Special Core 2 Duo: Der Athlon-64-Killer feiert 20. Geburtstag

PCGH_Torsten

Community Manager
Teammitglied
Die ganze Gaming-Welt wird von AMD dominiert. Die ganze Gaming-Welt? Nein, heute vor 20 Jahren schickt sich ein kleiner Mobile-Prozessor an, Widerstand zu leisten - und läutet damit einen Wechsel der Kräfteverhältnisse ein, welcher die CPU-Welt über ein Jahrzehnt lang prägte.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Core 2 Duo: Der Athlon-64-Killer feiert 20. Geburtstag

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
"und veröffentlicht noch im November 2026 den Core 2 Quad alias "Kentsfield"."

Öhm sagen wir mal eher 2006.

Ich hatte damals auch nen Q6600 G0 Kentsfield - das Teil war eine absolute OC-Granate (wofür das Stepping bekannt war). Die 2,4 GHz konnten damals ohne übertriebene Spannungsanhebung (ich hatte fixed 1,375v drauf bei stock 1,25v) auf 3,6 GHz angehoben werden wenn man ein bisschen Glück beim Sample hatte, 3,2-3,4 GHz gingen aber immer.
50% OC (!!) praktisch für lau - und mit 4 Conroe-Kernen auf 3,6 GHz haste damals alles hart gegen den Strich rasiert.
 
Core2Duo hatte ich 2 damals, einen echten Core2Duo E6850 als auch den Q9550 danach. War eigentlich recht gut für seine Zeit, mochte ich gern.
 
War ne kranke Zeit. Ich weiß noch als ich zum ersten Mal meinen auf 3,2GHz getaktet habe und Stalker 1 gespielt habe. Durch OC einfach mal mehr Leistung bekommen als heutzutage durch 2 neue CPU Generationen.

Später dann 2600k auf 4,5GHz gleiche Erlebnis gehabt bei Skyrim.
 
Core 2 Duo E6600 und GeForce 8800 GTS (oder GT) auf einen Asus P5B waren damals mein Vista PC für Crysis. :nicken:

Der PC war bis 2025 sogar nach am laufen, bei meinen Eltern, halt also Windows Vista, 7 und 10 überdauert. Das einzige was kaputt ging war die GPU, durch einen Gewitterschaden im Jahr 2018, wurde dann durch Versicherung ersetz durch eine GT730.
 
""Conroe" startet am 27. Juli 2026 (das Laptop-Pendant "Merom" folgte einen Monat später)"

Was alles in diesem Jahr veröffentlicht wurde... :D
 
nach dem A64 4000+ folgte der Core 2 Duo E6600 und etwas später der Core2 Q 6600, um noch dann lange zu bleiben. Beeindruckend damals die Stabilität und Geschwindigkeit der Plattform.
 
Beeindruckend damals die Stabilität und Geschwindigkeit der Plattform.
Stabilität aber oft nur erreicht durch die massiven Puffer (woher ja auch das OC-Potential kommt).
Wenn man aber übertaktet hat waren die Plattformen damals VIEL zickiger als heute. Heutzutage haste tonnen an "intelligenten" Boosts, Sicherheitsfunktionen, automatisches ClockStretching und vieles mehr das dazu führt, dass moderne Plattformen auch im Grenzbereich oft noch nicht abschmieren.
Zu Core2-Zeiten war das ziemlich digital/brutal: 5 millivolt zu wenig oder ein lastwechsel mal anders als gewöhnlich im Grenzbereich oder andere Systemteile belastet und ZACK haste nen Blue- oder Blackscreen geballert bekommen. Es ist fast schon schwer gewesen, in Prime95 den rounding error zu kriegen, also "instabil aber noch nicht tot" - meistens war entweder stabil oder Feierabend/freeze. Damals haste auch noch stundenlang verschiedene FFTs laufen lassen müssen um einigermaßen sicher zu sein dass das OC/Setup stabil ist im Alltag. Heute kannste übertrieben gesagt im BIOS den Multi so lange hochstellen und den Rest automatisch machen lassen und ne Runde Cinebench machen und wenns abschmiert ne stufe zurück gehen und das ist so fast immer stabil (wenn auch selten gut).
 
Hab ich noch im Archivliegen.
ASUS Brett mit einem C2Q 6600 unter einem Zalman CNPS 9000 und DDR2. Welches Board müsste ich nachschauen.
Hat Spaß gemacht damals.
 
Bin damals vom Athlon 4000+ auf den E6320 aufgerüstet, und hab das Ding direkt mal auf 3,35 GHz übertaktet (von 1,86 GHz Boost). Spiele liefen "plötzlich" drei mal so schnell :ugly:
 
Stabilität aber oft nur erreicht durch die massiven Puffer (woher ja auch das OC-Potential kommt).
Damals wie auch heute bin ich kein Grenzgänger, der das System bis zur absoluten Schmerzgrenze getrieben hatte. Nichts war (ist) nerviger als irgendwelche BSODs um die Ohren geklatscht zu bekommen. Gegenüber dem ersten Athlon und zum Teil den nachfolgenden Generationen, wieder eine Wohltat, ein System aufzubauen, das sofort Stock und ohne Verrenkungen problemlos lief. Selbst Übertaktung, die den Namen auch verdient hatte, war stabil möglich.
 
Zurück