80 Euro für neue Spiele sind nicht zu viel? | Kolumne von Santi

Ja stimmt, die Spiele waren unfassbar abwechslungsreich.
Tomb Raider war aber mega abwechslungsreich, ach nee, warte, hüpfen, schießen

Aber ja, bleibt mal bei Euren Retrogames, bei denen Ihr stundenlang immer nur das Gleiche macht
Welches Ungeziefer ist dir über die Leber gelaufen und hat dein Hirn verpestet?

Abgesehen davon, du auch nicht nur
- ein Wort verlierst, WAS du von (einem) abwechslungsreichen Spiel/en erwartest,
- deiner stumpfen, frühpupertären Polemik,
- du es auch recht schlecht ertragen scheinst, wenn andere Menschen doch sehr viel
Spass an ALTEN UND NEUEN Games haben,
- mich das Gefühl beschleicht, du nur deinen Alltagsfrust hier ablädst und dir ziemlich fad
im Schädel zu sein scheint,
- schlussendlich deine Argumentation auch "immer nur das Gleiche macht",

beende ich nun diese unergiebe Spielrunde.
 
Ich weiß nicht was Du als Abwechslung betrachtes, aber welchen Gegner ich als nächstes erschießen kann, ist für mich keine Abwechslung.
Okay, stell Dich mal bei einem Spieleentwickler vor und sage gleich, dass Du findest, dass es nur absolut einen einzigen Gegnertyp braucht.
Warum gab es denn damals schon (Deiner Logik nach folgend) wenigsten vier oder fünf verschiedene Gegner, wenn Abwechslung doch komplett egal ist?
Es ging da um Geschichte, alte Schlösser, Tempel, Pyramiden, antike Bauwerke und Höhlensysteme.
Oder mal drei Teile in die richtige Reihenfolge bringen und schnell auf einen bestimmten Punkt springen.
Oder mal einen Dinosaurier erlegen (ja, ich hab's geschafft, obwohl es angeblich nicht geht).
Oder mal zwei Schalter finden und den anrückenden Messerollen entkommen ... .
Gibt es heute ebenso in vielen Spielen. Meist sehr viel umfangreicher und noch mit vernünftiger Vertonung.
Abknallen macht Spaß - bis zu einer gewissen Grenze.

Dann wird es öde oder ekelig.
Die letzten Spiele, die ich in der Richtung gesehen habe, waren beides.
Sogar bei Mittelaltersimulationen fließt hektoliterweise Blut und die Innereien fliegen durch die Gegend.
Siehst Du, mir bereitet das Abknallen zum Beispiel keinen Spaß, aber das ist Geschmackssache.
Offensichtlich möchtest Du ein Spiel ohne Texturen, mit nur einem Gegnertypen, mit rudimentär über Textboxen erzählter Geschichte usw. DAS kann ich Dir sogar basteln.

Also beschwerst Du Dich über heutige Spiele, weil sie Dir im Endeffekt zu viel bieten. ;)
Was sieht man denn in den neuen Spielen neues?

Neue Leichenberge, tote Pferde oder was?

Hübschere abwechslungsreichere Welten, zig unterschiedliche Gegnertypen usw., aber wie wir festgestellt haben, reicht Dir ja das absolut rudimentärste Spiel, das man sich vorstellen kann. ;)
Im Kindergarten gab's schon Shooter?
Na, na, na!
Vermutlich bin ich sogar älter als Du, aber naja, typische Aussage eines vielleicht dem physischen Alters nach erwachsenen Menschen, der aber doch immer ein Gör geblieben ist.
Immer die gleichen Runden - Klasse abwechslung.
Und da offenbart sich dann die endgültige Ahnungslosigkeit.


Damit hat sich die Diskussion mit Dir armen alten und nie gereiften Mann auch erledigt. Ciao und viel Spaß mit den Spielen, die wie gesagt am Ende im Vergleich zu heute gar nichts bieten. ;) Gut's Nächtle.
- mich das Gefühl beschleicht, du nur deinen Alltagsfrust hier ablädst und dir ziemlich fad
im Schädel zu sein scheint,
Da sag ich doch glatt einfach mal dito, aber selbst das wirst Du vermutlich nicht merken. ;)
 
Werf ich die Fuffies nur so um mich oder knausere ich an jeder Ecke? Beides!
Ich werfe tatsächlich auch mal die Fuffies um mich, exemplarisch für Hardware mit einem vermutlich sehr großem Nachhaltigkeitswert. Zum Beispiel habe ich meine CPU-/RAM-Plattform, ausgehend von einem MSI B450 Gaming Plus, von einem Ryzen 5 1500X mit 2x8GB.SR.3200.CL16 >> auf einen >> Ryzen 5 3600 mit 2x16GB.DR.3200.CL16 aufgerüstet (der RAM kommt nächste Woche) ca: ~220€. Die alten Komponenten bilden die Basis für mein Arbeitsrechner-Upgrade (aktuell AMD A8-7600). Außerdem, für ebenfalls 220€, habe ich mir einen neuen Chefsessel fürs Arbeits- und Zockzimmer gekauft.
Wie lange ich mit der neuen Plattform Spaß haben und wie lange ich ordentlich sitzen werde steht in keiner Vergleichsrelation zu einem Spiel, wo ich normal nur eine Softwarelizenz erwerbe.
Bei Spielen bin ich deshalb knausrig! Ausnahmen gibt es natürlich. Lieber spare ich mir 1-3 Spiele á 80€ mit Gängelfaktor, die vielleicht eh nicht meiner Genrevorliebe entsprechen, und investiere in etwas mit einem realen Langzeitnutzen.
 
Blick in mein Regal:
Street Fighter 2 Mega Drive 149DM
Eternal Champions Mega Drive 149DM
Ich glaube Virtua Racing kam über 200DM.

Das sind Preise von 1993 bis 1994.
Das waren fairerweise gesagt Ausnahmen, aber ein komplett neues Spiel kostete auf Konsolen gerne 119DM.

Das ist jetzt ein Viertel Jahrhundert her. Und die damaligen Produktionskosten waren im Vergleich zu heute, ein Witz. Dafür war zwar der Absatzmarkt kleiner aber auch egal.

Wenn ein guter Titel 80€ kostet bezahle ich das und fertig. Videospiele sind immernoch eines der billigsten Hobbys.
Und wenn ich immer lese was allein in Fifa an Fut karten ausgegeben wird, scheinen mir 80€ noch nicht mal hochpreisig.
 
Ja moderne Spiele bieten wirklich viel. Von einem ganz besonders viel. Von Langeweile. Hab mich selten bei einem Spiel mehr gelangweilt als bei Far Cry 5, Primal und AC Origins. Alles viel zu viel und viel zu groß. Da hat mich die Mod Legend of Ahssun für Gothic 2 wesentlich besser unterhalten und war dennoch umfangreich.
 
"Gestiegene Entwicklungskosten"
"Spiele sind in den letzten Jahren kaum teurer geworden"

Das würde ich respektieren, wenn die Videospielegiganten nicht in jedem Quartal Rekordgewinne erzielten.

Der Grund, warum die letzten 20 Jahre der Box-Preis kaum gestiegen ist, ist die unterschiedliche Monetarisierungsform. Geschnittenen Content verkauft man nun als DLC. Skins gibts nicht mehr gratis von der Community, sondern im ingame Shop.

Was meint ihr, warum GTA VI 10 Jahre auf sich warten lässt, warum es kein TES 6 oder Warcraft 4 gibt? Weil die sich schlecht verkauft haben? Weil die Firmen pleite sind? Nö, weil es jetzt Live Service mit Minimalcontent alle 6 Monate und Seasonpass gibt anstatt eines echten Nachfolgetitels.

Weil es statt neuer Titel Re-Re-Re-Releases auf der 3. Nachfolgerkonsole gibt und eine Definitive Edition vom Remake vom Remaster von der Originalversion von 2012. Genau. Faul und Fett ist die Videospielbranche geworden. Von den alten Erfolgen zehrend, Weinreben in den Mund schieben lassend. Immer wieder dasselbe weil der hedonistische Geist jegliche Kreativität für die Zukunft vernichtet hat. Kreativ ist man nur noch bei der neuen Platin-Währung im Shop. Bei den Engagement Metrics. Bei der Retention. Wie kann ich den Spieler mit dreckigen Tricks möglichs lange im Spiel halten. Denn je länger er sich auf ein Spiel einlässt, desto wahrscheinlicher wird die Microtransaction.

Aber bloß nicht mit gutem Content oder hoher Qualität locken. Spieleentwicklung ist ja zu teuer geworden.
Daily-log-in Belohnungen, das ist die Lösung! 40 Diamanten gratis! Nur 10 mehr bis zum kleinen Skin. Gleich dazu noch ein Link zum shop. Wir wollen es dem Spieler ja auch möglichst leicht machen, das zeitlich limitierte Angebot mit 280% Value zu ergattern. Schnell zuschlagen denn schließlich hat auch nicht jeder mehr die Zeit, sich die Sachen ingame zu erspielen. Wie rücksichtsvoll die Videspielbranche doch ist.

Den Videospielefirmen geht es finanziell nicht schlechter als vor 20 Jahren und weniger verdienen tun sie schonmal gar nicht. Mitleid ist hier fehlt am Platz, eher sollten wir für unser Geld höhere Qualitätsstandards und anständige Releasepatterns fordern.

Den Boxpreis zu erhöhen, während Bobby sich die nächste Yacht kauft und wir seit 10 Jahren auf ein neues GTA warten ist eine Frechheit. Mehr nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob ich 70-80 Euro für eine Standard-Version eines Spiels ausgeben würde, hängt halt vom Spiel ab. Da spielen unterschiedliche Faktoren mit rein. Spielzeit, Qualität des Contents usw. So pauschal kann ich das also gar nicht sagen.

Glaube das ist oft ein sehr verklärter Blick auf die Vergangenheit. Man war jünger, war begeisterungsfähiger, es gab nur wenige Spiele (in Relation zu heute) und und und. Ganz ehrlich, ernsthaft abwechslungsreich waren die Spiele von damals im Grunde nie. Heute würde man bei solchen Spielen über das repetetive Gameplay, die immer gleichen Gegner usw. spotten. ;)
Ich nehme da gern Gothic als Beispiel. Damals ein super RPG, womöglich eines der besten, die ich jemals gespielt habe. Und noch heute hat es seine Qualitäten, die anderen Games fehlen. Aber technisch und spielerisch ist das Spiel ganz einfach hoffnungslos veraltet und schon damals war die Steuerung ein Graus. Heute würde ich das Spiel nicht mal mit der Kneifzange anfassen und bewahre mir lieber die guten Erinnerungen an damals, ohne dass ich diese durch einen neuen Durchlauf kaputt mache. :D
 
Für mich gibt es zwei Hauptgründe warum Spiele eigentlich sogar billiger werden müssten:

1, Ich sehe beim besten willen nicht ein warum ich ein bezahlender Betatester sein sollte. Ich gebe doch keine 80 Teuro oder mehr aus um ein unfertiges Produkt zu bekommen und das Spiele heute eher selten "fertig" erscheinen ist leider eine Tatsache.

2, Das Argument das Spiele immer teurer werden weil sie immer Aufwendiger zu produzieren sind mag vielleicht stimmen aber es bleibt anscheinend immer noch genug Geld übrig um es irgendwelchen Aktionären in den Hals zu schieben.
 
Das Hardware Argument zieht nicht. Konsolen sind günstig und die Spiele finanzieren die Hardware und kosten deshalb etwas mehr. Gerade WEILKonsolen Hardware günstig ist, zahlt man da mehr für Spiele. Aber die Spiele Studios machen am PC ja keinen Verlust an der Hardware. Den PC besorgt sich jeder selbst.

Die Spielerschaft ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen. Verkaufsrekorde anno 1990 waren ein Bruchteil was heute verkauft wird. Die gestiegenen Kosten kann man gerne über Quantität wieder wettmachen. Zu Lasten das AAA Spiele rundgelutschter Mist sind die nur dem Massengeschmack entsprechen müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Ich ruder' mal ein paar Jahrzehnte zurück. Zu den "guten alten D-Mark-Zeiten". Klar, ein Spiel hat da auch bis zu 140 Mark und mehr gekostet"

Nein!

Die haben 70 - MAX 90 DM gekostet
 
2, Das Argument das Spiele immer teurer werden weil sie immer Aufwendiger zu produzieren sind mag vielleicht stimmen aber es bleibt anscheinend immer noch genug Geld übrig um es irgendwelchen Aktionären in den Hals zu schieben.
Das dürfte der eigentliche Grund für die Verteuerung sein. Was anderes kann ich mir bei den teils milliarden Gewinnen nicht vorstellen.
Aber wir "Kunden" sind es ja selbst schuld, es gibt einfach zu viele die den Scheiß auch noch kaufen.
 
Aktuelle Spiele haben zu 95%+ keinen Vollpreis mehr verdient.

Um annähernd an die gute alte Zeit heran zu kommen, warte ich auf einen
GoG Release, dann sind die Spiele weitestgehend gepatched und alle DLCs
verfügbar. Netter Nebeneffekt, oft sind sie dann auch biliger. ;)

Ich besitze weit über 1k Spiele, da sind auch viele Zeitfresser dabei, im Laufe
der letzten ~40 Jahre habe ich alles gesehen und muss nichts zum Release haben.
Meine Schmerzgrenze liegt bei 50-55 €, wer mehr will, muss mehr bieten und
vor allem keine Microtransaktionen oder Ähnliches liefern!
 
Ich habe damals für Final Fantasy VII 140 DM bezahlt und das war es mir wert.
Das hat sich bis heute nicht geändert. Ist ein Spiel wirklich gut und ich bin heiß drauf, dann kann es auch 80 Tacken kosten. Ansonsten warte ich bis das eine oder andere Spiel eine für annehmbare Preisregion erreicht hat, die es mir wert ist.
 
Spiele haben damals die 140 D'Mark Preise erreicht und sogar diese überschritten.
Kombat - 160 DM
Mortal Kombat 2 - 180 DM
Super Star Wars - 150 DM
Wing Commander Secret Missions - 160 DM
Street Fighter 2 Turbo - 140 DM
Starwing 130 DM
Sonic 3 160 DM
Sonic & Knuckles 120 DM
Turok 1 = 149,99DM
Turok 2 = 169,99DM
Turok 3 = 119,99DM
GoldenEye 007 = 129,99DM
Super Mario 64 = 99,95DM
Mario Kart 64 = 89,99-99,99DM
Laylat Wars/Star Fox 64 = 149,99DM
Perfect Dark = 179,98DM
Conker Bad Fur Day = 169,99DM
Banjo & Kazooie = 129,99DM
Banjo & Tooie = 149,99DM
Star Wars Shadow of the Empieres = 119,99DM
Blast Corps = 99,99DM

In der heutigen Zeit muss man sehen ob es sich lohnt ein Spiel für 80€ zu holen oder nicht.

Was ich mir demnächst holen werde ist

2022 Stray, The Last of US Part 1; 2023 FF7 Rebirth, FF 16

Vielleicht kommen ja noch weiter Überraschungen auf uns zu. In diesem Sinne: Cheers :bier:
 
Okay, stell Dich mal bei einem Spieleentwickler vor und sage gleich, dass Du findest, dass es nur absolut einen einzigen Gegnertyp braucht.
Weshalb sollte ich zu einem Spieleentwickler gehen?

Warum gab es denn damals schon (Deiner Logik nach folgend) wenigsten vier oder fünf verschiedene Gegner, wenn Abwechslung doch komplett egal ist?
Dreh' mir doch nicht immer die Worte im Mund rum!

Siehst Du, mir bereitet das Abknallen zum Beispiel keinen Spaß, aber das ist Geschmackssache.
Offensichtlich möchtest Du ein Spiel ohne Texturen, mit nur einem Gegnertypen, mit rudimentär über Textboxen erzählter Geschichte usw.
Genau das waren Unreal und Co. eben NICHT.
Im Gegensatz zu Quake 3 oder so.
Da ging es nur um Gegener töten.
Deswegen wurde es so schnell langweilig, auch mit guter Grafik.

Hübschere abwechslungsreichere Welten, zig unterschiedliche Gegnertypen usw., aber wie wir festgestellt haben, reicht Dir ja das absolut rudimentärste Spiel, das man sich vorstellen kann. ;)
Ja, ich hab viele Spiele.

Vermutlich bin ich sogar älter als Du,
Wetten, daß nicht?

der aber doch immer ein Gör geblieben ist.
Na, Gott sei Dank!

Und da offenbart sich dann die endgültige Ahnungslosigkeit.
Danke, ebenso.

Damit hat sich die Diskussion mit Dir armen alten und nie gereiften Mann auch erledigt.
Es gibt auch alte Cracks, ;)

Ciao und viel Spaß mit den Spielen, die wie gesagt am Ende im Vergleich zu heute gar nichts bieten.
Ich hätte gern mehr davon.
 
Man Boomer mit ihren DMark......
Was hat das damit zu tun?
Ich wollte damit nur ausdrücken, dass die Spiele zu DM Zeiten auch irgendwann immer teurer wurden.
Das ist ganz normal.
Die Qualität der Spiele ist auch normal. Damals gab es auch vielen Schrott der keine Müde Mark wert war.
Es hat sich also nichts geändert.

Warte! Doch es hat sich was geändert. Damals haben sich die Preise für Spiele noch hartnäckiger gehalten weil es nicht den Online Vertriebsweg gab und Spiele zu importieren war auch nicht gerade günstig. Heute macht man ein paar klicks und zack hat man das Game. Das setzt auch den Markt unter Druck und die Preise purzeln.
Also mal abgesehen von geschlossenen Systemen wie die Switch natürlich.
 
"Ich ruder' mal ein paar Jahrzehnte zurück. Zu den "guten alten D-Mark-Zeiten". Klar, ein Spiel hat da auch bis zu 140 Mark und mehr gekostet"

Nein!

Die haben 70 - MAX 90 DM gekostet
Ja und ja. Im Einzelhandel haben sie durchaus 140 DM gekostet. Aber es gab da so Zeitschriften mit Anzeigen von Versandhändlern wo die gleichen Spiele ab dem ersten Tag nur 70 bis max. 90 DM gekostet hatten.
 
Blick in mein Regal:
Street Fighter 2 Mega Drive 149DM
Eternal Champions Mega Drive 149DM
Ich glaube Virtua Racing kam über 200DM.
Ja, es gab Ausnahmen.

Aber der Hauptbereich lag zwischen 70.- und 90.- DM.
Der Aufschlag beim Megadrive kam manchmal durch die Zusatzchips im Modul (Virtua Racing), weil sonst die Rechenleistung des 68000 zu gering gewesen wäre,um die Grafik darzustellen.

Das waren meist von der M2- oder M3-Automatenversion heruntergerechnete Versionen.
Und die Platinen sahen etwas anders aus, als die vom Megadrive:
1656059706853.png


Schaut Euch mal Sega-Rally auf der M2-Emulation an.
Das sieht um Welten besser aus, als auf dem Saturn:
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Die konnten damals schon Textuere-Mapping, -Filtering, -Antialiasing und Trilineare Filterung.

Also alles, was einen Voodoo zur gleichen Zeit auch konnte.

Schön war die Zeit und man lachte viel mehr über die eigenen oder die Fehler anderer.
 
Was hat das damit zu tun?
Ich wollte damit nur ausdrücken, dass die Spiele zu DM Zeiten auch irgendwann immer teurer wurden.
Das ist ganz normal.
Die Qualität der Spiele ist auch normal. Damals gab es auch vielen Schrott der keine Müde Mark wert war.
Es hat sich also nichts geändert.

Warte! Doch es hat sich was geändert. Damals haben sich die Preise für Spiele noch hartnäckiger gehalten weil es nicht den Online Vertriebsweg gab und Spiele zu importieren war auch nicht gerade günstig. Heute macht man ein paar klicks und zack hat man das Game. Das setzt auch den Markt unter Druck und die Preise purzeln.
Also mal abgesehen von geschlossenen Systemen wie die Switch natürlich.
Das man damals nicht mit Heute vergleichen kann.
 
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