AW: A10 7800, kochend heiß oder ungenaue Sensoren?
Nein. Die dazu nötigen Befehle sind derart speziell dass sie in der Realität (ungewollt) niemals vorkommen werden. Das ist in etwa so wie der CPU ganz gezielt zu sagen sie solle ständig die erste Zelle des SRAMs in jedem Takt leeren und vollschreiben (nur um ein Beispiel zu erfinden). Das ist völliger Käse (inhaltlich) und würde in einem realen Programm das etwas sinnvolles tut niemals passieren.
Ja, gibt es - aber nur für CPUs deren exakte Struktur offengelegt ist. Und bei allen Desktop-CPUs ist das nicht der Fall, denn nur Intel/AMD wissen genau, wie ihre CPUs genau intern verschaltet sind und ohne dieses Wissen ist es quasi unmöglich so ein Zerstörungstool zu schreiben. Deswegen brauchste auch keine Sorgen zu haben dass so ein Virus erscheint.
Moderne Karten sind vom Furmark unbeeindruckt - eben genau weil diese Limiter verhindern dass die Karte überlastet wird. Wenn man (durch BIOS-Mods oder Lötkolben) den Schutz abschaltet grillt der Furmark nach wie vor Grafikkarten in kürzester Zeit. Ich habs damals schon mal mit Absicht gemacht: http://extreme.pcgameshardware.de/blogs/incredible-alk/1361-alkis-blog-9-alki-gefahr.html

Für einen "normalen" PC kann man das anfangs kurz machen, ein paar Minuten Prime/Furmark machen nichts kaputt und zeigen dass der PC große Last stabil mitmacht und die Kühlung passt. Danach braucht mans nie wieder.
Für einen OC-PC ist Prime nach wie vor das wichtigste Stabilitätstool. Hier kann man auch seine OC-Settings finden ohne das Tool stunden und tagelang laufen zu lassen. Anfangs reicht meist eine Sekunde um zu sehen dass das nicht stabil war, wenn man "auf der Grenze" ist reichen wenige Minuten. Für ein gut gemachtes OC brauchts insgesamt weniger als 2 Stunden Prime (für einen normalen Nutzer) und das ist absolut vertretbar.
Wirkliche Verschleißerscheinungen an CPUs durchs "primeln" hat man bei der Gruppe, die 24/7-stabil testet und prime tagelang rennen lässt. Wenn man da 2, 3 Wochen unterwegs ist geht das OC-Potential der CPU zurück weil sie degradiert (dann ist sie noch weit von "kaputt" weg).
Kurz: Wenn dus nicht übertreibst und Prime Tagelang laufen lässt ists gar kein Problem und ein sehr nützliches OC-Tool.
Der Furmark dagegen ist eigentlich komplett unbrauchbar. Er findet weder Instabilitäten noch hilft sonst beim OC noch berechnet er irgendwas "sinnvolles", er kann höchstens den Kühler (oder das Netzteil...) testen - aber das können moderne Spiele auch da auch hier die Karten an ihr TDP-Limit boosten.
Das klingt ja bösartig, kann es denn bei "normalen" Anwendungen nicht auch zu sowas kommen?
Nein. Die dazu nötigen Befehle sind derart speziell dass sie in der Realität (ungewollt) niemals vorkommen werden. Das ist in etwa so wie der CPU ganz gezielt zu sagen sie solle ständig die erste Zelle des SRAMs in jedem Takt leeren und vollschreiben (nur um ein Beispiel zu erfinden). Das ist völliger Käse (inhaltlich) und würde in einem realen Programm das etwas sinnvolles tut niemals passieren.
Dann könnte doch auch Schadsoftware wie Viren und Co. auf diese Weise gezielt Hardware "angreifen" und zerstören, indem sie bestimmte Bereiche gezielt überlastet und damit kaputt macht, oder?
Ja, gibt es - aber nur für CPUs deren exakte Struktur offengelegt ist. Und bei allen Desktop-CPUs ist das nicht der Fall, denn nur Intel/AMD wissen genau, wie ihre CPUs genau intern verschaltet sind und ohne dieses Wissen ist es quasi unmöglich so ein Zerstörungstool zu schreiben. Deswegen brauchste auch keine Sorgen zu haben dass so ein Virus erscheint.
Ja. Es gibt auch Beispiele von durch den Furmark zerstörten Karten aus einer Zeit wo die hersteller noch keinen Powerlimiter eingebaut hatten (es gibt zig Videos auf YouTube wo ne GTX480 unterm Furmark quasi abbrennt...). Die heute bekannten Powerlimiter die AMD und NVidia haben und die dafür sorgen dass die Karte heruntertaktet bevor sie ihr Limit überschreitet sind genau deswegen entstanden weil sogenannte "Powerviren" wie der Furmark vorher Grafikkarten zuerstört hatte. Man verkauft es heute als feature aber ursprünglich waren diese Funktionen reiner Selbstschutz!Schadet Furmark wirklich auch der Grafikkarte, wenn man es stundenlang laufen läßt?
Moderne Karten sind vom Furmark unbeeindruckt - eben genau weil diese Limiter verhindern dass die Karte überlastet wird. Wenn man (durch BIOS-Mods oder Lötkolben) den Schutz abschaltet grillt der Furmark nach wie vor Grafikkarten in kürzester Zeit. Ich habs damals schon mal mit Absicht gemacht: http://extreme.pcgameshardware.de/blogs/incredible-alk/1361-alkis-blog-9-alki-gefahr.html

Richtig. Auch bei 30°C (oder -80°C...) kann eine CPU oder GPU sterben wenn die anderen bedingungen wie beispielsweise die Spannung extrem schädlich sind. Auch bei Extrem-Übertaktern mit extremen Kühlmethoden sterben Chips - und da garantiert nicht weil sie zu heiß werden.Schwierig finde ich, daß man sich dann ja anscheinend nicht an den maximalen Temperaturen orientieren und daraus eine Schädlichkeit ableiten kann?!

Sollte man seine Hardware denn dann besser gar nicht mit Prime95 und Furmark testen, oder sind bei neuer Hardware Tests in gewissem Umfang völlig ok und unschädlich? Die Frage wäre halt, in welchem Umfang...
Für einen "normalen" PC kann man das anfangs kurz machen, ein paar Minuten Prime/Furmark machen nichts kaputt und zeigen dass der PC große Last stabil mitmacht und die Kühlung passt. Danach braucht mans nie wieder.
Für einen OC-PC ist Prime nach wie vor das wichtigste Stabilitätstool. Hier kann man auch seine OC-Settings finden ohne das Tool stunden und tagelang laufen zu lassen. Anfangs reicht meist eine Sekunde um zu sehen dass das nicht stabil war, wenn man "auf der Grenze" ist reichen wenige Minuten. Für ein gut gemachtes OC brauchts insgesamt weniger als 2 Stunden Prime (für einen normalen Nutzer) und das ist absolut vertretbar.
Wirkliche Verschleißerscheinungen an CPUs durchs "primeln" hat man bei der Gruppe, die 24/7-stabil testet und prime tagelang rennen lässt. Wenn man da 2, 3 Wochen unterwegs ist geht das OC-Potential der CPU zurück weil sie degradiert (dann ist sie noch weit von "kaputt" weg).
Kurz: Wenn dus nicht übertreibst und Prime Tagelang laufen lässt ists gar kein Problem und ein sehr nützliches OC-Tool.
Der Furmark dagegen ist eigentlich komplett unbrauchbar. Er findet weder Instabilitäten noch hilft sonst beim OC noch berechnet er irgendwas "sinnvolles", er kann höchstens den Kühler (oder das Netzteil...) testen - aber das können moderne Spiele auch da auch hier die Karten an ihr TDP-Limit boosten.


