A10 7800, kochend heiß oder ungenaue Sensoren?

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Tim1974

Guest
A10 7800, kochend heiß oder ungenaue Sensoren?

Hallo,

ich habe mal auf meinem A10-Rechner die aktuelle Version von HWinfo64 und Prime95 installiert.
Im lastarmen Zustand auf dem Windows 10 Desktop hat die CPU laut HWinfo64 ca. 58-63 Watt CPU Package Power und CPU Package etwa 57,5-63°C.
Das finde ich schon sehr seltsam, aber wenn ich Prime95 Small FFTs etwa 15 Minuten laufen lasse kommt die CPU Package Temperatur bis auf ca. 94°C, auch die Systemtemperatur steigt auf einem Sensor auf ca. 58°C an.

Sind das realistische Werte für einen A10 7800?
Ich dachte ja schon mein i7-4770K würde heiß werden, aber dagegen ist der ja schon kühl, ok er hat auch einen sehr viel besseren CPU-Kühler, das muß man hinzu sagen.
Der A10 hat vermutlich nur den boxed-Kühler drauf, trotzdem finde ich ist das kein Grund für über 90°C bei Prime95, bei einer 65 Watt TDP APU.

Stimmen diese Werte, oder sind die Sensoren so unglaublich ungenau bei AMD?
Falls letzteres der Fall sein sollte, ist das bei allen AMDs so oder nur bei den APUs?

Gruß
Tim
 
AW: A10 7800, kochend heiß oder ungenaue Sensoren?

Gute Erklärung, aber im wesentlichen wußte ich schon vieles davon, was mich mehr interessiert und worauf ich bei meinen Fragen abzielte war ein Vergleich der Sensorik zwischen AMD und Intel!
Sind die Sensoren bei Intel genauer als bei AMD?
Funktionieren die Schutzmechanismen (Throtteln, Notabschaltung usw.) bei beiden Herstellern gleichermaßen zuverlässig?
Und wie kann es sein, daß bei meinem A10 7800 schon im idle bzw. bei Niedriglast über 55 Watt Package Power angezeigt werden?
 
AW: A10 7800, kochend heiß oder ungenaue Sensoren?

Das neueste Prime95 soll man doch nicht mehr benutzen, weil das die CPUs wegen AVX/AVX2 zu sehr aufheizt. Probiere es mal mit Version 26.6.
 
AW: A10 7800, kochend heiß oder ungenaue Sensoren?

Sind die Sensoren bei Intel genauer als bei AMD?
Man geht weitläufig davon aus, ja.

Funktionieren die Schutzmechanismen (Throtteln, Notabschaltung usw.) bei beiden Herstellern gleichermaßen zuverlässig?
Ja. Auch deine APU wird abschalten bevor sie stirbt.

Und wie kann es sein, daß bei meinem A10 7800 schon im idle bzw. bei Niedriglast über 55 Watt Package Power angezeigt werden?
Das ist ein Auslesefehler.

Das neueste Prime95 soll man doch nicht mehr benutzen, weil das die CPUs wegen AVX/AVX2 zu sehr aufheizt.
Aber genau das ist doch Sinn und Zweck. Statt stundenlang eine alte version zu benutzen kannste bei der neuesten prime95 nach einer Minute aufhören und kennst deine Maximaltemperatur.
 
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Aber genau das ist doch Sinn und Zweck. Statt stundenlang eine alte version zu benutzen kannste bei der neuesten prime95 nach einer Minute aufhören und kennst deine Maximaltemperatur.

Seh ich auch so, ABER nach einer Minute hat man trotzdem noch nicht seine Maximaltemperatur, allein durch Aufheizung des Kühlers und dessen Umgebung steigt die CPU-Temperatur immer noch ein wenig weiter an mit der Zeit.
Ich teste mit Prime 95 Small FFTs meist 30-60 Minuten, wenn ich dabei dann auch noch die Grafikkarte mittels Furmark parallel voll auslaste bekomme ich nochmals ca. 7°C höhere CPU-Kerntemperaturen nach rund 60 Minuten Test bei meinem i7.

Achso, noch eine Frage, auch wenn die etwas spekulativ ist, wird AMD die Sensorik denn mal verbessern, z.B. bei den Zen-CPUs und APUs?
 
AW: A10 7800, kochend heiß oder ungenaue Sensoren?

Seh ich auch so, ABER nach einer Minute hat man trotzdem noch nicht seine Maximaltemperatur, allein durch Aufheizung des Kühlers und dessen Umgebung steigt die CPU-Temperatur immer noch ein wenig weiter an mit der Zeit.

Ich wusste dass das kommt aber hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben dass ich mir den Satz sparen könnte. :D
Natürlich haste eine Aufheizung im Gehäuse. Du hast aber auch eine viel höhere Last auf der CPU als jemals real anliegen wird. So wie sich das Gehäuse nach 2 Stunden zocken innen um 10 Grad erwärmt hat ist die CPU unter der neuen prime-Version 10 Grad wärmer als bei realer Last. Das kommt ungefähr aufs gleiche raus - daher reichen 2 Minuten Prime aus. Heißer wird die CPU auch bei aufgewärmten Case nie werden.

Ich teste mit Prime 95 Small FFTs meist 30-60 Minuten, wenn ich dabei dann auch noch die Grafikkarte mittels Furmark parallel voll auslaste bekomme ich nochmals ca. 7°C CPU-Kerntemperatur nach rund 60 Minuten Test bei meinem i7.
Das ist eben der absolute WorstCase der niemals vorkommen wird. Ich meine um noch realitätsfremder zu sein könntest du noch nen Föhn ins Gehäuse legen. :ka:
Man kann das ja mal ein paar Minuten machen um zu sehen wo man ankommt aber kommt doch davon weg eure Hardware stundenlang mit den Tools da zu quälen und unnötig zu verschleißen. Man geht doch auch nicht hin und dreht seinen Motor mal ne Stunde im Drehzahlbegrenzer um zu sehen wie heiß das Öl wird.
 
AW: A10 7800, kochend heiß oder ungenaue Sensoren?

Das ist eben der absolute WorstCase der niemals vorkommen wird. Ich meine um noch realitätsfremder zu sein könntest du noch nen Föhn ins Gehäuse legen. :ka:
Man kann das ja mal ein paar Minuten machen um zu sehen wo man ankommt aber kommt doch davon weg eure Hardware stundenlang mit den Tools da zu quälen und unnötig zu verschleißen. Man geht doch auch nicht hin und dreht seinen Motor mal ne Stunde im Drehzahlbegrenzer um zu sehen wie heiß das Öl wird.

Mit dem Fön würde man aber rund 2000 Watt Hitze auf die Hardware pusten und könnte damit sicherlich einen bleibenden Schaden anrichten.
Die Grafikkarte pustet bei mir nur mit maximal ca. 130 Watt (GTX 1060 OC), die rund 120-130 Watt zieht die Karte auch beim Spielen, das ist also auch nicht realitätsfern.

Zum Thema Verschleiß, nach dem Lesen des anfangs verlinkten Artikels dachte ich nun, daß die CPUs Temperaturen nahe am Abschalten rund 10 Jahre aushalten, falsch?
Ich hab meine i7-CPU damit schon oft getestet, gequält, weil ich anfangs einen Defekt vermutete, der hat in den gut 3 Jahren bestimmt zusammengerechnet grob geschätzt ca. 25 Stunden Prime95 Small FFTs hinter sich, dazu noch etliche Stunden Large FFTs, gemischte Tests und Intel Burn Test V2.
Heute sehe ich ein, daß das unsinnig war und teste nur noch, wenn ich etwas verändere, also z.B. die VCore senke, die Kühlung umbaue oder ähnliches und auch dann kaum über 30-60 Minuten am Stück.
 
AW: A10 7800, kochend heiß oder ungenaue Sensoren?

Mit dem Fön würde man aber rund 2000 Watt Hitze auf die Hardware pusten und könnte damit sicherlich einen bleibenden Schaden anrichten.
Prime95 richtet auch bleibende Schäden an wenn mans stunden und tagelang laufen lässt. ;)

Zum Thema Verschleiß, nach dem Lesen des anfangs verlinkten Artikels dachte ich nun, daß die CPUs Temperaturen nahe am Abschalten rund 10 Jahre aushalten, falsch?
Das ist zwar nur eine statistische Größe (bedeutet eine solche CPU kann auch 3 oder 30 Jahre halten, die 10 sind der Mittelwert) aber CPUs sind bei normaler Nutzung daraf ausgelegt, ja.

Es ist aber ein Unterschied ob die CPU aufgrund von schwacher Kühlung so heiß ist oder aufgrund von extremst hoher Last. Denn hoher Verschleiß wird dann erzeugt, wenn sowohl die Stromflüsse als auch die Temperatur in der CPU hoch sind (dazu kannste auf Wunsch auch meinen Blog Nummer 19 lesen).
Prime95 erzeugt beides und was die Last angeht sogar weit mehr als der Hersteller vorsieht. Dieses Tool erzeugt in wenigen Stunden so viel Verschleiß wie die CPU sonst in Monaten normaler Nutzung erlebt. Das sieht man beispielsweise daran, dass CPUs in Übertakterkreisen recht schnell ihr OC-Potential verlieren (also mehr Spannung für den gleichen Takt brauchen) wenn sie Tagelang Prime95 durcheiern müssen. Normalerweise dauert eine solche Degradation Jahre.
 
AW: A10 7800, kochend heiß oder ungenaue Sensoren?

Ich meine um noch realitätsfremder zu sein könntest du noch nen Föhn ins Gehäuse legen. :ka:

Prime95 ist doch wie furmark parallel auch total realitätsfern. Mir erschließt sich der Sinn solcher Tests nicht wirklich. Die CPU wird über alle Maßen aufgeheizt, die Kühler werden an ihre Grenzen und darüber hinaus gebracht. Welche Schlussfolgerungen kann man daraus ableiten? Wenn der Kühler falsch montiert wurde, macht sich das mMn. auch beim normalen Zocken bemerkbar (bei Spielen, die die CPU auch fordern, das ist klar).
 
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Welche Schlussfolgerungen kann man daraus ableiten?

Ob die Kühlung mit aktuellem OC ausreichend ist oder nicht - und ob das OC stabil ist.
Du weißt mit etwas Erfahrung nach 5 Sekunden Prime ob die Kühlung der CPU reicht oder nicht. Und 10 Minuten später weißt du auch ob der PC (für normale Anwender) stabil ist oder nicht.

Klar, für nicht übertaktete Standardsysteme ist das Programm quasi nutzlos mal von der Möglichkeit abgesehen mal fix ohne das Gehäuse aufzumachen nachzusehen ob der Kühler sitzt oder nicht.
 
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Ob die Kühlung mit aktuellem OC ausreichend ist oder nicht - und ob das OC stabil ist.
Du weißt mit etwas Erfahrung nach 5 Sekunden Prime ob die Kühlung der CPU reicht oder nicht. Und 10 Minuten später weißt du auch ob der PC (für normale Anwender) stabil ist oder nicht.

Klar, für nicht übertaktete Standardsysteme ist das Programm quasi nutzlos mal von der Möglichkeit abgesehen mal fix ohne das Gehäuse aufzumachen nachzusehen ob der Kühler sitzt oder nicht.

Nunja, leider hab ich da auch andere Erfahrungen gemacht, z.B. hatte ich mal die Vcore von meinem i7-4770K auf 1 Volt oder knapp drüber gesenkt, bei unter 1 Volt kamen bei Prime95 Small FFTs Bluescreen.
Bei etwas über 1 Volt kam kein Bluescreen, ich lies es damals sicherheitshalber wohl auch wieder ne Stunde laufen und dachte danach, ok die Spannung scheint zu reichen und er ist so stabil und schön kühl.
Aber letztendlich schmierte er mir dennoch ab und zu ab, bzw. bootete einfach neu, bei gemessen an Prime95 relativ niedriglastigen Aufgaben, z.B. einmal beim Einlesen einer Audio-CD.

Was den Sinn des Kühlertests angeht, es gibt ja viele Ursachen für unzureichende Kühlleistung, nur eine davon wäre, daß der Kühler nicht richtig sitzt, wobei ich bei den intel-boxed-Kühlern wie bei meinen beiden Noctuas eigentlich nicht wüßte, wie man den falsch sitzend montieren kann.
Aber wenn man z.B. zuviel oder zu wenig Wärmeleitpaste nimmt, kann man Prime95 sicher auch dafür gebrauchen, dies heraus zu finden, wobei man dann nur weiß, daß die Kühlleistung bescheiden ist, aber nicht woran es genau liegt...

Das das Programm direkt schädlich für die CPU ist, wenn es stundenlang läuft, hätte ich aber nicht gedacht, sonst hätte ich es nicht so viel laufen lassen. Ich dachte immer, wenn die CPU nicht throttelt und erstrecht nicht komplett abschaltet, bin ich noch soweit im grünen Bereich, daß die CPU auch längerfristig daran kein Schaden nimmt und nicht übermäßig verschleißt.
Was ist denn mit diesem Seti oder wie das heißt, das läuft ja bei einigen auch durchgehend, oder nicht? Schadet auch das der CPU auf Dauer?

Jetzt mal den Fall angenommen, man kauft a) eine CPU der höchsten Taktstufe, z.B. einen i7-4790K und als Vergleich b) einen der niedrigsten Taktstufe selber "Baureihe", als Beispiel einen i7-4770S.
Kann man dann pauschal sagen, daß CPU a) weniger lange hält und irgendwann immer höhere Spannungen braucht als CPU b), wenn beide dauerhaft hoch und gleich hoch belastet werden (ohne OC!)?
 
AW: A10 7800, kochend heiß oder ungenaue Sensoren?

Das das Programm direkt schädlich für die CPU ist, wenn es stundenlang läuft, hätte ich aber nicht gedacht, sonst hätte ich es nicht so viel laufen lassen. Ich dachte immer, wenn die CPU nicht throttelt und erstrecht nicht komplett abschaltet, bin ich noch soweit im grünen Bereich, daß die CPU auch längerfristig daran kein Schaden nimmt und nicht übermäßig verschleißt.
Was ist denn mit diesem Seti oder wie das heißt, das läuft ja bei einigen auch durchgehend, oder nicht? Schadet auch das der CPU auf Dauer?

Jetzt mal den Fall angenommen, man kauft a) eine CPU der höchsten Taktstufe, z.B. einen i7-4790K und als Vergleich b) einen der niedrigsten Taktstufe selber "Baureihe", als Beispiel einen i7-4770S.
Kann man dann pauschal sagen, daß CPU a) weniger lange hält und irgendwann immer höhere Spannungen braucht als CPU b), wenn beide dauerhaft hoch und gleich hoch belastet werden (ohne OC!)?

So lange die Last auf der CPU eine "übliche" ist wird die CPU das auch unter Dauerlast jahrelang mitmachen. Du kannst beruhigt dauerhaft nach Außerirdischen suchen und Proteine falten, das wird deine CPU nicht umbringen. Hier ists auch egal ob es das größte oder kleinste Modell der Baureihe ist - die sind technisch identisch (jeder einzelne Transistor ist am gleichen Platz), sie sind nur anders programmiert/teildeaktiviert. Entsprechend halten sie bei gleicher Belastung auch (im Rahmen der statistischen Abweichung) gleich lange.

Der Grund, warum Prime95 CPUs auf Dauer zerstört ist, weil die erzeugte Last höher ist als das, was Intel dafür vorgesehen hat - du drehst quasi in den roten Drehzahlbereich rein sozusagen. Deswegen wird auch die TDP der CPU deutlich überschritten und deswegen hat Intel sogar reagiert und extra neue Turbostufen für AVX-Applikationen in seinen Server-CPUs eingeführt die niedriger ausfallen - die CPUs drosseln sich also selbstständig wenn prime ausgeführt wird damit auch auf Dauer nichts kaputtgeht. Beim OC sind diese Mechanismen natürlich nicht aktiv.

Es geht übrigens noch eine Stufe schlimmer. Prime hat ja einen echten Mehrwert, eben die Suche nach Primzahlen. Sprich das Programm ist nicht dafür geschrieben worden CPUs irre zu belasten, nur ist die Anwendung dafür einfach mathematisch perfekt geeignet da super parallelisierbar und auch geeignet für allerlei Instruktionssätze. Das Programm ist quasi deswegen so "böse" weil es mathematisch sehr, sehr günstig für x86 CPUs ist Fouriertrafos zu berechnen.

Es gibt dagegen auch Programme, die speziell dafür gemacht wurden CPUs zu quälen ohne dabei irgendwas sinnvolles zu berechnen - einfach der Last wegen. Ein solches Programm ist "Magic" (Malicious Aging in Circuits), das auf spezielle Architekturen hin geschrieben wird und eine CPU in recht kurzen Zeitabständen (mehrere Tage bis Wochen) tötet, also den Verschleiß von 20 Jahren in wenigen Tagen erzeugt. Das Ding gibts entsprechend auch nicht im freien Umlauf, denn damit würden sich die ganzen Spezialisten in kürzester Zeit ihre CPUs umbringen. :-D
 
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Prime mag ja gut sein um seine Max Temps auszuloten, aber Meinung nach taugt Prime kein bisschen, um zu prüfen ob das System stabil ist. Bei so gut wie jeden OC was in Prime stabil war, ist nach kurzer Zeit beim zocken abgestürzt. Und wie Alki schon sagt würde ich keine CPU unnötig lange mit Prime quälen. Das gleiche gilt übrigens auch für Furmark. Ich verlasse mich lieber auf realistische Tests und spiele eine Runde, während ich auf die zweiten Monitor die Werte im Auge behalte. Dieses "System" hat sich schon über Jahre bei so gut wie jedem OC bewährt.
 
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Prime mag ja gut sein um seine Max Temps auszuloten, aber Meinung nach taugt Prime kein bisschen, um zu prüfen ob das System stabil ist.
Ich hab derartige Probleme noch seltenst gehabt und hunderte von PCs übertaktet.
Prime (und LinX) sind dabei die Tools die derart empfindlich reagieren dass sonstige Software tagelang durchläuft wo prime nach 2 Minuten abschmiert.
CPU-Stresstests.jpg

Was Prime natürlich NICHT kann und daher kommen wohl auch die beschriebenen Dinge ist, LastWECHSEL zu simulieren was in Spielen usw. normal ist. Gerade wenn man die Stromsparmechanismen aktiv lässt und Offset/adaptive nutzt kann es hier durchaus sein, dass Vollast stabil ist und schnelle Lastwechsel in Spielen abstürzen das stimmt.
 
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Was Prime natürlich NICHT kann und daher kommen wohl auch die beschriebenen Dinge ist, LastWECHSEL zu simulieren was in Spielen usw. normal ist. Gerade wenn man die Stromsparmechanismen aktiv lässt und Offset/adaptive nutzt kann es hier durchaus sein, dass Vollast stabil ist und schnelle Lastwechsel in Spielen abstürzen das stimmt.

Das wird es sein, da ich immer mit adaptiven Settings arbeite. Die CPU soll ja nicht immer auf volle Kanne laufen. Stromsparmodi bleiben natürlich auch aktiviert. Aber gerade Lastwechsel sind doch das was im Alltagsbetrieb üblich ist.
 
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Ja, Prime95 kann auch meiner Ansicht nach vieles nicht ideal testen, z.B. den vollen RAM, den kann ich beim Intel Burn Test einstellen mit "maximal", dann wird aller freier RAM mitgetestet, aber Intel Burn Test V2 bekommt meine CPU nie so heiß wie Prime95 Small FFTs.

Nochmal zu Prime95 Small FFTs und dem Töten von CPUs mit besagtem anderen noch böserem Programm, mir war gar nicht bewußt, daß man mit irgendeiner Software Hardware killen kann, außer vielleicht Festplatten früher mit gegenteiligen Befehlen (Köpfe parken und gleichzeitig noch was ganz anderes...) so wie es früher angeblich manche Viren machten.
Wenn ich aber jetzt meine TDP im BIOS auf 84 Watt für meinen i7-4770K ohne OC festsetze, oder so wie ich es gemacht habe die Vcore im BIOS auf 1.050 Volt von Hand setze und so die CPU bei Prime95 Small FFTs nicht mehr als ca. 86 Watt zieht, ich obendrein keinen boxed-Kühler, sondern den Noctua NH C12P SE14 mit 14cm-Lüfter bei stetig 1200 U/min nutze, könnte da das besagte andere noch bösere Programm trotzdem meine CPU killen?
 
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Den RAM vollklatschen kann Prime95 auch mit entsprechenden Einstellengen.

Was das "killen" angeht: Ja, könnte es (es geht ja darum es bei Werkseinstellungen zu können^^).
Das Programm macht sich eine Eigenschaft zunutze, die jeder Halbleiterchip heutzutage haben MUSS um nicht spontan zu verdampfen. Moderne CPUs/GPUs sind eine Ansammlung von Milliarden Transistoren (soweit sicher klar). Der Punkt ist wenn alle diese Transistoren gleichzeitig schalten würden würde der Chip spontan explodieren. Diese Chips überleben nur, weil der allergrößte Teil der Transistoren zu einem gegebenen Zeitpunkt X genau gar nichts tut. Die gerade arbeitenden = schaltenden Transistoren sind immer nur verglichen an der Gesamtanzahl sehr sehr wenige (iirc deutlich unter 10%), alle übrigen ruhen und können abkühlen. Je nachdem was die CPU gerade tun soll sind die arbeitenden Transistoren ungünstigerweise nicht über die ganze Chipfläche verteilt sondern regional begrenzt, das führt zu sogenannten "Hotspots" was aber ebenfalls bekannt und normal ist (an bekannten Hotspots werden wenn möglich die Thermoelemente platziert).

Wenn man nun bestimmte Befehle hat, die mehr Transistoren gleichzeitig beschäftigen als es eigentlich vorgesehen ist steigt die Abwärme der CPU enorm an, so gesehen bei der AVX/FMA3-version von Prime die auf einmal Intel-CPUs ab Haswell dazu bewegt hat gefühlt doppelt so viel Abwärme rauszudrücken als sonst bei "Vollast" üblich. Ein anderes Beispiel ist der Furmark für GPUs der das gezielt provoziert.

Diese "Killerprogramme" lassen die CPU nun ganz bestimmte (sinnlose) Berechnungen ausführen die genau auf die Architektur der CPU abgestimmt sind (die dazu bekannt sein muss im Detail...) und ganz gezielt einen kleinen Bereich der CPU "attackieren", indem die Berechnungen so konstruiert sind dass in einem kleinen Bereich alle Transistoren ständig ohne Unterlass schalten müssen. Das hat zur Folge dass hier lokal ein extremer Hotspot entsteht und die CPU an dieser Stelle auf Dauer schlichtweg durchbrennt. Dabei kann der restliche Teil der CPU schlafen, sprich das geht auch bei 20W Verbrauch, der Trick ist dass diese 20W auf einem Quadratmillimeter anfallen und an dieser Stelle die Leiterbahnen zerstören.
 
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Das klingt ja bösartig, kann es denn bei "normalen" Anwendungen nicht auch zu sowas kommen?
Ich meine, müssen Programmierer von Spielen, oder Anwendungen irgendwas berücksichtigen, damit die CPUs und GPUs nicht partiell überlastet werden und durch brennen?
Dann könnte doch auch Schadsoftware wie Viren und Co. auf diese Weise gezielt Hardware "angreifen" und zerstören, indem sie bestimmte Bereiche gezielt überlastet und damit kaputt macht, oder?
Gibts solche Beispiele schon?

Schadet Furmark wirklich auch der Grafikkarte, wenn man es stundenlang laufen läßt?
Die Auslastung bei Furmark ist hoch, aber ist sie auch höher als bei anspruchsvollsten 3D Spielen wie z.B. Far Cry 4, oder anderen Benchmarks wie Heaven 4.0?
Die Maximaltemperaturen sind jedenfalls bei mir sehr ähnlich, bei rund 58-59°C und steigen auch nach Stunden Dauerlast nicht weiter an, aber meine GTX 1060 ist auch nicht weiter als von Werk aus übertaktet und hat einen extrem wirkungsvollen Kühler mit gleich 3 Lüftern.
Schwierig finde ich, daß man sich dann ja anscheinend nicht an den maximalen Temperaturen orientieren und daraus eine Schädlichkeit ableiten kann?!

Sollte man seine Hardware denn dann besser gar nicht mit Prime95 und Furmark testen, oder sind bei neuer Hardware Tests in gewissem Umfang völlig ok und unschädlich? Die Frage wäre halt, in welchem Umfang...
 
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