizer.JPG mit der Bildunterschirft "Der Weichmacher aus dem Radiergummi ist in das rote Plastikrohr eingewandert und hat es zum Schmelzen gebracht." - ob schmelzen jetzt das korrekte Wort ist, weiß ich nicht, aber schaut doch noch mal auf den Glibber auf dem letzten Bild der auf den Kupferkühlrippen hängt. Da sind Weichmacher involviert, ich habe in meiner Wakü eine Verunreinigung gehabt, die ziemlich ähnlich aussah und konnte es durch Schlauchwechsel lösen. PS: Ich hatte auch zwei verschiedene Schlauchaterialien eingesetzt.
Ich glaube ich wäre hier der erste der es schafft EK ZMT und Tygon R6010 Norprene zu killen.

https://www.aquatuning.de/wasserkue...10-norprene-schlauch-11-2/8mm-5/16-id-schwarz

https://www.ekwb.com/shop/ek-tube-zmt-matte-black-16-1-11-1mm-3m-retail

Ich bleib dabei, diese Schläuche können keine Weichmacher abgeben, da sie keine enthalten die man mit Wasserkühlungzusätzen herauswaschen kann. Mit einem „DP Ultra“ oder einem Inovatek protect. Der Ethanolgehalt is sooooo gering. Mein Wasser hatte vor dem Mora 30 – 32 Grad beim Spielen, dank Mora < 30 Grad. Gestern waren es bei 22 Grad Raumtemperartur und Starwares Battlefront ganze 26 Grad. Cyberpunkt 2077 gibt ~ 1 Grad mehr ab, bin ich aber immer noch mehr als save. Im Sommer sind es dank optimierter Lüfterkurve nie mehr als 30 Grad.

Wie sehen das @PCGH_Torsten und @NatokWa ?

Für den neuen Build wird ausschließlich der 16/10 von Watercool - EPDM verwendet:
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Ich werde auch jeden Fall mal bei Gelegenheit den ein oder anderen Chemiker den ich bei mir auf der Arbeit erwischen kann auf dieses "Gesamtproblem" ansetzen um eine fundierte Meinung zu kriegen, evtl kriege ich auch einen dazu da ein paar Experimente zu mache, immerhin haben wir auch ein Materialforschungslabor vor Ort :-)

Ich habe bisher nur sehr gezielte Frage zu einzelnen Möglichen Reaktionen gestellt ohne das Gesamtbild bzw. das zugrunde liegende Problem zu schildern, könte also sein das ich dann ganz andere Antworten bekomme zumal die Schutzlösungen ALLE Tenside + Ionische Bestandteile enthalten... habe meines sogar mal mit auf Arbeit genommen um mir die Wirkung und unbedenklichkeit bestätigen zu lassen (ein Grünes Phobya Konzetrat das es interessanterweise nicht mehr zum kaufen gibt) und er meinte das es wohl Hochwirksam gegen Korosion und Leitfähigkeit ist ABER auch recht Giftig und er sich wundere das es verkauft werden dürfte *g*
Hab noch fast 400ml in der 2. Flasche und das Kühlwasser hält JAHRE ohne das irgendwas angegriffen wird und ich verwende es nach Umbau sogar wieder in neuen Aufbau. Geht wohl auch deshalb so gut weil ich reinen Teflonschlauch verwende.

Zu EPDM Schlauch : Nach dieser Wiki und allem was ich selbst bisher drüber weiß zu urteilen dürfte der Schlauch nahezu die gleichen Eigenschaften haben wie mein Teflon abgesehen von 2 Punkten.
1. Ist das Zeug leichter zu verarbeiten (Biegsamer/Elastischer)
2. Ist es Empfindlich gegen Öle und Fette jeglicher Art aber NICHT gegen Wasser/Alkohole und andere gängige Lösungsmittel

Ansonsten enthält EPDM KEINERLEI Weichmacher, die braucht es auch garnicht da das Grundmateriel bereits Gummielastische Eigenschaften besitzt und Weichmacher da nichts mehr verbessern können.
Klar, etwas teurer als mein Teflonschlauch aber wenn ich sehe das da jetzt 3 Meter nur noch 15 Euro kosten ..... ich habe weit mehr Investiert weil ich an jeder Ecke für den Billigen Teflonschlauch Winkel benötige da der extrem schnell umknickt so Star wie der ist... dafür halt ~2€ pro Meter und gegen absolut alles unempfindlich *g*

Ich würde JEDEM zu EPDM raten und dazu von Weichen durchsichtigen Schläuchen die finger zu lassen.
 

Ampre

PC-Selbstbauer(in)
Zu EPDM Schlauch : Nach dieser Wiki und allem was ich selbst bisher drüber weiß zu urteilen dürfte der Schlauch nahezu die gleichen Eigenschaften haben wie mein Teflon abgesehen von 2 Punkten.
1. Ist das Zeug leichter zu verarbeiten (Biegsamer/Elastischer)
2. Ist es Empfindlich gegen Öle und Fette jeglicher Art aber NICHT gegen Wasser/Alkohole und andere gängige Lösungsmittel

Was du nicht alle hast. Kann es sein das du einfach nur ein Troll bist der gerne Foren mit falschem Halbwissen flamete?

Hier gibt es eine Seite wo man mal nachschlagen kann. Teflon Schläuche gibt es schon mal nicht, denn die Richtige Bezeichnung ist PTFE sein. Die sind zwar bei Temperatur recht gut, haben aber eine sehr geringe Festigkeit. Man zieht also etwas am Schlauch und schon wird er Dünner und somit Undicht, weshalb er wohl bei den Hobbyschrauben hier wohl nicht so gut wegkommt.



Ah und hier noch ein paar Gründe warum "Teflon" einfach mist ist für Schläuche. Dichtet nicht richtig ohne Fremdhilfe und beginnst zu fließen:

PTFE ist nicht oder nur wenig elastisch. Deshalb werden PTFE-Dichtelemente durch elastische Vorspannelemente in Form von O-Ringen oder Edelstahlfedern aktiviert.

Aber auch PTFE hat gewisse Nachteile, wie z. B. die Neigung zum Kaltfluss oder Kriechen des reinen PTFE’s unter Druckbelastung. Diese Schwächen werden jedoch bei den Dichtungscompounds durch die Beimengung von Füllstoffen ausgeglichen. Füllstoffe, z. B. Bronze gefüllte Compounds, verleihen dem PTFE die Fähigkeit, sich den meisten Einsatzbedingungen anzupassen.




Zurück zum Thema:
Da du Noname Fittinge und Anschlüsse hast, weißt du welche Materialien für die Dichtung verwendet werden? Wenn du einige O-Ringe verbaut hast, kann das nach 1 Jahr schon eine beachtliche Menge an Ausdünstungen erzeugen.

Könnten das vielleicht auch Algen sein?
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten