Special Steam Machine: Valve sieht kaum günstigere Gaming-PCs - Entwickler im Interview

PCGH_Jacky

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Valve spricht im Interview über den hohen Preis der Steam Machine, die Zielgruppe und offene Baustellen bei SteamOS. Dabei geht es auch um Windows, Anti-Cheat und 8 GiByte VRAM.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Steam Machine: Valve sieht kaum günstigere Gaming-PCs - Entwickler im Interview

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Steam Machine, bei allem guten Willen: Der Preis ist einfach so hoch, dass es einem komplett den Spaß verdirbt. Da schreit der Geldbeutel schon vorher „nö“!
 
Hätten es ja so machen können wie MS mit der Series S/X. Leider haben sie sich dazu entschlossen nur die S zu bringen.
 
Aktuell neu kaufen/bauen zum Preis der Steam Machine mit besserer Hardware ist schon möglich. Dazu gehört aber Kenntnisse von Software und Hardware, das kann und möchte auch nicht jeder.

Möchte den Preis der Steam Machine auch nicht verteidigen (finde ihn selbst zu hoch), aber man muss dabei eben auch immer bedenken wie klein, leise und vergleichsweise verbrauchsarm der Würfel ist. Zudem entwickelt Steam das OS, das auf Einfachheit auch für völlig unbedarfte User ausgelegt ist. Grundsätzlich eben ein Konsolenkonzept für's Wohnzimmer, mit am Ende dennoch mehr Spielraum für Experimentierfreudige (Dualboot, deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten in Games nach eigenen Bedürfnissen usw.).

Wer sich für das Geld einen leistungsstärkeren PC baut, ist ja nicht die Zielgruppe, da so ein Rechner mit ATX-Board sich niemals so klein und schlicht ins Wohnzimmer-Interieur einfügen lässt. Und ITX-Systeme mit mehr Leistung kosten ähnlich viel, wenn nicht mehr und verbrauchen dann eben auch mehr Strom und erzeugen meist wohl auch mehr Lärm. :ka:

Also grundsätzlich hat sich Valve schon was dabei gedacht, auch wenn bei so einem Preispunkt, wie sie selbst wissen, der potenzielle Käuferkreis deutlich eingeschränkt wird...
 
Aktuell neu kaufen/bauen zum Preis der Steam Machine mit besserer Hardware ist schon möglich. Dazu gehört aber Kenntnisse von Software und Hardware, das kann und möchte auch nicht jeder.
Dafür gibt es Dienste die man zubuchen kann oder lokale Fachleute die einem den CP zusammenschustern und Windows draufballern.

Die Steam Machine bekommt hoffentlich zeitnahe Updates zu Treibern und Co, aber wie es genau läuft ist mir unbekannt.
Außerhalb von Steam ist SteamOS ein Linux System, was durchaus schwieriger für Laien zu navigieren sein kann als Windows.

Warum ich das schreibe? weil die Steam Machine ein PC ist und keine Konsole.
Auch das Steam Deck ist keine Konsole und nicht alle Spiele auf Steam sind automatisch für das Steam Deck entwickelt.
Da kann es halt sein, das Spiele auf dem Deck und der Machine einfach dreckig laufen.
Auf den Konsolen sorgen die Entwickler dafür das ein Spiel darauf läuft, da braucht man auch praktisch keine Treiberupdates.

Wer einen PC will, der sollte selbst bauen oder bauen lassen und wer eine Wohnzimmer Konsole will, der sollte zur PS/XBOX greifen. Die Steam Machine ist irgendwo dazwischen aber bietet keinen eigenen Vorteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte mal einen Gaming-Laptop und musste ein Headset verwenden, weil der Lüfter die Lautsprecher übertönt hat. :ugly:
 
Ist doch klar, wenn man ein veraltetes und minderwertiges Produkt für diesen Preis rausbringt, dass man es versucht die Hardware in bestmöglichen Licht darstellen zu lassen. Ändert aber nichts an der Tatsache, das Steam Machine ein DOA Produkt ist, genau wie die erste Steam Machine(oder Box k.A.).
 
Die Steam Machine ist irgendwo dazwischen aber bietet keinen eigenen Vorteil.
Das es mehr PC als Konsole ist, das ist korrekt. Vorteil der PersonalkomputerKonsole :ugly: kann die ganze Linuxwelt sein, also warum nicht mal en Office oder andere Software laden, sofern Steam das zulässt. Aber auch da finden sich Lösungen.
 
Jo empfehle das Video von Hardware Unboxed die sprechen ungefiltert über diesen wahnsinnig überteuert Schrottwürfel und zeigen jede Menge Bsp über drastisch bessere Fertig-PC, zeigen gar auf das Valve den Kunden mit 100€ aufschlag bei SSD Preisen verarscht.

Traurig, dass Steam Deck hatte 2022 eine crazy gute Preis/Leistung
 
Den hohen Preis der SM allein mit den gestiegenen Kosten für RAM/VRAM zu begründen, erachte ich für zu kurz gegriffen (obwohl ich, wenn ich Valve wäre, natürlich genauso argumentieren würde :schief:). Zweifellos hat das einen Einfluss, aber mMn liegt es auch daran, dass Valve sich für ein Custom-Design entschieden hat mit eigens konstruierten (und dadurch auch nicht aufrüstbaren) Kompoenten wie APU, Mainboard, NT, Külung und Gehäuse.

Einen "Maßanzug" vom Schneider anfertigen zu lassen ist eben IMMER teurer als ein Anzug "von der Stange" :D.

Hätte Valve stattdessen auf Standard-Komponenten wie ITX oder gar µATX zurückgegriffen, wäre mMn ein besserer Preis möglich geworden. Das kann man leicht überprüfen, indem man einen leistungstechnisch vergleichbaren Selbstbau-PC konfiguriert, selbst zu den aktuellen Marktprteisen im Einzelhandel, die Valve im Zweifel nicht zahlen muss, weil sie einen Mengenrabatt erhalten (was zugegeben nicht sicher ist).

Aber es war offensichtlich (sic!) eine bewusste Designentscheidung von Valve, ein so kompaktes Gehäuse vorzugeben, in das eben keine Custom-Hardware hineinpasst. Da man das dann auch noch leise kühlen wollte, ergeben sich auch Limits für die maximale Leistungsaufnahme und somit mittelbar Performance.

Dadurch müssen Kunden jetzt entscheiden, was ihnen wichtiger ist: Bestmögliche Leistung fürs Geld oder ein "Designobjekt" mit plug&play- Komfort, mit dem man mehr schlecht als recht "auch" zocken kann (zumindest die auf STEAM erhältlichen- UND zudem gamepad-tauglichen - Titel).

LG N.
 
Wenn jemand das Budget dafür schlicht nicht hat, dann hat diese Person in diesem Preisbereich vermutlich auch kein Budget für einen echten Gaming-PC.
Was ist das denn für eine Argumentation ? Dann sollen also Leute mit schmalen Budget ihre vom Mund abgesparten Kröten in dieses 1000-Euro-"Designobjekt" investieren, welches technisch nicht einmal den kleinsten Hering vom Teller zieht ? Wenn ich monetär stark limitiert bin, suche ich mir aktuell reduzierte oder gebrauchte Hardware zusammen, stopf das in ein "zu verschenken"-Gehäuse und fahre immer noch Kreise um das Steam Deck.

Um die Analogie des Maßanzuges zu bemühen: Ich soll also zum Schneider gehen und mir aufgrund fehlender finanzieller Mittel den Maßanzug aus billigstem Polyester fertigen lassen ? Der Schneider dürfte dann abwinken und mich prompt aus seinem Atelier werfen. Valve ist sich scheinbar nicht zu schade, hier mit Optik und Bekanntheit untenrum abzufischen.
 
Möchte den Preis der Steam Machine auch nicht verteidigen (finde ihn selbst zu hoch), aber man muss dabei eben auch immer bedenken wie klein, leise und vergleichsweise verbrauchsarm der Würfel ist. Zudem entwickelt Steam das OS, das auf Einfachheit auch für völlig unbedarfte User ausgelegt ist. Grundsätzlich eben ein Konsolenkonzept für's Wohnzimmer, mit am Ende dennoch mehr Spielraum für Experimentierfreudige (Dualboot, deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten in Games nach eigenen Bedürfnissen usw.).

Wer sich für das Geld einen leistungsstärkeren PC baut, ist ja nicht die Zielgruppe, da so ein Rechner mit ATX-Board sich niemals so klein und schlicht ins Wohnzimmer-Interieur einfügen lässt. Und ITX-Systeme mit mehr Leistung kosten ähnlich viel, wenn nicht mehr und verbrauchen dann eben auch mehr Strom und erzeugen meist wohl auch mehr Lärm. :ka:

Also grundsätzlich hat sich Valve schon was dabei gedacht, auch wenn bei so einem Preispunkt, wie sie selbst wissen, der potenzielle Käuferkreis deutlich eingeschränkt wird...
Ein ITX System mit 2TB M2 SSD 7500F Prozessor Mini ITX Board und einer 9600XT mit 16GB Vram kosten ungefähr so viel, wie die zweit teuerste Variante und du hast fast die 3 fache Rohleistung und kannst noch erweitern. Dazu noch ein gutes SFX Netzteil mit 450 Watt und ein kleines Gehäuse. Klar bekommst du es nicht ganz so klein. Aber so teuer ist ITX schon lange nicht mehr.
 
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