Abgefahrenes Seminarfachprojekt Fantastable: Multi-Touch-Tisch im Eigenbau

@Exa: Da hat wohl wer in der Schule nicht aufgepasst, als es um die Ohmschen Gesetze ging. Hier zum nachlesen: Ohmsches Gesetz ? Wikipedia.
Die Leuchtdiode und der Wiederstand bilden in Reihe einen Spannungsteiler, der dann bei der LED eine geringere Spannung erzeugt.


joa ist ja nicht so als wenn ich nächstes Jahr meinen Bachelor in Elektrotechnik schreibe...:schief:

natürlich reduziert es AUCH die Spannung, aber das ist nicht der Primärgrund!

deswegen muss man an einer LED immer einen Widerstand haben, selbst wenn die richtige Spannung schon verfügbar ist...
Die einzige Situation, in der man keine Widerstände braucht, ist wenn man statt der Spannungsquelle eine Stromquelle hat.
 
Nach dieser Glaubwürdigkeitsversicherung habe ich es selber probiert, mit Led und Multimeter: Bei 9V und einem 470Ohm Vorwiederstand fallen an der Led 1,75Volt ab,der Strom beträgt etwa 8mA. Nach dem Entfernen des Vorwiederstandes und dem Einstellen des Netzteils auf 1,7Volt kann ich an der Led einen Strom von ca.8mA ablesen. Was für eine Überraschung.
Vielleicht kommt das davon, das der Strom durch den Wiederstand begrenzt ist?

Und soweit ich weiß, ist es in einem Gleichstromkreis unmöglich bei einem Wiederstand R und einer Spannung U einen Strom kleiner als I=U/R zu haben.
 
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@MasterOhh: Erschwinglich ist relativ! Aber im Gegensatz zum Table (3000€) schon. Aber unser Ziel ist es dass mehrere Leute an einem Gerät arbeiten können. Das geht an so einem Rechner von Aldi bestimmt nicht, und der kann bestimmt auch keine 54 Finger!

@exa und Empirelord:

Also ich dachte auch, dass Widerstände hauptsächlich zur Stromreduzierung da sind. Die Elektronen "stoßen" ja gegen die Atome des Materials und dadurch werden sie im Fluss gehindert und das wiederum heißt ja dass der Strom geringer wird. Berichtigt mich wenn ich falsch liege. Ich will nix falsches sagen.
 
@ empirelord:

das mag so noch klappen, aber im allgemeinen stimmts nicht mehr...

glaub mir ich hab schon einige hundert LEDs verbaut, und mit meinem Prof schon über LEDs diskutiert, und so einiges an Theorie über LEDs erfahren/gelesen...

nicht umsonst werden extra "LED-Treiber" angeboten, was nichts anderes ist als eine Konstantstromquelle.

in meinem How-to in der Signatur hab ich auch so einiges geschrieben, wobei ich da nicht ganz so eindringlich auf den Strom eingehe, aber auch erkläre warum zb der beste Weg ist vor jede LED einen Widerstand zu setzen.

eine LED hat natürlich im Betrieb auch einen Eigenwiderstand, aber rein aus der Theorie wird eine LED im Betrieb zum Leiter, weil das dotierte Material rekombiniert und den Strom passieren lässt, sodass rein theoretisch ein Kurzschluss herrscht, und was bei einem Kurzschluss passiert ist logisch: ohne R wird I unendlich und das Material wird zerstört.

in der Praxis hat die LED einen Eigenwiderstand, aber auf lange Sicht ist die Materialermüdung gravierend, wenn sie nicht nach eher kurzer Zeit den Geist aufgibt oder sofort abraucht.
 
Leuchtdiode ? Wikipedia unter Beschaltung von LEDs steht es eindeutig.
Der Betrieb mit einer konstanten passenden Spannung wird nicht wegen dem Zerstören der LED nicht empfohlen(meine Test-LED brennt übrigens schon seit 2 Tagen mit Festspannung), sondern weil sich die Eigenschaften der LED dazu führen, dass das ganze System starken Schwankungen unterliegt(wegen der exponentiellen Strom Spannung Kennlinie und den Temperaturänderungen).
Ich habe dein HowTo auch schon gelesen, und da stellt sich mir die gleiche Frage, warum durch das in die Hand nehmen einer LED plötzlich das Ohmsche Gesetz außer Kraft tritt.
Und es ist definitiv nicht der beste Weg, bei 240LEDs vor jede einen Wiederstand zu hauen, das ergibt sich aber auch aus dem verlinkten Artikel.
Die Aussage, warum eine LED zum Leiter werden sollte, entbehrt sich mir leider jeglicher Logik, weil es einer bestimmten Spannung bedarf, um Photonen einer gewissen Wellenlänge auszusenden.
Nur weil ich 100mal den Befehl mov verwendet habe, und weiß was er macht, macht mich auch noch nicht zum Prozessorexperten, gib mir bitte eine Referenz, und nicht nur eine Aussage, dann bin ich bereit meine Meinung zu ändern.
 
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ja was willst du denn eig??? unter Beschaltung von LEDs steht ja wie gesagt alles!

in der Praxis haben LEDs eine Produktionsschwankung, genauso wie die Spannung von Netzteilen schwankt. Durch die extrem steile Kennlinie vorgegeben verhindert man eine Zerstörung durch Überhitzung (verursacht durch einen verdammt hohen Strom bei kleinen Spannungsänderungen) am besten durch einen Vorwiderstand der den Strom begrenzt, oder halt eine Konstantstromquelle

"Eine LED sollte nicht unmittelbar an eine Spannungsquelle, wie eine Batterie, angeschlossen werden"
aus dem Wiki artikel...
 
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Ein kurzer unqualifizierter Kommentar Meinerseits ...

@Empirelord: Selfowned

BTT: Echt ein cooler Tisch. Die 54 Finger Multitouch Software selbst geschrieben?
 
Nein, naja so halb. Die Anwendungssoftware ist teilweise von uns. Der Treiber für die Nutzung von Windows auch und für die Erkennung der Finger gibt es eine sehr gute Bibliothek.
 
Bei einer prozentual gleichen Spannungsänderung läuft das ganze allerdings mit und ohne Widerstand auf das gleiche hinaus.(Siehe im wiki Artikel Beschaltung mit Vorwiederstand.)
Das Beispiel, was du zitierst, geht direkt von einer Batterie aus, bei der die Spannung nicht auf 10mV genau regelbar ist.

Ich wollte darauf hinaus, dass es sich bei 240LEDs lohnt, nicht an jede einen Widerstand anzulöten, sondern eine intelligente Ansteuerautomatik zu verwenden. Und in diesem Punkt glaube ich, dass ein guter DC-DC Wandler die Spannung genau genug einstellen kann, um die LEDs gefahrlos zu betreiben. Dies ginge natürlich auch mit einer Feststromquelle.
Und als zweites wollte ich mit all meinen Beispielen darauf hinaus, dass man mit einem Widerstand bei einer festen Spannung den Strom nicht begrenzt, sondern nur einen Spannungsteiler aufbaut.

BTT: Die Software sieht verdammt gut aus, was habt ihr dafür verwendet,C++?
 
"BTT: Die Software sieht verdammt gut aus, was habt ihr dafür verwendet,C++?"

Welche Software meinst du?? Das mit dem Haus von Nikolaus und wo Lila Linien zwischen den Händen sind? Das ist Python!! Genauso das mit den Sternchen an jedem Finger. Jeder guckt uns blöd an wenn wir das sagen und meinen "das ist doch nur eine Skiptsprache", aber da sieht man mal, zu was Python fähig ist.

Mein Treiber für Windows-Eingabe mache ich in c# und c++
 
Ich würde mal sagen, Mann kann mit jeder Sprache alles machen,ich persönlich kann weder C++ noch Python so richtig, sondern mache nur rechenintensive Anwendungen, und dann mit Assembler. C++ war nur am wahrscheinlichsten, deshalb habe ich es genannt. Ich meinte eigentlich die Infrarot Kamera Erkennung, aber jetzt wo du es sagst, die andere Software ist auch gut.


@Exa: Ich glaube ich habe dich von Anfang an etwas falsch verstanden. Wollen wir es jetzt sein lassen?
 
Echt mal!! Versöhnt euch wieder!^^

Also wir haben einen guten Infolehrer (muss ich sagen, weil er mitliest :D ). Nee, also wir lernen ja nur ein bisschen Delphi im Unterricht und haben mit Niki angefangen, sowas wie Kara oder Karel, the robot! Ich habe mir alles im Selbststudium beigebracht.

Also Kamera Erkennung ist C++.
 
Danke!! Soeben wurde der 300. Datensatz der Umfrage ausgefüllt!! Vielen Dank Leute!!!

Ist euch schon aufgefallen das wir bei aktuellen Top-Storys stehen, auf der Main?? Es wechselt immer mal aber wenn man ein paar mal neu lädt, kommt ganz groß unser Tisch! :D
 
kommt die idee von R.u.s.e? die netwickler hatten ja damals vorführhalber auch so ein tisch entwickelt, auf dem man das game in top-down ansicht spielen konnte.
wenn ihr das so hinbekomme :daumen: aber auch so echt top :daumen::daumen::daumen:
 
Schönes Projekt, da habt ihr sicher einiges gelernt und viel Spass gehabt!
Direkt neu ist daran jetzt nix oder hab' ich was übersehen?

Ja viel spaß aber auch viel stress gehabt, und werden wir auch weiterhin haben. Ist ja noch nicht beendet das Projekt. Gelernt haben wir auch ne Menge. Jeder von uns.

Richtig, wir haben Multitouch nicht erfunden und solche Tische gibt es auch schon. Was wir anders als die meisten anderen machen ist, das wir die Totalreflexion ausnutzen, d.h. am Rand der Platte sind überall LED's. Die meisten andere Tische, auch der Surface von Microsoft, nutzen eine andere Technik. Da werden LED-Scheinwerfer in den Tisch angebracht die nach oben die Platte anleuchten. Der Vorteil dieser Technik ist, dass Objekterkennung möglich ist. Der Vorteil unserer Technik ist eine genauere Abtastung und eine höhere Druckempfindlichkeit.

Als direkt neu könnte man unsere Software bezeichnen, denn die gibt es wirklich noch nicht. Aber mehr dazu später. Auch neu ist das mit unserem Tisch 3D-Inhalte wahrgenommen werden können und wir eine Steuerung im Raum entwickeln. Doch dazu will ich zu diesem Zeitpunkt auch noch keine genauen Angaben machen. Wir konzentrieren uns erstmal darauf dass das Multitouch geht. Anfang nächstes Jahr gehts dann los mit der Raumsteuerung.

@ NuTSkuL:
Nein die Idee haben wir nicht von RUSE. RUSE kam nachdem wir die Idee hatten. Wir wurden durch den Microsoft Surface angeregt soetwas zutun. Die Entwickler haben sich übrigens nur so einen gekauft. Der Tisch aus dem Trailer basiert auf einer resistiven Folie und einem LC-Panel drunter. Der Nachteil an diesen Folien ist, dass die Anzahl der Finger die erkannt werden können begrenzt ist. Bei uns sind theoretisch unendlich möglich, es hängt halt an der Rechenleistung und der größe unserer Finger.
 
besteht bei LEDs an den Seiten eig nicht die Gefahr, dass man eine Aktion auslöst, ohne das die Scheibe schon berührt wurde???
 
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